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Hydroventure: Spin Cycle

Puzzle

05.02.2013

Autor: Mario Kablau

 

 

Ein wasserfestes Buch in Nöten!

 

Aktuell scheinen Spiele mit Flüssigkeiten oder Ähnlichem in der Hauptrolle hoch im Kurs zu stehen, denn binnen weniger Wochen sind zwei solcher Spiele für Nintendos aktuelle Konsolen zum Download erschienen. Zum einen wäre das Puddle im Wii U eShop, das Christian K. für euch getestet hat. Und zum anderen ist auch der Nachfolger von Hydroventure im eShop des 3DS erschienen. Doch beide Spiele unterschieden sich tatsächlich so deutlich, dass ich hier keinen direkten Vergleich anstellen möchte, sondern euch zum Vergleich den Test von Christian ans Herz lege.

 

In unserem Spiel hier geht es mal wieder um das Chaos, das in einem Buch angerichtet wird. Weil einem Zauberer langweilig ist, verzaubert er dieses Buch, damit es ihm quasi wie von selbst Geschichten erzählen kann. Doch dummerweise passiert dabei ein Unglück, so dass fieser Schleim in das Buch kommt. Fortan werden die „Bewohner“ terrorisiert und die guten Geister entführt und eingesperrt. Die Aufgabe des Spielers ist es nun, mit dem letzten verblieben Geist, der sich selbst in Wasser, Eis und Wasserdampf verwandeln kann, im Buch aufzuräumen.

 

Dazu ziehen wir mit ihm durch 60 Levels in vier Welten und lernen nach und nach neue Dinge, so dass die Aufgaben immer komplexer werden. Aber das Spiel ist nicht dasselbe wie der Vorgänger nur auf dem 3DS, sondern die Entwickler haben sich auch ein paar neue Dinge einfallen lassen. Während man zum Beispiel auf der Wii die Umgebung nur bis zu einem gewissen Grad drehen konnte, gibt es auf dem 3DS auch Level, die man komplett frei drehen kann. Aber dazu später mehr, zunächst ein paar Worte zum Gameplay an sich.

 

 

Man kann ein Buch auch mal verkehrt herum halten!

 

Das Spielprinzip ist denkbar einfach und brauch wirklich nur wenige Worte: Man kippt den 3DS nach links oder rechts und in gleichen Maße dreht sich auch die Schwerkraft im Spiel, so dass die Flüssigkeit oder der Eisblock dann den Berg runter fließt oder rutscht. Auf dem Weg zum Ziel des Levels – also der Befreiung des eingesperrten Geistes – muss man so verschiedene Rätsel lösen, Schalter bedienen oder andere Dinge tun. Fertig!

 

Natürlich ist es doch etwas komplizierter, als es sich zunächst anhört, denn natürlich muss man einiges an Gehirnschmalz in die Aufgaben stecken, weil das Ziel nicht immer offensichtlich ist. So müssen wir zum Beispiel Zahnräder mit dem Geist in Wasserform zu einer Maschine transportieren. Doch wo Wasser durchpasst muss noch lange kein Zahnrad durchpassen, also muss man oft einen Weg finden, sich gemeinsam Stück für Stück nach vorne zu bewegen.

 

Im Laufe des Spiels kommen auch noch weitere Fähigkeiten hinzu. Während wir anfangs nur in flüssiger Form existieren können, kommt später ein gerät dazu, das uns in Eis oder eine Wolke verwandeln kann. Ebenso kann man springen und lernt so nette Dinge wie Explosion oder Haftung, um immer kompliziertere Rätsel zu lösen. Und außerdem sind einige Levels, wie eingangs schon erwähnt, nun 360° drehbar, was noch mal neue Möglichkeiten schafft.

 

Allerdings ist dieses Feature auch teilweise etwas nervig. Denn man muss beim Drehen natürlich besonders aufpassen, dass man den Handheld nicht fallen lässt oder dabei nicht irgendwelche Tasten drückt. In meinem Ersten Eindruck zum Spiel bei 10doTV seht ihr beides Mal live in Action. Vor allem Home und Start sind sehr nervig, weshalb ich sehr froh bin, dass nicht alle Levels dieses Feature haben.

 

Insgesamt ist das Gameplay aber gut durchdacht und die Aufgaben sind teilweise wirklich schön knackig, so muss das sein. Alleine deshalb liegt der neue Teil für mich schon über dem Vorgänger, da einfach mehr Abwechslung geboten wird. Und außerdem braucht er sich in Punkto Technik nicht zu verstecken.

 

 

Ein bildhübsches Bilderbuch?

 

Optisch macht der Titel auf dem 3DS eine sehr gute Figur. Der Stil hat sich im Vergleich zum WiiWare-Vorgänger nicht wesentlich verändert und auch die Qualität ist nahezu dieselbe. Und da es aufgrund der ständig nötigen Drehbewegungen des Handhelds auch keinen 3D-Effekt gibt, war es vermutlich nicht allzu kompliziert, das neue Spiel zu designen. Das soll aber kein Vorwurf sein, denn der Comic-Stil passt natürlich perfekt zur Bilderbuch-Welt, in der das Spiel stattfindet. Es gibt darüber hinaus genug Abwechslung und auch die Reisen zwischen verschiedenen Bildern in einem Level finde ich sehr gelungen.

 

Akustisch bin ich hingegen nicht ganz so positiv gestimmt, weil mir das langweilige Gedudel nicht wirklich gut gefällt. Die Stücke sind weder besonders abwechslungsreich noch wirkliche Ohrwürmer, sondern die Musik plätschert die ganze Zeit einfach locker vor sich hin. Einerseits ist das auch okay, denn das Spiel ist kein Action-Feuerwerk, sondern eher ruhig, aber andererseits hätte man auch wesentlich mehr Stimmung erzeugen können, wenn mehr Wert auf die Musik gelegt worden wäre.

 

Zur Steuerung kann ich nur sagen: es funktioniert! Okay, die Probleme bei den 360° Drehungen des Handhelds habe ich schon angesprochen, aber das Problem ist bei meinem 3DS XL vermutlich größer als auf der normalen Version der Konsole. Schade, dass man die Tasten unter dem Display nicht einfach sperren kann, für das Spiel braucht man sie ja eh nicht. Ansonsten steuert sich das Spiel sehr einfach und sehr gut, besonders genial ist, dass sich Textboxen quasi mitdrehen, damit man immer gut mitlesen kann. Hier gibt es also fast nix zu meckern.

 

 

Vielen Dank an Nintendo für das Testmuster

Fazit

Da mir schon der Vorgänger gut gefallen hat und es in Teil 2 eigentlich nur Verbesserungen gibt, bin ich natürlich auch von Spin Cycle angetan. Okay, manchmal ist das Gameplay ein bisschen monoton, aber man muss ja nicht alle 60 Levels am Stück spielen. Jeden Tag 2-3 und man hat wirklich lange etwas von seinem investierten Geld, ähnlich wie das auch bei Puddle schon ist. Hydroventure ist ein solides Spiel, das Spaß macht und nicht teuer ist. Was will man also mehr – zumindest für ein bisschen Spielspaß zwischendurch?

Grafik

gut

Sound

schwach

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

71%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

13.12.2012

Developer

Curve Studios

Publisher

Nintendo

Nintendo Points

10

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1



Legende

Für die Spiele, die mit einem Link hinterlegt sind, existiert ein Testbericht. Der Link aus dieser Preview-Liste führt direkt zum Review.


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