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Reviews: DSiWare

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Mario-Uhr

Sonstiges

06.07.2009

Autor: Mario Kablau

 

Noch eine Uhr für 2 Euro!

 

Welcher Fan von Super Mario hat sich noch nie darüber Gedanken gemacht, wie es wohl aussehen würde, wenn der Klempner einmal unter die Uhrmacher gehen sollte und uns für zwei Euro die Uhrzeit anzeigt. Die Antwort ist einfach: wohl vermutlich jeder! Vor allem dann nicht, wenn die Uhrzeit von der Konsole, mit der man dieses Uhrenprogramm nutzt, selbst schon die Uhrzeit und das Datum anzeigt... Dennoch dachte sich Nintendo, dass für sowas wohl viele bereit wären, auch noch Geld auszugeben und so haben sie ein zweites solches „Programm“ für DSiWare umgesetzt und veröffentlicht.

 

Nachdem man die Uhr gestartet hat, sieht man im Hintergrund ein typisches 2D Mario-Level, in dem sich der Held (oder sein Bruder Luigi) selbst von links nach rechts bewegt. Im Vordergrund hat man die Wahl zwischen einer digitalen und einer analogen Uhr jeweils mit Datumsanzeige. Im Prinzip ist die Mario-Uhr also identisch mit der Animal Crossing-Variante, die wenige Wochen vorher erschienen ist. Da diese jedoch wirklich nur die Uhr (und ein paar Nebenfunktionen, dazu später mehr) bietet, was sie ziemlich überflüssig macht, haben die Entwickler hier zumindest ein kleines Minispiel implementiert.

 

Drückt man „B“ dann bewegen sich die Helden im Hintergrund schneller und über die A-Taste lässt man sie springen. Ziel des Ganzen ist es, Münzen einzusammeln, um damit dann irgendwann Peach vor Bowser zu retten. Da sich der Level alle 15 Minuten ändert, bietet das auch einiges an Abwechslung, aber ein wirkliches Spiel ist es dennoch nicht. Es ist einfach nur ein netter Zeitvertreib, der einen wohl dazu anregen soll, möglichst lange die Uhrzeit anzusehen. Was auch immer das bringen soll. Aber immerhin bekommt man nun etwas mehr für sein Geld.

 

Darüber hinaus kann man noch drei Wecker programmieren, die mit einem von drei Wecktönen klingeln können. Neben den mitgelieferten Tönen greift das Programm außerdem auf die selbst erstellten Musikstücke der Konsole zurück, so dass man sich auch eigene Melodien erstellen kann. Ebenso kann man eine Schlummerfunktion aktivieren. Der Wecker klingelt dann zur eingestellten Uhrzeit, natürlich auch dann, wenn die Konsole zugeklappt ist und die Systemlautstärke auf null steht.

 

Um nicht unnötig viel Strom zu verbrauchen, schaltet sich der Touchscreen nach 30 Sekunden aus und auch der obere Bildschirm geht, wenn man das wünscht, nach 5 Minuten oder einer Stunde aus. Wofür man diese Option braucht, ist mir jedoch ein Rätsel. Mehr hat das Programm nicht zu bieten.


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Fazit

Die Mario-Uhr ist zwar an sich eine ganz nette Sache, da man den DSi dann auch als personalisierbaren Wecker einsetzen kann. Als Uhr taugt das Teil nicht viel, denn wer will schon die Konsole dauernd anlassen oder – noch unwahrscheinlicher – wer startet ein Programm, nur um die Uhrzeit zu erfahren, vor allem wenn das System selbst die Uhrzeit schon anzeigt? Zwei Euro dafür ist eine echte Frechheit, so was sollte gefälligst kostenlos sein! Also: Wer schon einen Wecker hat, der braucht die Uhr nicht zu beachten und auch sonst kann man sein Geld durchaus besser aus dem Fenster schmeißen. Nur wer wirklich jedes noch so kleine Mario „Spiel“ haben will, kann eventuell zugreifen.

Grafik

schwach

Sound

schwach

Steuerung

super

Spielspaß

schwach

25%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

03.07.2009

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

Nintendo Points

200

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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