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Reviews: DSiWare

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Sudoku

Puzzle

07.12.2009

Autor: Mario Kablau

 

 

Noch mehr Sudoku für unterwegs!

 

Spätestens seit dem Launch von Dr. Kawashima's Gehirn-Jogging auf dem Nintendo DS hat das wohl bekannteste Zahlen-Puzzle überhaupt auch hier viele neue Fans gefunden. Anders kann man sich die zahllosen Sudoku-Spiele einfach nicht erklären. Besonders der DSi scheint sich dafür anzubieten, denn nachdem Hudson bereits zwei Titel veröffentlicht und auch Nintendo das Sudoku aus Gehirn-Jogging einzeln zum Download angeboten hat, gibt es nun einen weiteren Titel. Der hört schlicht auf den Namen Sudoku und kommt aus dem Hause Electronic Arts.

 

Im Wesentlichen unterscheiden sich solche Spiele hauptsächlich durch die Art der Steuerung und die Anzahl an Aufgaben. Hier bekommt man für 200 Punkte eine unbekannte, aber nicht zu kleine Anzahl an Sudokus in fünf verschiedenen Schwierigkeitsgraden und die Eingabe der Zahlen auf das neun mal neun Felder große Spielbrett kann sowohl per Touchpen als auch über Steuerkreuz und Tasten erfolgen. Man tippt also entweder ein gewünschtes Feld an und danach auf einer Bildschirmtastatur die gewollte Ziffer oder wählt das Feld mittles Steuerkreuz aus, bestätigt dieses mit A und setzt dann auf dieselbe Art eine Ziffer in das Feld. Eine Handschrifterkennung gibt es nicht, dafür aber eine Fehlerprüfung, die dem Spieler sofort sagt, wenn eine eingegebene Ziffer falsch ist. Ebenso kann man sich in den Feldern Notizen in Form von kleinen Zahlen machen, um so besser den Überblick zu behalten. Als Hilfestellung bietet das Spiel auch an, diese Notizen automatisch zu befüllen. Das kostet dann natürlich ebenso Wertungspunkte wie die Hardcore-Hilfe, die eine Zelle direkt mit der korrekten Ziffer befüllt.

 

Die Punkte braucht man, um neue Stufen freizuschalten, man kann also nicht von Beginn an auf die ganz schweren Aufgaben zurückgreifen, was ich schade finde, denn mir macht es heute wenig Spaß, mich zuerst mit den leichten Spielbrettern auseinandersetzen zu müssen. Doch auch Profis müssen zunächst durch ein paar dieser Langweiler durch, bevor es richtig losgehen kann.

 

Als Pluspunkt bietet Sudoku die Möglichkeit, eigene Rätsel einzugeben und dann auf dem Handheld zu lösen. Will man also zum Beispiel ein besonders schweres Rätsel aus einer Zeitung bequem im Zug lösen, dann überträgt man es einfach kurz ins Spiel kann sofort loslegen. Außerdem löst der Sudokumat ins Spiel eingegebene Aufgaben auf Wunsch auch selbstständig, was als Übungsmöglichkeit ganz sinnvoll sein kann.

 

 

Technik und Steuerung

 

Grafisch gewinnt Sudoku sicher keinen Blumentopf. Selbst gegen die schon nicht hübschen anderen Genre-Vertreter auf dem DSi sieht es nicht gut aus, da es für meine Begriffe viel zu dunkel ist. Statt schwarz auf weiß, schreibt man hier schwarz auf hellrot und markierte Felder werden dunkelrot dargestellt. Ich fand das auf Dauer sehr anstrengend. Ganz nett sind dagegen die Effekte, die über das Spielfeld huschen, wenn man ein 9er-Feld, eine Zeile oder einer Spalte komplett korrekt gefüllt hat. Dagegen ist das Highlighten der aktuell gewählten Ziffer in gelb eher misslungen, da es sich nicht deutlich genug vom Hintergrund abhebt und daher schwer zu erkennen ist. Der Sound ist qualitativ in Ordnung, aber auf Dauer zu monoton. Da ich eh meistens im Zug spiele, habe ich mir fast nie die Mühe gemacht, Kopfhörer aufzusetzen. Sinnvoll ist das nur dann, wenn man sich konzentrieren will, da die Musik natürlich auch von einer lauten Umgebung ablenken kann.

 

Die Steuerung funktioniert gut. Klicks werden direkt und richtig erkannt und auch die Eingabe über Steuerkreuz und Tasten sind eine gute Idee, wenn man mal nicht tippen will oder kann, zum Beispiel weil mal kein Sitzplatz im Zug frei ist.


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Fazit

Sudoku aus dem Hause EA erfindet das Spiel natürlich nicht neu, vor allem, weil es bereits der vierte Titel für DSi ist. Da die Vertreter von Hudson und Nintendo jedoch entweder teurer oder weniger vielseitig sind, kann EA's Sudoku durchaus eine Alternative sein. Vor allem die Möglichkeit, eigene Rätsel einzugeben könnte ein Kaufargument sein. Auf jeden Fall gibt es auf dem DSi genug andere Titel, die auch 200 Punkte kosten und wesentlich weniger zu bieten haben. Fans des Knobelspiels, die noch keine andere Version auf dem Handheld haben, können daher zuschlagen. Einziger Wermutstropfen ist die für meine Begriffe zu dunkle und langweilige Farbwahl und auch die Musik ist eher vernachlässigbar.

Grafik

schwach

Sound

schwach

Steuerung

gut

Spielspaß

ok

70%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

06.11.2009

Developer

Electronic Arts

Publisher

Electronic Arts

Nintendo Points

200

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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