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Pyoro
Action
04.04.2009
Autor: Mario Kablau
Ein Vogel hat Hunger!
Der Vorteil bei Download-Spielen ist ganz klar, dass man auf diesem Wege auch kleine Spiele anbieten kann und dafür nur einen ebenso kleinen Preis verlangen muss, da es nur minimale Distributionskosten gibt. Das hat auch Nintendo erkannt und ermöglicht uns mit dem Launch des Nintendo DSi eben solche Spiele auch für unterwegs. Den Anfang machte dabei unter anderen der Titel Pyoro, der für umgerechnet 2 Euro zu haben ist.
Das man für diesen Preis kein episches Meisterwerk mit High End Grafik, orchestralem Soundtrack, Sprachausgabe und spannender Geschichte erwarten kann, dürfte jedem klar sein, der Titel ist genau das Gegenteil davon. Als kleiner Vogel mit ellenlanger Zunge läuft man auf dem unteren Bildschirm herum und muss verhindern, dass viele kleine Bomben, die vom Himmel fallen, nicht den Boden berühren. Schafft es eine Bombe bis auf den Untergrund, dann wird dieser an der Stelle zerstört und der Vogel so in seiner Bewegung eingeschränkt. Durch spezielle herabfallende Bomben kann man diese Lücken jedoch auch wieder füllen.
Der kleine Vogel wird über das Steuerkreuz bewegt und streckt durch die A-Taste seine Zunge heraus. Je länger man diese gedrückt hält, desto weiter streckt er sie und umso höher fliegende Bomben können verputzt werden. Frisst er eine Bombe, die sich noch ganz oben befindet, dann gibt es 1.000 Punkte dafür, kurz vor dem Boden sind es nur noch 10. Knackt man den Highscore, dann wird ein zweiter Modus frei geschaltet, in dem man dann nicht mehr die Zunge des Vogels einsetzt, sondern Kerne abschießt, die die herabfallenden Bomben zerstören müssen. So sind dann auch mehrere Bomben gleichzeitig zerstörbar, was einen höheren Schwierigkeitsgrad bedeutet.
Grafisch ist der Titel dem Preis angemessen. Der Vogel, der Hintergrund und die Bomben sind klar und deutlich gezeichnet, so dass man alles gut erkennen kann, da hört es aber auch schon auf. Selbst der Explosionseffekt beim Aufprall der Bomben ist minimalistisch, ebenso wie der Sound.
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