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Angespielt: Nintendo 3DS

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Mario Kart 7

Rennspiel

23.07.2011

Autor: Timo Hellmund

 

 

In 3D ums Karree

 

Auch vom neuesten Teil der Kult-Rennspielserie gab es bei Nintendo etwas zu sehen. Wir konnten für euch drei Strecken antesten und die Neuerungen, wie dem Gleiter, ausprobieren. Ob das alles den gewohnt hohen Spaßfaktor bringt, lest ihr in den folgenden Zeilen.

 

In der Kürze liegt die Würze. Das habe ich mir gedacht, als ich den 3DS nach dem Spielen der Demo zu Mario Kart für den 3DS wieder zurücklegte. Die drei Strecken boten jeweils nur zwei Runden und waren dementsprechend schnell durchfahren. Doch die netten Mitarbeiter von Nintendo beruhigten mich sofort. Im fertigen Spiel muss man die Kurse wie gehabt drei Mal umrunden. Auch auswählen durfte man sie nicht. Alles lief streng linear ab. Verständlich.

 

Also drückte ich auf den Touchscreen und das Auswahlmenü des Charakters erschien. Wenigstens den konnte man sich aussuchen. Schon im Charaktermenü erblickt eine Neuerung das Licht der 3D-Welt. In Mario Kart kann man nun neben Fahrer und Kart auch die Reifen und den Gleiter auswählen. Je nach Auswahl hat das Auto unterschiedliche Eigenschaften. Große Reifen fahren z.B. ohne Zeitverlust durch Schlammstellen, sind auf Asphalt aber langsamer als die normalen Kartreifen. So entsteht bereits vor dem eigentlichen Grand Prix eine taktische Note, die mir gefällt und für Abwechslung und Vielfalt sorgen könnte.

 

Apropos Vielfalt, die gibt es auf den Strecken natürlich auch. Es geht innerhalb der Strecken teils mehrfach unter Wasser oder in die Luft. Dadurch wirkt Mario Kart 3DS etwas verschachtelter, aber auch vielseitiger als z.B. Mario Kart Wii. Aber von vorne: Der Start verläuft wie gewohnt. Drückt man im richtigen Moment den Gasknopf, macht man einen Boost aus dem Startblock heraus und kann sich bestenfalls schon vor das Feld setzen. Die Steuerung erinnert dabei an den großen Vorgänger. Driften funktioniert nun automatisch, snaken wird nicht mehr möglich sein. In Sachen Items hat sich auch nicht viel getan. Lediglich der blaue Panzer war in der Demoversion nicht enthalten. Ich persönlich hoffe, das bleibt auch so. Es gibt auch wieder Münzen während der Fahrt einzusammeln. Was diese im fertigen Spiel bewirken, wollten uns die Mitarbeiter von Nintendo nicht erzählen. Schneller wird man dadurch, wie in Super Mario Kart, aber wohl nicht. Wir vermuten, die Münzen werden zum Freischalten verschiedener Boni benötigt.

 

Kommen wir zu den Gleitpassagen. Diese spielen sich ähnlich der Flugpassagen aus F-Zero X. Kommt man auf ein zuvor platziertes Boostfeld, hebt das Kart ab und segelt durch die Lüfte. Entweder gleitet man über die halbe Strecke hinweg und sammelt Münzen ein oder senkt sich sofort nach dem Absprung ab und setzt sich hinter die Gegner. Das neue Feature kann also durchaus als taktisches Element gewertet werden. Ach, und schön sieht es ebenfalls aus.

 

Das führt uns zur Grafik. Die spielt in der ersten Liga auf dem 3DS mit. Die Strecken sind wunderbar designt, allen voran die Dschungelstrecke mit störenden Voodoo-Trommeln, die auf der Strecke herumhampeln. Die Texturen sind sauber und alles läuft flüssig. Mario Kart 3DS reicht grafisch an den großen Vorgänger heran.

 

Ich muss gestehen, als jemand, der die allgemeine Euphorie um Mario Kart nicht verstehen kann, hat mir die Demo doch reichlich Spaß gemacht. Sollte der blaue Panzer im finalen Spiel wirklich fehlen, worüber ich dankbar wäre, dann erwartet uns hier vielleicht das beste Mario Kart bisher.

 

 

Marcs Update von der gamescom (29.08.2011)

 

Eigentlich war ich auf Mario Kart für den 3DS gar nicht so gespannt. Es ist halt ein neues Mario Kart, wird bestimmt gut spielbar sein und eine gute Portion Spaß und Unterhaltung bieten. Nicht mehr und nicht weniger...

 

Denkste! Mario Kart 7 hat mich wirklich gepackt und sich in meiner persönlichen Rangliste zum besten gamescom Titel gemausert. Dabei gibt es nicht unbedingt einen bestimmten Punkt, der besonders faszinierend ist oder das Spiel neu erfindet. Nein, der ganze Titel macht einfach einen flüssigen, stimmigen und tollen Eindruck.

 

Auch wenn ich nur drei Kurse anspielen konnte, vermittelten diese einfach wieder das bekannte Gefühl vom typisch überzeugenden Streckendesign á la Mario Kart. Dazu die erfrischenden Neuerungen, und davon gibt es eigentlich eine ganze Menge. Ich wage zu behaupten, dass wir es hier mit dem revolutionärsten MK aller Zeiten zu tun haben. Hier nochmal die wichtigsten Innovationen im einzelnen:

 

Erstens: Wir können die Fahrzeuge „customizen“ und es sieht nicht nur toll (oder wahlweise vielleicht auch albern) aus, nein es hat sogar tatsächliche Auswirkungen auf die Fahrphysik. Kein Wunder, fährt es sich doch mit dicken Profilreifen auch besser im DK-Jungle als mit abgefahrenen Slicks.

 

Zweitens: Ein ausklappbarer Gleitschim für luftige Passagen. Quasi die Weiterentwicklung des Cabrio-Faltdaches, macht in Aktion wirklich Spaß und steuert sich intuitiv und nahezu perfekt. Toll: Bei entsprechendem Leveldesign kann man sogar Abkürzungen fliegen!

 

Drittens: Unterwasserstrecken. Zugegeben hier bin ich ein klitzekleines bisschen enttäuscht, denn es gibt kaum einen Einfluss auf die Spielbarkeit und es fühlt sich an, als ob man ganz normal auf der regulären Strecke herumbrausen würde. Trotzdem macht sich die Idee gut und ich bin gespannt auf die fertige Umsetzung!

 

Viertens: Es gibt wieder Münzen auf der Strecke! Wieder? Ja, genau, das ganze ist lange her, denn bereits beim ersten Mario Kart für das SNES und bei Mario Kart Super Circuit für den GBA konnte man Münzen "einfahren". Wir haben allerdings trotz Nachfragen nicht rausgefunden, wofür die Münzen bei Mario Kart 7 gut sein sollen und so sind wir gespannt, für welches Gimmick die Münzsammelei gut sein wird.

 

Und zu guter letzt: Natürlich der 3D-Effekt. Schön anzusehen, passend und beeindrucken, aber auch nicht übertrieben. Wahrscheinlich gehöre ich sogar eher zu den Personen die bei den späteren kniffligen Pisten, den Effekt ausschalten werden, da ich bei Rennspiele gerne in die „Mitschwingende Körperhaltung“ verfalle, was beim 3DS ja schnell zu störenden Doppelbildern führen kann.

 

Wenn Nintendo bei den anderen Strecken und den Spielmodi auch nur annähernd auf der gleichen Qualitätsstufe liegt, wie bei der Vorabversion, haben wir hier wirklich einen klassischen „Must Have“ zum Jahresende in den Regalen stehen. Ich kann es zumindest kaum noch abwarten in mein dreidimensionales Amphibien-Gleitschirm-Kart zu steigen!

super

EU Release Chance

super

Tendenz

Release

Q4 2011

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

nicht bekannt

Anzahl Spieler (Lokal)

1

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

2-8

Anzahl Spieler (WLAN)

2-8


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