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Angespielt: Nintendo 3DS

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Luigi's Mansion: Dark Moon

Action Adventure

04.07.2012

Autor: Timo Hellmund

 

 

Jetzt wird es gruhuselig

 

Luigi's Mansion war einst einer der Starttitel für den GameCube. Luigi musste damals seinen Bruder Mario aus der geheimnisvollen Villa befreien, die er zuvor erstanden hatte. Dass die von Geistern bewohnt war, ahnte er natürlich nicht. Jetzt geht Luigi wieder auf Geisterjagd und zwar in 3D. Wir haben für euch das erste Demolevel des 3DS Titels gespielt, das uns Nintendo auf dem Presseevent gezeigt hat.

 

Eigentlich fängt alles an, wie im Vorgänger. Luigi wird wieder in eine Villa geschickt, um ihr Geheimnis zu lüften und die Geister darin zu vertreiben. Man beginnt im Vorgarten des Hauses und lernt die Steuerung kennen. Diese funktioniert nun etwas anders als mit dem GameCube Controller. Mit Y und B schwenkt man die Taschenlampe nach oben und unten. Manuell umschauen ist nicht mehr, da der zweite Analogstick fehlt. X führt bestimmte Aktionen wie Türen öffnen aus. Den Staubsauger bedient man per L- (Pusten) und R- (Saugen) Knopf. Schnell fällt der neue Move auf. Hält man A gedrückt, lädt sich das Licht der Taschenlampe auf. Lässt man den Knopf los, gibt es einen hellen Blitz. Der wird zum zentralen Element des Gameplays, aber dazu später mehr.

 

Die Grafik von Luigi's Mansion 2 ist aktuell noch ein zweischneidiges Schwert. Einerseits glänzt sie mit einer Optik, die dem Original von 2001 sehr nahe kommt. Auch die allgemeine Qualität ist sehr gelungen. Dennoch läuft das Spiel noch in einer niedrigen Framerate. Mit gefühlten 20 fps läuft es alles andere als flüssig. Das hat Auswirkungen auf die Steuerung, denn diese fühlt sich dadurch recht träge an.

Doch es gibt auch eine positive Überraschung: die Figuren und ihre Animationen. Butterweich gruselt sich Luigi durch das Level und die Geister sind das offensichtliche Highlight und der Fokus der Entwickler. Es ist einfach zu schön anzusehen, wie sich die Geister erschrecken, ärgern oder freuen, wenn sie Luigi eins ausgewischt haben. Vor allem die dicken roten Geister haben es mir angetan. Diese ähneln im Artdesign den Figuren aus dem Wii Titel deBlob. Dennoch bleibt ein fader Beigeschmack und ich hoffe, Nintendo ist sich der Probleme der Demoversion bewusst und optimiert Luigi's Mansion 2 bis zum Release.

 

Die Geister haben aus ihrer Pleite im Vorgänger gelernt und sind nun nicht mehr allzu leicht zu bekämpfen. Einfach die Taschenlampe in die Fratze halten führt nun zu nichts mehr. Es gilt den neuen Flash einzusetzen, um die Schlossbewohner zu schocken. Erst dann kann man sie aufsaugen. Auch das funktioniert nun etwas anders. Man hält zwar immer noch den Analogstick in die entgegengesetzte Richtung, jedoch taucht nun zufällig das A-Knopf Symbol auf, den man im richtigen Moment drücken muss, um einen Boost einzusetzen, der die Lebenspunkte der Geister kurzfristig schneller abzieht.

Später erscheinende Gegner rüsten sogar auf und wehren sich gegen den Blitz. Bei ihnen ist das Ausgucken ihrer Schwäche oder Animationsphasen essentiell. Luigi's Mansion 2 wird wohl etwas schwerer als das erste Abenteuer.

 

In der Demo gab es zudem einen Endboss zu bekämpfen. Der wirft mit Büchern um sich und kreist um den Spieler herum. Nur das Erlöschen der Kerzen lässt erahnen wo er sich befindet. Dementsprechend muss man den Flash frühzeitig aufladen und warten, bis er in der richtigen Position schwebt. Auch dieser Kampf ist alles andere als leicht und vor allem länger als die Endgegner aus Luigi's Mansion. Das hat mir sehr gefallen. Nintendo muss aber aufpassen, dass die späteren Gegner tendenziell nervig sein können.

 

Alles in Allem macht der Nachfolger des schaurig schönen Spiels einen guten Eindruck. Wenn Nintendo die Framerate in den Griff bekommt und die Villen abwechlungsreich gestaltet, dürfte uns hier eines der ersten Highlights des Jahres 2012 erwarten. Luigis's Mansion 2 erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2012.

 

 

Marcs Eindrücke von der gamescom (06.09.2011)

 

Manchmal ist Nintendo doch noch für eine Überraschung gut. So ging es wahrscheinlich nicht nur mir als Luigi's Mansion für den 3DS plötzlich und unerwartet auf der E3 vorgestellt wurde. Schon der Vorgänger hat sich mit seinem niedlichen Gruselcharme in die Herzen vieler Gamer gespielt und war einer der meistverkauften Titel auf dem Cube. So war auch bei mir die Freude groß, das Spiel auf der gamescom antesten zu können. Und Luigi's Mansion macht qualitativ und atmosphärisch quasi genau da weiter, wo die GameCube-Version vor knapp zehn Jahren aufhörte. Schön schaurige und detailierte Grafiken, ein passendes und durchdachtes Gameplay und natürlich der erstklassig animierte Luigi, den ihr durch die geisterverseuchten Räume scheucht: Niedlich, putzig, drollig - ohne dabei kitschig rüberzukommen.

 

Neben Luigi, den ihr mit dem Analogstick bewegt, steuert ihr auch seinen Geistersauger. Dazu wird euch eine Bewegungssteuerung über den Gyroskopsensor angeboten, alternativ aber auch die Button-Steuerung per X und B. Glücklicherweise, denn letzteres funktioniert vor allem längerfristig und beim Auftauchen mehrerer Geister wesentlich einfacher.

 

Auch bei Luigis Mansion wurde der 3D Effekt sehr schön und stimmungsvoll eingebaut. Dieser bietet sich ja in den Räumen einer Geistervilla auch geradezu an. Der untere Screen wurde übrigens bei der Demoversion nur als Karte genutzt, hier wäre wohl auch mehr drin gewesen. Aber warten wir erstmal ab, was die fertige Fassung bringt. Der Titel macht auch so einen verdammt guten Eindruck und ich kann schon jetzt jedem nur empfehlen, sich zumindest mal probeweise einen Schreckweg Geistersauger umzuschnallen!

 

Marios Eindrücke vom Post E3-Event 2012 (04.07.2012)

 

 

Who you’re gonna call?

 

Die Geister sind los und New York ist zu weit weg, um die Ghostbusters mal eben zu rufen. Also muss Luigi sich den Schreckweg ein zweites Mal schnappen und die fiesen Viecher selbst entsorgen. Dabei bietet das Spiel natürlich genau das, was man vom GameCube-Vorgänger kennt, nur mit mehr Abwechslung dank mehrerer Geisterhäuser. Aber auch sonst hat sich einiges geändert, bevor ich darauf eingehe, zunächst ein paar grundsätzliche Zeilen zum Spiel.

 

Man steuert Luigi per Schiebepad durch die optisch sehr nette Umgebung. Vor allem in 3D wirkt alles lebhaft und durch die Kameraführung sogar teilweise gruselig. Dass das mit dem Charakter-Design von Nintendo geht, hätte ich echt nicht gedacht. ;-) Bewaffnet mit dem Schreckweg saugt er Geister ein, löst Rätsel und kämpft sich durch die Häuser, um Teile vom geheimnisvollen Dark Moon zu sammeln.

 

Warum er das alles tut, ist jedoch aktuell noch nicht so ganz klar, zur Geschichte wird in der Demo nämlich so gut wie nichts gesagt. Wir treffen bloß mit Luigi ein weiteres Mal auf Professor I. Gidd, der den jüngeren der Klempner-Brüder per Teleporter zu den verschiedenen Geisterhäusern beamt. Dort soll der Grünschnabel (hoho, was für ein Wortwitz...) Teile vom Dark Moon finden. Warum oder wozu das Teil gut ist, das wissen wir (noch) nicht. Aber das ist ja auch erstmal gar nicht so wichtiger, auf das Gameplay kommt es an.

 

Und das ist gut wie eh und je. In der Demo hat man zwar sicher bei Weitem nicht alles gesehen, aber zumindest einen guten ersten Eindruck bekommen können. Man steuert Luigi durch die düstere Umgebung und in der ersten Villa geht es erstmal darum, überhaupt rein zu kommen. Dazu benötigt er einen Schlüssel, nach dem ich die Umgebung absuche. Einen Schreckmoment später sehe ich die Ratte, die den Schlüssel bei sich trägt und jage ihr hinterher, bis ich sie vertrieben und ihn im Besitz habe. Damit bewaffnet öffne ich die Tür zum Geisterhaus.

 

Im Haus selbst finde ich dann relativ schnell den bekannten Schreckweg und befasse mich den Rest der Demo hauptsächlich damit, Geister einzufangen, Münzen aufzusaugen und andere Rätsel zu lösen. Dabei fühle ich mich gleich heimisch, denn das Spiel bietet genau das, was sich Fans des ersten Teils wünschen dürften, bei einem Kritikpunkt:

 

So gut die Steuerung auch ist, so sehr nervt es, das Spiel mit nur einem Schiebepad zu spielen. Das braucht man, um Luigi zu steuern, den Sauger jedoch kann man nur noch per X und B nach oben und unten bewegen. Auf dem GameCube ging das mit dem C-Stick noch vollkommen frei und so sollte es auch sein. Ich hoffe doch sehr, dass das fertig Spiel das Schiebepad Pro unterstützt, denn nur mit zwei Sticks macht es wirklich Sinn. Nur mit den Tasten fühlt es sich sehr hakelig und irgendwie falsch an.

 

Noch ein paar Worte zur Technik. Optisch ist das Spiel ein absolutes Highlight, wie schon der GameCube-Launchtitel damals. Die Texturen sind schön plastisch, es gibt viele Effekte, die Geister sehen toll aus und der 3D-Effekt sorgt dafür, dass man noch mehr mitgruseln kann. Dazu gibt es dank der verschiedenen Settings auch mehr Abwechslung, vor allem das Haus im Schnee ist wirklich gut gelungen. Mal sehen, was sich die Entwickler noch alles haben einfallen lassen.

 

 

Vorab-Fazit

 

Ich bin mir sicher, dass Luigis Mansion Dark Moon ein Hit wird, das Potential hat der Titel auf jeden Fall. Vor allem da es jetzt mehrere Geisterhäuser gibt, dürfte das einzige echte Manko des Vorgängers (die kurze Spielzeit) hoffentlich überwunden werden. Einzig die Steuerung mit nur einem Schiebepad finde ich ungeeignet und hoffe daher auf die Unterstützung des zusätzlichen. Das ist dann aber auch mein einziger Wunsch.

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

Q4 2012

Developer

Next Level Games

Publisher

Nintendo

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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