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Reviews: Nintendo DS

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Alvin und die Chipmunks – Der Kinofilm

Party

15.02.2008

 

 

Autor: Nico Schoenfeldt

 

 

Ältere Semester unter uns werden Alvin und die Chipmunks sicherlich aus der gleichnamigen Trickfilmserie kennen, welche in den 1980ern und 1990ern über die heimischen TV-Bildschirme flimmerte. Noch ältere Semester haben vielleicht noch die Schallplatte mit dem Christmas-Song der Nager im Regal.

 

Vom erfolglosem Musiker David Seville adoptiert, stellen die 3 Streifenhörnchen dessen Leben gehörig auf den Kopf. Dabei sind Intelligenzbestie Simon, der schüchterne Vielfraß Theodore und der draufgängerische Anführer Alvin keineswegs nur Rabauken. Mit ihrem musikalischen Talent und einmaligen Stimmen wollen sie nun auf dem größten Rockfest, dem Rockathonapalaooza, überzeugen.

 

Gelingt es ihnen, den Rock-Olymp auf dem DS zu erklimmen?

 

 

Da steckt Musik drin.

 

Der Beat kommt, der Beat geht. Trefft eine Schallplatte, sonst ist es zu spät. Ein gewisses Gespür für den richtigen Takt solltet ihr beim Spielen besitzen, denn bei Alvin und die Chipmunks handelt es sich um ein Musikspiel. Auf ihrem Weg zum Weltruhm, trällern die 3 Gesangswunder allerlei Lieder und ihr müsst sie dabei unterstützen. Während sich die Streifenhörnchen auf verschiedenen Bühnen austoben, müsst ihr auf dem Touchscreen herabfallende Schallplatten gezielt mit dem Stylus treffen. Hierbei werden Trefferserien belohnt, indem das Vinyl erst anfängt zu brennen und euch dann als goldene und abschließend als Platin-Schallplatte mit hohen Punkten versorgt.

 

Die Songauswahl gleicht der Wii-Version, beschränkt sich aber auf 14 Titel. Erwähnt sei hierbei, dass es sich nicht um die Lieder aus dem Kinofilm handelt, sondern um schlechte Pieps-Stimmen-Cover gängiger Popsongs, wie „It’s tricky“ oder „Video killed the radio star“.

 

Mini-Minispiel.

 

Wie bereits oben schon erwähnt, besteht eure Aufgabe darin, Schallplatten (die jüngere Zielgruppe wird sich vielleicht schon fragen, was es mit diesen schwarzen CDs auf sich hat) taktgenau zu treffen. Damit dieses Gameplay auf die Dauer dann doch nicht zum Einschlafen verleitet, peppen die Entwickler das ganze Geschehen mit 4 Minispielen auf, die zufällig während des Plattengetippels eingestreut werden.

 

1. Minispiel: Ihr seht einen Plattenteller. Nun heißt scratchen, was das Vinyl hergibt.

2. Minispiel: Bringt eine Kugel sauber ans Ziel, ohne die Kanten der krummen Strecke zu berühren. Ganz wie beim guten alten „Heißen Draht“.

3. Brüllt laut Alvin ins Mikro.

4. Tipp die mit Zahlen gefüllten Blasen in der richtigen Reihenfolge an.

 

Dank dieser Features können sich die Entwickler am Ende sogar noch damit rühmen, verschiedene Facetten der Nintendo DS Hardware ausgeschöpft zu haben. Außerdem wird das monotone Gameplay etwas aufgefrischt, im Gegensatz zur Wii-Variante.

 

Präsentation, mangelhaft!

 

Die Menüs gestallten sich ähnlich wie beim großen Bruder für die Wii sehr einfach und uninspiriert. Gerade für die jüngere Zielgruppe hätte ich mir ein paar verspielte Extras gewünscht und nicht so eine lieblose und farbarme Präsentation. In kleinen Kästchen mit Text und einem Bild des jeweiligen Sprechers, wird die belanglose Story zwischen den einzelnen Bühnenauftritten erzählt. Da es sich um die gleiche Geschichte wie auf der Wii handelt, ist es eigentlich schade, dass die Entwickler nicht wenigstens noch die Sprachausgabe übernommen haben oder zumindest die Standbilder.

 

Die 3D-Grafiken während der Bühnenauftritte auf dem oberen Bildschirm sind ebenfalls ziemlich identisch mit der Wii-Fassung. Allerdings wirkt diese, auf Grund der minderen Leistungsfähigkeit des Nintendo DS, sauberer. Problematisch wird es allerdings, sich an den vorgefertigten Videos auch zu erfreuen. Ihr seid derartig damit beschäftigt, die Schallplatten auf dem unteren Bildschirm zu treffen, dass ihr nur für Bruchteile von Millisekunden einen Blick auf den Topscreen erhaschen dürftet.

 

Vielen Dank an Eidos für die Bereitstellung des Testmusters.

 

 


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Fazit

Wesentlich solider ist die DS-Version im Vergleich zur Wii-Fassung ausgefallen, rechtfertigt meiner Meinung nach aber nicht die ca. 40 € Ladenpreis. Da gibt es auf dem Handheld wesentlich bessere Alternativen. Wer also nicht unbedingt seine Chipmunks-Sammlung komplettieren muss, der greift lieber zum Genre-Kollegen: Elite Beat Agents.

Grafik

ok

Sound

gut

Steuerung

ok

Spielspaß

ok

37%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

07.12.2007

Developer

Brash Entertainment

Publisher

Eidos

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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