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Reviews: Nintendo DS

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Crash Boom Bang

Party

29.10.2006

Autor: B. Sasse

 

Viele Abenteuer hat der niedliche Crash schon auf diversen Konsolen und Handhelds erlebt. Mit „Crash Boom Bang“ wird er das erste Mal auf dem DS zum Leben erweckt. Den Mario-Party Spielen sehr ähnlich, ist dies ein Partygame, in dem man durch Würfelei die über 40 Minigames frei spielen muss.

 

Die Bandicoots bekommen Post…

 

Ja wirklich, sie werden zu einem Welt-Cannonball-Rennen eingeladen und der Sieger kann sich über eine fette Summe von 1.000.000.000 erfreuen. Es sind alle Fortbewegungsmittel erlaubt. Natürlich lassen sich die Bandicoots so etwas nicht zweimal sagen und begeben sich auf eine tolle Spielreise. Nur einen Haken hat der ganze Spaß, denn auf der Gästeliste steht der altbekannte Bösewicht Dr. Cortex, der den Bandicoots oft schon im Weg stand. Aber zu allem Übel gibt es auch noch einen weiteren Schurken, der den Bandicoots das Leben schwer machen will, denn der Stifter des Preisgeldes „Viscount Devil“ hat einen teuflischen Plan. Er veranstaltet das Rennen mit dem Ziel, dass die Teilnehmer für ihn eine versunkene Stadt und dort den magischen Super Big Power Stone finden sollen, der seinem Besitzer die Erfüllung eines Wunsches gewährt. Doch als Dr. Cortex von dem Plan Viscount Devil’s erfährt, setzt er alles daran diesen Stein in seine Hände zu bekommen. Wird es der bösen Seite diesmal gelingen ihren Plan in die Tat umzusetzen oder werden die Bandicoots es wieder einmal schaffen?

 

 

Der Spaß geht los.

 

Hat man das Spiel zum ersten Mal in den Nintendo DS eingelegt, kann man einen von drei Speicherplätzen zu seinem eigenen machen. Ist dies geschehen, kommt man gleich ins Menü wo der „Festival- Modus“, der „Story- Modus“ und „Mein Raum“ zur Verfügung stehen.

 

Festival-Modus

Im Festival-Modus werden Level, die man im Story- Modus erspielt hat anwählbar sein. Dort kann der Spieler mit bis zu vier Freunden sein Unwesen treiben.

 

Story-Modus

Sieger des Levels ist derjenige mit den meisten Punkten am Ende.

 

Mein Raum

Mein Raum ist wie ein eigenes zu Hause, in das man sich zurückziehen kann, wenn Cortex mal wieder im Weg steht. Dort sind folgende Gegenstände:

  1. Es gibt ein Bücherregal, das einem erlaubt, sofort abseits des Story- Modus seine erspielten Minigames zu genießen.
  2. In der Truhe kann man seine gesammelten Gegenstände ansehen, die im Story-Modus über die drahtlose DS-Übertragung ergattert bzw. getauscht wurden.
  3. Der Tisch ermöglicht das Erstellen und Speichern eines eigenen Ausdrucksmittels.
  4. Das Telefon erlaubt es mit anderen Spielern zu chatten.
  5. An der Stereoanlage wird der Sound des Spiels eingestellt.
  6. Und das schwarze Brett wird zur Äderung der Farbe des Ausdrucksmittels verwendet.

 

Minispiele

 

Hier möchte ich euch nur kurz an drei Minispielen zeigen, was auf euch zukommt.

 

Crash-Ponyrennen

Setz dich auf ein Pony und los. Hier geht es darum, so schnell wie möglich über die Ziellinie zu reiten. Dabei müsst ihr mit dem Touchpen auf das Hinterteil des Ponys schlagen. Dieses Spiel ist recht niedlich, aber auch sehr einfach gehalten.

 

Kampfball

Hier schwebst du in einer Kugel, wie man es aus Monkey Ball kennt. Es sind immer vier Spieler auf einer großen Plattform und es geht darum, so schnell und so viele Äpfeln wie möglich einzusammeln. Aber Vorsicht, es gibt nicht nur die leckeren Früchte, sondern auch TNT Kisten, die dir bei Berührung ganze drei Äpfel abnehmen.

 

Hammerkampf

Nicht „Hau den Lukas“, aber sehr ähnlich. Hier spielt man gegen drei andere Gegner und muss versuchen Vicomte so oft wie möglich mit dem Hammer zu treffen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn nicht nur Vicomte zeigt sich, nein auch TNT Kisten oder einer der guten Spielfiguren. Trifft man richtig, erhält man Äpfel, geht’s daneben werden wieder Früchte abgezogen.

 

Spielfiguren

 

Man kann nicht nur Minispiele frei zocken, sondern auch Spielfiguren. Zum Anfang des Spiels stehen vier Figuren zur Auswahl. Darunter natürlich der allseits beliebte Crash Bandicoot, die heiße Coco Bandicoot, der niedliche Pura und der coole Pinstripe der zwar nett aussieht, aber auch extrem gefährlich ist. Nach und nach kann man sich im Verlauf des Spiels folgende Figuren ergattern:

  1. Fake Crash
  2. Tawna
  3. Der Vicomte
  4. Crunch
  5. Aku Aku
  6. Und wie nicht anders erwartet Neo Cortex

 

 

Steuerung, Grafik und Sound

 

Von der Grafik her erinnert das Spiel eher an einen Japanischen Comic, der aber eigentlich recht gut umgesetzt wurde, so dass es nicht billig wirkt. Crash wird auch auf dem DS recht bunt gehalten, aber so kennt und liebt man ihn. Der Sound ist etwas gewöhnungsbedürftig und ein klein wenig nervig. Hier wurde wohl eine jüngere Zielgruppe in Angriff genommen. Über die Steuerung kann man wirklich nicht schimpfen, denn es macht sehr großen Spaß die Minispiele mit dem Touchpen zu erobern. Auch das Mikrofon kommt hin und wieder zum Einsatz, wo man z.B. eine Feder auf einer Linie halten muss. Also ist dieses Spiel auch eher etwas für Nichtraucher.

 

 

Multiplayer…

 

Bis zu vier Spieler können mit nur einer DS-Karte in einem Minispiel gegeneinander antreten. Hier bleibt natürlich der Spaß keinesfalls auf der Strecke. Es stehen aber leider nur 5 Minigames zur Verfügung, die aber immer wieder Freude bereiten.

 

 

Pro und Contra!

 

Wie bei allen Spielen, gibt es auch bei Crash Boom Bang Vor- und Nachteile, die erwähnt werden sollten. Hier steht für mich die gute Touchscreen Nutzung und die sehr gute Steuerung klar im Vorteil. Auch das Vergnügen, dass man vierzig Minispiele freischalten kann, ist ein klarer Pluspunkt. Zur Single Cartridge Variante ein klares “Ja” und es ist faszinierend wie toll manche Entwickler so ein innovatives Spielprinzip umsetzen. Hinzu kommt noch, dass es komplett in Deutsch ist, was es der jüngeren Generation um einiges leichter machen dürfte. Aber auch CBB hat Nachteile. Hier stört mich vor allem die nervige Musik, aber dies ist ja reine Geschmackssache. Zu den Contrapunkten muss ich ebenfalls hinzufügen, dass man während eines Minispiels nicht pausieren bzw. das Spiel beenden kann. Auch der Multiplayer fällt etwas dürftig aus da man hier nur fünf Spiele zur Verfügung hat.


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Fazit

Crash Boom Bang ist ein relativ gut gelungenes Partygame, das nicht nur mit Freunden, sondern auch im Singleplayer-Modus recht viel Spaß bereitet. Zwar sind hier und da ein paar Musik nervende Momente aber wofür gibt’s den „Mach den Ton aus“-Schalter? Das Spiel ist für alle, die Crash lieben eine willkommene Abwechslung zu den bisherigen Titeln dieser Serie. Genau das macht es allerdings eventuell etwas minder, da man Crash eigentlich als Jumper kennt, denn hierbei wird lediglich gewürfelt und in Minigames gespielt. Nichts desto trotz ist es ein wirklich gelungenes Vergnügen, das sowie Jung als auch Alt in seinen Bann ziehen kann.

Grafik

ok

Sound

schwach

Steuerung

gut

Spielspaß

ok

75%

Singleplayer

60%

Multiplayer

Release

24.10.2006

Developer

Sierra

Publisher

Vivendi

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (WLAN)

1-4


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