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Reviews: Nintendo DS

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Avatar: Pfad des Feuers

Action

21.03.2009

Autor: Ralf Weber

 

Avatar: Der Herr der Elemente ist eine US-amerikanische Cartoon-Serie um den namens gebenden Helden Avatar, die unter anderem einen Emmy für die Animationen gewann. In Deutschland ist der junge Held ebenfalls bekannt und beliebt, aktuell läuft die 3. Staffel. Genau um deren Geschichte geht es auch im vorliegenden Spiel.


 

Die Geschichte

 

Einst lebten die verschiedenen Nationen Feuer, Wasser, Luft und Erde friedlich miteinander auf dem Kontinent bis die Feuernation den anderen den Krieg erklärte. Überall herrschte das Chaos, es schien nur noch einen einzigen Hoffnungsträger zu geben: Den Avatar. Dieser beherrscht alle vier Elemente und soll dem Krieg endlich ein Ende setzen. Doch so schnell wie der Held aufgetaucht ist, verschwand er auch wieder.

Ein Jahrhundert später erschien der Avatar in der Inkarnation des Jungen Aang erneut. Allerdings ist er wenig heldenhaft, sondern ein typischer Teenager der nur Blödsinn treibt. Wenigstens hat er drei der Elemente bereits soweit gemeistert, um in den Kampf ziehen zu können. Ihm fehlt lediglich die Kraft des Feuers.

 

Hier greift der Spieler in das Geschehen ein. Man steuert jeweils zwei der verschiedenen Charaktere, zu denen im Laufe der Geschichte weitere aus der Serie hinzu kommen. Jeder kann jeweils ein Element beherrschen, also Eisbrücken über Wasserbecken bauen oder Tornados erzeugen, die euch über Abgründe tragen. Erfahrene Spieler ahnen es bereits: Hier ist Kooperation zwischen den Charakteren gefragt. Ihr kämpft und rätselt euch durch die Geschichte, um am Ende die Feuer Nation in ihre Schranken zu weisen.

 

Die Storyline wird durch Zwischensequenzen vorangetrieben, in denen die kleinen Kerle sich allerhand derbe Texte an den Kopf werfen.

 

Die Kämpfe laufen relativ simpel ab. Durch Berühren der Gegner mit dem Touchpen oder mittels der Elemente attackiert man die Feinde. Die Puzzle erfordern ein wenig logisches Denken, sollten aber Keinen überfordern. So muss man mal Schalter erreichen, die hinter Abgründen zu sehen sind oder auf Hochebenen, die zunächst unerreichbar erscheinen.

 

Ansonsten laufen eure Helden, indem ihr ein Ziel kurz antippt. An bestimmten Stellen wie Abgründen benutzt ihr die Spezialfähigkeiten – wie eingangs schon angedeutet - um sie zu überwinden. So erzeugt ihr Wirbelstürme, um euch über Schluchten tragen zu lassen oder bewegt mit Hilfe der Erdkraft ganze Steinblöcke (Auf denen ihr selbst stehen könnt und euch so mit bewegt). Immer wieder trennen sich die Helden, um mit ihren Skills dem anderen einen Weg zu öffnen.


Die Kämpfe sind allerdings etwas monoton, da die Gegnervielfalt recht übersichtlich bleibt. Interessanter sind die Rätsel, die zwar nicht übermäßig schwierig sind, jedoch einen durchdachten Einsatz der Fähigkeiten verlangen. Mit den gedrückten Schultertasten (oder dem Icon auf dem Touchscreen) aktiviert ihr die Elementarfähigkeit, die dann durch Stylusbewegungen ausgeführt werden. So haltet ihr z.B. die L Taste gedrückt, während ihr mit dem Touchpen einen Kreis malt, der zu einem Wirbelsturm wird oder eine Linie über Wasser zieht, die sich in eine Eisbrücke verwandelt. All das funktioniert gut und wirkt durchdacht, auch in der Kernzielgruppe die ebenfalls mitspielen durfte.



Grafik


Die knuddeligen Riesenköpfe der Serienhelden kommen sehr gut rüber. Die verschiedenen Elemente sehen gut aus. Lediglich die Texturen der Level wirken manchmal etwas eintönig, jedoch in sich stimmig. Der Avatar brennt kein grafisches Feuerwerk ab, sondern liefert gute und solide Kost ohne echte Schwächen, so wie ein gutbürgerlicher Landgasthof.



Sound


Die Aktionen der Spielfiguren werden passend und altersgemäß untermalt. Die Musik mag gelegentlich etwas nerven, Freunde der Serie kennen und schätzen sie hingegen.



Multiplayer


Für das Single Card Play gibt es eine Art Volleyballspielchen. Eine nette Dreingabe, die aber nicht lange motivieren kann. Hat man allerdings einen zweiten DS samt Spiel zur Hand, kann man das Abenteuer auch kooperativ bestreiten, was durchaus spaßig ist und soweit gut funktioniert.



Wir danken THQ für die Bereitstellung des Testmusters!


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Fazit

Ja, Avatar: Der Herr der Elemente – Der Pfad des Feuers ist eine Lizenzumsetzung. Aber eine, die man spielen kann. Das Spiel geht flüssig von der Hand, fängt den Geist der Serie gut ein und macht die meiste Zeit Spaß. Die Kämpfe könnten etwas abwechslungsreicher sein. Die Rätsel machen das jedoch wett, da sie durchdacht sind und die Lösung auch die Zielgruppe junger Schulkinder nicht überfordert. Als Geburtstagsgeschenk für Serienfreunde durchaus zu empfehlen.

Grafik

gut

Sound

ok

Steuerung

super

Spielspaß

gut

78%

Singleplayer

70%

Multiplayer

Release

10.11.2008

Developer

THQ Australia

Publisher

THQ

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (WLAN)

2


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