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Reviews: Nintendo DS

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Kirby Super Star Ultra

Jump 'n Run

25.10.2009

Autor: Sebastian Jünnemann

 

 

Kirby ist wieder da

 

Endlich kehrt die berühmteste rosa Kugel aus der Nintendowelt wieder auf den Handheld zurück. Viele haben ihn vermisst denn seine Dreamland-Trilogie gehört auch heute noch zu seinen besten Spielen. Auch bei den Auftritten in den Smash-Bros-Spielen zeigt er sich als wahre Kämpfernatur, der seine Nintendokollegen ganz schön eins auswischt. Warum ich euch von seinen vergangenen Spielen erzähle, hat einen besonderen Grund. Denn Kennern wird beim Anschauen der Bilder schnell ein Licht aufgehen.

 

Wer die Kirbyspiele auf dem Super Nintendo kennt, dem wird recht schnell auffallen, dass es sich beim aktuellen Abenteuer nicht um ein neues, sondern um eine Umsetzung von Kirbys Fun Park aus dem Jahre 1996 handelt. Damit das Spiel keine reine Umsetzung bleibt, werden dem Spieler einige Extras, wie Minispiele, verbesserte Hintergründe und noch andere Überraschungen, geboten. Beste Voraussetzungen für Neulinge sowie auch für die, die es schon kennen.

 

 

Was hat Kirby zu bieten?

 

Wie bei allen vorherigen Spielen kann Kirby seinen Körper aufblasen, damit durch die Luft schweben sowie seine Gegner einsaugen und wieder ausspucken. Die interessantesten Fähigkeiten im Spiel habe ich für euch in den nächsten beiden Abschnitten zusammengefasst.

 

 

Fähigkeiten übernehmen

 

Das Aufsaugen einiger Gegner hat im Spiel eine besondere Bewandtnis. Wenn der Gegner nämlich einmal im Mund ist, kann der Spieler mit dem X-Knopf Kirby eine andere Form annehmen lassen. Dabei übernimmt die Figur neben einer neuen Äußerlichkeit auch noch die Spezialfähigkeiten des verschluckten Gegners. Dies kann je nach Gegner von knallenden Karatekicks bis zum Eishauch variieren und hilft Kirby, in so manchen Abschnitten sehr gut weiter. Vor allem bei den Endbossen sind die variablen Angriffe gar nicht so verkehrt. Lustig dabei sind die ganzen äußerlichen Formen, die Kirby bei den Verwandlungen annehmen kann. Mal wechselt der Körper die Farbe und ein anderes Mal taucht auch nur eine Kopfbedeckung auf, wie zum Beispiel ein Stirnband des typischen Karatemeisters.

 

 

Kirby in Begleitung

 

Wer jetzt denkt, die Verwandlung sei alles, was hier machbar wäre, der irrt sich gewaltig. In der Verwandlungsphase von Kirby gibt es auch noch die Möglichkeit, der Figur einen zusätzlichen Helfer zu bescheren. Das sieht zwar auf den ersten Blick wie ein Nachteil aus, da Kirby wieder in seine normale Form zurück verwandelt wird, aber der neue Kumpan ist im Kampf gegen die Gegner durch seine Spezialattacken eine große Hilfe. Dieser taucht in unterschiedlichen Formen auf, mal als rote Kugel Waddle Doo, mal als Helmkämpfer Ja-Nin und mal als schwer gerüsteter Sharpe Knight. Gut ist auch die Möglichkeit, dass sich die Figuren nach dem Verzehr einer Banane und Tomate gegenseitig heilen können. Die Steuerung wird entweder vom Computer im Soloabenteuer oder von einem zweiten Spieler im Koop-Modus übernommen.

 

 

Der Zweispielermodus

 

Wenn man den Zweispielermodus nutzt, hat der zweite Spieler die Möglichkeit Mehrfachsprünge zu machen, sich zu Kirby teleportieren zu lassen und sogar für kurze Zeit unverwundbar zu sein. Um den Koop-Modus spielen zu können, braucht man ein zweites Modul und nutzt dann die W-LAN Fähigkeiten des DS.

 

Eine Ausnahme macht die erste Welt des Spiels, denn diese kann man auch nur mit einem Modul und zwei Handhelds spielen, allerdings stellt sich das etwas kompliziert da. Angezeigt wird alles nämlich nur auf dem DS, der das Spiel eingelegt hat, während der andere Bildschirm schwarz bleibt. Es müssen also beide Spieler auf diesen DS schauen, gesteuert wird aber über beide. Das ist an sich gar keine so schlechte Idee, um auch nur mit einem Modul in den Genuss des Mehrspieler-Modus zu kommen, je nach Umgebung gestaltet sich das aber als etwas kompliziert.

 

 

Jetzt zum Spiel

 

Kommen wir jetzt zum Spielaufbau. Insgesamt existieren zehn Spielwelten, die es zu meistern gilt. Zum Einstieg erfolgt ein kurzer Trip in die sehr leichte Welt „Frische Brise“, wo König Dedede und sein Gefolge die erste Abreibung bekommen. Ist dies erstmal geschafft, werden weitere Welten freigeschaltet und man hat die Qual der Wahl in Sachen Reihenfolge. Natürlich sind nicht gleich alle Welten offen sondern weitere müssen erst erspielt

 

Bei dem umfangreichen Abenteuer erwarten Kirby unter anderem Höhlenforschungen, Essen mit König Dedede (für mich immer noch der alte „König Nickerling“) und andere abwechslungsreiche Welten. Bei einer der letzten Welten kann man sich natürlich wieder mal auf einen Kampf gegen den alten Bekannten Meta-Knight freuen.

 

Wem das noch nicht genug ist, der kann sich auch mit den drei Minispielen vergnügen, wo auch der DS-Stift endlich mal zum Einsatz kommt. Das schnelle Aufheben von Karten, ein lustiges Schießen wie in Moorhuhn sowie das Aufpicken von Ungeziefer auf dem Einkaufsband laden für Zwischendurch ein. Ein nettes Gimmick von den Entwicklern ist auch die Auflistung der Schwierigkeitsgrade in Form von 1-6 Sternen, die bei jeder Welt angezeigt werden. Dadurch können sich Einsteiger sehr gut orientieren, womit sie am besten anfangen sollten.

 

 

Technik und Nettigkeiten

 

Bei der Grafik finde ich das Spiel sowie auch die 3D-Zwischensequenzen sehr gut gelungen und sauber umgesetzt. Die Hintergründe wurden optisch im Vergleich zum alten Spiel nachgebessert. Von einer kompletten 1:1-Umsetzung des Klassikers kann man also nicht sprechen. Die Musik passt hervorragend zum Spiel und lässt alte Super Nintendo-Herzen höher schlagen.

 

Beim Schwierigkeitsgrad lobe ich die Einsteigerfreundlichkeit und die vielen Einführungshilfen, die am Anfang jeder Welt angeboten werden. Es ist außerdem schön, immer wieder zu sehen, wie abwechslungsreich und zugleich leicht ein Spiel sein kann.

 

Die Steuerung bei den Hauptlevels ist wie damals auf dem Super Nintendo geblieben, was aber irgendwie schade ist. Der Touchpen kommt nur bei den drei Minispielen zum Einsatz, hätte aber durchaus auch noch umfangreicher eingebaut werden können, zum Beispiel im Menü oder eben durch noch mehr Minispiele. So bleibt die Innovation ein wenig auf der Strecke und das Spiel fühlt sich auch heute noch genauso an, wie das Original.

 

 

Vielen Dank an Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.


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Fazit

Wenn mich jetzt Eltern im Geschäft fragen würden, was sie ihrem Kind dieses Jahr zu Weihnachten für den DS am Besten schenken sollten, würde ich ihnen sofort dieses Spiel in die Hand drücken. Denn es ist sowohl eines der besten Jump ´n Runs sowie auch Remakes, die Nintendo dieses Jahr heraus gebracht hat. Der Spielspaß ist gelungen und so fesselte mich Kirby einige Abende am den Handheld. Die Möglichkeit, sich Begleiter zu holen, wird wohl die beste Idee der Entwickler in den Kirbyspielen bleiben. Was mir gefehlt hat, war die Nutzung des DS-Stiftes, was man in so einem Spiel sehr gut hätte einbauen können. Ansonsten gibt es nichts zu meckern, weshalb die gute Note gerechtfertigt ist!

Grafik

ok

Sound

gut

Steuerung

gut

Spielspaß

super

86%

Singleplayer

87%

Multiplayer

Release

18.09.2009

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1

Anzahl Spieler (WLAN)

1-2


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