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Reviews: Nintendo DS

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Wiley's Wire Way

Puzzle

12.02.2010

Autor: Philipp Bress

 

 

Geschicklichkeitsspiele gibt es bekanntermaßen ja mehr als genug auf allen gängigen Konsolen, aber glücklicherweise ist Konami ja auch gerne mal für etwas Neues zu haben. So präsentiert uns die Spielschmiede mit Wileys Wire Way ein freches und buntes Abenteuer, in dem wir uns an vorgefertigten Bungee-Seilen durch die Level schleudern dürfen.

 

 

Durchgeknallt und verboingt

 

Obwohl Spiele dieser Art in der Regel auch ganz gut ohne eine Story auskommen, was bei diesem übrigens nicht anders wäre, hat Konami einen ziemlich verrückt-knuffigen Handlungsstrang geschaffen, der das etwas trockene Spielprinzip besser gut bekömmlich macht. Wie der Name schon erahnen lässt, übernehmt ihr mehr oder weniger die Kontrolle über Wiley, der zusammen mit seinem UFO-Piloten ReFresh auf der Suche nach dem heiß begehrten Elan ist, welches man in Form von Sternen in den einzelnen Gebieten einsammeln muss. Während Wiley im wahrsten Sinne des Wortes die Drecksarbeit erledigen darf, vertreibt sich der überaus eifrige ReFresh die Zeit mit dem Verkauf von allen Dingen an Board des Schiffes die mehr oder weniger entbehrlich sind.

 

Und nun zum Wesentlichen. Mit Hilfe diverser Arten von Bungeeschleudern, schießen wir Wiley quer durch die linearen Level oder lassen ihn mit Hilfe von Bumpern durch die Gegend eiern. Ziel dabei ist es natürlich, möglichst viel Elan einzusammeln, damit man beim Weg zum UFO nicht vor einer verschlossenen Tür landet. Hin und wieder darf man sich auch mit dem einen oder anderen übergroßen Endgegner in Form von Pandabär und Co. anlegen, was mit der passenden Strategie aber auch kein allzu großes Problem darstellt. Neben dem Missionsmodus darf man seine Fertigkeiten auch im Trainingsmodus verfeinern oder im Strategiemodus die Seile selber spannen. Darüber hinaus ist es möglich, mit bis zu vier Spielern im Wettbewerbsmodus gegeneinander anzutreten, um herauszufinden, wer Wiley am schnellsten durch die Level fletschen kann.

 

 

Erinnerungen an die gute alte Zeit

 

Insgesamt hat Konami ein technisch solides Spiel auf die Beine gestellt, worüber man nicht allzu viel meckern kann. Trotz des äußerst bunten Designs bleibt der Levelaufbau klar und übersichtlich, die Charakter versprühen einen durchgeknallten Charme. Und mit den, in heutigen Zeiten schon fast vergessenen Tunes, hat man doch den Eindruck, dass man etwas aus guten alten Zeiten im Modulschacht hat. Das Manko des Spieles liegt im zwar originellen, aber auch schnell durchschaubaren Gameplay. Zu schnell findet man heraus, wie man Endbossen den Garaus machen kann, was darin endet, dass die Fights sehr eintönig werden.

 

 

Vielen Dank an Konami für die Bereitstellung des Testmusters.


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Fazit

Wileys Wire Way ist ein solides Spiel, wenn man gerade mal keine Lust auf etwas komplexes hat. Guter, schneller Spaß für zwischendurch halt, wie man es in der Vergangenheit von Arcade-Klassikern gewohnt war. Garniert mit quietschigen Sounds und einer knalligen Optik, kann man durchaus Spaß mit dem Spiel haben, auch wenn relativ schnell die Luft raus ist und einen das Gezupfe schonmal nerven kann.

Grafik

ok

Sound

gut

Steuerung

gut

Spielspaß

schwach

68%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

12.11.2009

Developer

Konami

Publisher

Konami

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (Lokal)

1

Anzahl Spieler (WLAN)

2-4


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