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Reviews: Nintendo DS

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Die Siedler

Simulation

31.07.2007

Autor: Mario Kablau

 

Schon seit der Vorstellung des Nintendo DS halten wohl alle Fans von Echtzeit-Strategiespielen die Augen nach DS-Software dieser Art offen, weil sie durch den Touchscreen erstmals optimal auf einer Konsole umgesetzt werden kann. Und doch hat es einige Jahre gedauert, bis die Entwickler das volle Potential des Doppelbildschirms erkannt haben und deshalb erlebt das Genre erst jetzt den schon lange erwarteten Auftrieb. Auch Blue Byte springt auf den Zug auf und setzt den PC-Klassiker „Die Siedler 2“ auf dem DS um. Es sind alle Missionen des Originals plus die Erweiterungen enthalten, so dass es an Umfang nicht mangeln sollte. Aber taugt ein über 10 Jahre altes Spiel auch heute noch?

 

 

Worum geht’s hier eigentlich?

 

Wie der Name des Spiels schon verrät, schlüpft man in die Rolle von Siedlern, die in der Hauptkampagne mit ihrem Schiff auf einer Insel stranden und dort eine Siedlung aufbauen müssen, um zu überleben. In der ersten Mission geht es ausschließlich darum, das Spiel kennenzulernen und sich mit den wichtigen Dingen vertraut zu machen, die für den Bau einer lebensfähigen Siedlung notwendig sind.

 

Zu Beginn besteht die Siedlung nur aus dem Hauptquartier und einigen Rohstoffen, wie Holz oder Stein, die bei der Reise dabei waren und aus den Trümmern des Schiffs geborgen wurden. Doch die Rohstoffe sind begrenzt und auch Nahrung wird nicht ewig reichen, also muss die Insel erkundet werden, um das Überleben zu sichern. Am Anfang ist es besonders wichtig, die Versorgung mit Holz und Steinen sicher zu stellen, denn nur damit kann man weitere Gebäude bauen. Sinnvollerweise setzt man einen Holzfäller neben einen Wald und einen Steinbruch neben ein Steinvorkommen. Damit das Holz nicht irgendwann verbraucht ist, empfiehlt sich ein Förster, der neue Bäume pflanzt und so dafür sorgt, dass Holz niemals knapp wird. Doch um das Holz auch für den Hausbau einsetzen zu können, muss es im Sägewerk zu Brettern verarbeitet werden.

 

Mit den neu gewonnenen Rohstoffen gilt es dann, die Nahrungsversorgung sicher zu stellen und Militärgebäude zu bauen, um die Siedlung vor eventuellen feindlich gesinnten Eindringlingen zu schützen. Als Nahrung kommen dabei nicht nur Wild und Fische in Frage, die von Jägern und Fischern gefangen und direkt zu essbaren Nahrungsmitteln verarbeitet werden, sondern auch Dinge wie Brot und Schweinefleisch. Um Brot herzustellen, benötigt man jedoch Wasser und Mehl. Wasser findet man, in dem man einen Gelehrten nach Wasseradern suchen lässt und dann in deren Nähe einen Brunnen baut. Mehl ist dann schon etwas komplizierter: Zunächst braucht man einen Bauernhof, der viel Platz benötigt, damit Getreide angebaut werden kann. Dieses Getreide muss dann in einer Mühle zu Mehl gemahlen werden und dann zusammen mit Wasser vom Bäcker zu Brot gebacken werden. Ebenso kann man Wasser und Getreide dazu einsetzen, Schweine zu züchten, die dann von einem Metzger zu essbarem Fleisch verarbeitet werden. Um die Moral der Siedler zu erhalten, ist es auch eine gute Idee, eine Brauerei zu errichten, die aus Wasser und Getreide Bier herstellt.

 

Wie man an diesen Beispielen schon erkennt, ist es im Spiel von großer Wichtigkeit, dass bestimmte Waren optimal an die Plätze kommen, wo sie benötigt werden. Dazu errichtet man Straßen, die die Gebäude verbinden, so dass Gehilfen die Waren von einem Ort zum anderen tragen können. Es ist also zum einen sinnvoll, die Gebäude einer Produktionskette nah beieinander zu bauen und zum anderen hilfreich, das Straßennetz möglichst so zu bauen, dass die Waren ohne Umwege zum Zielort gebracht werden können.

 

Neben Nahrungsmitteln sind natürlich auch Werkzeuge nötig, denn ein Fischer ohne Angel, ein Jäger ohne Pfeil und Bogen und ein Bauer ohne Sense können nicht arbeiten. Um diese Werkzeuge herzustellen, muss man in Gebirgen Rohstoffe, wie Eisenerz, Kohle oder Gold suchen und mit (-> in) Minen abbauen lassen. In einer Eisenschmelze wird das Eisenerz dann mit Hilfe von Kohl zu Eisen weiterverarbeitet und kann dann von einem Schmied zu Werkzeug gemacht werden, wozu allerdings nochmals Kohle benötigt wird. Der Goldschmied produziert Goldmünzen, die als Sold für das Militär benötigt werden.

 

Das Militär hält sich in Barracken, Wachstuben und Festungen auf und sorgt dafür, dass die Siedlung vor Feinden geschützt ist. Außerdem kann man die Fläche seiner Siedlung nur erweitern, in dem man an den Grenzen Militärgebäude baut. Nur durch diese Erweiterungen ist es möglich, eine wirklich lebensfähige Siedlung zu bauen, denn im ursprünglichen Gebiet gibt es weder genug Platz für alle benötigten Gebäude, noch genug Rohstoffe, um die Siedler auf Dauer zu versorgen.

 

Expansion ist also das Stichwort und dabei kann es natürlich (ab der zweiten Mission) passieren, dass man auf andere Völker trifft, die Platz besetzen, den man eigentlich selber braucht. Da sie jedoch nicht freiwillig abziehen werden, sondern mit Gewalt vertrieben werden müssen, kommt man über kurz oder lang nicht darüber hinaus, einen Angriff zu starten. Man greift also feindliche Gebäude mit den eigenen Soldaten an und erhält einen Teil des vormals feindlichen Gebietes, wenn man das gegnerische Gebäude besetzen kann. So kann man weiter wachsen und gedeihen, um irgendwann die ganze Insel zu besetzen und das Ziel der Mission zu erreichen.

 

Zu Beginn wehren sich die fremden Völker noch kaum, doch später greifen sie auch zurück an, wenn man ihnen einmal den Krieg erklärt hat. Man muss also aufpassen, dass man genug Soldaten hat und diese auch gut versorgen, damit es nicht dem Gegner (oder den Gegnern) gelingt, deren Siedlung(en) zu vergrößern und damit den Spieler in arge Not bringen.

 

Auf diese Art und Weise siedelt man sich durch die 19 Missionen in insgesamt 2 Kampagnen, bevor man das Ende des Spiels erreicht hat. Eine Mission kann dabei gerne schon mal 5 Stunden und länger dauern, so dass am Umfang auf keinen Fall gemeckert werden kann. Aber reichen ein komplexes Spielprinzip und ein großer Umfang heute noch aus, um ein gutes Spiel auf die Beine zu stellen?

 

Wie steuert man die Siedler?

 

Ganz wichtig zu wissen ist, dass man die Siedler niemals selber steuert, sondern lediglich Gebäude und Straßen baut und der Rest passiert dann ganz von selbst. Man kann zwar Prioritäten angeben und die Verteilung der Rohstoffe auf die Gebäude beeinflussen, aber insgesamt ist der Spieler eher in der Rolle des Bürgermeisters, der seinen Bürger sagt, was sie bauen sollen und die Wirtschaft dann einfach machen lässt. Ebenso steuert man bei Angriffen nicht selbst die Einheiten, sondern gibt lediglich vor, mit wie vielen und wie starken Soldaten ein feindliches Gebäude angegriffen werden soll, um dann zum Zuschauer degradiert zu werden.

 

Der Aufbau der Siedlung ist dabei natürlich auf den Touchscreen ausgelegt. Man tippt einfach ein Feld an, auf dem laut Anzeige ein Gebäude errichtet werden kann und wählt dann das Gebäude aus. Zum Schluss muss man nur noch das Gebäude mit dem Straßennetz verbinden und schon machen sich die Siedler auf den Weg, das Gebäude zu bauen. Dabei gibt es drei verschiedene Größen von Gebäuden, die durch drei verschiedene gelbe Symbole gekennzeichnet werden. Auf einem großen Platz kann man aber natürlich auch ein kleineres Gebäude bauen, nur anderes herum ist es nicht möglich.

 

Beim Bau der Straßen ist es nur möglich, den gelben Fahnen zu folgen, die ebenfalls fest definiert auf der Karte sitzen, so dass auch der Wegbau nur eingeschränkt möglich ist. Vor jedem Gebäude steht eine blaue Flagge. Diese symbolisieren quasi Zwischenlager an denen Rohstoffe abgelegt werden können. Zwischen zwei blauen Flaggen hält sich jederzeit ein Gehilfe auf, der nur dazu da ist, die Waren zwischen diesen beiden Punkten zu transportieren. Tippt man eine gelbe Fahne an, dann kann man sie in eine blaue verwandeln, um so mehr Gehilfen auf dem Teilstück zu platzieren. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Weg vorher recht lang war, so dass der eine Gehilfe überlastet ist und es nicht schafft, alle Rohstoffe zu transportieren, so das diese sich an den Flaggen zu stapeln beginnen.

 

Auf viel benutzten oder auf steilen Routen kann man zur Hilfe Lastenesel einsetzen. Dafür benötigt man eine Eselzucht, die mit Hilfe von Wasser und Getreide Lasttiere züchtet, die dann automatisch dort hinlaufen, wo sie am meisten gebraucht werden. Nur wenn man es schafft, die Warenflüsse optimal zu gestalten, dann kann die Siedlung wachsen und sich erfolgreich gegen ihre Feinde durchsetzen. Nichts ist schlimmer, als ein Mangel an Soldaten, weil durch einen Warenstau keine Waffen produziert werden können und der Gegner ungehindert angreifen kann.

 

Wie schon gesagt, steuert man alles über den Touchscreen. Die einzigen Tasten, die man braucht, sind das Steuerkreuz und die linke Schultertaste. Mit ersterem bewegt man den sichtbaren Ausschnitt der Siedlung und mit letzterem tauscht man den Inhalt der beiden Bildschirme. Dies ist vor allem wichtig für die vielen Statistiken und Einstellungen, die man durch fünf Buttons unten auf dem Touchscreen erreicht. Sie öffnen sich zunächst auf dem oberen Bildschirm, so dass man nur gucken, aber nichts verändern kann. Veränderungen sind nur möglich, wenn man die Bildschirme tauscht und dann mit dem Stylus durch die Einstellungen klickt. Man kann sowohl eine Übersichtskarte anzeigen lassen und dann mit dem Stylus an gewünschte Orte springen, als auch Prioritäten für die Warenflüssen setzen und den eigenen Lagerbestand ansehen. Daneben sind noch sehr umfassende Übersichten und Statistiken einsehbar, doch darauf werde ich hier nicht näher eingehen.

 

Die Steuerung mit dem Stylus geht dabei sehr leicht und intuitiv von der Hand, jedoch hat man manchmal mit ein paar Ungenauigkeiten zu kämpfen. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass man ein gelbes Feld anklicken will, um ein Gebäude zu bauen, das System aber denkt, dass man die Fahne direkt daneben angetippt hat. Oder manchmal tippt man und es passiert erst beim dritten Versuch etwas. Das liegt vermutlich daran, dass die Hardware des Nintendo DS durch die Größe der Karten, die unzähligen Animationen und die Rechenleistung für die Warenflüsse mehr als ausgelastet ist.

 

Das zeigt sich auch dadurch, dass die Bewegungen auf der Karte über das Steuerkreuz nicht stufenlos möglich sind und es außerdem manchmal zu sehr trägen Reaktionen kommt, wenn man sich bewegen will. Außerdem dauert das Wechseln zwischen den beiden Zoomstufen ziemlich lange und es ist auch vorgekommen, dass das Spiel dabei abstürzt, weshalb man immer daran denken sollte, regelmäßig zu speichern. Allerdings ist es auch nervig zu oft zu speichern, denn so ein Vorgang dauert zwischen 30 und 60 Sekunden.

 

Es wäre wünschenswert gewesen, wenn Blue Byte hier etwas mehr Wert auf Performance gelegt hätte und vielleicht die eine oder andere Animation entfernt hätte. Es ist zwar sehr schön, dass wirklich jeder Baum im Wind weht, Hasen und Rehe durch die Gegen hüpfen und kein Siedler jemals wirklich still steht, aber da es hier über die Grenzen der Leistung des Handhelds hinaus geht, wären Optimierungen auf jeden Fall nötig und auch sinnvoll gewesen.

 

 

Und wie schlägt sich die Technik?

 

Wie gerade schon einleitend erwähnt, bringt das Spiel den DS an seine Grenzen und manchmal auch darüber hinaus. Die Entwickler haben sich große Mühe gegeben, den Titel so genau wie möglich umzusetzen und das führt zum einem zu riesigen Karten und zum anderen zu massigen Animationen. Schon auf kleineren Karten zeigt der vergrößerte Ausschnitt, den man auf dem unteren Bildschirm sieht, nicht mehr als 1/100 der gesamten Karte an. Dies ist zwar typisch für ein Spiel wie Siedler, aber für den kleinen DS leider etwas zu viel.

 

Die Grafik basiert auf einer Mischung aus 2D und 3D. Die Figuren und Gebäude werden zweidimensional dargestellt, aber der Untergrund hat, obwohl er auch nur in zwei Dimensionen dargestellt wird, eine 3D-Struktur, die es möglich macht, Höhenunterschieden ins Spiel einzubauen. Das sorgt dann zum Beispiel dafür, dass Gehilfen in die eine Richtung langsamer laufen als in die andere, oder das an zu steilen Stellen keine Gebäude gebaut werden können.

 

In Sachen Grafikpracht und Animationen braucht sich das Spiel nicht zu verstecken. Zwar sind die Figuren und Häuser bei genauer Betrachtung im Beobachtungsmodus schon recht pixelig, aber bei normaler Entfernung und in Anbetracht der Dinge, die stets auf den zwei Bildschirmen los sind, kann sich die Grafik wirklich sehen lassen. Etwas traurig ist lediglich das Intro-Video, dass so stark komprimiert wurde, dass es vor Artefakten ? nur so wimmelt und durch die niedrige Auflösung kaum zu genießen ist.

 

Das der Platz auf der DS-Karte eng ist, zeigt sich auch bei der Musikauswahl, denn es gibt nur sehr wenige längere Stücke, die zwar an sich sehr schön sind, aber an denen man sich recht schnell satt gehört hat. Auch hier wäre eine bessere Ausbalancierung ein Schritt nach vorne gewesen. Hier stellt sich die Frage, ob Ubisoft kein Geld für eine größere Cartridge ausgeben wollte.

 

 

Gibt’s sonst noch was zu meckern?

 

Auch diese Frage muss man leider mit „Ja“ beantworten, denn leider haben die Entwickler noch einige andere Dinge nicht so ganz optimal gelöst. Aber zunächst noch ein paar positive Dinge:

 

Der schon positiv erwähnte Umfang lässt sich quasi unendlich erweitern, denn es gibt die Option „freies Spiel“ in der man viele Einstellungen selber vornehmen und so Missionen nach den eigenen Vorstellungen kreieren und spielen kann. Dabei kann man den Untergrund, die Anzahl Völker auf der Karte, die Schwierigkeitsstufe und einiges mehr festlegen, so dass man auch nach Abschluss der zwei Kampagnen noch lange etwas zu tun haben kann, wenn man das möchte. Blöderweise fehlt dem Spiel jedoch der Mehrspieler-Modus, den die Vorlage auf dem PC noch hatte. Das macht das freie Spiel leider etwas weniger interessant, denn nach 19 Missionen gegen PC-gesteuerte Gegner hätte man gerne auch mal einen menschlichen Feind, da die Denkstrukturen der anderen Völker in den Kampagnen sehr ähnlich sind.

 

Sehr gut funktioniert der Einstieg in das Spiel, da man in der ersten Mission wirklich alles erklärt bekommt. Die neuen Gebäudetypen werden anhand eines Textes vorgestellt und es wird erläutert, wozu sie gebraucht werden und worauf man beim Bau achten sollte. Das Problem ist nur, dass es ziemlich viele Gebäude gibt und man erst nach 2-3 Missionen wirklich die ganzen Zusammenhänge verstanden hat. Vorher kommt es schnell vor, dass man Mist baut und Gebäude wieder abreißen muss, um sinnvoll weiter zu kommen.

 

Darüber hinaus zeigt sich durch den großen Umfang eine weitere Schwäche des Titels. Im Prinzip macht man in jeder Mission dasselbe nur auf einer neuen Karte, so dass man sich etwas umstellen muss und nicht immer dieselbe Siedlung bauen kann. Da man jedoch direkt in der ersten Mission fast alle Gebäudetypen und Einheiten erhält, ist die Abwechslung später auf ein Minimum reduziert und man lernt kaum noch neue Dinge kennen. Man baut seine Siedlung auf, optimiert die Warenflüsse, vergrößert sie, trifft auf Gegner, besiegt sie und dann beginnt das Ganze wieder von vorne. Durch geschicktes Verteilen der neuen Gebäude auf mehrere Missionen wäre auf jeden Fall mehr Abwechslung ins Spiel gekommen und man wäre am Anfang wegen der Massen an neuen Informationen nicht ganz so arg überfordert gewesen.

 

Ein weiteres Indiz dafür, dass der Platz auf dem Modul zu knapp ist – vermutlich wäre ein größeres zu teuer gewesen – ist die Tatsache, dass es nur einen Speicherplatz gibt. Im Prinzip ist das nicht schlimm, aber so kann eben nur eine Person das Spiel nutzen oder man muss eine Mission zu Ende spielen, damit der andere überspeichern kann, ohne dass ein Spielstand verloren geht. Hat man nämlich eine Mission einmal geschafft, dann kann man die nächste jederzeit direkt aus dem Hauptmenü aus anwählen.

 

Als nervend empfinde ich auch das Blättern durch die Briefe, denn einige können schon sehr lang sein, aber man kann immer nur eine Zeile weiter blättern. Wenn dann noch der DS nicht reagiert, weil er gerade wieder zu viel mit dem Spielgeschehen zu tun hat, dann wünscht man sich schnell, einfach ganze Seiten weiterblättern zu können.

 

Etwas seltsam ist auch die Möglichkeit, die Spielgeschwindigkeit zu erhöhen. Witzigerweise läuft dann auch die Systemuhr schneller, so dass die angezeigte Missionszeit nicht mehr stimmt. Auf diesem Weg habe ich es unter anderem geschafft, in 3 Stunden Echtzeit fast 9 Stunden Spielzeit aufzubauen.

 

Vielen Dank an Ubisoft für die Bereitstellung des Testmusters.


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Fazit

Auf den ersten Blick ist die Umsetzung von „Die Siedler“ für den Nintendo DS sehr gelungen. Im Laufe der Spielzeit trifft man jedoch auf immer mehr Mängel und auch Kleinigkeiten, die leider wirklich störend sein können, wie zum Beispiel die trägen Reaktionen, die lange Speicherdauer und nur einen Speicherplatz zu haben. Hier hätten die Entwickler mehr Arbeit in die Balance des Titels stecken müssen, denn so ist neben der tollen Grafik und des großen Umfanges viel Potential verloren gegangen, das man durch Einschränkungen in den zwei sehr guten Bereichen sicherlich deutlich verbessern könnte. Ebenso sorgt der fehlende Mehrspieler-Modus für mangelnde Abwechslung. Etwas mehr Feintuning und die Note wäre deutlich nach oben gewandert, aber so sind „Die Siedler“ auf dem Nintendo DS leider nur guter Durchschnitt und somit nur für Fans wirklich zu empfehlen.

Grafik

gut

Sound

schwach

Steuerung

ok

Spielspaß

ok

64%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

12.07.2007

Developer

Blue Byte

Publisher

Ubisoft

USK Freigabe

6+


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