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Reviews: Nintendo DS

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Pokémon Ranger: Spuren des Lichts

Action Adventure

16.12.2010

Autor: Matthias Küpper

 

 

Die Oblivia-Region ist in Gefahr!

 

Böse Schurken, die sich Pokénapper nennen, treiben in der Inselregion Oblivia ihr Unwesen. Mit Fangstrahlern klauen die Schufte viele Pokémon, um ihre dunklen Machenschaften ausführen zu können. Zwei Pokémon Ranger werden geschickt, um gegen diese Bösewichte zu kämpfen. In einen der beiden schlüpft der Spieler und es erwarten diesen einige Aufgaben und er muss herausfinden, was die Napper überhaupt vorhaben.

 

 

Umkreise die Pokémon

 

Dass Ziel des Spiels ist es natürlich, die Pokénapper aufzuhalten, indem ihre Pläne durchkreuzt werden. Dafür braucht man die Hilfe der Pokémons, von denen es an die 300 in der Oblivia Region gibt. Um die Hilfe der beliebten Wesen zu erlangen, müssen diese aber erst einmal eingefangen werden. Dazu müssen während des „Kampfes“ Kreise gezogen werden. Sind die Pokémon eingefangen, fliehen sie entweder, sofern sie den Nappern gehörten oder sie können vom Spieler eingesetzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit sie freizulassen, da nur eine begrenzte Anzahl mitgenommen werden kann. In Pokémon Ranger wird auch nur lediglich der FangCom, der nur von Ranger benutzt wird, aufgelevelt und nicht die Pokémon.

 

Im Spiel werden lauter Aufträge und Missionen gemacht, die meistens daraus bestehen, dass gewisse Pokémon umkreist werden müssen, um gefangen oder beruhigt zu werden. Auf Dauer kann das ziemlich langweilig werden und da hilft es auch nicht, dass die Pokémon, die dabei sind, einem helfen können. Auch das Ukelen Pichu, das den Spieler ständig begleitet, hilft immer wieder im Kampf. Besonders in späteren Kämpfen ist das sehr hilfreich. Nach 16 Stunden war bei mir die Story abgeschlossen, aber es gibt noch viele Auftrage, die gemacht werden könnten.

 

 

Den Stift zur Hand

 

Es besteht die Möglichkeit, dass der Held oder die Heldin mit der Hilfe des Steuerkreuzes bewegt wird. Doch sobald es in den Kampfbildschirm geht oder eine z.B. Flugpassage kommt, muss per Touchscreen gespielt werden. Es ist also ratsam nur mit dem Stylus zu spielen, der überall genutzt werden kann. Das Steuern funktioniert gut und sie läuft auch flüssig. Allerdings nervt auf Dauer das Tippen bei legendären Pokémon, die damit einen Satz machen. In gewissen Passagen ist das Spiel nicht gerade Linkshänder freundlich, da nirgendwo eine Option zu finden ist, die den DS andersherum dreht. Allerdings sind diese Abschnitte auch als Linkshänder zu schaffen und es muss nichts geschrieben oder gezeichnet werden.

 

 

Dieses Spiel erfordert Lesekenntnisse

 

Die Grafik ist für DS-Verhältnisse in Ordnung. Es gibt Spiele, die besser aussehen, aber es gibt auch schlechtere. Doch die großen Gegner sind dann doch etwas unscharf, was schade ist. Der Sound ist in Ordnung und es gibt ein paar Stücke, die auch an andere Pokémon-Spiele erinnern. Allerdings geht nichts wirklich ins Ohr und in den einzelnen Abschnitten ist die Musik eher im Hintergrund. Eine Sprachausgabe gibt es nicht. Im ganzen Spiel wird kein einziges Wort gesprochen also muss gelesen werden. Aber so ist es ja leider bei den meisten DS-Spielen.

 

 

Monotonie

 

Das größte Schwachpunkt des Spiels ist eindeutig, dass immer dasselbe gemacht wird. Es wird von A nach B gelaufen und hier und dort ein Pokémon eingefangen, um ein Hindernis zu beseitigen. Die Fangversuche mögen am Anfang vielleicht noch ganz nett sein, aber sie kommen einfach nicht an die Kämpfe aus den anderen Pokémon-Spielen heran. Hier werden keine Pokémon aufgelevelt, sonder der FangCom, was in den meisten Fällen nicht einmal notwendig ist, da nur ein wenig Energie abgezogen wird. Dazu sind die Fähigkeiten der einzelnen Pokémon viel zu ähnlich, sofern sie von einem Typ sind.

 

 

Mit Freunden auf Mission

 

Sollten eure Freunde zufällig auch das Spiel besitzen, besteht auch die Möglichkeit, dass ihr zu viert auf Mission geht. Das Level des FangComs ist im Multiplayer unabhängig von dem des Hauptspiels. Diese Aufgaben können aber auch alleine gemacht werden. Online kann das Spiel aber leider nicht gespielt werden, es gibt bloß weitere Missionen per Wi-Fi Download, die ganz nett sind, aber denen des Hauptspiels ähneln.

 

 

Vielen Dank an Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters.


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Fazit

Pokémon Ranger: Spuren des Lichts ist kein schlechtes Spiel. Doch es kommt nicht an die normalen Editionen heran. Es fehlt einfach das Flair, das durch das Trainieren der eigenen Pokémon entsteht. Es macht Spaß gegen die Napper zu arbeiten, aber es kommt irgendwann einfach das Gefühl, dass gewöhnliche Kämpfe viel abwechslungsreicher wären. Zwar sind die Napper nicht so durchschaubar wie Team Rocket, Galactic oder wie auch immer, doch die ganzen Typen gehen einem auf Dauer ganz schön auf die Nerven. Doch das Spiel macht auch einiges, was nicht schlecht ist: Die wirklichen Ziele der Napper und warum sie diese Ziele haben, wird erst am Ende klar. Dazu macht das Reiten auf Entei, Sucuine oder Raikou Spaß und dadurch besteht auch die Möglichkeit sich schnell zu bewegen. Bei den Hindernissen und Fähigkeiten hätte aber etwas mehr Kreativität sicherlich nicht geschadet.

Grafik

ok

Sound

ok

Steuerung

gut

Spielspaß

ok

64%

Singleplayer

52%

Multiplayer

Release

05.10.2010

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

2-4

Anzahl Spieler (WLAN)

2-4


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