Login

Passwort vergessen?

Konto erstellen


Reviews: Nintendo DS

< zurück

Monster Jam: Pfad der Zerstörung

Rennspiel

14.04.2011

Autor: Mario Kablau

 

 

Monster Trucks! Groß, aber langweilig?

 

Amerikaner sind dafür bekannt, viel zu essen, Sport nur im Fernsehen zu gucken und auf große Autos zu stehen. Drei Klischees, die ich nach meinem letzten Urlaub definitiv bestätigen kann. Vor allem auf große Autos stehen sie, so dass es nur wenig wundert, dass die so genannten Monster Trucks besonders in den USA viele Fans haben. Es handelt sich dabei um Karossen, die mit mächtigen Motoren, gewaltigen Reifen und einer coolen Lackierung gepimpt wurden und in Stadien Rennen fahren oder einfach nur alte Autos schrotten.

 

Im Spiel für den DS macht man im Prinzip nichts anderes. Entweder man wählt einen der Original-Trucks aus der offiziellen Serie oder man baut sich einen eigenen zusammen und schon kann das Spiel losgehen. Man reist als Spieler durch die USA und sammelt in verschiedenen Events Erfahrungspunkte, die dafür sorgen, dass man immer mehr Ziele bereisen kann.

 

In den unterschiedlichen Städten gibt es dann noch jeweils diverse Aufgaben. So muss man entweder ein ganz normales Rennen gegen andere Trucks fahren, möglichst viele Stunts machen, ein Zeitrennen erfolgreich beenden oder sich im direkten Duell gegen die anderen Fahren im KO-System durchsetzen. Auch wenn das recht abwechslungsreich klingt, wird es nach wenigen Minuten monoton. Die Aufgaben sind zwar im Prinzip unterschiedlich, unterm Strich macht man aber doch immer dasselbe: Rumfahren und hin und wieder Autos plätten oder Stunts machen. Das Hauptproblem dabei ist, dass es sich trotz der vielen Städte überall absolut gleich anfühlt.

 

 

Salto oder Schraube? Kein Problem für einen Monster Truck!

 

Gesteuert werden die Boliden über das Steuerkreuz, wobei man normalerweise die Vorderachse lenkt. Per Tastendruck lässt sich jedoch auch die Hinterachse bewegen, so dass man mit einem Monster Truck völlig anders fahren kann als mit anderen Autos. Ebenso sind auf den Strecken Sprungschanzen verteilt, über die man springen und in der Luft dann diverse Stunts durchführen kann. Dank der großen Räder ist es auch kein Problem, wenn man mal auf der Seite landet, ein wenig Beschleunigen bei gleichzeitigen Lenkbewegungen beider Achsen sorgt immer dafür, dass die Karre wieder auf den Reifen landen kann. Nur auf dem Dach sollte man besser nicht liegen bleiben...

 

Für unterschiedliche Stunts bekommt man dann Punkte, die gibt es ebenso wie für die Zerstörung von Autos, was aber nur in den Stunt-Aufgaben von Bedeutung ist. Fährt man ein Rennen, dann geht es einzig und allen darum, als Erster durchs Ziel zu fahren. Es gibt zwar noch ein paar Abwandlungen dieser Aufgaben, im Prinzip fühlt sich aber alles gleich an.

 

Hat man ein Rennen beendet, dann bekommt man - wie bereits erwähnt - Erfahrungspunkte. So steigt man nach und nach im Level an, was neue Events freischaltet und außerdem die Autos besser macht. Ebenso erhält man immer mehr Aufkleber und andere Dinge, um seinen eigenen Monster Truck so cool wie möglich zu gestalten. Erfahrungspunkte bekommt man sogar auch, wenn man ein bereits geschafftes Event noch einmal wiederholt, was aber gar nicht nötig ist, da man sehr schnell alles freischalten kann.

 

 

Coole Autos – coole Grafik?

 

Technisch macht das Spiel dazu leider auch keinen wirklich guten Eindruck. Die vielen Autos sehen zwar ganz okay aus, jedoch bekommt man meist nur identisch aussehen Stadien von innen geboten und wenn es dann bei einem echten Rennen mal nach draußen geht, wird das Spiel gleich so unglaublich zäh, dass man es kaum noch genießen kann.

 

Ebenso ist die Musik höchstens Mittelmaß, was vor allem an der schlechten Qualität liegt, die auch bei der (deutschen) Sprachausgabe nur für Schaudern sorgt. Die klingt nämlich wie ein Ferngespräch von Süd-Argentinien nach Nord-Grönland, was wohl daran liegt, dass fünf Sprachen auf das Modul gepackt wurden.

 

 

Wir danken Activision für das Testmuster.


Wenn euch das Review gefällt, dann unterstützt uns via:

Fazit

Im Prinzip ist ein Monster Truck Spiel per se nicht für Leute geeignet, die mit dieser „Renn“serie nichts anfangen können, aber selbst Liebhaber der monströsen Autos dürften hier keine Freude haben. Die Technik ist bestenfalls mittelmäßig und man bekommt so gut wie keine Abwechslung geboten. Da hilft auch der Alibi-Mehrspielermodus nicht, letzten Endes ist es egal, ob man gegen Menschen oder Maschinen antritt. Einzig und allein die Steuerung ist etwas besser gelungen, was den Titel jedoch auch nicht mehr rettet. Warum müssen Lizenzspiele nur oft so uninspiriert sein?

Grafik

ok

Sound

schwach

Steuerung

gut

Spielspaß

sch...

42%

Singleplayer

42%

Multiplayer

Release

11.03.2011

Developer

Virtuos

Publisher

Activision

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (Lokal)

1

Anzahl Spieler (WLAN)

2-4


Aktuell auf 10doTV

10do Show

Oktober-Ausgabe: Die Metroid-Reihe

RSS-FeedDie 10do Show in iTunes