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Angespielt: Nintendo Switch

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The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Action Adventure

21.01.2017

Autor: Timo Forschner

 

Am 13. Januar war es nun so weit. The Legend of Zelda: Breath of the Wild wurde auf dem Nintendo Event in Offenbach - und auch an vielen weiteren Orten auf der Welt zum Anspielen auf der Nintendo Switch angeboten.

 

Tief Egon hätte uns diese Möglichkeit beinahe zunichte. Aber nur beinahe! Irgendwann nach 11 Uhr kamen wir in Offenbach an und machten uns auf den Weg zu besagtem Event. Eiskalter Wind, Uringeruch in der Bahnstation, Baustellen vor dem Gebäude. Nichts konnte uns mehr vom Betreten der heiligen (angemieteten) Hallen Nintendos abhalten.

 

Auf dem Weg fragte mich Gunnar, ob ich denn aufgeregt wäre. Immerhin war es nicht nur mein erstes Mal mit der Nintendo Switch, sondern sogar mein erstes Nintendo Event. "OH MEIN GOTT, was für eine Frage!? Ich dreh' gleich am Rad, weiß gar nicht mehr wo oben und unten ist!", war mein erster Gedanke. Meine Antwort lautete dann "Hm, joa. Wird schon."

 

Später am Tag hatten wir dann Zeit, das neue Zelda ungestört anzuspielen. Ich sollte erwähnen, dass ich vorher noch kaum ein The Legend of Zelda komplett durchgespielt hatte und auch noch nicht viel von Breath of the Wild erwartete. Erst der epische Trailer mit Sprachausgabe, welcher in der Nacht zuvor gezeigt wurde, hatte dann den Hype in mir ausgelöst.

 

Die Demo, die wir spielen durften, hatte man schon vorher gesehen. Allerdings auf der Wii U. Sie beginnt mit Link, der in einem bläulich glühenden Wassertank aufwacht. Vermutlich lag er dort schon seit mehr als 100 Jahren. Begleitet wird die Sequenz von einer mysteriösen Stimme, die erzählt, dass es endlich Zeit ist, aufzuwachen. Ich vermute, dass Prinzessin Zelda ihn aus seinem Schlaf geweckt hat. Erinnert doch ein wenig an Dornröschen. Nur ohne Kuss. Und ohne Prinz. Das wäre komisch.

 

Kurz darauf hatte ich schon die Kontrolle über Link. Die Stimme führte mich im Spiel zu einem Gerät, dass der Switch Konsole, bzw. dem WiiU Gamepad nicht unähnlich erscheint. Hach, Nintendo. Allgemein gefiel mir das futuristisch angehauchte Setting doch sehr. Gemischt mit den Fantasy-Elementen, die man aus den anderen The Legend of Zelda Titeln kennt bringt das frischen Wind in die Serie. Dazu kommt eine große offene Welt, Crafting von Gegenständen und Ausrüstung, Verwalten vom eigenen Inventar und der Survivalaspekt. Was mich aber fast am meisten nachhaltig begeistert hat war die Sprachausgabe. Die klang richtig gut - das hätte ich nicht erwartet. Link selbst hat nicht geredet. Und ehrlich gesagt hoffe ich, dass es dabei bleibt.

 

Angefangen zu spielen habe ich an einem TV mit dem neuen Pro Controller der Switch. Die Konsole selbst stand vor mir auf einem kleinen Podest. Die Steuerung und Kontrolle über Link ging direkt ins Blut über. Laufen, klettern, springen (!!) und Monster kloppen fühlte sich belohnend, flüssig und vor allem bekannt an.

 

Dann kam der große Moment. Ich durfte die Nintendo Switch samt JoyCons aus der Dockingstation nehmen. Wenn wir uns an das erste Video über die Switch zurückerinnern, sah das doch zu schön aus um wahr zu sein. Vom TV auf den Handheld-Modus wechseln ohne Verzögerung? Das geht doch gar nicht. Aber es ging doch. Kaum hatte ich das Tablet aus der Station gezogen, wechselte das Bild auf den kleinen Bildschirm. Danach musste ich nur noch die L- und R-Tasten zum Bestätigen drücken und konnte weiterspielen. Keine Verzögerung.

 

Das Bild auf dem kleinen Bildschirm war scharf, hell und bunt mit schönen Farben. An der Steuerung änderte sich nichts, da das Layout der Tasten identisch mit dem auf dem Pro Controller ist. Mir fielen ein paar unscharfe Texturen und wenige flimmernde Kanten in der Distanz auf, aber das ist nichts was mich persönlich beim spielen stören würde. Das war sicher auch auf dem TV zu sehen, dort ist es mir aber nicht aufgefallen.

 

Andersrum funktionierte die Dockingstation genauso gut. Das Tablet samt JoyCons eingesteckt, und schon ging es auf dem TV weiter. Auch hier musste ich die L- und R-Tasten am Gamepad zur Bestätigung drücken, was die einzige Verzögerung beim Spielen war. Nur sollte man aufpassen, dass man das Tablet gerade von oben in die Station schiebt, sonst könnte das zu Problemen führen. Nicht wahr, Gunnar?

 

Vorab-Fazit:

 

Alles in allem bin ich begeistert von der Nintendo Switch und von Breath of the Wild. Ich hätte gerne länger als die ca. 20 Minuten der Demo gespielt. Was ich dort gesehen habe gefiel mir sehr gut. Das Setting ist vielversprechend, die gesprochenen Kommentare tragen sehr viel zu der dichten Stimmung des Spiels bei und die Optik ist einfach wunderschön. Ich befürchte aber, dass Breath of the Wild eines der Spiele wird, die nur das Minimum der angekündigten Batterielaufzeit der Switch im Tabletmodus erreicht. Das wären dann 2,5 Stunden. Wir werden sehen!

super

EU Release Chance

super

Tendenz

Release

03.03.2017

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

12+

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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