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Angespielt: Nintendo Wii U

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Battlefield 3

Ego Shooter

02.09.2011

Autor: Lukas Strübig

 

 

Allgemeines über EAs neues Schwergewicht

 

Einen Termin bei EA für Battlefield 3 zu bekommen stellte sich als schwieriger heraus, als anfangs erwartet. Einen Tag zuvor hatte sich nämlich aufgrund der großen Nachfrage ein so starkes Chaos entwickelt, dass wir eine Minute nach Terminbeginn bereits vor einer verschlossenen Tür mit der Aufschrift "Battlefield 3" standen, und uns die hübsche Empfangsdame mit einem mitleidigen Lächeln sagte, dass ab heute alle rein kämen, die früh genug da wären und dass wir jetzt eine halbe Stunde warten müssten.

 

Und dieser Hype ist sehr berechtigt, denn Battlefield 3 ist ein absolutes Mammut-Projekt, welches bereits seit fünf Jahren im Studio DICE in Schweden läuft. Es ist so groß, dass solche Spiele wie Mirror's Edge oder die Battlefield Spin-Offs Bad Company 1 und 2 lediglich Testläufe, geradezu Abfallprodukte dieses Projektes sind. Und es sind Abfallprodukte mit 90%-Wertungen.

 

Battlefield stand schon immer für einen Multiplayer mit weitläufigen Maps, großen Panzerschlachten und viel teambasiertem Spiel miteinander. Das Team muss zusammen arbeiten um zu gewinnen, die Squad Leader müssen die richtigen Befehlte geben, seine Unterstellten müssen auch auf ihn hören und wenn Scharfschützen alleine in ihren Büschen hocken und sich Sanitäter nicht an die Front trauen, um ihren verletzten Kameraden auf die Beine zu helfen ist eh alles verloren.

 

Was die Menschen an Battlefield 3 aber vor allem verblüfft ist die neue Engine, die extrem weitläufige Bereiche, einen unglaublich realistischen Sound, starke Lichteffekte und vor allem größräumige Zerstörung ermöglicht. Und genau das war es auch, was die Entwickler in ihrer Prasentation hervor gehoben haben, nachdem sie uns den bereits bekannten Caspian Border Trailer gezeigt hatten. Eines steht fest: Der Mulitplayer von Battlefield 3 wird fett.

 

Leider werde ich hier aber nicht über den Multiplayer reden, denn der war nur in der Besucherhalle spielbar und dafür hatten wir selbst mit einem Fastpass keine Zeit.

Statdessen konnten sich Gunnar und ich den Co-op Modus ansehen.

 

 

Zu zweit gegen den Rest der Welt

 

Die Co-op Demo, die wir bei EA anspielen konnten, lief auf einer PlayStation 3 und überraschte daher mit ihrer Grafik, die dem PC doch recht nahe kam. Die Lichteffekte waren klasse, die Texturen recht scharf und auch sonstige Effekte wie Explosionen oder Mikro-Zerstörung konnten sich sehen lassen. Allerdings spielte die Mission bei Nacht, und da ist es leicht, Unfeinheiten zu kaschieren. Bei Tageslicht fällt die technische Unterlegenheit der Konsole zu einem High End PC vielleicht deutlicher ins Gewicht.

 

Die Co-op Mission, die im übrigen Teil einer eigenen Kampagne ist, spielt im Iran, wo die US Marines zur Zeit die Rebellische PLR bekämpft. Genau aus dieser will ein hochrangiges Mitglied überlaufen und unser Ziel ist es, ihn in Sicherheit zu bringen. Eigentlich beginnt die Mission selbst mit einer kurzen Stealth Einlage: Gegner müssen von den Spielern zeitgleich ausgeschaltet werden, die auch noch nach Kameras Ausschau halten müssen.

 

Dank unserem Ungeschick mit den verhassten Dual Sticks flogen Gunnar und ich aber sofort zu Anfang auf und mussten uns von da an durch das mehrstöckige Gebäude ballern. Das Missionsdesign vergibt einen Fehler nicht, wenn die Spieler auffliegen, können sie nicht einfach zwei Wachen erschießen und der Rest tut dann so, als hätten sie das nicht gehört. In Sekunden ist die ganze Anlage in Alarmbereitschaft und versucht, die beiden Eindringlinge abzuwehren. Zum Glück war die Steuerung gut genug, dass wir in der Lage waren uns der anlaufenden Gegner zu erwehren und unseren Mann zu sichern.

 

Die nächste Aufgabe war also das Sichern unseres Konvoys, der natürlich während der Fahrt überfallen wird. Was sofort auffällt ist die nicht existente Treffsicherheit der MG Schützen auf den Humvees, wesshalb das Ausschalten der Gegner wieder uns beiden überlassen wird. Ich traue mich also etwas zu weit auf die Straße und werde von feindlichem Kugelhagel erwartet, der mich sofort zu Boden wirft. Zum Glück ist Gunnar zur Stelle und hilft mir wieder auf, bevor ich verblute. Das Wiederbeleben der Mitspieler funktioniert im Co-op also anders als im Multiplayer, wo Sanitäter einem erschossenen Kameraden nur innerhalb von 15 Sekunden ihren Defibrilator auf den Pelz brennen müssen, und erinnert an den Spec-ops Modus aus Modern Warfare 2. Und das ist in diesem Falle auch gut so.

 

Nach knapp 20 Minuten Spielzeit sind Gunnar und ich entgegen der Vorraussage der Entwickler nicht gestorben, und dass, obwohl wir wohl die einzigen im Raum waren, die mit Dual Stick so gar nichts anfangen konnten. Beim Herausgehen sagt Gunnar nur: "Ich hätte gleich weiter spielen können.", und ich nicke zustimmend.

 

 

Vorab-Fazit:

 

Der Co-op Modus von Battlefield 3 macht jetzt schon einen echt guten Eindruck, er ist auf das Zusammenspiel der beiden Spieler ausgelegt und daher auch sehr viel vorsichtiger gescriptet als der Single Player. Dazu macht das Spiel auch grafisch auf der Konsole eine sehr viel bessere Figur, als man anfangs gedacht hätte. Natürlich ist der Co-op Modus aber auch nichts besonders Neues, vor gut fünf Jahren habe ich mit einem Freund zusammen bei Rainbow Six 3 etwas Ähnliches erlebt, aber genau das kann Battlefield 3 auch als Lob ansehen.

 

 

Wie für alle Previews zu Wii U Spielen gilt auch hier, dass wir den Text basierend auf den Versionen für die aktuellen Heimkonsolen und Aussagen von den Entwicklern geschrieben haben.

super

EU Release Chance

super

Tendenz

Release

TBA

Developer

DICE

Publisher

Electronic Arts

USK Freigabe

nicht bekannt

Anzahl Spieler (Lokal)

1

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

2-24


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