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Angespielt: Nintendo Wii U

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Aliens: Colonial Marines

Ego Shooter

16.09.2011

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Der Nachfolger eines Films in Spielform...

 

Bereits seit einigen Jahren arbeitet Gearbox Software in Zusammenarbeit mit Sega an dem Egoshooter Aliens: Colonial Marines, der 2012 unter anderem für Wii U erscheinen wird. Die Wii U Version konnten wir uns leider nicht ansehen, dafür aber die für die aktuellen HD Konsolen. Es ist aber davon auszugehen, dass das Spiel für die kommende Nintendo-Konsole ähnlich aussehen und sich ähnlich spielen lassen wird.

 

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass das neue Aliens Spiel nicht einfach die Geschehnisse der Filme nacherzählt. Vielmehr baut die Story auf dem dritten Film auf und ergänzt die Handlung. Dabei reisen die Protagonisten letztendlich zum Planeten LV426 zurück, zu dem Ort, an dem die Aliens zuerst entdeckt wurden. Damit die Umgebungen möglichst authentisch aussehen, arbeitet Sid Mead an dem Projekt mit, der bei den Alien Filmen, aber auch zum Beispiel bei Tron und Bladerunner, für die Artworks und Kulissen gesorgt hat.

 

Die aktuelle Demo startet mit einer großen Explosion. Der Marine, den ihr steuert, geht zu Boden und schaut etwas benommen durch seine Augen. Sein Kamerad hilft ihm auf die Beine, hält ihm drei ausgestreckte Finger vor die Nase und fragt, wie viele Finger er sieht. Unser Held zeigt ihm daraufhin den Mittelfinger und die Action beginnt. Ein kleiner Lacher zu Anfang kann ja auch nun wirklich nicht schaden. Fortan ist es aber vorbei mit Humor und der Ernst des Lebens oder besser gesagt des Überlebens beginnt. Denn hinter jeder Ecke können die Aliens lauern. Dabei sind diese extrem beweglich, sind in der Lage an Wänden und Decken entlang zu laufen und greifen meistens in Horden an.

 

Gameplay und Atmosphäre erinnern dabei an eine Mischung aus Dead Space, Doom und Metroid. Eher ruhige Passagen mit deutlichen Survival-Horror-Anleihen wechseln ab mit heftigen Action-Einlagen, in denen die Marines ballern müssen bis die Gewehrläufe glühen. Uninspiriertes nach vorne preschen könnte aber schnell zum Tod führen. Vielmehr gilt es, sich nicht von der Masse an Aliens in die Enge treiben zu lassen und etwas Taktik einzusetzen. Dabei sind zwei Hilfsmittel in der Demo besonders effektiv. Zum einen könnt ihr eine Selbstschussanlage aufbauen, die dann automatisch heranstürmende Gegner erledigt. Zum anderen habt ihr ein Radar-Display dabei, dass via Wärmescan feindliche Kreaturen in der näheren Umgebung anzeigt. Hier kann man sich sehr leicht ausmalen, dass diese Anzeige in der Wii U Version auf dem Screen des Controllers dargestellt werden wird. Aber Gearbox hat schon einige weitere Ideen, die uns Brian Martel hier in unserem Video-Interview verraten hat.

 

Anders als bei der Konkurrenz ist man in Aliens aber fast immer im Team unterwegs. Insofern ist es nur logisch, dass das Spiel auch einen kooperativen Modus für bis zu vier Spieler, die wohl jederzeit ein- und aussteigen können, spendiert bekommt. Gemeinsam ist es natürlich leichter die Feinde selbst einzukreisen und taktisch vorzugehen.

 

Aliens: Colonial Marines macht einen sehr stimmungsvollen Eindruck und kann technisch überzeugen. Ob es aber letztendlich mit den genannten Genregrößen mithalten kann, wird sehr viel von der erzählten Geschichte und der Anzahl an frischen Gameplay-Ideen abhängen. Von letzteren hat man nämlich noch nicht allzu viele gesehen.

 

Wie für alle Previews zu Wii U Spielen gilt auch hier, dass wir den Text basierend auf den Versionen für die aktuellen Heimkonsolen und Aussagen von den Entwicklern geschrieben haben.

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

Q4 2012

Developer

Gearbox

Publisher

Sega

Anzahl Spieler (Lokal)

1

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

2-4


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