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Angespielt: Nintendo Wii U

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Pikmin 3

Strategie

02.07.2013

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Die Pikmin sind wieder da!

 

Es wird auch höchste Zeit! Seit einigen Jahren angekündigt, wird Nintendos Strategieserie nun voraussichtlich Ende des Jahres endlich fortgesetzt. Allerdings erscheint die neuste Episode nicht mehr wie ursprünglich angekündigt für Wii, sondern für die neue Konsole Wii U, was man dem Titel auch deutlich anmerken kann.

 

Das beginnt bei der grafischen Umsetzung. Natürlich ist die Grafik gestochen scharf und die Texturen sind plastisch. Aber auf den ersten Blick sieht man keinen riesen Unterschied zu den Vorgängern auf dem GameCube. Aber nicht nur bei der Grafik merkt man dem Spiel seine Wii-Herkunft an. So ist die momentane Standardsteuerung die Variante mit Wii-Fernbedienung und Nunchuk. Mit der „B-Taste“ ruft ihre eure Pikmin zu euch, während ihr sie mit „A“ auf das Ziel werft. Dabei ist vor allem der Pointer der Wiimote ein großer Gewinn für das Gameplay, da ihr so die Pikmin präzise dorthin befördern könnt, wo ihr sie tatsächlich haben möchtet. Das Wii U GamePad wird im fertigen Spiel natürlich auch als Alternative nutzbar sein. In der momentanen Version sieht man dann auf dem Bildschirm des Controllers eine Übersichtskarte, auf der verschiedene Objekte und Ziele eingezeichnet sind. So eine Karte stellt sicherlich einen Mehrwert dar, da die Kamera normalerweise so nah am Geschehen ist, dass etwas die Übersicht verloren geht. Ob die Karte aber den Vorteil der präziseren Pointersteuerung wettmacht, so dass wir das Wii U GamePad der Wii-Fernbedienung vorziehen, wird sich zeigen.

 

Auch spielerisch hat sich bisher nicht allzu viel verändert. Immer noch kommandiert ihr mit Olimar – im fertigen Spiel wird es mehrere Charaktere geben – eure Pikmin. Von denen gibt es verschiedenfarbige, die alle besondere Stärken, aber auch Schwächen haben. Rote sind zum Beispiel feuerresistent, während die blauen Pikmin durch Wasser laufen können, wo die anderen ertrinken würden. Die richtige Mischung an Pikmin ist also der Schlüssel zum Erfolg. Die kleinen Wesen wuseln dabei automatisch hinter Olimar her, den ihr direkt steuert. Habt ihr ein Ziel für eure Helfer gefunden, dann werft ihr sie wie oben beschrieben auf dieses. Die Pikmin greifen dann automatisch Gegner an, zerlegen Pflanzen oder Hindernisse und sammeln allerhand Zeug ein. Dieses bringen sie zum Raumschiff zurück, dass gleichermaßen als Basis dient. Alle Teile werden im Raumschiff verstaut und meistens mit neuen Pikmin belohnt. Naschen diese an Nektar, können sie auch wieder in drei Stufen aufsteigen, werden stärker und schneller.

 

In der aktuellen Demo gibt es aber doch was Neues, nämlich eine bisher unbekannte Pikmin Art. Diese sehen aus wie kleine Steine und sind dementsprechend auch etwas stärker. Mit ihnen könnt ihr die ebenfalls neuen Glashindernisse zum Zerspringen bringen. Ob es noch weitere unbekannte Pikmin Arten im Spiel geben wird, ist unbekannt. Auch den bereits angekündigten Multiplayer-Modus konnten wir noch nicht ausprobieren.

 

 

Vorab-Fazit

 

Halten wir also fest, dass die Neuerungen sich bei Pikmin 3 anscheinend in Grenzen halten. Aber ist das weiter schlimm? Ich denke nicht! Denn die beiden Vorgänger haben schon eine ganze Menge richtig gemacht und liegen schon so lange zurück, dass selbst eine eins zu eins Kopie wieder seine Berechtigung hätte. Die Demo hat jedenfalls eine Menge Spaß gemacht und mich gleich daran erinnert, wie viel Freude mir die ersten beiden Teile bereitet haben. Wer die mochte, wird mit Pikmin 3 mit Sicherheit glücklich werden.

 

 

Post E3 2013-Update

 

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Miyamotos Garten - die Dritte!

 

Obwohl die Verschiebungen von Pikmin 3 für die nach Games darbenden Wii U-Besitzern eine schmerzhafte Erfahrung war, haben sie dem Spiel wirklich gut getan. Das beginnt bei der optischen Präsentation. Irgendwie hat die Grafik seit unserer letzten Anspielsession einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die ganzen Umgebungen, Gegner, Objekte, alles wirkt nun einer neuen Konsolengeneration würdig.

 

Spielerisch hat sich der Titel ebenfalls weiterentwickelt oder zumindest durften wir nun all das ausprobieren, was Nintendo geplant hat. Von den Stein-Pikmin und deren Einsatzmöglichkeiten habe ich ja beim letzten Mal schon erzählt. Diesmal waren aber auch die fliegenden Pikmin spielbar. Wie diese eingesetzt werden können, ist leicht auszumalen. So schickt ihr sie auf höher gelegene Plattformen, um Objekte zu sammeln oder beispielsweise über Wassergräben, solange ihr noch keine blauen Helferlein habt.

 

Pikmin 3 bietet darüber hinaus auf jeden Fall deutlich mehr taktische Tiefe als die Vorgänger. Dafür sorgt die Tatsache, dass ihr mit drei Charakteren unterwegs seid. Olimar hat also Verstärkung bekommen. Im Klartext bedeutet das, dass ihr theoretisch gleichzeitig mit drei Helden und Pikmin-Truppen an unterschiedlichen Orten im Level agieren könnt. Damit dies gelingt, kommt der Touchscreen auf dem GamePad ins Spiel, den ihr auch nutzen dürft, wenn ihr mit Wiimote/Nunchuk spielt. Auf dem Bildschirm seht ihr eine Karte des Levels mit euren Helden und den Pikmin. Ihr könnt hier zum Beispiel Olimar anklicken, ihn auf der Karte zu einer beliebigen, erreichbaren Position schicken. Er wird dann mit seinen aktivierten Pikmin automatisch dorthin gehen. Auf diese Weise könnt ihr z.B. an einer Stelle eine Brücke bauen, während ihr anderswo Gegner bekämpft. Oder stellt euch einen Endkampf vor, wo ihr den Boss von mehreren Seiten gezielt attackiert.

 

Auch der Multiplayermodus war spielbar. Hier erledigt ihr entweder zu zweit gemeinsam bestimmte Missionen via Splitscreen oder ihr spielt gegeneinander ein Bingo-Match. Dabei füllt sich eine Bingokarte mit Objekten, die ihr einsammelt. Je nach Fortschritt triggert ihr bestimme Aktionen. Habt ihr euer Bingo komplett, gewinnt ihr das Spiel. Wir haben den Multiplayer aus Zeitgründen nur kurz angespielt. Es macht auf jeden Fall Spaß. Aber hier würde ich mir umso mehr einen Onlinemodus wünschen. Alleine schon deshalb, damit man nicht via Splitscreen sieht, was der Konkurrent gerade so treibt.

 

 

Vorab-Fazit:

 

Pikmin 3 erfindet gegenüber den Vorgängern sicherlich nicht das Rad neu. Aber es gibt mehr als genug Neuerungen, die für ein erweitertes, frisches Erlebnis sorgen. Und da der letzte Teil nun auch schon viele Jahre her ist, freue ich mich richtig drauf. Wer auf etwas andere Echtzeitstrategiespiele mit Nintendo-Knuddelfaktor steht, der wird sicherlich ein tolles Abenteuer erleben.

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

16.07.2013

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

nicht bekannt

Anzahl Spieler (Lokal)

1-4


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