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Angespielt: Nintendo Wii U

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Splatoon

Shoot 'em Up

25.06.2014

Autor: Gunnar Schreiber

 

Wirklich neue IPs von Nintendo waren in den letzten Jahren eher rar gesät, zumindest wenn man den Maßstab „richtiges Spiel“ ansetzt und nicht sowas wie Wii Fit gelten lässt. Schon länger gab es Gerüchte, dass Nintendo an einem eigenen Shooter für Wii U arbeiten würde. Wer dabei auf was Ernstes, was Erwachseneres gehofft hat, ist nach der Enthüllung von Splatoon sicherlich enttäuscht. Dennoch sage ich schon vorab, dass Fans des Genres den Titel unbedingt auf den Schirm behalten sollten.

 

de Blob, nur cooler

 

Das grundsätzliche Spielprinzip ist nicht neu. Ihr färbt mit eurem Charakter die zu Anfang farblose Arena ein. Soweit, so de Blob. Aber dann hören die Ähnlichkeiten auch schon auf. Während das Spiel von THQ damals eher als eine Mischung aus Adventure und Jump n Run war, ist Nintendos neuestes Werk tatsächlich ein kompetitiver Shooter.

 

Auf dem Event standen acht über das Internet vernetzte Wii U-Konsolen und TV-Geräte bereit, damit ausladende Matches von 4 gegen 4 möglich waren. Doch bevor es losgeht, kommt zuerst das kurze Tutorial, bei dem ihr mit der Steuerung vertraut gemacht werdet. Das ist auch durchaus nötig, ist die Standardeinstellung doch anders, als ihr es normalerweise von Vertretern des Genres gewohnt seid. So schaut ihr euch zwar mit dem rechten Analogstick auf horizontaler Ebene um, nach oben und unten gucken erfolgt aber, in dem ihr das GamePad entsprechend kippt. Das hat mich gerade im Eifer des Gefechts zu Anfang einige Nerven gekostet. Aber man gewöhnt sich daran. Und nicht nur das: Nachdem ich die Einstellung so verändert habe, dass der rechte Stick funktioniert wie sonst gewohnt, kam ich damit überraschenderweise schlechter zurecht als mit der Kippbewegung. Es ist halt doch immer besser offen für Neues zu sein.

 

Ist das Match gestartet, ist es das primäre Ziel, möglichst viel Fläche der Arena mit der Farbe eures Teams einzufärben. Denn das Match gewinnt die Mannschaft, die mehr einfärbt. Aber für eure persönliche Punktzahl solltet ihr auch eure Feinde abballern. Sterbt ihr, startet ihr wieder in eurer Basis. Nun gibt es die Möglichkeit, wieder an die Front zu rennen oder als Tintenfisch noch schneller dorthin zu gleiten oder ihr klickt einfach auf dem Touchscreen einen eurer Mitspieler an und werdet sofort dorthin gebeamt. Das ist zwar besonders schnell, führt aber auch dazu, dass ihr euch schnell mal in unkontrollierbaren Situationen wiederfindet.

 

Eure Munition ist dabei nicht unendlich. Ist eure Farbpatrone leer geballert, müsst ihr die in einem vorhandenen Farbfleck wieder auffüllen. Währenddessen seid ihr natürlich besonders verwundbar. Neben der Standardwaffe habt ihr auch die Möglichkeit, Farbgranaten zu werfen, die mehr Fläche schneller einfärben und gleichzeitig einen größeren Schaden im Radius bei Feinden machen. Je nachdem wie gut ihr spielt, füllt sich noch eine Leiste auf. Ist diese gefüllt, dürft ihr mit einer Bazooka temporär so richtig rumsauen.

 

Hinzu kommt eine Prise Taktik. So seid ihr auf der eigenen Tinte nicht nur besonders schnell unterwegs, sondern könnt euch auch in ihr verstecken und so Feinde überraschen!

 

 

Vorab-Fazit:

 

Mit Splatoon habe ich am Ende mit Abstand am meisten Zeit auf dem Event verbracht. Ich denke, das ist Beweis genug dafür, dass Nintendo hiermit definitiv auf dem richtigen Weg ist. Wenn am Ende der Umfang stimmt (Anzahl Modi, Arenen, Waffen, Voicechat etc.) wird das trotz der ungewohnten Optik ein ernsthafter Kandidat für Fans von kompetitiven Third Person Shootern!

super

EU Release Chance

super

Tendenz

Release

2015

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

nicht bekannt

Anzahl Spieler (Lokal)

8


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