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Angespielt: Nintendo Wii U

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Super Mario Maker

Jump 'n Run

07.07.2015

UPDATE

 

Autor: Marc Müller

 

Auf dem Post E3 Day von Nintendo in Frankfurt konnte ich ein zweites Mal (nach einer frühen Version auf der gamescom 2014) den „Super Mario Maker“ anspielen – und diesmal sehr ausführlich. Zugegeben, ich bin auf der gamescom damals etwas von Bastis sehr positivem Eindruck abgewichen, mittlerweile ist meine Freude dafür umso größer.

 

Das liegt vor allem daran, dass ich mir diesmal sehr viel mehr ansehen konnte, bzw. uns das Spiel scheinbar nahezu fertig vorgestellt wurde. Der interessante Hauptteil der Software ist zweifelsohne der Editor, mit dem jeder ein unglaublich umfangreiches Potpourri an Leveln entwerfen kann. Trotzdem sollte man aber nicht vergessen, dass zu Beginn auch schon etliche „normale“ Level spielbar sind. Kommen wir aber zurück zum Editor. Dort stehen euch vier verschiedene Hauptthemes zu Verfügung, nämlich Super Mario Bros., Super Mario Bros. 3, Super Mario World und New Super Mario Bros. U. In diesen könnt ihr euch nun nach Herzenslust austoben.

 

Es ist aber nicht nur möglich neue, klassische Level zu kreieren, ihr könnt darüber hinaus auch die verschiedensten Bausteine kombinieren. Beispielsweise eine Kanone die anstelle von Kugelwillis, endlos fliegend Fische verschießt, oder ein Pilz der euren Mario nicht einfach nur größer macht, sondern in eine WiiFit Trainerin umwandelt – alles kein Problem. Außerdem bietet sich die Möglichkeit die Bewegungsspur eurer Spielfigur anzusehen. So könnt ihr dann extrem knifflige Passagen einbauen und Abstände oder Blöcke exakt so platzieren, dass sie nur mit einer sehr präzisen Steuerung erreichbar sind.

 

Abgerundet werden diese nahezu unendlichen Möglichkeiten mit einer offensichtlich sehr gelungenen Online-Anbindungen. So habt ihr viele Filtermöglichkeiten, die wahrscheinlich tausenden neuen Level, die von der Community täglich erstellt werden, zu sortieren. Des weiteren könnt ihr die einzelnen Level auch bewerten und anhand eines Codes an Freunde weiterempfehlen. Dazu bietet der Titel neben einer gewohnt tollen akustischen Untermalung auch eine amiibo-Unterstützung in Form von freischaltbarer Kostüme.

 

Meine anfängliche Unsicherheit über den Titel ist großer Vorfreude gewichen und ich freu mich schon auf mein Spiel, das es ja auch mit Artbook und amiibo zu erwerben gibt. Ich weiß zwar jetzt schon das meine zusammengeschusterten Level bestimmt keinen Blumentopf in der Communitywertung einfahren werden, aber dafür gibt es garantiert etliche andere kreative Köpfe mit verrückten Ideen.

 

 

ORIGINAL PREVIEW

 

Autor: Bastian Bunzeck

 

Ein Trend der letzten Jahre in der Gaming-Welt ist eindeutig User-Generated-Content, also Spielinhalt, der von den Nutzern selbst erstellt wurde. Während diese Neuerung in Rennspielen wie dem bekannten Trackmania bekannt wurde, schafften es Media Molecule und Sony im Jahre 2008, auch das Jump & Run-Genre mit Nutzerinhalten zu befüllen. Little Big Planet wurde durch den durchdachten Editor und die Möglichkeit, Level online zu teilen, ein riesiger Hit. Nun, sechs Jahre später, möchte auch Nintendo mit dem Mario Maker auf diesen Zug aufspringen.

 

Das Spielprinzip des Mario Makers ist ausgesprochen einfach. Auf dem GamePad der Wii U (der Bildschirminhalt wird auch auf den TV gespiegelt) ist ein einfacher Editor vorhanden. Dort können per Stylus verschieden Levelelemente in die vorgefertigte Mario-Welt gesetzt werden. Diese Welt ist übrigens nicht so lang wie normale Level, sondern etwas kürzer und von fester Länge. Das war es aber auch schon mit den Vorgaben, der Rest des Levels liegt in den Händen des Spielers. So können alle üblichen Objekte wie Steinblöcke, ?-Blöcke, Röhren oder Trampoline in die Welt gebaut werden.

 

Dabei bleibt es natürlich nicht. Auch alle Arten von Gegnern in Form von Gumbas, Schildkröten, Hammerbrüdern oder Piranha-Pflanzen können beliebig platziert werden. Beliebig platziert ist hierbei übrigens wörtlich zu nehmen, denn alle Objekte können auch aufeinander und aneinander platziert und kombiniert werden. So ist es zum Beispiel möglich, eine Piranha-Pflanze auf einen Gumba zu setzen, im Spielverlauf wird sie dann dort verweilen und quasi vom Gumba getragen. Per Tip auf den Play-Button in der unteren linken Ecke wechselt der Editor sofort und ohne Wartezeit in den Spielmodus.

 

Der spielerische Teil des Mario Makers verhält sich wie das klassische Super Mario Bros., selbst die Spielphysik wurde nur ein wenig angepasst und ist nicht so weich wie in den NSMB-Spielen, sondern fast so wie im NES-Klassiker. Mehr Worte muss ich zum Spielprinzip eigentlich nicht verlieren, denn wer Super Mario Bros. nicht kennt, hat wohl die letzten 25 Jahre verschlafen. Wie immer gilt es, über oben genannte Hindernisse zur Zielfahne des Levels zu gelangen, dies natürlich in möglichst kurzer Zeit.

 

Optisch und musikalisch kann man den Mario Maker einfach nur als grandios bezeichnen. Für seine selbst erstellten Level kann man als Stil entweder die gute alte NES-Optik des ersten SMB wählen oder aber auch die moderne 2,5D-Grafik der New Super Mario Bros.-Spiele. Unter vorgehaltener Hand wurde indes schon verkündet, eventuell noch weitere Stile einbauen zu wollen, spontan fallen mir SMB 3 und Super Mario World ein, aber auch eine zweidimensionale Adaption von Super Mario 64 könnte ich mir als Easter Egg vorstellen.

 

Der Sound orientiert sich im NES-Modus an der originalen Titelmusik, die im Editor leicht geremixed wird und mit den platzierten Objekten im Einklang erklingt (ein ?-Block zum Beispiel erzeugt beim Platzieren das klassische Münz-Pling in der Tonhöhe des gerade gespielten Teils der Titelmelodie). Im Spielmodus hingegen ertönt die Titelmusik komplett klassisch. Der NSMB-Modus verhält sich ähnlich, nur eben mit der NSMB-Titelmelodie.

 

Abschließend kann ich sagen, dass der Mario Maker zumindest bei meinem ersten Anspielen bei Nintendo extrem viel Spaß macht. Er läuftbutterweich und wechselt quasi fliegend zwischen Spiel und Editor hin und her. Kleine "Geister-Marios" zeichnen sogar den Weg des letzten Versuches im Editor nach, so dass man zum Beispiel erkennt, wie weit zwei Plattformen auseinander sein müssen, damit unser Lieblingsklempner den Sprung noch schafft. All diese kleinen Ideen sowie die angekündigten weiteren optischen Stile lassen auf einen tollen eShop-Titel hoffen. Skeptisch bin ich nur noch bei der Umsetzung des Online-Modus, welcher noch gar nicht präsentiert wurde. Sollte dieser aber gelungene Such-, Sortier- und Bewertungsfunktionen für die kreierten Level bieten, dann kann dieses Spiel nur grandios werden und frischen Wind in das Mario-Franchise bringen.

 

Zweite Meinung von Marc (28.6.2015):

 

Auf dem Post E3 Day von Nintendo in Frankfurt konnte ich ein zweites Mal (nach einer frühen Version auf der gamescom 2014) den „Super Mario Maker“ anspielen – und diesmal sehr ausführlich. Zugegeben, ich bin auf der gamescom damals etwas von Bastis sehr positivem Eindruck abgewichen, mittlerweile ist meine Freude dafür umso größer.

 

Das liegt vor allem daran, dass ich mir diesmal sehr viel mehr ansehen konnte, bzw. uns das Spiel scheinbar nahezu fertig vorgestellt wurde. Der interessante Hauptteil der Software ist zweifelsohne der Editor, mit dem jeder ein unglaublich umfangreiches Potpourri an Leveln entwerfen kann. Trotzdem sollte man aber nicht vergessen, dass zu Beginn auch schon etliche „normale“ Level spielbar sind. Kommen wir aber zurück zum Editor. Dort stehen euch vier verschiedene Hauptthemes zu Verfügung, nämlich Super Mario Bros., Super Mario Bros. 3, Super Mario World und New Super Mario Bros. U. In diesen könnt ihr euch nun nach Herzenslust austoben.

 

Es ist aber nicht nur möglich neue, klassische Level zu kreieren, ihr könnt darüber hinaus auch die verschiedensten Bausteine kombinieren. Beispielsweise eine Kanone die anstelle von Kugelwillis, endlos fliegend Fische verschießt, oder ein Pilz der euren Mario nicht einfach nur größer macht, sondern in eine WiiFit Trainerin umwandelt – alles kein Problem. Außerdem bietet sich die Möglichkeit die Bewegungsspur eurer Spielfigur anzusehen. So könnt ihr dann extrem knifflige Passagen einbauen und Abstände oder Blöcke exakt so platzieren, dass sie nur mit einer sehr präzisen Steuerung erreichbar sind.

 

Abgerundet werden diese nahezu unendlichen Möglichkeiten mit einer offensichtlich sehr gelungenen Online-Anbindungen. So habt ihr viele Filtermöglichkeiten, die wahrscheinlich tausenden neuen Level, die von der Community täglich erstellt werden, zu sortieren. Des weiteren könnt ihr die einzelnen Level auch bewerten und anhand eines Codes an Freunde weiterempfehlen. Dazu bietet der Titel neben einer gewohnt tollen akustischen Untermalung auch eine amiibo-Unterstützung in Form von freischaltbarer Kostüme.

 

Meine anfängliche Unsicherheit über den Titel ist großer Vorfreude gewichen und ich freu mich schon auf mein Spiel, das es ja auch mit Artbook und amiibo zu erwerben gibt. Ich weiß zwar jetzt schon das meine zusammengeschusterten Level bestimmt keinen Blumentopf in der Communitywertung einfahren werden, aber dafür gibt es garantiert etliche andere kreative Köpfe mit verrückten Ideen.

super

EU Release Chance

super

Tendenz

Release

11.09.2015

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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