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Angespielt: Nintendo Wii U

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FAST Racing Neo

Rennspiel

07.09.2015

Autor: Gunnar Schreiber

 

Nintendo-Fans auf der ganzen Welt wünschen sich schon seit Jahren ein neues F-Zero. Doch aus eher weniger nachvollziehbaren Gründen ist derzeit kein neuer Teil des Future-Racers geplant. Nun besteht Hoffnung auf adäquaten Ersatz, denn das Münchner Studio Shinen arbeitet mit Hochdruck an Fast Racing Neo für den Wii U eShop und das Spiel wird sogar noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

 

Jetzt mag der eine oder andere sich daran erinnern, dass es bereits für die Wii den ersten Teil von Fast gab. Damals auch als F-Zero Ersatz angepriesen, schaffte der Titel es aber nicht ganz die exorbitant hohen Erwartungen zu erfüllen. Das Spiel war einfach zu bockschwer und teilweise sogar unfair und ein paar Ungereimtheiten bei der Steuerung kamen noch obendrauf.

 

Für Fast Racing Neo haben sich die Entwickler das Feedback der Fans zu Herzen genommen und bieten nun ein rundum besseres Gesamtpaket. Davon durften wir uns auf der gamescom selbst überzeugen. Das Spiel wird in der finalen Fassung vier Cups mit je vier Strecken, also insgesamt 16 Strecken umfassen. Wir durften den ersten Cup ausführlich anzocken. Dabei zeigt sich gleich, dass das Streckendesign und die Steuerung zwar fairer geworden sind, aber das Spiel nichts in Sachen Herausforderung verloren hat. Das Design der Strecken enthält wieder wilde Auf- und Abfahrten, verrückten Sprünge und Tunnel.

 

Aber was sich eigentlich verändert im Gegensatz zu F-Zero? In erster Linie das System der Phasen. Es gibt eine orange und eine blaue. Ihr könnt für euren Gleiter mit der L-Taste die orange oder blaue Phase aktivieren. Analog dazu gibt es auf der Strecke Energiefelder in orange und blau. Fahrt ihr mit eurem Gleiter in oranger Phase über das gleichfarbige Energiefeld, bekommt ihr einen Boost. Seid ihr orange und fahrt über blau, dann wird euer Gefährt deutlich ausgebremst. Apropos Boost: Ein weiterer Unterschied zu F-Zero sind die kleine Boostkugeln, die überall auf der Strecke liegend darauf warten von euch eingesammelt zu werden. Diese füllen eine Boostleiste auf. Sobald ihr etwas an Boostenergie angesammelt habt, könnt ihr jederzeit einen temporären Schub zuschalten. Generell hängt eure Geschwindigkeit und euer Fahrverhalten auch von der Wahl des Gleiters ab.

 

Neben dem normalen Cup-Modus könnt ihr aber auch noch auf Highscore-Jagd gehen oder euch mit Freunden messen. Das sowohl offline zu viert via Splitscreen oder online mit insgesamt 8 Fahrern.

 

Technisch ist Fast Racing Neo einfach nur toll. Die Strecken sind optisch sehr schön in Szene gesetzt. Und trotz der tollen Grafik läuft das Spielgeschehen bisher butterweich mit 60 Frames über den Bildschirm. Auch steuerungstechnisch habt ihr die Qual der Wahl zwischen dem GamePad, der Wii U Pro Controller und anscheinend sogar den Wii-Controllern.

 

 

Vorab-Fazit:

 

Das Entwicklerteam scheint sich wirklich die Kritik des ersten Teils zu Herzen genommen zu haben. Fast Racing Neo für Wii U steuert sich besser als der Vorgänger, wirkt im Ganzen runder, bietet aber dennoch wieder abgefahrene Strecken und eine deutliche Herausforderung. Wir sind uns sicher, dass das Spiel für Fans von Future-Racern zu einem Muss avancieren wird. Und das nicht nur mangels Alternativen.

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

Q4 2015

Developer

Shinen

Publisher

Shinen

USK Freigabe

nicht bekannt

Anzahl Spieler (Lokal)

4

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

8


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