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Super Smash Bros. Brawl

Beat 'em Up

23.06.2008

Autor: Philipp Bress

 

 

Let's get ready to... BRAWL!

 

Nur noch wenige Tage trennen uns vom Europa-Release des wohl am meisten erwarteten Wii-Spieles dieses Jahres. Aber schauen wir kurz zurück in die Vergangenheit! Vor einigen Jahren hatte ein gewisser Masahiro Sakurai die Idee, alle Maskottchen aus dem Hause Nintendo unter einem Banner zu vereinen und nach einigen hin und her ist ihm das auch gelungen. Kaum hatte er seinen Kopf durchgesetzt, begannen auch schon die Arbeiten an Super Smash Bros. für das Nintendo 64. Und was für eine Lawine mit diesem Titel los getreten wurde, wissen wir alle ja nur zu gut. Kurz nach dem Release des GameCube durften wir uns mit Super Smash Bros. Melee die Seele aus dem Leib prügeln und schon seinerzeit hatte das etwas andere Beat 'em Up einen Umfang von solch einer Größe, die erst mal seines gleichen finden musste in der Last-Gen. Am 27. Juni wird Super Smash Bros. Brawl nun ENDLICH bei uns erscheinen, nachdem die Japaner seit Januar und die Herrschaften aus den Staaten bereits seit März die Möglichkeit haben, die Helden unserer Kindheit gegeneinander antreten zu lassen. Aber wie schon Redaktionskollege Mario habe ich mich nachdem US-Release nicht lumpen lassen und bin zum Importeur meines Vertrauens gelatscht und darf SSBB nun schon seit Ende März mein eigenen nennen. Nun, genug gelabert, auf geht‘s zum Wesentlichen!

 

 

Umfang³

 

Kurz vorweg für all diejenigen, die bisher noch nie mit einem Ableger der Reihe in Berührung gekommen sind, worum es sich bei diesem Titel überhaupt handelt. Ich mach es mal kurz und knapp! Wie erwähnt, wurden hier so gut wie alle von Nintendos Maskottchen in ein Spiel gestopft, damit sie in bester Beat 'em Up Manier gegeneinander antreten können. Ziel ist es natürlich, seinen Gegenüber zu besiegen. Das sollte im Groben dann auch reichen ;). Zu allererst muss gesagt sein, Brawl hat im Gegensatz zu Melee nochmal ordentlich zugelegt was den Umfang betrifft! Wie gehabt ist der Classic-Mode enthalten, der nach wie vor seinem Vorgänger ähnelt, dennoch mit einigen Änderungen. Zwischen den einzelnen Kämpfen gab es auch bei Melee schon den so genannten Target-Smash und einen kleinen Wettlauf gegen die Zeit durch einen Parcours. Besaßen die Target-Smash Stages bei Melee noch für jeden Charakter ein individuelles Design, ist dieses nun leider weggefallen und alle Charaktere dürfen sich an denselben Stages in fünf verschiedenen Schwierigkeitsstufen auslassen. Gänzlich weggefallen ist der Wettlauf, schade drum, da ich gerade diesen immer interessanter fand als den Target-Smash.

 

 

Eine Rundum-Erneuerung erhielt der der Abenteuer-Modus oder nun besser bekannt als Subraum-Emissär. Der Subraum-Emissär dient quasi auch als Prunkstück von Brawl, denn hier wird erstmals eine wirkliche Story in einem Smash Bros.-Titel erzählt. Naja, was heißt erzählt, sie wird eher gezeigt, denn das Team um Masahiro Sakurai hat vollständig darauf verzichtet eine Text oder gar Sprachausgabe in das Spiel einzubauen. Weiter schlimm finde ich es allerdings nicht, da die Story in genialen Zwischensequenzen in einer Qualität gezeigt wird, wie man sie noch nie bei Nintendo gesehen hat. So, weiter im Programm! Konnte man im Vorgänger den Abenteuer-Modus noch locker in 15 - 20 Minuten durchschwatten, sollte man bei Brawl die Minuten durch Stunden ersetzen. Seit Twilight Princess war der Subraum-Emissär das erste "Spiel" auf der Wii, welches ich quasi am Stück durch gezockt habe und das soll schon was heißen. Auf die Details der Geschichte möchte ich gar nicht groß eingehen, um die Spoiler-Gefahr so gering wie möglich zu halten. Während man das neue Abenteuer spielt, trifft man nach und nach auch auf altbekannte und auch neue Charaktere, die dann anschließend in den anderen Modi zur Verfügung stehen. Achja! Der All-Star Modus, in dem man mit einem Charakter gegen alle anderen antreten kann, ist natürlich auch wieder dabei, aber um den bestreiten zu dürfen, muss man sich erst einmal im Subraum Emissär und im Classic-Modus behaupten. Und damit ist ja noch lange nicht Schluss! Zwischendurch darf man sich gerne mal die Zeit beim Home-Run Contest vertreiben oder sich durch die neuen Events schlagen, die einem wieder einiges abverlangen und bei denen ich auch gerne mal den Controller auf den Boden geschmettert hätte, weil ich am verzweifeln war.

 

 

Sammelfieber³

 

Jaha, das Freischalten aller der Charaktere gehört in der Regel zum ersten Ziel, welches man sich setzt, wenn man einen Smash Bros.-Titel anfängt zu genießen. Aber keine Bange, man kann die Charaktere auch außerhalb des Subraumes in gewohnter Manier freischalten, wie z.B. dadurch, dass man im Classic-Modus zufällig auf einen neuen Charakter trifft, oder dass man eine gewisse Anzahl an Stunden im Multiplayer gezockt hat und so weiter und so fort. Wenn ihr dann alle Charaktere frei gespielt habt, steht euch die satte Anzahl von 35 Kämpfern zur Verfügung. Apropos freischaltbarer Kontent, da gibt es noch eine gaaaaaanze Menge mehr. Neben den altbewährten Trophäen gibt es dieses mal auch eine Unzahl von Stickern zu sammeln (ich stehe bei 430 Stickern und es ist noch kein Ende in Sicht ;) ), etliche Musikstücke möchten gefunden und angehört werden und selbstverständlich gibt es dieses mal auch wieder eine Menge neue Stages zu entdecken. Mit den Trophäen verhält es sich ähnlich wie bei Super Smash Bros. Melee, denn finden kann man diese im Abenteuer. Außerdem kann man sie sich in der Neuauflage des Münzautomaten, nämlich dem Coin-Launcher, Trophäen (und auch Sticker!) gegen Münzen erspielen. Und wie auch bei den Charakteren muss man für bestimmte Trophäen erst mal eine gewisse Zeit gespiel haben oder eine bestimmte Anzahl an Siegen verbucht haben. Hier muss ich anmerken, dass es auch eine Menge mehr Trophäen zu ergattern gibt, als noch im Vorgänger. Sticker und auch Musikstücke können einen in jedem beliebigen Spiel-Modus begegnen und dann sollte man sie schnell einsammeln, bevor sie wieder von der Bildfläche verschwinden. Wie man sieht, haben Leute, die schnell vom Sammelfieber gepackt werden bei Smash Bros. Brawl einiges vor sich und ein unendlich langer Spielspaß dürfte garantiert sein.

 

 

Aber was wäre dieser Titel, wenn er nicht noch mehr zu bieten hätte!? Gute Frage, ich wüsste keine Antwort! Wie dem auch sei, neben den extrem vielen Arenen, auf denen man sein Können unter Beweis stellen kann, haben die Entwickler auch noch einen Stage-Builder eingebaut, in dem man die Möglichkeit hat, sein eigenes Schlachtfeld zu entwerfen. Gute Idee, gut umgesetzt! Mit den vorgegebenen Strukturen lassen sich interessante Gebilde konstruieren, welche das Spiel noch abwechslungsreicher machen, als es sowieso schon ist. So, bleib ich direkt mal bei den Kampfarenen. Viel zu sagen gibt es da nicht, außer „Grandiose Arbeit“! Man merkt richtig, mit wie viel Liebe zum Detail die Entwickler hier heran gegangen sind! Jede einzelne der neuen Arenen hat ihre eigenen Besonderheiten und jeder Charakter hat natürlich seine eigene, auf ihn zugeschnittene, Arena. Ihr wollt ein Beispiel? Könnt ihr gerne haben! Da wäre z.B. Link's Arena, die Brücke von Eldin. Die Abenddämmerung setzt ein, im Hintergrund befindet sich das majestätische Schloss Hyrule, die Musik aus Twilight Princess läuft und Link wird von Kirby gnadenlos in Grund und Boden gestampft. Was gibt es Schöneres? Erwähnenswert ist auch Wario's Arena, auf der man in guter Wario Ware Manier während der Fights kleine Minispiele absolvieren muss, aber mehr möchte ich euch über die Besonderheiten auch nicht verraten, sonst wird es ja langweilig!

 

Neben dem besagten Stage-Builder kann man sich natürlich noch auf einiges mehr freuen. So hat man z.B. die Möglichkeit die sogenannten "Masterpieces" Probe zu spielen. Dabei handelt es sich um kleine Demos zu Titeln wie Ice Climbers oder Super Mario Bros, die aber zunächst frei gespielt werden müssen, aber leider viel zu kurz sind. Weiterhin hat man auch wieder die Möglichkeit, sich Trophäen und Sticker in einer Galerie anzusehen, Screenshots zu machen und sich anzusehen, ja sogar Replays kann man erstellen.

 

So, nun aber langsam mal zum Wesentlichen, denn die wichtigste Frage ist wohl, wie spielt sich das Ganze denn überhaupt? Im Prinzip genau so wie Super Smash Bros. Melee, aber trotzdem mit ein paar feinen Unterschieden, die für Neulinge allerdings uninteressant sein dürften. Wenn man Samus (mein Lieblings-Charakter) als Beispiel nimmt, fällt einem als alter Hase sofort auf, dass der aufgeladene Beam nicht mehr eine ganz so extreme Durchschlagskraft hat und sie sich insgesamt etwas langsamer bewegt, ausgeglichen wird das aber durch ihren Ultra-Smash der sie zu Zero-Suit Samus werden lässt und somit dann auch wendiger und schneller wird, aber wiederum etwas an Kraft einbüßen muss. Diese feinen Unterschiede machen sich eigentlich bei fast jedem Charakter bemerkbar, der auch schon bei Melee dabei war, aber der passionierte SSBM-Zocker dürfte keine Probleme damit haben und ist auch nach ein paar Minuten wieder voll drin im Spiel.

 

 

Ich hasse Items!

 

Ein sehr wichtiges Thema ist natürlich auch wie ausbalanciert die Kämpfer sind und ich muss sagen bis auf 1 - 2 Ausnahmen, kann es auch jeder Charakter mit jeden anderen auf jeden Fall aufnehmen, was bei Melee in meinen Augen nicht der Fall war, was sich auf Turnieren bemerkbar gemacht hatte. Aber was ist, wenn die verfluchten Items mit ins Getummel kommen? Ja, hier machen sich einige Schwächen in der Balance bemerkbar, besonders was den Ultra-Smash angeht! Da stellt sich mir doch manchmal die Frage ob derjenige, der die individuellen Ultra-Smashes entworfen hat bei der Arbeit betrunken war. Schön anzusehen sind sie auf jeden Fall alle, aber das reicht nun mal nicht!

 

Für die Unwissenden: Jeder Charakter hat einen individuellen Ultra-Smash, den er mit Hilfe des Smash-Balls ausführen kann, sofern er ihm im Kampf ergattert. Jetzt zum unangenehmen Teil! Kann man mit Hilfe des ultimativen Smashes von Snake, mal locker jeden Gegner vom Feld pusten, hat man mit dem von Pit Mühe und Not, dass die kleinen dicken Engel überhaupt jemandem ernsthaft Schaden zufügen und nicht selbst das zeitliche segnen. Ähnliche Beispiele kann man hier nun mit unterschiedlichen Charakteren einfügen. Total übertrieben stark ist auch das Item "Dragoon". Zwar muss man erst die drei Einzelteile des Items schnappen, um sie zu einzusetzen, jedoch stellt dies das kleinste Problem dar. Hat man nun seine Dragoon zusammengebastelt, erscheint ein Fadenkreuz auf dem Bildschirm und man darf auf einen Kontrahenten zielen, was auch keine große Kunst ist. Trifft man diesen nun, fliegt er direkt vom Feld und verliert ein Leben.

 

 

Klar ist das eine tolle Idee, aber die Umsetzung ist einfach etwas in die Hose gegangen. Würden die einzelnen Teile über einen größeren Zeitraum verteilt auf dem Schlachtfeld auftauchen würde ich gar nicht meckern, aber sie erscheinen ja leider innerhalb einiger Sekunden und so kommt es auch nicht zu einem großen Kampf um die Fragmente. Zum Glück sind das auch die einzigen beiden Items die mir etwas schwer aufgestoßen sind, denn mit dem Rest kann man durchaus zufrieden sein und zur Not kann man sie ja auch einfach ausstellen ;).

 

 

Die technische Seite

 

Wohl an, spielerisch bietet das Spiel also so ziemlich dieselbe und auch gute Kost, wie das grandiose Smash Bros. Melee, aber wie schaut es mit der Grafik und vor allen Dingen mit der Steuerung aus? Grafisch hebt sich das Spiel wieder einmal von der breiten Masse ab! Klar, man kann die Optik nicht mit der der PS3 oder der Xbox 360 vergleichen, aber gerade der Großteil der Third-Party Spiele stinkt gewaltig gegen SSBB ab. Allein der Detailreichtum der Charaktere versetzt einen ins pure Staunen, wenn man es mit anderen Spielen vergleicht. Und wie auch bereits erwähnt ist das Design der unzähligen Stages erste Sahne. Lediglich die Earth Bound-Stage, welche auch gleich die größte ist, ist mir negativ aufgefallen. Auf Grund ihrer Größe, wird es nämlich schnell unübersichtlich und wenn ich mich nicht täusche hatte ich hin und wieder mit Slow-Downs zu kämpfen. Mehr kann ich auch schon nicht bemängeln.

 

Die Musik-Vielfalt ist einfach phänomenal! Nahezu von jedem Spiel, welches Nintendo jemals auf den Markt gebracht hat, ist mindestens ein Musikstück im Spiel enthalten und selbst den Klängen des genialen Metal Gear-Soundtrack darf man seinen Ohren zum Besten geben. Vor allem ist es sehr schön, dass man sich auch jedes einzelne Lied in einem extra Menü anhören kann. Super für Leute, die auf Videospiel-Musik stehen! Wie schon erwähnt, ist eine Sprachausgabe nicht wirklich vorhanden, zumindest nicht bei den Charakteren. Aber es gibt ja immer noch die geheimnisvolle Stimme, die den Countdown zum Start eines Kampfes zählt, die Namen der Kämpfer präsentiert usw. In der deutschen Version des Spieles wurde alles, was zuvor in englischer Sprache gehalten war, lokalisiert und erklingt nun in unserer Muttersprache.

 

In Sachen Steuerungsmöglichkeiten, hat sich Sakurai nichts vormachen lassen und direkt mal vier (!!!) Alternativen ins Spiel eingebaut. So kann man auf das GameCube-Pad zurückgreifen, mit Wiimote & Nunchuk rumwirbeln, nur die Wiimote benutzen oder auf den handlichen Classic-Controller vertrauen. Wem welche Art der Steuerung am besten liegt, muss derjenige letztendlich selbst entscheiden. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, alle Tasten selbst zu belegen, um so die Steuerung perfekt auf seine Bedürfnisse anzupassen. Aber hier nun meine Eindrücke:

 

Mit dem GameCube-Pad spielt sich Brawl genauso wie sein Vorgänger. Und als alteingesessenen Melee-Fan kommt mir das natürlich zu Gute und so habe ich den Großteil meiner bisherigen Spielzeit auch mit dem Cube-Pad verbracht. Der Vorteil des Pads ist natürlich, dass es gut in der Hand liegt und die Tasten alle gut zu erreichen sind.

 

 

Die Wiimote in Verbindung mit dem Nunchuk ist mal absolutes Neuland gewesen und dürfte für die alten Hasen eine große Umstellung bedeuten. Mir persönlich hat diese Option nicht so zugesagt, aber was wohl eher an der Gewohnheit liegt. Da die Wiimote nun mal nicht all zu viele Buttons hat muss hier z.B. für die Sprungtaste auf den Nunchuk ausgewichen werden. Insgesamt muss ich aber sagen, dass, sobald man sich eingewöhnt hat, das schwatten gut von der Hand geht und gute Arbeit geleistet wurde bei der Umsetzung dieser Steuerungsart, was man ja nicht von allen Spielen für die Wii behaupten kann.

 

Wer nur mit der Wiimote spielen möchte, erlebt noch mal etwas ganz Anderes. Die Wiimote wird, wie bei Spielen der Virtual-Console, quer gehalten und dank der wenigen Buttons auf dem Controller sind auch noch einige gleich mal doppelt belegt. Neulinge dürften sich mit dieser Steuerung anfreunden dürfen, aber für mich war es insgesamt die schlechteste der vier Möglichkeiten!

 

Zum Classic-Controller muss ich nicht viel sagen. Insgesamt ähnlich wie das GC-Pad, aber auch nur ähnlich. Zwar lässt es sich gut spielen, aber der Classic-Controller liegt einfach nicht so angenehm in der Hand, wie der gute alte Controller des Würfels, was mir dann doch etwas den Spielspaß verdorben hat.

 

Jetzt sind wir auch schon fast am Ende angekommen und wie man weiß, kommt das Beste immer zum Schluss! Der Multiplayer dürfte quasi DER Grund sein, warum sich die Smash Bros.-Reihe in der Vergangenheit überhaupt so bewährt hat, denn hier wurde schon immer so einiges geboten, was nur die wenigsten Beat 'em Ups zu bieten haben! Nämlich einen Mutliplayer-Modus, der es ermöglicht, mit bis zu vier Spielern gleichzeitig gegeneinander anzutreten. Hach, da kann man nur ins Träumen geraten, wenn ich überlege, wie viele Stunden ich mit Redaktions-Kollege Michael, schon zu Melee-Zeiten damit verbrachte habe, ihn immer und immer wieder zu besiegen. Und selbst jetzt bei Brawl haben wir bereits etliche Stunden im Mutliplayer verbracht und uns die Köpfe eingeschlagen, geflucht und Spaß gehabt. Nun, aber uns wird natürlich noch mehr geboten, als nur der "Brawl-Modus", in dem man gegeneinander antreten kann.

 

Nun kann man auch endlich gemeinsam den Adventure-Mode bestreiten, was für Michael und mich noch einmal eine Spaß-Steigerung von 100% war, da wir es von klein auf lieben, Spiele im Koop-Modus zu zocken. Jetzt gibt es sogar Events, die man NUR mit zwei Spielern bestreiten kann und selbst den Sandsack im Home-Run-Contest darf man nun zu zweit verdreschen! Neben den bereits genannten Modi, kann man auch noch einen Turnier-Modus für bis zu 64 Teilnehmern spielen und Sonderregeln für normale Brawls einstellen, wie z.B. das alle Kämpfer mit 300% Schaden beginnen oder alle winzig bzw. groß sind.

 

Und dieses mal gibt es ja sogar einen Online-Modus, der uns noch mehr Spaß als je zuvor verspricht, selbst wenn man keinen Kollegen mit vor dem TV sitzen hat. Und im Prinzip, stimmt es auch! Nachdem man sich mit der Wi-Fi Connection verbunden hat, stehen einige Möglichkeiten zur Verfügung. Entweder spielt man mit Freunden (Freundescodes olé) oder man tritt zufällig gegen irgendwelche Spieler aus der ganzen Welt an. Schade ist nur, dass man mit Fremden immer nur einen 2-minütigen Kampf ausfechten kann, in dem man möglichst oft seinen Gegner vom Spielfeld schrubt

 

Wenigstens kann man mit Freunden, wie im Offline-Multiplayer zwischen Leben, Zeit und Münzen wählen, sowie alle anderen Regeln individuell festlegen. Verständigen kann man sich im Spiel mit Freunden leider auch nur mittels kurzen Nachrichten, die man vorher festlegen kann. Online ist das ganze also etwas mager ausgefallen, aber dank der flüssigen Verbindung ist es immerhin eine gute Alternative zum zocken, wenn sich die Bekannten mal wieder weigern zu verlieren ;). Allerdings muss man dazu sagen, dass es im Test mit fremden Gegnern aus den USA oder Japan öfters zu Einbrüchen der Geschwindigkeit kommt. Wie das wird, wenn man auch mit Europäern spielen kann, muss sich noch zeigen und wir dann an dieser Stelle ergänzt.

 

Sehr schade ist, dass es absolut keine Statistiken gibt. Man sieht also vor dem Kampf nicht, wie gut oder schlecht der Gegner ist. Demnach gibt es also auch keine Möglichkeit, gegen (nach Punkten) gleich gute Leute anzutreten, wenn man eine Runde online zocken will. Das ist vor allem deshalb kaum nachvollziehbar, weil Nintendo bei anderen Spielen, beispielsweise Mario Kart Wii, schon gezeigt hat, wie gut man es auch auf der Wii machen kann.

 


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Fazit

Hut ab! Hier hat Nintendo quasi alles richtig gemacht, was man bei solch einem Spiel nur richtig machen kann! Gute Steuerung, super Gameplay und geiler Sound! Das alles garantiert Spielspaß auf höchstem Niveau! Einzig und allein der Online-Modus hätte noch besser ausgebaut werden können, aber das wird locker durch den tadellosen Offline-Multiplayer ausgeglichen. Wer also noch nicht weiß, was er in diesem Sommer zocken soll, der ist mit Super Smash Bros. Brawl bestens bedient und dürfte Not haben überhaupt noch von der Konsole weg zukommen ;).

Grafik

super

Sound

super

Steuerung

super

Spielspaß

super

95%

Singleplayer

95%

Multiplayer

Release

27.06.2008

Developer

Sota Ltd.

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

12+

Anzahl Spieler (Lokal)

1-4

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

1-4


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