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Reviews: Nintendo Wii

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MySims Racing

Rennspiel

12.09.2009

Autor: Martin Küpper

 

 

Mach dein Ding!

 

Wie schon in MySims Party spielt das Spiel in einer kleinen Stadt, die auf den äußerst kreativen Namen Speedville hört. Früher war Speedville so etwas wie das Mekka für Motorsportler, doch von dem Ruhm einstiger Tage ist heute nicht mehr viel übrig. Wie nicht anders zu erwarten, liegt es nun am Spieler, die Stadt wieder ins Rampenlicht zu rücken, indem er – wer hätte das erwartet – möglichst viele Rennen gewinnen.

 

Doch wer die MySims-Spiele kennt, der weiß, bevor das eigentliche Spielvergnügen beginnt, muss man erst seinen eigenen Sim und nun, speziell in Racing, auch seinen eigenen fahrbaren Untersatz in einem Editor erstellen. Natürlich kann man aber auch im Spielverlauf Änderungen am eigenen Sim und dem Auto vornehmen. Wäre ja auch schade, wenn man die freigespielten Bauteile nicht direkt verwenden könnte. Mit den sogenannten Essenzmünzen, die man durch Aufträge anderer Bewohner erlangt, kann man sich in der Werkstadt von Chefmechatroniker Gabby nämlich neue – teils sehr ausgeflippte – Fahrzeugteile kaufen. Neben Designupgrades gibt es aber natürlich auch Leistungsupgrades, die positive Auswirkungen auf Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Handling haben können. Im Gegensatz zu den Designupgrades schaltet man diese aber nicht durch Aufträge frei, sondern durch Siege bei den verschiedenen Meisterschaften die es in der Stadt gibt.

 

Nun kommen wir endlich zum Wesentlichen, den Rennen. Aber eigentlich gibt es da gar nicht so viel zu berichten. Auf anfangs noch recht simplen Rennstrecken heizt man mit seinem erstellten Fahrzeug um die Wette. Natürlich gibt es auch einige Power-Ups, die man während des Rennens einsammeln und einsetzen kann. Leider sind einige der Power-Ups aber aus Mario Kart übernommen, wenn auch in leicht abgewandelter Form. So kann man etwa mit einem Fußball – statt einem Koopa-Panzer – den Gegenspielern zu Leibe rücken. Dies gilt leider für das gesamte Renngefühl. Es ist nicht schlecht, aber Mario Kart hat es bereits besser gemacht.

 

 

Mehr ist mehr.

 

Wie bereits MySims Party, versucht auch Racing dieses Problem mit anderen Features auszugleichen. Der Einzelspielermodus ist somit um einiges komplexer als der in Mario Kart. So gibt es etwas die Nebenmissionen, die wie bereits erwähnt, Münzen einbringen. Allerdings sind sich die Missionsziele alle recht ähnlich. Sammle Gegenstände von der Fahrbahn auf, schaffe eine Strecke in einer bestimmten Zeit – viel Variation gibt es hier leider nicht. Mit der Zeit schaltet man immer neue Meisterschaften frei, die man gewinnen muss, um einen neuen Rang zu erreichen. Jeder neue Rang ermöglicht auch das betreten – oder besser befahren eines neuen Areals von Speedville. Die Stadt ist nämlich komplett befahrbar und dient als Oberweltkarte, um die Bewohner, ihre Aufträge und die Meisterschaften anzufahren.

 

Auch bei der Steuerung gibt es eine ganze Reihe an Möglichkeiten, oder besser gesagt alle. Wiimote, Wiimote mit Nunchuk, Classic- und GameCube-Controller. Alles ist möglich und funktioniert einwandfrei.

 

 

Grafik und Sound

 

Bei der Präsentation hat sich leider nicht allzu viel getan. Noch immer ist der farbenfrohe Grafikstil nicht mehr als Mittelmaß und auch die Ladezeiten bremsen das Rennvergnügen viel zu häufig. Aber immerhin, sind die Areale sehr abwechslungsreich gestaltet. So befährt man nicht nur urbane Strecken, sondern muss sich auch in der Wüste, auf Bergpässen und im tiefen Schnee beweisen.

 

Zum Sound gibt es nicht viel zu sagen. Die Musik plätschert im Hintergrund vor sich hin und die Sims sprechen in ihrer bekannten Sprache. Ob simlish nun lustig oder total nervig ist, muss wohl jeder für sich selbst ausmachen.


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Fazit

MySims Racing fühlt sich an wie ein schlechteres Mario Kart. Anders kann man es leider nicht ausdrücken. Doch schlecht ist das Spiel deshalb lange nicht. Obwohl ich Mario Kart auch weiterhin vorziehen werde, muss ich doch eingestehen, dass der Einzelspieler von MySims Racing sehr viel komplexer ist als bei Mario Kart. Wenn er doch bloß auch abwechslungsreicher wäre. Zum Mehrspielermodus muss man nicht viel sagen. Es sind halt die normalen Rennen im Splitscreen mit bis zu vier Spielern. Online darf leider nicht gefahren werden. Einen Kauf sollte man also wirklich nur dann in Erwägung ziehen, wenn man von Mario Kart die Nase voll hat und dringend einen neuen Funracer braucht.

Grafik

ok

Sound

ok

Steuerung

super

Spielspaß

super

72%

Singleplayer

70%

Multiplayer

Release

18.06.2009

Developer

Electronic Arts

Publisher

Electronic Arts

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1-4


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