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Tales of Symphonia Dawn of the New World

RPG

26.03.2010

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Der Prolog

 

Zwei Jahre sind vergangen, seit Lloyd und seine Gefährten sich gegen die traditionelle Welterneuerung und somit gegen die Opferung von Colette entschlossen haben, um stattdessen die Welten Sylverant und Tethe’alla wieder zu vereinen. Doch gerade die Zerstörung des großen Kharlan Baumes mit der Mana Kanone hatte nicht geahnte Folgen. War der Baum doch für das Gleichgewicht von Mana in der Welt maßgeblich verantwortlich, ist dieser Energiefluss nun völlig außer Kontrolle geraten. Folglich machen Monster die Ländereien erneut unsicher und viel schlimmer, das Klima spielt verrückt, so dass es in der Wüste von Triet schneit und die Wasserstadt Luin völlig ausgetrocknet ist. Zu allem Überfluss sind beide Welten nur geografisch und politisch vereint, im Herzen der Bewohner gibt es aber immer noch tiefe Gräben und Vorurteile. Gerade die Sylveranter leiden darunter, dass die Einwohner von Tethe’alla sowohl technologisch als auch kulturell Jahre voraus sind.

 

 

Die Story

 

Damit ist die nicht gerade günstige Ausgangslage für die Geschichte von Tales of Symphonia Dawn of the New World geklärt. Aber es kommt noch viel schlimmer! Das Abenteuer beginnt in Palmacosta. Die Stadt brennt. Leichen säumen den Weg. Emil, einer der beiden Protagonisten des Spiels, kniet über seinen sterbenden Eltern und lauscht deren letzten Worten. Feindliche Soldaten plündern, im Namen der Kirche von Martel, im Namen von Lloyd. Ja, richtig gelesen. Lloyd Irwing höchstpersönlich ist maßgeblich an dem Chaos beteiligt, brandschatzt und mordet. Aber wie kann das sein? Was ist sein Motiv? In all dem Chaos trifft Emil auf Martha, ein Mädchen im jugendlichen Alter, die ihn tröstet und offenbart, dass sie Ratatosks Kern in ihrer Stirn trägt, und dass das Ungleichgewicht des Manaflusses nur von Ratatosk, dem Wächter von Niflheim, Reich der Dämonen und Monster, wieder hergestellt werden kann. Denn Ratatosk war ebenfalls eng mit dem Kharlan Baum verbunden, den die Helden zwei Jahre zuvor vernichtet haben.

 

Aber kann die Auferstehung eines Wächters an den Toren zum Bösen wirklich das Richtige sein? Die Situation lässt jedoch zunächst keine andere Wahl, denn die Zeit drängt. Die Organisation Vanguard, Separatisten aus Sylvarant, die die alte Sylvarant Dynastie wieder herstellen und die Bewohner von Tethe’alla vernichten wollen, wird immer stärker und präsenter. Um Ratatosk zu rufen, brauchen Emil und Martha die Kerne der Centurien, Diener von Ratatosk, die in der ganzen Welt verstreut sind, Aber schon recht bald stellt sich heraus, dass auch Vanguard und Lloyd hinter den Kernen her sind. Zu welchem Zweck?

 

Auf der Reise, die quer durch Sylverant und Tethe’alla an viele bekannte wie neue Orte führt, treffen Emil und Martha auch immer wieder auf die Helden der Welterneuerung. Aber egal ob Colette oder Genis, niemand kann sich Lloyds Verhalten erklären, noch können sie ihn in irgendeiner Weise kontaktieren.

 

Und dann stellt sich noch heraus, dass Emil ein Ritter von Ratatosk ist, was dazu führt, dass er in bestimmten Situationen vom eher weinerlichen jungen Heranwachsenden zu einer regelrechten Kampfbestie mutiert. Ist er in dem Zustand überhaupt in der Lage Martha zu beschützen, wo die Vanguard sie am liebsten an Ort und Stelle köpfen würden, um an Ratatosk Kern in ihrer Stirn zu kommen?

 

Es entwickelt sich eine spannende Geschichte, die mit einigen Überraschungen zum Ende hin aufwartet, zwar nicht ganz die Klasse des ersten Teils erreicht, aber dennoch zu jederzeit motiviert weiterzuspielen.

 

 

Das Gameplay

 

Auch Tales of Symphonia 2 bietet das typische Gameplay der Serie. Ihr erkundet Städte, redet dort mit Bewohnern, übernachtet in den diversen Hotels, kauft ein und rüstet euch aus. Dabei können die Charaktere neben der primären Rüstung auch andere Körperteile verstärken und so beispielsweise Handschuhe oder Umhänge tragen. Alles hat einen Einfluss auf die Statuswerte, z.B. der Stärke des physischen Angriffs oder die Magieverteidigung. Auch die elementare Ausrichtung spielt eine große Rolle. So sind manche Ausrüstungsgegenstände besonders gegen Windangriffe gefeit, während andere wiederum Vergiftungen oder ähnliche negative Statuseffekte verhindern. Darüber hinaus bekommt man im Laufe des Spiels – nach Kämpfen oder in Schatztruhen - dutzende unterschiedliche Materialien, die man im Shop mitunter zu neuen Waffen, Rüstungen oder Items synthetisieren kann. Wenn man sich da ein wenig reinarbeitet, ist es durchaus möglich, ein paar besondere Gegenstände zu erhalten, die sofort weiterhelfen.

 

Neben Waffen und Rüstungen, gibt es im Spiel natürlich wieder jede Menge verschiedene Tränke und Gummis. Sie dienen zur Heilung oder um negative Statuseffekte abzuwenden oder TP, Energie die zum Zaubern benötigt wird, wieder aufzufüllen.

 

Die gute Ausrüstung ist also die Grundlage für ein erfolgreiches Meistern der diversen Dungeons im Spiel. Dabei werdet ihr so manchen Ort betreten, den ihr schon aus dem ersten Teil kennt. Aber die Entwickler haben das recht clever gelöst, indem die Helden sich an die Orte und Geschehnisse erinnern und teilweise auch drüber stöhnen, nachdem Motto „erinnerst du dich noch an das nervige Verschiebe-Rätsel?“. Natürlich warten in den bekannten Dungeons nun größtenteils neue Rätsel auf den Spieler, und es gibt darüber hinaus auch komplett neue Areale.

 

Wie in den anderen Tales Of Spielen auch, sind die Gegner vorab sichtbar. Ihr könnt also einem Scharmützel aus dem Weg gehen, indem ihr versucht die Monster ohne Berührung zu passieren. Aber letztendlich wird vieles Kämpfen ja mit Geld, Erfahrungspunkten für Levelaufstiege und diverse andere Items belohnt, so dass man nicht allzu oft feige davon laufen sollte. Kommt man einem Feind zu nahe, wechselt das Spiel automatisch in den Kampfbildschirm. Während man in Städten und in Dungeons nur einen Charakter bewegt, steht nun die gesamte Party, bestehend immer aus vier Mitgliedern, den Widersachern gegenüber. Tales Of Spiele sind Action RPGs, d.h. der gesamte Kampf findet in Echtzeit statt und setzt sich aus normalen physischen Schlägen mit der A Taste sowie den so genannten Artes zusammen, deren Benutzung TP verbraucht.

 

Je nach Ausrichtung des Charakters sind Artes entweder Magie verstärkte physische Attacken oder richtige Zauber. Beide werden im Laufe des Abenteuers natürlich immer mannigfaltiger und pompöser, verbrauchen dann dementsprechend aber auch mehr Magiepunkte. Ihr könnt Shortcuts für die verschiedenen Artes auf die Richtungen des Steuerkreuzes legen und zusätzlich auf vertikales und horizontales Schütteln der Wiimote und des Nunchuks. Auf diese Weise lassen sich bis zu acht Artes direkt aufrufen, was deutlich mehr ist, als bei allen anderen Tales Spielen.

 

Während ihr also mit eurem ausgewählten Charakter auf die Monster eindrischt, kämpfen eure drei Kameraden eigenständig. Es ist allerdings möglich für sie noch Strategien festzulegen, damit sie mehr nach den eigenen Vorstellungen agieren. Habt ihr bis zu drei Freunde neben euch auf dem Sofa sitzen, können sie sich jederzeit während der Kämpfe einen Controller schnappen und einen der Gefährten steuern. Erlebt man das Abenteuer auf diese Weise gemeinsam, macht die Reise natürlich um ein vielfaches mehr Spaß. Außerdem ist die beste KI immer noch ein menschlicher Mitspieler, so dass sich manch knifflige Situation mit einem Freund zur Seite deutlich besser lösen lässt.

 

Während der Auseinandersetzung füllt sich zusätzlich eine Leiste auf. Ist diese komplett voll, kann man entweder einen Spezialangriff auf einen Gegner loslassen oder man nutzt die Option, sofern die Fertigkeit aktiviert ist, ein so genanntes mystisches Artes zu triggern. Dies ist ein toll inszenierter, extrem wirkungsvoller Angriff, der je nach Aufstellung gleich mehrere Gegner massiv trifft.

 

Sind die Feinde besiegt, wird ein informativer Statusscreen angezeigt, wo man u.a. sehen kann, wie viele Erfahrungspunkte und Geld der aktuelle Kampf gebracht hat. Natürlich kommentieren die Helden den Ausgang auch wieder mit einem mal mehr oder weniger passenden und lustigen Spruch. Am Ende jedes Dungeons, aber manchmal auch einfach so im Laufe des Spiels, wenn es die Story gerade verlangt, wartet ein fetter Endboss auf euch. Achtet also immer darauf mit ausreichend Gummis ausgerüstet zu sein und nutzt die rar gesäten Speicherpunkte.

 

Übrigens sind die Helden aus Teil 1 nicht permanent in der eigenen Party. Sie stoßen immer wieder dazu und unterstützen Emil und Martha bei ihrem Vorhaben die Centurien Kerne zu finden. Da sie aber natürlich auch besonders geschockt von Lloyds Verhalten sind, versuchen sie nebenher auf eigene Faust den Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Letztendlich seid ihr aber fast nie alleine unterwegs und die Wege kreuzen sich immer wieder. Darüber hinaus habt ihr eh keinen Einfluss auf die Statuswerte von Colette, Presea und Co., da man ihnen keine Rüstungen und Waffen zuteilen kann. Man kann lediglich Fertigkeiten und Artes für sie aktivieren oder deaktivieren. Das ist auch gut so. Denn so ärgert man sich wenigstens nicht, wenn man gerade eine teure Rüstung gekauft hat und dann das Gruppenmitglied erstmal für Stunden verschwindet.

 

 

Die Monsterzucht

 

Damit ihr, falls die Helden aus Teil 1 mal gerade nicht an Bord sind, nicht alleine kämpfen müsst, haben sich die Entwickler ein neues, durchaus spannendes Feature einfallen lassen Da Emil ein Ritter von Ratatosk ist, kann er einen Pakt mit Monstern eingehen, die eine möglichst große elementare Übereinstimmung haben. Ist dies der Fall, wird nach dem Kampf dem Spieler offeriert einen Pakt mit der Kreatur abzuschließen. Gelingt dies, gehört es fortan zu der Gruppe und kann wie ein ganz normales Partymitglied in den Kampf ziehen. Auch die Monster verfügen über Fertigkeiten und Artes, die man bestimmen darf und steigen durch gesammelte Erfahrungspunkte auf. Haben sie ein bestimmtes Level erreicht, können sie sogar die Klasse wechseln und mitunter noch mächtiger werden.

 

Da kommen dann der beliebte Chefkoch sowie die Katzengilde ins Spiel. Der Chefkoch hat sich wieder an verschiedenen Orten in Sylverant und Tethe’alla versteckt. Findet ihr ihn, verrät er euch ein neues, leckeres Rezept. Nur ist das Kochen in Tales of Symphonia 2 diesmal nicht direkt für die Helden bestimmt, sondern für die Monster aus der Gruppe. Kocht man ihnen das passende Rezept, was nur in Gegenwart eines Mitglieds der Katzengilde geschehen kann, dann steigen nicht nur die Statuswerte, sondern ab einem bestimmten Punkt verändert sich auch die Klasse der Kreatur. Natürlich braucht man zum Kochen wieder die richtigen Zutaten, die ihr findet, nach Kämpfen erhaltet und auch kaufen könnt.

 

Auf diese Weise dürfen euch bis zu vier Monster permanent begleiten. Alle weiteren werden von der Katzengilde versorgt, können aber dort auch getauscht werden und so jederzeit in die aktive Party aufrücken.

 

 

Keine wirkliche Oberwelt mehr

 

Eine weitere Neuerung gegenüber allen anderen Teilen der Serie ist, dass es keine begehbare Oberwelt mehr gibt. Stattdessen bietet das Spiel eine Karte, auf der man direkt die Orte, zu denen man reisen möchte, auswählen kann. Die Helden bewegen sich dann automatisch umgehend dorthin. Das hat durchaus einige Vorteile. Schließlich kommt man direkt ans Ziel. Es gibt kein Verlaufen mehr auf der zumeist eh tristen Oberwelt und man wird nicht ständig von lästigen Monstern angegriffen. Es entstehen aber auch große Nachteile, schließlich fällt das Erkunden der Welt komplett weg und somit ein großes Gefühl von Freiheit. Außerdem verliert man gänzlich das Gefühl von Entfernung, wenn man binnen Sekunden z.B. von Iselia auf Sylverant nach Meltokio auf Tethe’alla gelangt. Das Gefühl eine riesige Welt zu bereisen, geht einfach verloren. Letztendlich hängt es sicherlich von den persönlichen Vorlieben ab, welches System man favorisiert. Mir wäre am liebsten eine Mischung aus beiden: Ein System, was mir erlaubt, die Oberwelt frei zu erkunden, mir aber auch die Möglichkeit lässt, Orte direkt anzuwählen, wenn ich es mal eilig habe.

 

 

Was gibt es abseits der Hauptquest zu tun?

 

Um das Ende des Abenteuers zu sehen, braucht man mindestens 30 Stunden. Die Spielzeit kann sich aber durchaus fast verdoppeln, wenn ihr folgendes macht:

 

Neben der normalen Mission gibt es noch eine Menge andere Aufgaben zu erfüllen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Rollenspielen müsst ihr Sidequest aber nicht groß suchen, sondern ihr findet sie in Form von Aufträgen bei der Katzengilde. Das sind pro Kapitel des Spiels fünf bis vielleicht 15 Stück, die sich zwar in der Art stetig wiederholen, aber dennoch Geld, Erfahrungspunkte, Items und Belohnungen bringen. Entweder müsst ihr dabei einfach einen bestimmten Gegner im Kampf besiegen oder eine Aufgabe in einem Dungeon meistern. Durch die gewisse Monotonie der Sidequests bleibt natürlich jedem selbst überlassen, wie viele man davon erledigt. Mich hat aber die Aussicht motiviert, ein extra Dungeon im Spiel erforschen zu dürfen, nachdem ich eine bestimmte Nebenaufgabe pro Kapitel absolviert hatte.

 

Darüber hinaus findet ihr in Meltokio wieder die große Arena, in der ihr euch verschiedenen Kämpfen stellen könnt. Tretet entweder alleine mit Emil oder Martha an, oder schickt eure ganze Party oder eine Auswahl eurer Monster in den Kampf. Natürlich winken auch hierfür Erfahrungspunkte und jede Menge Belohnungen.

 

Und dann gibt es noch die ganzen optionalen Gespräche zwischen den Partymitgliedern, die an bestimmten Stellen des Abenteuers getriggert werden können. Dann erscheinen die Charaktere in Form von hübsch gezeichneten, mit rudimentären Bewegungen versehen Portraits auf dem Bildschirm und unterhalten sich über die aktuellen Geschehnisse oder plaudern was aus dem Nähkästchen. Auch wenn es extrem viele solcher Gespräche gibt und man alleine damit fast schon Stunden verbringen kann, rate ich dennoch dazu auf jeden Fall den Kaffeekränzchen von Emil und Co. zu lauschen. So bekommt man nämlich zusätzliche Erklärungen und Hintergrunddetails zu den aktuellen und vergangenen Ereignissen, Erläuterungen zu den Beziehungen der Charaktere untereinander und vieles Skurriles und Witziges mehr geboten. Gerade über Zelos flippige, fast schon sexuell anbiedernde Sprüche gegenüber Sheena und den anderen Mädels in der Gruppe kann ich auch im zweiten Teil immer wieder schmunzeln. Diese Konversationen sind meiner Meinung nach der Schlüssel dazu, warum die Helden einem ans Herz wachsen und warum die Tales Of Spiele so gut funktionieren.

 

 

Die audiovisuelle Umsetzung

 

Die visuelle Umsetzung des Spiels ist leider größtenteils sehr enttäuschend. Völlig unverständlicherweise und anders als bei allen anderen Spielen der Serie, haben die Entwickler in diesem Teil nämlich auf das Ressourcen schonende Cel-Shading Verfahren verzichtet und stattdessen z.B. den Charakteren einen polygonalen Look verpasst. Das geht aber leider völlig auf Kosten des Detailreichtums und macht auch sonst wenig Sinn, da der Grafikstil dennoch gezeichnet aussieht und sich somit nicht groß von sonst unterscheidet. Die Grafik ist zwar keine Katastrophe, bleibt aber deutlich hinter den Möglichkeiten zurück und erweckt den Eindruck, gerade in Sachen Kontrast und Farbsättigung, schlechter als Teil 1 auszusehen.

 

Die Ohren hingegen werden abermals verwöhnt. Der großartige Soundtrack von Tales of Symphonia ist über die Jahre nicht schlechter geworden und wurde um weitere, qualitativ hochwertige Songs ergänzt. Die Sprachausgabe ist vielfach sehr gelungen und vor allem gibt es verdammt viel davon. So sind beispielsweise die optionalen Gespräche, von denen ich eben sprach, komplett vertont!

 

 

Die Meckerecke

 

Neben der eher schlechten Grafik und der nicht frei begehbaren Oberwelt, gibt es noch drei weitere Kritikpunkte. Zum einen wäre eine Unterstützung des GameCube und Classic Controllers wünschenswert gewesen, da der Pointer und die Bewegungssensoren so gut wie gar nicht verwendet werden. Darüber hinaus bietet das Spiel, neben der pompösen Anfangssequenz, keine weiteren Animevideos, die die Story vorantreiben. Sämtliche Sequenzen sonst sind in Ingame-Grafik gerendert, was nicht schlecht ist, dennoch natürlich nicht an die Qualität eines Animes herankommt. Außerdem ist der Start des Spiels etwas holprig und nicht balanciert genug. So gab es zwei Kämpfe, die für den frühen Zeitpunkt des Spiels, deutlich zu hart waren. Ansonsten kommt man aber gut durchs Spiel, solange man sich gut ausrüstet, nicht zu vielen Kämpfen aus dem Weg geht und auch ein paar Aufgaben erledigt.


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Fazit

Tales of Symphonia Dawn of the New World ist für Fans der Serie, für Kenner des Vorgängers und für darbende Rollenspieler, die nur eine Wii besitzen, ein absoluter Pflichtkauf. Es fühlt sich verdammt gut an die Welten Sylvarant und Tethe’alla erneut zu besuchen und viele bekannte Gesichter zu treffen. Das Gameplay ist intakt, die Dungeons sind gut gestaltet und das Spiel wurde um das nette Monsterfeature erweitert. Leider gibt es auch ein paar Dinge zu meckern: So bleibt die Grafik deutlich hinter den Möglichkeiten zurück und die nicht frei begehbare Oberwelt schränkt den Spieler zu sehr ein und lässt durch das sekundenschnelle Reisen von Stadt A zu Dungeon B komplett das Gefühl von Raum und Zeit vermissen.

Grafik

schwach

Sound

gut

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

80%

Singleplayer

81%

Multiplayer

Release

20.11.2009

Developer

Tales Studios

Publisher

Namco Bandai

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (Lokal)

2-4


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