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Reviews: Nintendo Wii

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GTI Club Supermini Festa

Rennspiel

16.04.2010

Autor: Matthias Küpper

 

 

Die Auswahl an Rennspielen auf der Wii ist schon relativ groß und so ist es nicht verwunderlich, dass wir jetzt auch mit Minis um die Kurve rasen können. Das Spiel enthält mehrere Rennstrecken, in denen meistens eine Abkürzung zu finden ist, die häufig einen entscheidenden Vorteil bringt. Im Mehrspielermodus besteht die Möglichkeit, mit den Freunden lokal aber auch per Wi-Fi zu spielen.

 

 

Das Spektakel der Minis

 

Das Ziel ist es natürlich, in den normalen Rennen als Erster über die Ziellinie zu fahren. Dabei gilt es meistens, nur einen Kontrahenten zu überholen und ihm bis zum Ende davon zu fahren. So kommt es, dass in der Anfängerstufe das eine Auto überholt wird und am Ende nicht einmal mehr im Rückspiegel zu sehen ist. Allerdings gibt es auch noch zwei weitere Stufen, die logischerweise schwieriger sind. Im normalen Missionsverlauf erwarten euch in jedem Land schon einmal zwei Rennen, die einmal ohne und einmal mit Verkehr gefahren werden. Danach gibt es je nach Land noch Missionen in Minispielform, die bewältigt werden müssen. So müssen zum Beispiel mehr Münzen eingesammelt werden als der Gegenspieler es schafft, während in einer anderen einfach nur die Geschenkbox am längsten gehalten werden muss. Es gibt am Anfang auch eine Autofußball-Mission, die gar nicht so einfach ist.

 

Am Ende der Missionen besteht noch die Möglichkeit, eine Medaille zu bekommen, die je nach der Zeit besser ist. Allerdings haben diese keinen besonderen Einfluss auf den Spielverlauf. Außerdem gibt es noch für gefahrene Kilometer Punkte, die verschiedene Artikel freischalten. So werden im Verlauf immer mehr Autos und bessere Teile für diese verfügbar. Es besteht auch die Möglichkeit, sein Auto so auf die maximale Leistung zu steigern, was bei den letzten Autos nicht mehr der Fall ist, da diese nicht mehr verbessert werden können. In der Garage könnt ihr eure Wagen optisch verbessern, indem ihr verschiedene Teile und Lackierungen auswählen könnt. Leider gibt es nur wenig Variation, was das Gestalten der Wagen angeht. Ein Lackieren, wie man es aus Need For Speed kennt, ist leider nicht möglich.

 

 

Realistische Steuerung per Wii Wheel?

 

Was die Steuerung angeht, gibt es verschiedene Varianten, mit denen ihr euren Wagen im Spiel steuern könnt. Es besteht die Möglichkeit, das Spiel mit dem Wii Wheel zu spielen oder einfach nur mit der Fernbedienung. Außerdem können Nunchuk oder der Classik-Controller verwendet werden. Bei dem Wii Wheel besteht aber das Problem, dass die Lenkung nicht ganz so gut umgesetzt ist und es deswegen manchmal ein bisschen hektisch werden kann. Besonders in engeren Kurven ist die Bande schneller im Weg, als es bei den anderen Steuerungsmethoden der Fall ist. Diese funktionieren einfach besser und auch das Schalten ist leichter zu bewerkstelligen, da die Lenkung ganz leicht über den Analogstick geht.

 

 

Grafik und Sound

 

Die Grafik des Spiels ist nicht sehr überragend, da nur bei den Autos des Spielers und der Kontrahenten wirklich auf Details geachtet wurden ist. Der Rest stand eher im Hintergrund und sieht deshalb auch nicht so gut aus. Allerdings wurde darauf geachtet, dass das Setting zu jedem Land passt. So führt eine Abkürzung in Italien durch eine enge Gasse, durch die nur ein Auto passt.

 

Die Musik im Spiel ist in jedem Rennen die gleiche und ändert sich erst in der letzten Runde. Besonders entscheidend ist sie natürlich nicht, aber es ist auf die Dauer etwas eintönig, wenn immer dieselbe Hintergrundmusik auf die Motorengeräusche läuft. Der Sprecher im Spiel hat auch nicht viel zu bieten, da er nicht gerade viele Wörter im Vokabular hat. Allerdings benötigt ein Rennspiel ohne Story schließlich auch keine richtige Sprachausgabe.

 

 

Ein paar Kritikpunkte

 

Es gibt aber auch Kritikpunkte, die sich Konami für das nächste Rennspiel zu Herz nehmen sollte. Das Spiel ist viel zu eintönig. In den Missionen sind immer dieselben Länder, die vorhanden sind. Neben den Ländern sind sich die Strecken auch sehr ähnlich, da sie im gleichen Gebiet bloß mit verschiedenen Verläufen gefahren werden. Sobald die Strecke ohne Verkehr befahren wurde, kommt dieselbe Strecke noch einmal, mit dem einzigen Unterschied, dass einem jetzt mehr Hindernisse im Weg sind, die nicht getroffen werden sollten. Auch die Autos sind nur schwer zu gestalten und die Teile, die erhalten werden können, sind sehr ähnlich.

 

 

Mit Freunden auf die Piste!

 

Der Mehrspieler-Modus bietet mehrere Möglichkeiten. So kann man mit anderen Spielern Missionen bewältigen, die sich etwas von denen im Einzelspieler unterscheiden. Außerdem ist es möglich, via Wi-Fi gegen andere Spieler zu spielen oder es wird sich lokal unter Arcade ausgetobt. Dort besteht die Möglichkeit, entweder ein Minispiel oder verschiedene Renntypen zu fahren. Weitere Einstellungen können leider nicht vorgenommen werden, was bei gewissen Minispielen sehr negative Auswirkungen hat. Außerdem ist ein weiteres Problem, dass die Gäste am Anfang viel bessere Wagen auswählen können, als der Besitzer des Spiels, da dieser nur die Auswahl seiner freigeschalteten Wagen hat. Dafür können auch unter Arcade Kilometerpunkte gesammelt werden, was einen Vorteil für die Missionen bringt.

 

 

Vielen Dank an Konami für die Bereitstellung des Testmusters.


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Fazit

GTI Club Supermini Festa ist sicherlich nicht das beste Rennspiel auf der Wii, aber trotzdem kann es für lustige Stunden vor dem Fernseher sorgen. Unter den Minispielen findet sicherlich jeder etwas für sich, nur ist die Auswahl zu klein und die Regeln hätten variabler sein sollen. Was das Gestalten und Aufbessern der Autos angeht, wäre etwas wie in Need For Speed sicherlich nicht schlecht gekommen und auch bei der Gestaltung hätte es mehr Änderungen geben sollen. Das Spiel macht im Mehrspieler aber deutlich mehr Spaß, da es alleine viel zu eintönig wird und es nur selten zu lustigen Momenten kommt.

Grafik

schwach

Sound

schwach

Steuerung

ok

Spielspaß

ok

50%

Singleplayer

60%

Multiplayer

Release

25.03.2010

Developer

Konami

Publisher

Konami

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1-4

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

2-4


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