Login

Passwort vergessen?

Konto erstellen


Reviews: Nintendo Wii

Award für Multiplayer

< zurück

GoldenEye 007

Ego Shooter

18.11.2010

Zum Video-Review

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Ganze 15 Jahre ist es her, als Pierce Brosnan seinen Einstand als Geheimagent James Bond feierte und mit einem der besten Filme der gesamten Reihe überzeugte. Und satte 13 Jahre ist es nun her, dass Nintendo völlig aus dem Nichts sich die Rechte an eben diesem Film sicherte und mit Rare einen Entwickler fand, der in Lage war einen Egoshooter zu kreieren, der nicht nur bis heute als einer der besten Filmumsetzungen gilt, sondern gleichzeitig auch noch den Weg für das bis dahin komplett PC fixierte Genre auf Konsolen ebnete.

 

 

Die Produktion

 

Genau mit diesem Wissen im Hinterkopf, erscheint es fast schon als Selbstmordkommando, dass Activision und Eurocom sich der Thematik neu annahmen und gerade ein Spiel exklusiv für Wii und DS veröffentlichten. Aber im Gegensatz zu dem EA-Fiasko namens „GoldenEye: Rogue Agent“, bei dem man sich einfach nur dem populären Namen bedient hat, um schnell ahnungslosen Gamern das Geld aus der Tasche zu ziehen, steckt in dem neuen Projekt eine Menge Substanz und auch Herzblut.

 

Das sieht man in erster Linie an der Produktion. Zum Glück hat Activision nicht ein striktes Remake in Auftrag gegeben, was eh nicht den Erwartungen gerecht geworden wäre, sondern dafür gesorgt, dass GoldenEye ins Jahr 2010 verfrachtet wird. Das bedarf natürlich einiger Änderungen, für die man sich echte Profis zur Seite holte. So wurde das Skript umgeschrieben und adaptiert von Bruce Feirstein, der auch schon das Drehbuch zum GoldenEye-Film geschrieben hatte. Der Soundtrack stammt wieder aus der Feder von David Arnold, dessen Musik in nahezu allen Filmen mit dem Agenten der letzten 15 Jahre zu hören war. Für den markanten Titelsong, geschrieben von Bono & The Edge von U2, gesungen von Tina Turner wurde nun Nicole Scherzinger von den Pussycat Dolls engagiert. Daniel Craig spielt nun die Hauptrolle und hat nicht nur seinen Namen gegeben, sondern wie auch Judi Dench in der Rolle der MI6 Chefin „M“ als Berater zur Seite gestanden und die Dialoge selbst eingesprochen. Und zu guter letzt wurden sämtliche Bewegungen in einem aufwendigen Motion Capture Verfahren aufgenommen, so dass sie möglichst authentisch sind. Das alles hat eine Stange Geld gekostet, was man dem Spiel letztendlich auch ansieht.

 

 

Die Geschichte

 

Über die Story möchte ich gar nicht allzu viel erzählen, falls es doch tatsächlich noch Leser geben sollte, die den Film nicht gesehen haben. Ich möchte an dieser Stelle nur verraten, dass die Motive der „Bösen“ etwas verändert wurden. Spielte das Original noch kurz nach dem Kalten Krieg und ging vordergründig zunächst mal um die Janus-Gruppe, einen Zusammenschluss einiger Kosacken, die sich wegen ihrer Verfolgung und Ermordung an Russland und der Welt rächen wollen, findet das Geschehen in GoldenEye Wii quasi heute statt. Die Kosacken sind kein Thema mehr, vielmehr geht es um illegale Waffengeschäfte und korrupte Geschäftsleute, die sich in Zeiten von zockenden Bankern legitimiert fühlen, ihren dunklen Machenschaften nachzugehen.

 

 

Das Gameplay

 

GoldenEye Wii ist ein klassischer Egoshooter, der versucht, eine zeitgemäße Produktion mit einigen oldschool Spielelementen zu vermischen. Gerade Fans des Originalspiels wollen natürlich ihre „Aha-Erlebnisse“ haben, um in Nostalgie zu schwelgen. Diese sind auch durchaus vorhanden, wenn auch meistens auf subtilere Art und Weise. Während die ersten Minuten des Dammlevels noch fast eins zu eins aussehen wie im N64 Spiel, erinnern danach nur noch Fragmente an das Original: So ist die berühmte Toilettenszene dabei, auch der Verhörraum im Archiv, die Panzerfahrt und viele bekannte Sounds - manche Waffen samt Nachladen klingen wie damals. Leider haben sie auch einen Teil meines persönlichen Hasslevels aus GoldenEye 64 übernommen, und zwar die Szene, in der man Natalya Simonova beschützen muss, während sie Computer hackt. ;)

 

Das meiste ist aber neu, selbst einige Locations wurden verfrachtet, wie beispielsweise Valentin Zukovskys Bar, die nicht mehr St. Petersburg, sondern nun in Barcelona steht.

 

Dennoch fühlt man sich immer wieder an alte Zeiten erinnert, was vor allem an dem Spielgefühl liegt. Denn anders als in den meisten modernen Egoshootern wie Call of Duty ist GoldenEye weniger durchgescripted und das Leveldesign weniger schlauchförmig. Ihr spielt den Level in eurem Tempo, auf eure Weise. Grundsätzlich gibt es dabei zwei Vorgehensweisen: Entweder ihr bewegt euch möglichst leise und geduckt, versucht Feinde von hinten mit einer Nahkampfattacke zu überwältigen oder mit einer Pistole mit Schalldämpfer auszuschalten, um so nach und nach die Areale zu säubern. Oder ihr entscheidet euch für die Rambomethode und ballert alles nieder, was sich euch in den Weg stellt. Ihr riskiert dabei aber auch, dass die Wachen den Alarm betätigen und noch mehr, meistens besser bewaffnete Widersacher auf euch zustürmen.

 

Ich persönlich empfinde es als unheimlich motivierend, erstmal die Schleichmethode auszuprobieren. Dabei solltet ihr auf Überwachungskameras achten und diese am besten mit einem schallgedämpften Schuss ausschalten und wenn vorhanden durch Lüftungsschächte kriechen oder euch einfach von Mauer zu Mauer, Möbelstück zu Möbelstück nach vorne pirschen. Und werde ich entdeckt, muss ich eh die Taktik ändern und ballern bis der Arzt kommt.

 

Die Gegner sind allerdings recht clever. Sie suchen Deckung, werfen Granaten und ziehen sich zurück, falls man ihnen zu nahe kommt. Da sie sehr oft zahlenmäßig deutlich überlegen sind, sollte man sich die Umgebung zunutze machen. Aber Vorsicht: Nicht jede Deckung ist von Dauer, denn Kisten, Möbel etc. zerbersten im Kugelhagel, so dass man sich eine neue Position suchen muss. Am besten ihr schaut euch auch in der Umgebung nach anderen Hilfsmitteln um. So stehen hier und da schon mal explosive Fässer herum, die mit einem Treffer in die Luft gehen und gelegentlich kann man auch mit seinem Smartphone Selbstschussanlagen hacken, die daraufhin auf die Feinde schießen.

 

Apropos Smartphone: Dieses ist das einzige, aber dafür universale Gadget von Bond in GoldenEye für Wii. Ihr könnt damit Schlösser knacken, Computer hacken, Fotos machen und mit dem MI6 kommunizieren.

 

Ein paar Worte noch zum Missionsdesign: Hier gewinnt der Titel sicherlich keinen Innovationspreis. In der Regel muss man einfach nur von Punkt A nach B kommen und hier und da ein paar kleinere Aufgaben nebenher erfüllen. Da das Ganze aber sehr gut inszeniert ist und durch die spannende Geschichte getragen wird, ist das weiter kein Problem. Richtig klasse ist, dass sie das Missionssystem des N64 Abenteuers übernommen haben. D.h. je höher der gewählte Schwierigkeitsgrad, desto mehr Aufgaben müsst ihr pro Mission erfüllen. Was dazu führt, dass ihr noch genauer die Areale absuchen müsst. Sehr oft kommt dabei euer Smartphone zum Einsatz, mal müsst ihr aber auch etwas zerstören oder Geiseln befreien. Spielt man auf dem allerhöchsten Schwierigkeitsgrad, wird sogar das alte Gesundheitssystem reanimiert. Während sich sonst die Gesundheit von alleine regeneriert, wie heute Standard, bekommt ihr dann die alte Energieanzeige zurück und könnt eure Gesundheit nur mit Medipacks wieder auffüllen. Bei der Anzahl an Gegnern und ihrer Intelligenz dürfte das ein extrem hartes Unterfangen werden. Wer es geschafft hat, kann sich gerne bei uns melden!

 

Es bleibt aber festzuhalten, dass die Kampagne durch die zusätzlichen Missionsziele je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad einen sehr hohen Wiederspielwert hat, so dass es auch nicht schlimm ist, dass man das Abenteuer in unter 10 Stunden durchspielen kann.

 

 

Die volle Kontrolle

 

In Sachen Kontrolloptionen lässt GoldenEye eigentlich keine Wünsche offen. Zunächst einmal werden drei verschiedene Controllerkombinationen unterstützt. Die Nostalgiker nutzen den Classic Controller Pro oder den GameCube Controller. Wer aber einmal den Bogen raus hat, wie man mit der Wiimote/Nunchuk-Variante umgeht, der macht keinen Schritt mehr zurück. Zu überlegen ist die Pointervariante den klassischen Eingabemöglichkeiten vor allem in Sachen Zielgeschwindigkeit. Wie mittlerweile Standard, darf man auch bei GoldenEye an der Steuerung rumtüfteln, bis sie den eigenen Vorlieben entspricht. So lässt sich beispielsweise die vertikale und horizontale Drehgeschwindigkeit bestimmen oder der so genannte tote Bereich justieren, was letztendlich darauf einen Einfluss hat, ab wann sich die Kamera dreht, wenn man den Cursor auf dem Bildschirm bewegt.

 

Die Steuerung geht auf jeden Fall gut von der Hand und ihr habt jederzeit die volle Kontrolle über die unzähligen Waffen von der berühmten Walter PPK bis hin zu verschiedenen Maschinengewehren. Einen wesentlichen Einfluss auf das „gute Gefühl“ hat auch das tolle Trefferfeedback. Zum einen, weil jeder Treffer ein dumpfes Geräusch verursacht, zum anderen, weil die getroffenen Feinde dementsprechend reagieren und schreien. Das ist zwar immer noch nicht ganz so gut wie im alten Perfect Dark, als die Schergen sich bei einem Schuss in den Allerwertesten sogar an eben diesen fassten und vor Schmerz auf und ab hüpften. Aber immerhin besser als in den meisten anderen Egoshootern heutzutage.

 

 

Die audiovisuelle Umsetzung

 

Die grafische Qualität des Spiels schwankt ein wenig. Nehmen wir zum Beispiel den Level „Archiv“, in dem Bond zusammen mit Natalya aus dem Verhörraum flieht und sich den Weg durch bis zum Panzer ballert. Dieser Level strotzt nur so von Details. Es gibt nette Partikeleffekte, eine aufwendige Architektur, viele unterschiedliche Texturen und wirklich alles lässt sich mehr oder weniger kaputt schießen, seien es nun Bücher, Möbel, Ventilatoren oder Flaschen. Oder die malerischen, schneebedeckten Außenbereiche von Severnaya in Sibirien...

 

Auf der anderen Seite kommt man aber auch immer wieder in Areale mit eher matschigen Texturen und Objekten, die sich plötzlich nicht kaputt schießen lassen. Hinzu kommt, dass das Spiel hier und da für kurze Zeit ruckelt, nichts schlimmes, aber dennoch merkbar.

 

Am Sound ist gibt es eigentlich nichts zu meckern, im Gegenteil! Die Musik ist zwar nicht mehr so sehr im Vordergrund und so markant wie im N64 Spiel, dafür aber aufwendig arrangiert und immer passend. Die Sounds sind klasse und erinnern oft an alte Tage. Hinzu kommt eine sehr gute Sprachausgabe, auch im Deutschen mit den Original Synchronsprechern.

 

 

Der Multiplayer

 

GoldenEye war schon im Original besonders mit mehreren Leuten ein großer Spaß. Um das alte Gefühl zu konservieren, hat Eurocom auch einen Splitscreenmodus für bis zu vier Spieler integriert. Zur Auswahl stehen hierbei zunächst einmal 10 Karten sowie dutzende Charaktere aus dem Bond Universum, darunter Klassiker wie Oddjob oder Beißer. Obwohl es nur die folgenden drei Spielmodi gibt - „Konflikt“ (ein normales Deathmatch), „Der Goldene Colt“ (findet den Colt und habt eine Einschuss-Instantkill-Waffe) und „Man lebt nur zweimal“ (Spieler haben eine bestimmte Anzahl an Leben), wird der Splitscreenmodus nicht schnell langweilig. Dafür sorgen vor allem die „Modifier“, mit denen man jedes Match individualisieren kann. Aktiviert zum Beispiel die Paintballoption, um Farbkugeln zu verschießen. Sehr lustig ist auch die Einstellung „Beweg deine Füße“, bei der man automatisch eliminiert wird, wenn man zu lange still stehen bleibt. Für die Harakiri-Verfechter ist „Singularity“ genau das Richtige. Denn hier explodiert der eigene Charakter bei Berührung eines anderen Spielers.

 

Noch weitaus aufwendiger ist der Onlinemodus von GoldenEye für bis zu acht Spieler gleichzeitig, der ganz offensichtlich von den Call of Duty Spielen inspiriert ist. Auch hier wählt ihr ein festes Equipment für euren Charakter aus: Dazu gehören eine Primär- und eine Sekundärwaffe, Aufsätze und so genannte Perks: Ihr habt drei Slots zur Verfügung, die ihr mit Extras ausstatten können. Diese reichen von Minen bis hin zu einer besseren Rüstung. Allerdings sind zu Anfang keine Perks verfügbar. Diese werden erst ab bestimmten Rängen freigeschaltet. Denn wie in Call of Duty sammelt ihr Erfahrungspunkte, mit denen ihr im Rang aufsteigt. Die Anzahl der pro Match erreichten Punkte hängt von eurer Spielweise ab. So werdet ihr mit Punkten belohnt, wenn ihr Feinde ausschaltet, aber auch, wenn ihr besondere Dinge erledigt, zum Beispiel eine Killserie eines Gegners unterbrecht.

 

Im Gegensatz zu CoD wird man aber nicht nur mit Erfahrungspunkten belohnt, sondern bekommt am Ende, wie zu guten Perfect Dark und Time Splitters Zeiten, Auszeichnungen, die durchaus auch mal ironisch sein können. Diese zu sammeln und dabei auszuprobieren, welche absurden Handlungsweisen zu Belohnungen führen, ist noch mal zusätzlich motivierend.

 

Im Gegensatz zur Offline-Variante, stehen euch online satte neun Modi zur Auswahl. Hinzu kommen vor allem Team basierte Modi: In „GoldenEye“ müsst ihr mit eurem Team es schaffen alle GoldenEye-Satelliten-Stationen im Level unter eure Kontrolle zu bringen. In „Black Box“ geht es darum, als MI6 die namensgebende Black Box zu bergen, während das gegnerische Team versucht die Daten zu klauen und die Box zu zerstören. Es ist auf jeden Fall für genug Abwechslung gesorgt und für jeden Geschmack was dabei.

 

Leider werden auch in GoldenEye wieder die Freundescodes gebraucht, wenn ihr direkt mit euren Freunden spielen möchtet. Ein „Ally“ System wie im neuen Call of Duty Black Ops oder im kommenden Conduit 2, bei dem man jeden in seine Liste hinzufügen kann, gegen den man mal gezockt hat, fehlt leider. Abgesehen vom Spiel gegen Freunde, könnt ihr natürlich auch jederzeit gegen GoldenEye Spieler aus der ganzen Welt zocken. Dann müsst ihr aber mit den festgelegten Einstellungen leben.

 

Für die höhere Anzahl an Spieler online gegenüber offline wurden die meisten Karten etwas modifiziert, meistens vergrößert. Rein grafisch sind diese – mal abgesehen von der Industrieruine „Industrial“ und der Schneekarte „Outpost“ - aber eher enttäuschend. Das ist wohl der Preis den man zu zahlen hat, wenn die Maps auch noch im Splitscreenmodus laufen müssen.

 

Neben den grafischen Problemen, gibt es aber noch drei weitere Mankos beim Onlinemodus:

 

1. Ist es sehr unfair, dass ihr als blutiger Neuling nur aus zwei Waffen wählen könnt und keine Perks zur Verfügung habt. Ihr werdet dann einfach in irgendwelche Matches gesetzt, mit Spielern, die vielleicht schon deutlich besser ausgerüstet sind und die Karten bereits kennen. Eine Anfängerrunde, wo man nur gegen Leute mit einem niedrigen Rang spielen kann, fehlt leider und somit werdet ihr anfangs mehr Niederlagen einstecken als euch lieb ist.

 

2. Es wurde leider kein Voice Chat integriert. Das ist besonders deshalb unverständlich, weil Activision doch bei Call of Duty Black Ops mit dem Hersteller PDP ein Headset für Wii in Sonderedition auf den Markt gebracht hat. Warum dieses dann nicht auch für GoldenEye nutzen?

 

3. Bietet das Spiel keine Anzeige, die darauf hindeutet, wie gut die Verbindung ist. Profis können anhand der Anzeige erkennen, ob sie in Schusswechseln etwas vorhalten oder genau drauf zielen müssen. So wundert man sich manchmal, warum der Widersacher nicht ins Gras beißt, während man selbst den Kürzeren zieht.

 

Trotz der Mängel ist der Multiplayermodus sowohl offline als auch online eine sehr runde Sache und wirklich empfehlenswert.

 

 

 

Wir danken Activision für die Bereitstellung des Testmusters!

 


Wenn euch das Review gefällt, dann unterstützt uns via:

Fazit

GoldenEye für Wii ist ohne Frage das beste James Bond Spiel seit dem gleichnamigen Titel auf dem N64. Gerade der Singleplayermodus befriedigt James Bond Anhänger, Nostalgiker sowie Fans von modernen Egoshootern gleichermaßen und bietet endlich mal wieder ein Setting abseits von Krieg und übertriebener Science Fiction. Darüber hinaus garantiert der Multiplayermodus – offline wie online - viele Stunden beste Unterhaltung. Leider reicht es aber nicht für absolute Höchstwertungen. Dafür ist die Technik zu schwankend, die Qualität der Missionen zu unterschiedlich und dem Mehrspielermodus fehlen einfach Optionen wie beispielsweise Voice Chat.

Grafik

gut

Sound

super

Steuerung

super

Spielspaß

gut

87%

Singleplayer

85%

Multiplayer

Release

04.11.2010

Developer

Eurocom

Publisher

Activision

USK Freigabe

16+

Anzahl Spieler (Lokal)

2-4

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

4-8


Aktuell auf 10doTV

10do Show

Oktober-Ausgabe: Die Metroid-Reihe

RSS-FeedDie 10do Show in iTunes