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Reviews: Nintendo Wii

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Transformers 3: Stealth Force Edition

Action

31.07.2011

Autor: Tim-Jannes Liese

 

 

Transfomers – Ein Teil der Kindheit

 

Wenn man an seine Jugend zurückdenkt, was genau hat man als Jüngling eigentlich getrieben? Man hat Nintendo gezockt, Krieg im Wald, Fußball im Schlamm oder ähnliche Dinge gespielt, für die man eben nur als Kind genug Fantasie hatte. Und ein jeder Junge hatte selbstverständlich Action Figuren. Sei es He-Man, Batman, Power Rangers oder eben jene coolen Autos, die sich zu Robotern verwandeln lassen: die Transformers. Es gab eine Serie, Comics, die Filme und natürlich etliche Spiele zum Transformers Franchise. Am 29. Juni startete bei uns der dritte Kinofilm und so ist es nicht verwunderlich, dass viele Spiele mit dem Titel ''Transformers 3'' auf den Plan treten. Eines dieser Spiele ist die ''Stealth Force Edition'' für die Nintendo Wii.

 

 

Transformers, die nicht transformieren

 

Wenn man ein Spiel mit dem Titel ''Transformers'' spielt, was erwartet man dann? Nun, also ich wollte Action, Geballer, Action, Geballer und ...Action. Man möchte eigentlich nichts anderes, als mit den großen Transformers umherzustapfen oder zu fahren und alles mögliche kaputtzumachen. Was man aber am Ende bekommt, ist eine derbe Enttäuschung. Ich weiß nicht, ob ich es schlimmer finde, dass mir insgesamt nur drei unterschiedlich aussehende Szenarien geboten werden oder dass man tatsächlich nicht transformieren kann. Aber fangen wir erst einmal mit dem Gameplay an. Man hat zwei verschiedene Formen. Die eine ist die schnelle, in der dein Transformer wie ein Automobil aussieht und die andere ist eben nicht der große Roboter, sondern das gleiche Auto mit ein paar Kampfextras. Der größte Unterschied ist aber die verzwickte Steuerung.

 

Während du das Auto mit dem Nunchuk ganz typisch in alle möglichen Richtungen lenken konntest, kannst du jetzt mit dem Nunchuk nur noch gerade Bewegungen ausführen und musste alle Richtungsänderungen über das Steuerkreuz an der Remote kontrollieren. Da du manchmal recht oft zwischen den beiden Formen wechseln musst, kann es verwirrend sein, beide Steuerungsarten zu meistern. Man kann weiterhin mit dem Z Knopf eine Tarnwaffe abfeuern, die von Fahrzeug zu Fahrzeug variiert, aber eigentlich immer den gleichen Effekt hat, gleich funktioniert und gleich aussieht. Mit dem A Knopf ändert man die Fahrtrichtung um 180°, was man häufiger anwenden muss als zunächst vermutet, da man ständig in Ecken festsitzt, an Gegnern oder Boxen hängen bleibt oder auch weil dich die Gegner aus allen Richtungen angreifen. Fairerweise führt dich das Spiel aber in einem vernünftigen und nicht zu langen Tutorial Level an diese diversen Möglichkeiten heran.

 

 

Sehr simple und unwichtige Story

 

Das Hauptspiel, der sogenannte Story Modus, handelt von einem mächtigen und starken Decepticon, den es aufzuspüren gilt. Du kämpfst dich also durch verschiedene Stages, die nach immer wiederkehrenden Mustern ablaufen. Entweder musst du überleben während du eine Basis infiltrierst, einen Parcours abfahren (manchmal auf Zeit), gewisse Gegner oder Gebäudeteile zerstören oder einfach alles vernichten.

Bei keiner dieser Möglichkeiten sind die Level jedoch wirklich groß. Man braucht gefühlte 30 Sekunden, um die Welten komplett abzufahren und innerhalb dieser hast du deine Missionen zu erfüllen. Um zu überleben, gibt es Energon (Energie klingt anscheinend nicht fetzig genug) und Missiles für deine Tarnwaffen. Diese Ressourcen erneuern sich nach einiger Zeit und somit wurde das Problem der kleinen Welten erfolgreich gelöst. Wenn da nicht das Gefühl der Langeweile wäre.

 

 

Ein wenig Abwechslung täte dem Spiel gut

 

Spätestens in der fünften oder sechsten Stage sehnst du dich nach etwas Neuem, nach frischem Wind und sei es nur ein Baum oder eine Pfütze. Die Grafik an sich ist auch recht mager, nun ja, wir befinden uns auf der Wii, aber da jede Stage wie die erste aussieht, kann ich der Gestaltung des Spiels beim besten Willen nichts Positives zusprechen. Musik ist kaum vorhanden. Es spielt in den Cutscenes zwischen den Levels ein wenig Hintergrundmusik, während der Missionen allerdings hat man nur die eintönigen Kampfgeräusche. Immerhin hat das Spiel Sprachausgabe. Das Spiel ist recht kurz und umfasst nur 18 Missionen, die man nach erfolgreichem Abschließen im Start Bildschirm auch einzeln anwählen und erneut spielen kann.

 

 

Multispieler-Modus vorhanden, aber eintönig

 

Es gibt auch einen 2-Spieler-Modus. In diesem kann man allerdings nur einige wenige Missionen zu zweit nachspielen. Hier ändert sich weder am Gameplay etwas, noch an der Story oder gar am Level-Design. Man darf also nur die altbekannten, langweiligen Stages erneut spielen. Das Spiel wurde einfach nicht für mehr Spieler konzipiert und das merkt man daran, dass es zu zweit verdammt unübersichtlich wird, da alle Anzeigen kaum mehr zu erkennen sind. Mein Rat: Spielt es alleine und wenn ihr zu zweit seid... reicht den Controller durch.

 

 

Vielen Dank an Activision für die Bereitstellung des Testmusters.


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Fazit

Transformers 3: Stealth Force Edition ist ein liebloser Abklatsch des großen Transformers Franchises und ist durchweg von Enttäuschungen geprägt. Gerade, wenn man verkraftet hat, dass man nicht transformieren kann und nur durch die Gegend fährt und nachdem man sich an die sehr dürftige und steife Steuerung gewöhnt hat, merkt man, dass sich nicht einmal die Mühe gemacht wurde, die Level individuell zu gestalten.
Das beste am Spiel ist zweifelsohne das Spielzeugauto, welches in der Box enthalten ist.
Jenes ist aber wesentlich fairer. Auch das Auto kann nicht transformieren, wird schnell langweilig, macht keine Musik, sieht unspektakulär aus und bietet wenig Abwechslung. Aber immerhin hast du das nach 5 Sekunden herausgefunden.

Grafik

ok

Sound

sch...

Steuerung

schwach

Spielspaß

ok

45%

Singleplayer

30%

Multiplayer

Release

24.06.2011

Developer

Activision Blizzard

Publisher

Activision

USK Freigabe

12+

Anzahl Spieler (Lokal)

1-2


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