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Reviews: Nintendo Wii

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Metroid Prime 3: Corruption

Action Adventure

04.11.2007

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Die Vorgeschichte

 

Vor etwa sieben Jahren beschloss Nintendo, die zuvor auf Heimkonsolen über Jahre hinweg sträflich vernachlässigte Metroid Reihe, wieder zu beleben und gleichzeitig zu modernisieren. Die Durchführung sollte von der neu gegründeten Firma Retro Studios in Texas übernommen werden. Auch wenn diese Firma aus erfahrenen und talentierten Mitarbeitern bestand, lief die Entwicklung zunächst sehr chaotisch und wenig zufrieden stellend. Noch vor dem GameCube Launch stellte Nintendo vier der fünf bei Retro in Entwicklung befindlichen Spiele ein. Übrig blieb nur ein Titel und zwar Metroid Prime. Dennoch standen die Vorzeichen nicht gut. Weitere Mitarbeiter mussten die Firma verlassen und viele Fans gingen auf die Barrikaden, als sie erfuhren, dass das Spiel nicht mehr ein Third Person Adventure werden, sondern sich aus der Egoperspektive spielen lassen würde. Es wurde befürchtet, dass die Serie zu einem einfachen Egoshooter verkommen würde.

 

Als dann Metroid Prime im November 2002 erschien, waren alle Zweifel wie weggeblasen. Fans und Kritiker überschlugen sich mit Lobeshymnen. Der Titel verkaufte sich alleine in den USA über eine Millionen Mal. Grund genug für Nintendo die Retro Studios zu kaufen und sie fortan mit zwei weiteren Ablegern der Serie zu betreuen.

 

 

Die Geschichte von Metroid Prime

 

Metroid Prime ist eine Trilogie. Der erste Teil spielt auf dem Planeten Tallon IV. Dieser ist aufgeteilt in verschiedene Klimazonen wie Eis und Wüsten und wurde in seiner technischen Entwicklung geprägt von den Chozo, die vor tausenden Jahren als hoch entwickeltes und intelligentes Volk den gesamten Quadranten der Galaxie beheimateten und prägten. Auf Tallon IV trifft Samus Aran, Kopfgeldjägerin und Heldin der Metroid Serie, erstmals auf die rätselhafte Substanz Phazon. Dieses blaue Zeug ist extrem giftig, kann bei Lebewesen zu Mutationen führen und eignet sich für den Bau von verheerenden Waffen. Wo genau dieses Phazon herkommt, ist zu diesem Zeitpunkt völlig unklar. Welch Bedrohung von dem Material ausgeht, zeigt sich aber recht bald, als die Weltraumpiraten das Potenzial von Phazon erkennen und beginnen es zu bergen. Das will natürlich die Galaktische Förderation verhindern und schickt Samus Aran nach Tallon IV. Am Ende muss sie sich Metroid Prime stellen: Ein riesiges, Phazon verseuchtes Monster, aus dem nach dem Kampf durch bestimmte Umstände ein dunkles Ebenbild der Protagonisten entsteht – Dark Samus.

 

Im zweiten Teil verschlägt es Samus auf den Planeten Aether. Dieser war früher ein fruchtbarer Himmelskörper, der von den Luminoth, Nachfahren der Chozo bevölkert wurde und auch noch wird. Doch als plötzlich Phazon auf den Planeten gelangt und diesen kontaminiert, wird der Himmelskörper in zwei Hälften aufgeteilt: In die verseuchte, dunkle Seite und die normale Welt. In der dunklen Welt hat sich eine Rasse namens Ing gebildet, die am liebsten die ganzen Planeten einnehmen würden. Natürlich hat auch hier Dark Samus die Finger im Spiel und Samus muss den Luminoth zu Hilfe eilen.

 

Allerdings schien der Zusammenhang zwischen den ersten beiden Teilen eher lose zu sein. Zu viele Fragen blieben einfach ungeklärt: Woher kommt das Phazon? Welche Rolle spielen die Weltraumpiraten? Sind sie Verbündete von Dark Samus oder nur hinter dem Phazon her? Ich kann an dieser Stelle schon mal verraten, dass all diese Fragen in Metroid Prime 3 Corruption geklärt werden. Mehr noch: Durch die wirklich tolle Inszenierung und straffere Erzählweise bietet das Ende der Trilogie mehr Geschichte und Infos als die beiden Vorgänger zusammen und wird zu einem verdammt spannenden und kurzweiligen Abenteuer. Ohne zu viel vorwegzunehmen, hier mal eine kleine Umreißung der Ausgangslage: In Metroid Prime 3 Corruption bekommt man zunächst in einer netten Videosequenz gezeigt, wie Dark Samus aus einer Starre erwacht. Wenig später wird auch Frau Aran in ihrem Raumschiff aus dem Schlaf gerissen, da sie am Treffpunkt mit der Flotte der Galaktischen Förderation angekommen ist. Die Situation ist ernst: Der Planet Norion steht vor einer Invasion der Weltraumpiraten. Diese haben einen Frachter der Förderation gekapert. Auf dem Schiff befand sich eine Aurora Einheit, ein Supercomputer, der Zugriff auf das gesamte Netzwerk der Förderation hat. Mittels eines von den Piraten aufgespielten Virus wurde das gesamte Verteidigungssystem der Förderation lahm gelegt. Nun sollen Samus Aran und drei weitere Kopfgeldjäger mit ihren speziellen Fähigkeiten das System wieder in Gang bringen, eine Invasion abwenden und im späteren Verlauf noch den Ursprung des Phazons klären und bekämpfen.

 

Wer noch mehr Details zur Geschichte und zum Gameplay haben will, dem empfehlen wir unser sechsteiliges Tagebuch zu Metroid Prime 3, welches ihr hier in der N-Zyklopädie findet.

 

 

Komplexes Gameplay, präzise Steuerung und positive Neuerungen

 

Auch wenn sich Metroid Prime 3 Corruption im Kern sehr ähnlich wie die Vorgänger spielt und anfühlt, haben die Retro Studios dennoch auch so viel verändert, dass selbst Veteranen das eine oder andere Mal positiv überrascht sein werden. Alleine schon der Anfang bietet so viel Neues und ist wirklich fulminant. Als Samus, wie beschrieben, in ihrem Raumschiff aufwacht, übernimmt der Spieler die Kontrolle über dieses. Ihr dürft es zwar nicht selbst fliegen, müsst aber die richtigen Tasten drücken, um das Schiff zu manövrieren. Kaum ist Samus auf der Olympus, dem Hauptschiff der Galaktischen Förderation, gelandet, gibt es auch gleich das zweite Novum in der Serie. Denn Frau Aran wird begrüßt von zwei Soldaten, die sie in bester Sprachausgabe ansprechen. Endlich hat Nintendo mal begriffen, dass Sprachausgabe ein wichtiges Stilmittel zum Transport und Entwicklung einer dichten Atmosphäre ist. Folglich kann Samus jeden Mitarbeiter und Soldaten auf dem Raumschiff ansprechen und so einige Details erfahren.

 

Die nächste Neuerung gegenüber den Vorgängern betrifft natürlich die Steuerung. Diese macht nun Gebrauch von den Fähigkeiten der Wiimote und des Nunchuks. Es gibt im Menü drei auswählbare Optionen. Lasst ihr die Einstellung auf „Standard“, dann ist die Sensibilität der Bewegungen etwas geringer. Im Klartext heißt das, dass Samus sich erst dann dreht, sobald ihr mit dem Cursor an dem Rand des Bildschirms angelangt seid (wie in Red Steel). Bei dieser Methode wird das Zielen zusätzlich erleichtert, da einmal per Z Taste erfasste Gegner mit jedem Schuss getroffen werden. Wir empfehlen aber die Steuerung auf „Fortgeschritten“ umzustellen. Denn dann dreht sich Samus sobald ihr das Fadenkreuz nach links oder rechts bewegt. Das fühlt sich mehr nach einem PC Shooter mit Maus/Keyboard an und sorgt für eine treffsicherere und dynamischere Spielweise. Außerdem hat man in dieser Einstellung die Möglichkeit einen Gegner mit Z in die Zielerfassung zu nehmen, aber trotzdem manuell mit dem Pointer auf einen anderen Feind zu schießen. Eine geniale Methode, die für eine Kontrolle sorgt, die es so System übergreifend in noch keinem anderen Egoshooter gegeben hat.

 

Natürlich kommen auch die Bewegungssensoren zum Einsatz. Allerdings werden diese nur eher selten und gezielt genutzt, sind aber dafür immer sehr passend. So lassen sich viele Schalter nur mit einer Bewegung aktivieren: Greift zum Beispiel einen Schalter, zieht ihn aus der Verankerung mit einer Bewegung nach hinten, dreht ihn im Uhrzeigersinn mit einer entsprechenden Bewegung der Wiimote und schiebt dann den Schalter wieder in die Verankerung. An anderen Stellen müsst ihr Mechanismen durch eine Pumpbewegung aktivieren oder kaputte Schaltkreise punktgenau löten. Aber auch die Sensoren im Nunchuk werden genutzt, allerdings vornehmlich für den Grapple Beam und diversen Varianten des Gerätes. So könnt ihr mit einer beherzten Schwungbewegung des Nunchuks euer Energielasso auswerfen, um Gegnern die Schilde zu entwenden, Türverankerungen herauszureißen und vieles mehr. Alle Bewegungsabhängigen Steuerungsarten funktionieren in Metroid Prime 3 bestens, wirken niemals aufgesetzt und erhöhen tatsächlich das Spielerlebnis.

 

Natürlich kann sich Samus auch per Tastendruck auf C wieder in einen Morphball zusammenrollen, der in zahlreichen Geschicklichkeitspassagen und „Kugelbahnen“ zum Einsatz kommt. Auch die Visoren spielen erneut eine wichtige Rolle, da durch das Scannen der Umgebung und der Gegner viele Details über die Geschichte und Taktiken preisgegeben werden. Es empfiehlt sich wirklich alles intensiv zu scannen, da ansonsten ein ganzes Stück der Atmosphäre verloren geht. Gleich zu Anfang bekommt Samus einen neuen Visor, mit dem sie ihr Raumschiff befehligen kann. Zuerst bietet dies nur die Option, das Vehikel an bestimmten Stellen im Level landen zu lassen. Somit dient das Raumschiff als mobiler Speicherpunkt. Später kommen aber noch weitere wichtige Funktionen hinzu, ohne die ein Vorankommen im Spiel unmöglich wäre.

 

Auch beim Einsatz der Waffensysteme hat sich gegenüber den Vorgängern etwas geändert. Man findet diesmal nicht mehr unterschiedliche Beamwaffen. Stattdessen wird der vorhandene Beam immer durch den nächst besseren ersetzt. Diese Methode wurde bereits bei Super Metroid auf dem Super Nintendo eingesetzt und erspart lästige Waffenwechsel. Um der Protagonisten aber im Kampf eine weitere Option zu geben, kann sie bereits nach kurzer Spieldauer in den Hypermodus wechseln. Dazu benötigt sie ein PED (Phazon Enhancement Device). Wie der Name schon vermuten lässt, experimentiert also auch die Förderation mit dem giftigen Phazon. Das PED wird in den Kampfanzug der Kopfgeldjäger und der Soldaten integriert und kann sorgt per Tastendruck für ein kleine Injektion der Substanz, was dazu führt, dass die entsprechende Person für kurze Zeit um ein vielfaches stärker wird. Damit lassen sich zwar viele Gegner leicht erledigen. Leider gibt es aber eine entscheidende Nebenwirkung und zwar zerrt jeder Einsatz an der Lebensenergie und will somit wohl überlegt sein.

 

Wie bereits erwähnt, landet Samus zu Beginn des Spiels auf der Olympus, um dort Instruktionen von einem General zu erhalten. Im Raum der Aurora Einheit trifft sie auf die Kopfgeldjäger Gandrayda, Ghor und Rundas sowie auf den General. Dieser erklärt ihnen gerade den Ernst der Lage als die schlimmste Befürchtung auch schon eintrifft. Die Weltraumpiraten greifen mit einer großen Anzahl an Schiffen die Flotte der Galaktischen Förderation und den Planeten Norion an. Die Kopfgeldjäger werden auf den Planeten geschickt, um das Verteidigungssystem wieder hochzufahren und die Piraten aufzuhalten. Die folgenden ein bis zwei Stunden Spielzeit stellen ein weiteres Novum in der Metroid Reihe dar. War Samus in den bisherigen Spielen immer als Einzelkämpferin unterwegs, ist sie plötzlich ein Teil eines ganzen Krieges. Piraten entern die Olympus, überall rennen Soldaten herum und versuchen diese aufzuhalten. Aber auch die anderen Kopfgeldjäger helfen Frau Aran das eine oder andere Mal aus der Patsche. Dieser zwar sehr lineare, aber dramatische, spannende Anfang ist eine willkommene Abwechselung.

 

Wer lieber Samus als Einzelkämpferin sieht, braucht aber keine Angst zu haben. Sind die Geschehnisse auf Norion abgeschlossen, ist sie fortan die meiste Zeit wieder auf sich alleine gestellt. Dabei kommt auch das typische Metroid Gameplay, bestehend aus einer perfekten Symbiose aus Action und Rätsel lösen, in den Vordergrund. Es ist wieder einmal erstaunlich, welch riesige und komplexe Welten die Entwickler erschaffen haben. Eine weitere Neuerung dabei ist, dass man diesmal sich nicht nur auf einem Planeten aufhält, sondern gleich mehrere bereisen muss, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Natürlich gibt es abseits des Weges wieder verschiedene Items zu entdecken, wie Energiecontainer, die Samus Lebensenergie dauerhaft erhöhen etc.

 

 

Besonders hervorgehoben seien an dieser Stelle noch die Bosskämpfe, deren Inszenierung ihres Gleichen sucht. Jeder Endgegner braucht gleich mehrere Taktiken, um ihn besiegen zu können. Dabei kommen sämtliche Fähigkeiten, die Samus erlernt, zum Einsatz und werden geschickt miteinander kombiniert. Auch wenn diese Auseinandersetzungen gerade für Metroid Neulinge recht schwer sein können, ist man dennoch stets motiviert die Situation zu meistern, um in Anschluss das Gefühl zu haben, tatsächlich etwas geleistet zu haben.

 

 

Technik von einem anderen Stern

 

Natürlich bietet auch Metroid Prime keine NextGen-Mappingeffekte. Aber wer braucht so etwas schon, wenn man dieses Defizit durch eine grandiose Architektur und enorme Vielseitigkeit der Texturen überbieten kann. In Metroid Prime 3 laufen die Grafiker der Retro Studios zur Höchstform auf. Kein Raum sieht aus wie der andere. Aufwendige Ornamente und andere Details lassen viele Texturen zu wahren Kunstwerken werden. Unterschiedlichste Objekte erzeugen eine solche Vielseitigkeit bei der Architektur, wie ich sie in noch keinem anderen Spiel gesehen habe. Trotz der hohen Polygonzahl und der sehr oft extremen Weitsicht, läuft das Spiel fast die ganze Zeit flüssig bei etwa 60 Bildern pro Sekunde und es gibt auch keinen erkennbaren Grafikaufbau am Horizont. Wenn doch nur alle Wii Spiele eine solche Grafikpracht bieten würden.

 

Aber auch der Sound steht dem in nichts nach. Die Musik ist vielseitiger geworden gegenüber den Vorgängern. Es gibt nicht mehr nur die eher minimalistischen, sphärischen Songs, sondern auch fast schon orchestrale, melodieschwangere Lieder, die durchaus Ohrwurmcharakter haben. Auch die erstmals eingesetzte Sprachausgabe überzeugt auf der ganzen Linie. Diese wurde zwar nicht eingedeutscht, was ich aber nicht als Kritikpunkt empfinde, sondern eher positiv bewerte.

 

 

Würdiger Umfang und Wiederspielwert

 

Jemand aus einem Forum brachte es letztens treffend auf den Punkt: Wo bei anderen Egoshootern schon der Abspann läuft, da fängt Metroid Prime 3 gerade erst so richtig an. Zum Durchspielen braucht ihr locker 15 Stunden. Wenn ihr allerdings möglichst viel scannt, um voll in die Geschichte einzutauchen und nach den Items sucht, was sich lohnt, da man für 100% gefundener Items den längsten Abspann mit Anspielung an einen Nachfolger bekommt, dann braucht man noch deutlich länger.

 

Außerdem haben die Retro Studios ein neues Achievement System eingeführt. Für Scans und besondere Aktionen bekommt ihr Metroid Icons in verschiedenen Farben. Diese könnt ihr dann im Menü gegen tolle Boni eintauschen. Schaltet auf diese Weise eine Screenshotfunktion, jede Menge Artworks oder den Soundtrack frei. Ganz seltene Icons bekommt ihr nur, wenn ihr bestimmte Icons via WiiConnect24 an Freunde schickt, die das Spiel auch besitzen. Das Achievement System ist eine gelungene Ergänzung, die tatsächlich zum mehrmaligen Durchspielen animiert, da man bei einem Neubeginn zusätzliche Icons sammeln kann und nicht bei null wieder anfängt.

 

 

Gibt es Anlass zu Kritik?

 

Negative Punkte bei Metroid Prime 3 Corruption zu finden, gleicht der Suche einer Stecknadel in einem Heuhaufen. Wenn überhaupt gibt es marginale Kritikpunkte: Da wäre die etwas überladene Steuerung zu nennen, die wirklich jeden Knopf der Controller nutzt, was allerdings bei dem komplexen Gameplay auch nicht anders möglich wäre. Außerdem finde ich es etwas schade, dass der Schwierigkeitsgrad modifiziert wurde. War „normal“ bei der Vorgängern schon herausfordernd, ist dieser Modus im aktuellen Spiel deutlich leichter. Manch ein Metroid Veteran wird sich ab der Mitte des Spiels wohl ärgern, dass er nicht den gleichnamigen Schwierigkeitsgrad ausgewählt hat. Zudem wird vielfach der Kritikpunkt angeführt, dass das Spiel keinen Multiplayer-Modus hat. Auch wenn dieser sicherlich eine tolle Angelegenheit geworden wäre, war dies bis auf bei Metroid Prime Hunters auf dem DS, nie der Fokus der Serie und sollte allenfalls als ein möglicher Bonus betrachtet werden. Vielleicht könnte man noch monieren, dass manche Upgrades von Samus so gut wie nie genutzt werden, aber auch das ist kein wirklicher Kritikpunkt.

 

 

Wir danken Nintendo für die Bereitstellung des Testmusters!


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Fazit

Metroid Prime 3 Corruption ist in fast jeder Hinsicht ein würdiges Ende der Trilogie und macht so ziemlich alles richtig. Es bietet im Kern das lieb gewonnene Gameplay, erweitert dieses aber durch sinnvolle neue Features wie eine neue, perfekte Zielfunktion und eine bombastischere Inszenierung. Da das Spiel auch technisch neue Standards auf Wii setzt, ist Metroid Prime 3 nicht nur der beste Teil der Prime Serie, sondern auch das beste Wii Spiel bisher und somit ein absoluter Pflichtkauf!

Grafik

super

Sound

super

Steuerung

gut

Spielspaß

super

95%

Singleplayer

-

Multiplayer

Release

26.10.2007

Developer

Retro Studios

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

16+


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