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Call of Duty: Modern Warfare 3

Ego Shooter

31.12.2011

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Wer hätte vor Jahren gedacht, dass die Call of Duty Reihe mal zur erfolgreichsten aktuellen Videospielserie avancieren würde? Gestartet als weiterer Weltkriegsshooter hat es Activision im Laufe der Jahre verstanden, die Call of Duty Serie mit Hilfe von talentierten Entwicklerteams weg vom alten Image zu führen und so etwas wie gutes Popcorn-Action-Kino für Videospielkonsolen zu produzieren. Gerade komplex genug, um Hardcore-Gamer auf der ganzen Welt genauso in den Bann zu ziehen, wie absolute Mainstream-Spieler. Durch den immensen Erfolg scheut Activision mittlerweile auch keine Produktionskosten mehr, um innerhalb eines Jahres einen tollen Nachfolger zu kreieren. So haben an Modern Warfare 3 ganze vier Firmen mitgearbeitet: Infinity Ward, Sledgehammer Games, Neversoft und Raven Software. Bei der Wii Version kommt sogar noch Treyarch dazu, die hauptsächlich aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrung mit der Wii das Spiel auf die Plattform portiert haben. Ob das Unterfangen gelungen ist, sollen folgende Absätze verraten.

 

 

Die Geschichte: Die Russen kommen – mal wieder

 

Die Geschichte von Modern Warfare 3 gewinnt sicherlich keinen Innovationspreis, passt aber bestens zum Charakter des simplen Popcorn-Kinos und dürfte auch vielen Actionfilmen sowohl in Sachen Erzählfluss und Inszenierung gut zu Gesicht stehen. In der fiktiven Welt startet der abtrünnige, russische General Sergej Makarov einen Angriff auf halb Europa und die USA. Die westlichen Alliierten sind von der Aktion so dermaßen überrascht, dass sie kalt erwischt werden und die russische Armee in Nullkommanix bis Paris, London und nach New York vorrückt.

 

Die Überraschung ist auch deshalb so groß, da die gesamte Aktion nicht von der russischen Regierung legitimiert ist. Im Gegenteil, als der russische Präsident aufbrechen will, um in den USA einen sofortigen Waffenstillstand zu vereinbaren, wird er samt seiner Tochter von Makarovs Schergen entführt. Nun schlüpft ihr als Spieler in die Körper verschiedener Spezialkräfte, darunter auch bereits aus Vorgängern bekannte Personen wie Captain Price, und müsst dem abtrünnigen General das Handwerk legen. Ihr seid dabei immer im Team unterwegs und das an den verschiedensten Orten der Erde wie New York, Paris, Hamburg oder Sibirien.

 

 

Das Gameplay: Adrenalin pur

 

Call of Duty ist wie ein interaktiver Actionfilm. Es ist durchgeplant bis ins letzte Detail. Immer passiert irgendwas, immer seid ihr in Eile, fast nie dürft ihr verschnaufen, links und rechts gucken. Wenn ihr das mögt und das Spielchen mitmacht, werdet ihr ein aufregendes Abenteuer erleben. Wer auf Freiheiten steht und Missionen gerne komplett auf eigene Faust, auf eigene Weise erkundet, der sollte besser sofort die Finger vom Einzelspielermodus lassen.

 

Ein Beispiel: In einer Mission müssen wir die Invasion der Russen auf New York sabotieren. Die Feinde liegen mit zig Kriegsschiffen und U-Booten vor der Bucht von Manhatten. Wir tauchen zusammen mit einem kleinen Trupp an ein russisches U-Boot heran, weichen dabei Minen aus, verharren auf der Stelle, wenn Sonar uns zu entdecken droht. In einem günstigen Moment platziert unser Protagonist eine Sprengladung an dem Vehikel. Die Explosion zwingt das U-Boot zum Auftauchen. Zeit, ebenfalls an die Oberfläche zu schwimmen und das Submarine zu entern. Kaum oben angekommen, ist es allerdings schwer, sich auf die eigentlich Aufgabe zu konzentrieren. Denn vor uns liegt Manhatten, vielfach zerstört, Flugzeuge donnern durch die Luft, Kriegsschiffe um uns herum ballern aus allen Rohren.

 

Da die Kameraden die Luke aber bereits geöffnet und zur Begrüßung eine Granate ins Innere gepfeffert haben, heißt es schnell rein ins Vergnügen. In den engen Gängen wartet der Feinde hinter jeder Ecke. Vorsichtiges Vorgehen ist hier wichtig. In der Kommandozentrale angekommen, feuern wir russische Torpedos und auf russische Schiffe. BÄMM, damit haben die nicht gerechnet. Nun schnell raus aus dem U-Boot und mit einem kleinen Hovercraft brettern wir vorbei an havarierenden Schiffen und einschlagenden Bomben bis zum vereinbarten Treffpunkt, wo uns ein Hubschrauber aufgreift und aus dem Krisengebiet befördert.

 

So in der Art laufen die meisten Missionen ab. Irgendwas passiert ständig, ihr werdet immer wieder vor neue Aufgaben gestellt. Vieles davon ist natürlich aus den Vorgängern bekannt, wie Sniper-Einsätze, Panzer ausschalten, Luftunterstützungsmissionen etc. Aber hin und wieder überrascht Modern Warfare 3 auch mit neuen, frischen Aktionen. Zum Beispiel bricht an Bord eines Flugzeugs ohne Vorwarnung die Hölle aus, als Terroristen die Maschine entführen. Der Pilot kommt dabei ums Leben, die Maschine ist für eine Weile führungslos und stürzt im Steilflug ab. Plötzlich befindet ihr euch in Schwerelosigkeit, seid extrem träge. Vor euch, hinter euch, ja überall schweben Feinde und Gepäck. Hierbei die Schergen auszuschalten, ohne selbst groß getroffen zu werden, ist schon eine spannende Sache.

 

Wie bereits erwähnt seid ihr immer mit mindestens einem weiteren Kameraden unterwegs. Eure Begleiter agieren dabei eigenständig und sogar recht intelligent. Eigentlich müsst ihr sie nie beschützen, so dass dieser Druck wegfällt. Nur solltet ihr aufpassen, dass ihr ihnen nicht aus Versehen zu viele Kugeln verpasst, denn sonst bricht die Mission ab. Das gilt im übrigen auch, wenn ihr Zivilisten tötet. Also führt völlig hohles Rumballern nicht zum Ziel.

 

Ausgestattet seid ihr in der Regel mit einer Primär- und einer Sekundärwaffe und einem Messer für den Nahkampf. Die Waffen sind fast allesamt realistischen Geschossen nachempfunden und dürften Serienveteranen zu genüge bekannt sein. Hinzu kommen je nach Mission weitere Gadgets wie ein Nachtsichtgerät.

 

 

Die Steuerung: Das Nonplusultra

 

Modern Warfare 3 unterstützt zwar auch den Zapper oder den Classic Controller Pro, aber ganz ehrlich, wer die beiden Varianten wählt, der lässt die wohl beste Egoshooter-Steuerung auf einer Konsole entgehen! Das Team von Treyarch hat seit nun mehr fünf Call of Duty Spielen die Steuerung via Wiimote und Nunchuk perfektioniert. Ihr habt mit dem Pointer einfach eine sehr präzise und schnelle Zielmöglichkeit. Das Beste ist aber, dass ihr wieder so ziemlich jede nur erdenkbare Variable selbst justieren dürft. Auf diese Weise wird jeder seine perfekte Einstellung finden. Die restliche Tastenbelegung wirkt zwar aufgrund der vielfachen Möglichkeiten etwas überladen. Aber nach etwas Eingewöhnungszeit gehen auch Aktionen wie Gadgets auswählen oder Nahkampf gut von der Hand.

 

 

Der Multiplayer: Online das beste, was die Wii zu bieten hat

 

Ich habe in der Vergangenheit schon öfters gesagt, dass Call of Duty von mir aus auch nur aus dem Multiplayerbereich bestehen könnte. Ok, nach der doch recht kurzweiligen Kampagne in Modern Warfare 3 muss ich die Meinung etwas revidieren, dennoch ist es der Mehrspieler, der euch für Monate vor die Konsole fesseln wird, wenn ihr auf sowas steht.

 

Gleich vorneweg: Modern Warfare 3 bietet den besten Onlinemodus auf der Wii von allen Spielen! Da ich eh nicht auf alle Features genau eingehen kann, hier einfach mal eine Auflistung, warum: Zig Modi (gegeneinander und sogar kooperativ), 16 Karten, Voicechat via Headset, motivierendes Rangsystem mit Levelups und Klasseneditoren, Emblemwahl und Kreation, stetige Updates durch Treyarch zur Verbesserung des Spielerlebnisses, Leaderboards, Host Migration bei Verbindungsproblemen, freie Nachrichten können geschickt werden, Freunde hinzufügen via Kumpanenanfrage ohne Codes und und und. Alles Dinge, die auf anderen Plattformen lange Standard sind, aber auf Wii fast wie ein willkommener Fremdkörper wirken.

 

Aber schauen wir doch mal etwas genauer hin: Alles beginnt mit einem eigenen Profil, indem sämtliche Daten des Spiels gespeichert werden und was auch online euer Aushängeschild ist. Ihr habt dabei die Wahl, ob ihr online einem festgelegten Match beitreten möchtet oder lieber ein privates Match aufzieht. Bei letzterem dürfen nur registrierte Kumpane teilnehmen. Es hat den Vorteil, dass ihr einen direkten Einfluss auf verschiedene Einstellungen habt. In einem zufälligen Match würfelt euch das Spiel mit neun weiteren Mitspielern zusammen. Jede Partie dauert dabei 10 Minuten und es stehen im Vorfeld zwei der 16 Karten zur Auswahl für die ihr eure Stimme abgeben dürft. Die Karte mit den meisten Stimmen gewinnt.

 

Natürlich dürft ihr aber vorab wählen, in welchem Modus ihr antreten möchtet. Zur Auswahl stehen dabei ganze zehn Modi. Mit dabei sind natürlich die üblichen wie Team-Deathmatch oder Capture the Flag, aber auch Varianten wie Sabotage, Sprengkommando oder Teamverteidiger.

 

Um überhaupt online bestehen zu können, ist der Klasseneditor eine wichtige Anlaufstelle. Hier legt ihr eure Bewaffnung und das Equipment fest. In jedem Match sammelt ihr durch bestimmte Aktionen, geschaffte Herausforderungen und Abschüsse Erfahrungspunkte, die euch im Rang aufsteigen lassen. Je nach Rang werden weitere Waffen und weiteres Equipment für den Klasseneditor freigeschaltet. In dem Editor dürft ihr allerhand Dinge festlegen. Zum Beispiel eure Primärwaffe, samt Aufsätze, Munitionstypen, Tarnung usw. sowie Granaten oder andere Gadgets. Darüber hinaus habt ihr drei Slots für die so genannten Perks. Dies sind extra Fähigkeiten, die euch dauerhaft besser machen. Seid ihr zum Beispiel als Sniper unterwegs, würden sich Perks anbieten, die euch beim Zielen eine ruhigere Hand spendieren und euch auf der Karte für feindliches Radar unsichtbar machen. Wie ihr seht, gibt es für jeden Spielertyp eine gezielte Ausrichtung.

 

Ebenfalls im Klasseneditor lassen sich nun die so genannten Killstreaks definieren, das sind Belohnungsaktionen, die ihr für eine bestimmte Anzahl an Abschüssen in einem Match erhaltet. So dürft ihr Kampfhubschrauber rufen, Versorgungskisten ordern, Radar anfordern usw. Neu ist, dass es diesmal zwei verschiedene Typen gibt. Die klassische Variante, wo jeder „Killcount“ von vorne beginnt, sobald ihr einmal sterbt. Und eine Variante, bei der der Zähler auch nach eurem Ableben weiterzählt. Dementsprechend unterscheiden sich aber auch die Belohnungen voneinander, sind mal mehr defensiver oder mehr teamorientiert wie beispielsweise Schutzwesten für Teammitglieder.

 

Besonders gelungen ist wieder einmal die Gestaltung der Maps. Diese sind den Levels aus dem Einzelspielermodus angelehnt, aber perfekt angepasst. Das Schöne an Call of Duty Multiplayerkarten ist, dass man nicht das Gefühl hat in abgesteckten Arenen zu spielen, sondern eben zum Beispiel in einem Teil von Paris. Es gibt Gassen, Häuserschluchten, Hinterhalte usw.

 

Um den höchsten Rang zu erreichen, vermutlich Level 80, werden schon viele Stunden ins Land ziehen. Aber danach ist nicht Schluss. Dann dürft ihr im Prestigemodus wieder von vorne anfangen zu leveln, was noch mehr Dinge freischaltet. Wer also Spaß an dem Spiel hat, wird dies für viele Monate haben!

 

Ein Segen ist da auch der Voice Chat. Schon in der Lobby dürft ihr sehen, welche Spieler ein Headset aktiviert haben und welche nicht und sofort loslabern, egal, ob es sich um Freunde oder Fremde handelt. Das ist natürlich besonders klasse in einem privaten Match, wenn ihr gemeinsam die Regeln festlegen möchtet,

 

Aber besonders zum Tragen kommt die Sprachunterstützung im Modus Spezialeinheit. Dies ist eine Art Koop-Modus für zwei Spieler. Hier müsst ihr euch gemeinsam gegen immer wieder neue Angriffswellen von Gegnern durchsetzen. Ihr startet auf einer Karte mit Level 1 und kaum Equipment. Für jeden Abschuss erhaltet ihr Erfahrungspunkte, die neue Waffen etc. freischalten und Geld. Zwischen den Angriffswellen habt ihr 30 Sekunden Zeit, um euch an Versorgungskisten neu auszurüsten. Dann stürmen schon die nächsten Widersacher auf euch zu, mit ebenfalls verbesserter Ausrüstung. Hier ist eine gute Teamarbeit unabdingbar.

 

Aber egal, ob im normalen Multiplayer oder im Modus Spezialeinheit, das Matchmaking klappt dank deutlich verbesserter Host Migration Funktion, also dem Zusammenlegen von Spielen, wenn ein Host rausgekickt wurde oder zu wenig Spieler in einer Partie sind, richtig gut. Hinzu kommt, dass die Spiele bei einer einigermaßen guten Internetverbindung meistens ziemlich stabil und lagfrei ablaufen.

 

Ich hoffe, ich konnte verdeutlichen, warum Call of Duty Modern Warfare 3 das Maß aller Dinge in Sachen Online auf der Wii ist.

 

 

Die Technik: Zwischen Augenweide und Augenkrebs

 

Modern Warfare 3 ist in erster Linie für die HD Konsolen entworfen worden und versucht auf den Plattformen die Leistungsfähigkeit der Systeme auszureizen. Deshalb ist es umso verwunderlicher, dass das Spiel abgesehen von wenigen Abstrichen auch auf der Wii läuft. Die Grafik schwankt dabei tatsächlich von super schön bis ziemlich hässlich.

 

Auf der einen Seite ist es einfach erstaunlich, was alles auch in der Wii Version so abgeht, wie Partikel und Trümmer durch die Gegend fliegen. Hinzu kommen meistens geschmeidige Animationen der Charaktere sowie ansehnliche Texturen. Naja, in manchem Fällen sind diese auch extrem matschig. Das etwas Unerklärliche an der Sache ist, dass oft Szenen, bei denen man im Vorfeld denken würde, dass packt die Wii niemals, am Ende doch eher beeindruckend aussehen, während andere, wo man erwarten würde, dass hier die Wii auftrumpft, eher enttäuschen. Gerade im Einzelspielermodus würde ich die Schwankungen vor allem der geringen Entwicklungszeit zuschreiben. Im Multiplayer sieht das Spiel allerdings durchweg besser aus. Was sicherlich daran liegt, dass jede Karte ja nur einen abgegrenzten Bereich bietet.

 

Der Sound hingegen ist richtig klasse, vor allem extrem druckvoll und voluminös. Dazu gibt es eine gute, deutsche Sprachausgabe, authentische Waffengeräusche und knackige Explosionen.

 

 

Die Meckerecke: Das leidige Thema Kollisionsabfrage

 

Modern Warfare hat wieder mit ein paar Bugs zu kämpfen. Im Multiplayer sind diese weniger ein Problem, da Treyarch regelmäßig Fehler behebt. Die bessere Version lädt das Spiel übrigens automatisch sobald ihr den Mehrspielerbereich betretet. Das ist vorbildlich gelöst. Bugs in der Kampagne sind allerdings umso ärgerlicher. An zwei Stellen des Spiels bin ich mal in einer Wand hängen geblieben und durfte die Mission vom letzten Kontrollpunkt aus neustarten. Sehr nervig!

 

Ansonsten bleiben die gleichen Kritikpunkte wie eh und je. Der komplett durchgescriptete Einzelspielermodus bietet zu wenig spielerische Freiheiten und auch zu wenig frische Ideen. Einzelne Aha-Effekte können einfach nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Serie sich spielerisch seit Jahren kaum weiterentwickelt hat. Aber irgendwie ist es bei Call of Duty vielleicht tatsächlich wie bei dumpfen, aber guten Actionfilmen: Das Genre hat sich in den letzten 30 Jahren auch kaum nach vorne bewegt. Hinzu kamen nur bessere Effekte . Aber dennoch machen die Filme immer noch genauso viel Spaß!

 

 

Wir danken Activision für die Bereitstellung des Testmusters!

 

Hinweis: Wie in jedem Jahr hat Activision keine offiziellen Bilder zur Wii Version veröffentlicht. Wir können euch deshalb nur ganze vier Stück anbieten. Wer mehr Impressionen zum Spiel möchte, sucht am besten bei YouTube. Dort haben Fans unzählige sehenswerte Videos veröffentlicht.


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Fazit

Call of Duty Modern Warfare 3 ist auch auf der Wii ein gelungenes Spiel, das gerade im Multiplayer brilliert. Die Kampagne ist wie immer ein kurzweiliger interaktiver Actionfilm. Wer keine Freiheiten braucht, wird hier gut unterhalten. Für monatelangen Spaß sorgt aber der Multiplayermodus, der so ziemlich das Maximale aus der Wii rausholt, was technisch möglich und von Nintendo erlaubt ist. Wer den besten Multiplayer im Bereich Egoshooter auf der Wii haben möchte, der muss sich dieses Spiel kaufen!

Grafik

gut

Sound

super

Steuerung

super

Spielspaß

gut

80%

Singleplayer

94%

Multiplayer

Release

09.11.2011

Developer

Infinity Ward/Treyarch

Publisher

Activision

USK Freigabe

18+

Anzahl Spieler (Lokal)

1

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

2-10


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