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Reviews: Nintendo Wii

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The Last Story

RPG

28.02.2012

Zum Ersten Eindruck

Autor: Mario Kablau

 

 

Vom Traum, ein Ritter zu werden!

 

Lange habe ich überlegt, wie ich am besten in diesen Text einsteigen soll; es ist mir wahrlich nicht leicht gefallen. Warum das so ist? Ganz einfach, weil es über dieses Spiel so viel zu sagen gibt und weil ich in den letzten zehn Tagen so viel Zeit in der Welt von Lazulis verbracht habe, dass ich einfach nicht weiß, womit ich anfangen soll. Aber ich möchte auch mein Fazit nicht vorweg greifen und steige daher mit der menschlichen Seite des Abenteuers ein.

 

Zael ist Teil einer Söldnertruppe, die von seinem guten Freund Dagran geleitet wird. Die beiden sind schon seit vielen Jahren gemeinsam unterwegs und erfüllen die unterschiedlichsten Jobs, um ihrem großen Ziel nach und nach näher zu kommen. Beide möchten nämlich unbedingt Ritter werden, jedoch aus unterschiedlichen Gründen. Während es Dagran mehr darum geht, sich persönlich zu etwas Höherem zu entwickeln liegt der Hund bei Zael tief in der Vergangenheit begraben. Ereignisse aus seiner Kindheit, die ihn zum hilflosen Zuschauer verdammt hatten, sorgen dafür, dass er heute stark sein will, um die wichtigen Menschen in seinem Leben jederzeit beschützen zu können.

 

Dieses Motiv treibt ihn an, doch auch er ist nicht frei von Fehlern und neigt dazu, Fünfe mal gerade sein zu lassen, wenn es dem Ziel dient. Doch was wäre es für ein Abenteuer, wenn der Held schon am Anfang da wäre, wo eigentlich jede große Geschichte hinführt? Und genau das ist The Last Story, es geht nämlich um das Sterben der Welt und einem deswegen ausgebrochenen Krieg zwischen den beiden Völkern dieser Erde. Doch ich will gar nicht zu sehr auf die Details eingehen, viel mehr als dass das Land seit vielen Jahren langsam stirbt und es scheinbar keinen Weg gibt, diesen Prozess zu stoppen, muss man gar nicht wissen.

 

Zael und die anderen Mitglieder der Söldnertruppe haben damit auch eigentlich gar nicht so viel zu tun, sie rutschen aber durch einen Zwischenfall ganz plötzlich sehr tief in diese Geschichte hinein. Doch es geht nicht nur darum, die Welt zu retten. Liebe gehört natürlich auch dazu, am besten so, dass es richtig schön weh tut. Und genau das schafft The Last Story auch.

 

Und durch den brachialen Anfang wird man ohne Atempause direkt voll mit reingezogen und dann so schnell nicht mehr losgelassen. Denn die Geschichte fängt nicht etwa Ost-RPG typisch eher langsam an, sondern der Spieler steigt quasi mitten im Geschehen ein, als die Truppe gerade einen Auftrag zu erfüllen hat.

 

Untypisch ist auch die Kapitelstruktur, in insgesamt 45 solcher Abschnitte ist The Last Story unterteilt. Der Inhalt eines solchen Kapitels ist selten länger als 20 Minuten, die Szenen dazwischen, also alles, was man so an Nebenaufgaben erfüllen kann - und das ist eine ganze Menge - kommt da noch mal oben drauf. Und es sind auch nicht alle Kapitel obligatorisch, ich habe Anfangs nicht schlecht gestaunt, auf einmal eins übersprungen zu haben. Manche sind einfach kein Teil der Haupt-Story und müssen daher teilweise mit der Lupe gesucht werden. Aber genau das macht Rollenspiele ja aus, man muss die Welt erkunden und wirklich in ihr leben, um alle Geheinmisse offenbaren zu können.

 

 

Action oder Rollenspiel?

 

Trotz dieser RPG-Elemente wird recht schnell klar, dass es sich bei The Last Story nicht um ein stinknormales Rollenspiel handelt, sondern fast eher um einen Action-Titel mit einigen Rollenspiel-Eigenschaften.

 

Man findet sich am Anfang zu zweit in einer Höhle wieder und jagt Reptiden, das sind kleine Echsenwesen, die den Menschen der Stadt Lazulis zu schaffen machen. Die beiden Menschen jagen einige dieser Echsen, die auf dem Weg sind, Hilfe zu holen. In einer großen Höhle kommt es zum Showdown, doch zum Glück waren die beiden nicht alleine, zwei weitere Teammitglieder kommen über einen anderen Weg in dieselbe Höhle und sorgen dafür, dass der Kampf ein gutes Ende nimmt.

 

Gleich zu Beginn macht das Spiel dabei klar, dass es sehr großen Wert auf die Interaktion mit der Umwelt legt. Man geht an Wänden in Deckung, bückt sich hinter Steinen, die am Boden liegen und nutzt die Umgebung zu seinem Vorteil. In dieser ersten großen Kampfszene hat man so zum Beispiel die Wahl, eine Brücke, von der aus Reptiden die Gruppe mit Armbrüsten angreifen, mit Magie zu zerstören oder selbst mit Pfeilen zurückzuschlagen.

 

Doch nicht nur Attacken aus der Ferne sind möglich, man kann sich natürlich auch einfach blind ins Getümmel stürzen und die Feinde mit dem Schwert angreifen. Dazu muss man keine Taste drücken, sondern einfach nur den Control Stick in die Richtung des Feindes drücken, alles andere tut Zael von alleine. So bleibt nämlich viel mehr Zeit, sich um die ganzen Feinheiten des Kampfsystems zu kümmern, was auch bitter nötig ist, denn es ist fast schon zu komplex.

 

Neben diversen Spezialangriffen, die man auf ganz bestimmte Art und Weise ausführt, kommt auch Magie zum Einsatz. Manche Söldner können nämlich zaubern und so Schaden anrichten oder heilen. Doch es geht noch weiter, jeder Zauber hinterlässt einen Magiekreis, der weiter im Kampf genutzt werden kann. Eine bestimmte Attacke von Zael wirbelt diese Kreise nämlich auf, was verschiedene Effekte haben kann.

 

Wirbelt man zum Beispiel einen Heilkreis auf, dann werden alle Teammitglieder zusätzlich geheilt, tut man dasselbe mit einem Eiskreis, dann rutschen alle Gegner plötzlich aus. So muss man nicht nur auf die Umgebung achten, sondern auch die Gegner beobachten, um herauszufinden, wie man ihnen am besten den Garaus macht. Man tut zumindest gut daran, dies von Anfang an zu tun, denn während normale Gegner am Anfang noch durch stupides Draufloskloppen problemlos erledigen kann, wird es später und bei Endgegnern doch wesentlich taktischer.

 

Darüber hinaus hat Zael noch eine seltsame Kraft, die er kurz vor dem Ende des ersten Kapitels erhält. Dazu will ich aber gar nicht so viel schreiben, denn diese macht einen großen Teil der Geschichte aus. Sie sorgt jedenfalls dafür, dass sich alle Gegner nur noch auf ihn konzentrieren, was man auch taktisch einsetzen sollte. Ebenso kann Zael mit aktivierter Kraft zu Boden gegangene Kameraden wiederbeleben, jedoch geht das pro Kampf nur vier mal, geht ein Charakter zum fünften Mal zu Boden, dann ist er für diesen Kampf endgültig außer Gefecht gesetzt.

 

Mir persönlich gefällt dieses sehr schnelle Kampfsystem extrem gut, es gibt keine Übergänge zu den Kämpfen, so dass man nicht wie sonst in Rollenspielen mit Zufallskämpfen aus der Welt herausgerissen wird. Alles passt einfach perfekt zusammen und da man nach und nach Dinge dazu lernt, ist es auch möglich, stets zu wissen, was man tut. Aber ich muss auch sagen, dass das Kampfsystem eine ganze Menge abfordert. Doch selbst wenn man dann mal eine Attacke für einen Boss benötigt, die man noch nie eingesetzt hat, ist das kein Beinbruch. Nach einer gewissen Zeit helfen die Teammitglieder und man kann sich im Menü zeigen lassen, wie der Angriff richtig zum Einsatz kommt.

 

 

Lazulis – das blühende Leben?

 

Auch wenn die Welt von Lazulis im Spiel langsam zu Grunde geht und alles verwittert, ist sie so lebendig wie in kaum einem anderen Spiel. Die Stadt und das Schloss, quasi das Zentrum des Abenteuers, sind so lebhaft, dass sogar Majora’s Mask einpacken kann. Die Menschen haben einen Tagesablauf, reagieren auf Veränderungen der Umgebung und gehen auch auf den Spieler ein.

 

Ein Beispiel: Rempelt man zu Beginn einen Stadtbewohner an, dann beschwert er sich bitterlich bei dem Söldner. Später, nachdem Zaels Ansehen gestiegen ist, meckert er erst, entschuldigt sich dann aber höflich für sein Versehen. Aber das ist natürlich nur ein Teil eines sehr viel größeren Puzzles. Menschen haben Probleme und Sorgen, man kann ihnen helfen, die Umgebung verändert sich mit der Situation und es entsteht so wirklich das Gefühl, in einer realen Welt unterwegs zu sein.

 

Auch die Charaktere tragen ihren Teil dazu bei, es gibt eine bunte Mischung an Figuren, die alle sehr glaubhaft sind. Von Syrenne, der prolligen Trinkerin der Gruppe über Mirania, der naturverbundenen Magierin, die das Sterben der Welt aufhalten will, bis hin zu Calista, dem Mädchen, um das sich ein Großteil der Geschichte dreht, ist einfach alles dabei. Dazu gibt es Adlige, die genau so sind wie man das erwarten würde und Ritter, die immer mal wieder für eine Überraschung gut sind. Und außerdem entwickelt sich nicht nur Zael im Laufe des Abenteuers weiter, auch die anderen Figuren tun das stets und ständig.

 

Um diese ganzen Entwicklungen und Ereignisse haben die Entwickler eine Geschichte gespannt, die es nicht nur schafft, immer wieder zu überraschen, sondern die auch mitreißen und begeistern kann. Ich habe nicht selten schlecht gestaunt, dass Entscheidungen, die ich persönlich treffen wollte, tatsächlich möglich waren. So verbunden war ich noch nie mit einem Charakter. Stellt euch zur Verdeutlichung einfach mal vor, The Legend of Zelda würde zulassen, dass Link einen Hilferuf ablehnt und sich daraufhin das Spiel tatsächlich darauf einlässt. Man hat zwar dennoch keine wirkliche Entscheidungsfreiheit, aber sie wird suggeriert und zwar so gut, dass man manchmal glaubt, wirklich alles selbst in der Hand zu haben.

 

Ach so, natürlich steigt man nicht nur Rollenspiel typisch nach und nach im Rang auf, sondern kann auch seine Ausrüstung anpassen. Zum einen erhält man später im Spiel neue Teile und Waffen, aber zum anderen kann man alles auch selbst aufrüsten und so stärker machen. Damit verändert sich meist auch das Aussehen, was natürlich auch sichtbar ist. Lustig finde ich, dass man die Teile alle selbst einfärben kann, bestimmte Farben muss man aber erst tauschen. Ganz toll ist die seltene unsichtbare Farbe, die man per Sidequest bekommen kann. Damit werden die Teile unsichtbar und die Figuren laufen fortan in Unterwäsche herum. Wer’s braucht... ;-)

 

 

Gemeinsam seid ihr stärker!

 

Erstaunlich finde ich an The Last Story auch, dass es einen Online-Modus bietet. Mit bis zu sechs Spielern kann man per Wi-Fi Connection entweder direkt gegeneinander antreten oder gemeinsam Bosse bekämpfen. Während die Schlacht nicht ganz so spaßig ist, da die Charakterattribute nicht aus dem Hauptspiel übernommen werden und es somit irgendwie aufgesetzt wirkt, sind die Bosskämpfe da schon eine ganz andere Hausnummer.

 

Hier hat man nämlich alle Stärken und Schwächen seiner eigenen Figur und bleibt somit viel mehr im Spiel drin. Das Einzige was dem Modus fehlt ist Voice Chat, denn gerade hier wäre es doch hilfreich, wenn man die Taktik auch absprechen könnte. Im Singleplayer kann man das ja mit den NPCs auch. Dennoch ist es durchaus spaßig und kann gut unterhalten. Wenn ihr dazu Genaueres wissen wollt, dann schaut euch am besten mein Multiplayer-Video auf 10doTV dazu an.

 

Ein paar Worte möchte ich aber auch hier noch zu den Rahmenbedingungen verlieren. Neben den typischen Folgen, die eine Freundesliste mit sich bringt, kann man eben sowohl mit oder gegen Freunde antreten bzw. sich zufällig Gegner zuteilen lassen. Kommunikation ist nur per vordefinierte Texte möglich, die man sich zum Beispiel auf das Steuerkreuz legen kann. Eine Rangliste gibt es auch, so was hat mir aber noch nie was gegeben, wer aber ganz nach oben will, für den bietet das eine zusätzliche Motivation.

 

 

Technik und Steuerung!

 

Grafisch ist The Last Story eine Augenweide, allerdings nicht uneingeschränkt. Es wurde in diesem Bereich auch oft mit Xenoblade Chronicles verglichen, was allerdings eigentlich nicht möglich ist. The Last Story legt viel mehr Wert auf eine dichte und kompakte Welt, alles hängt eng zusammen und dementsprechend gibt es auch keine weitläufigen Areale mit imenser Weitsicht oder tollen Aussichten. Dafür sind die Charaktermodelle wesentlich detaillierter und alles wirkt einen Tick echter. Xenoblade hatte im Detail da ja durchaus mit Abstrichen zu kämpfen, bei The Last Story kränkelt es nur daran, dass die Wii einfach nicht mehr kann.

 

Doch dieses Problem haben die Entwickler recht geschickt umschifft: Während die Modelle in langsamen Szenen mit Nahaufnahmen sehr viel detaillierter sind, werden sie im Kampf doch eher matschig. Das fällt aber aufgrund des schnellen Gameplays immer nur dann auf, wenn man mal stehen bleibt und es sich gemütlich macht. Da das aber eigentlich gar nicht vorgesehen ist, haben die Macher es genau richtig ge..., äh, macht. Allerdings muss ich auch erwähnen, dass es relativ starkes Kantenflimmern gibt, vor allem an meinem Monitor kam das mehr als deutlich zur Geltung. Das trübt das Gesehene dann doch ein ganzes Stück.

 

Dazu kommt einer der atemberaubensten Soundtracks überhaupt. Die Musik ist abwechslungsreich, stimmungsvoll und stets passend. Außerdem gibt es mal wieder sehr gelungene englische Sprachausgabe, die auch vor Schimpfwörtern keinen halt macht und durch das extrem Britische einen sehr eigenen Charme versprüht. Unterm Strich kommt es jedoch nicht ganz an die Masse, wohl aber an die Klasse, des ständigen Vergleichstitels Xenoblade Chronicles mit. Aber wen interessiert das schon? Man muss eh beide gespielt haben!

 

Die Steuerung ist auch sehr gut gelungen, sowohl mit Wiimote und Nunchuk als auch per Classic Controller (Pro) geht alles gut von der Hand. Während der zweigeteilte Controller den Vorteil bietet, dass man sich es damit gemütlicher machen und auch mal im Stehen spielen kann, darf man mit der klassischen Variante die Kamera frei drehen. Da das aber im Spiel gar nicht nötig ist – anders als in Xenoblade Chronicles – habe ich Wiimote und Nunchuk vorgezogen

 

 

Meckerecke

 

Bevor ich zu meinem Fazit komme, muss ich noch ein wenig auf hohem Niveau meckern, denn leider hat das Spiel durchaus ein paar Mängel, die den Spielspaß reduzieren können. Schon erwähnt habe ich das sehr komplexe Kampfsystem. Wenn man sich nicht komplett darauf einlässt, wird irgendwann der Punkt kommen, an dem man nicht mehr weiter kommt. Manche Kämpfe haben sich derart in sich, dass man sie nur bestehen kann, wenn man lange geübt hat. Nachholen ist ab einem gewissen Punkt schwierig, weil es einfach zu viel des Guten wird. Eigentlich ist das gar nicht negativ zu bewerten, man muss es nur wissen, denn wenn man darauf keine Lust hat, wird man schnell richtig frustriert sein.

 

Schwerwiegender wird es da schon bei meinem nächsten Punkt. Hin und wieder gerät das Spiel nämlich ganz schön ins Ruckeln, meistens bei großen Bosskämpfen. Wenn einige Magiekreise offen sind, viele Gegner rumlaufen und man dann noch Spezialattacken einsetzen will, kann es oft zu einem Glücksspiel werden. Dazu kommt, dass man keine Taste für einen Angriff drücken muss, sondern Zael automatisch zuschlägt. Das führt dazu, dass man hin und wieder einen Gegner vermöbelt, an dem man eigentlich nur schnell vorbei wollte, um einem Kumpanen zu helfen. Wenn es jedoch ruckelt, dann ist es echt schwer, die richtigen Tasten zum richtigen Zeitpunkt zu drücken, die das vermeiden würde.

 

 

Zweitmeinung von Matthias

 

The Last Story wurde genau wie Xenoblade vor dem Release schon öfters in hohen Tönen gelobt. Es überzeugte schon in den Videos mit einer für Wii-Verhältnissen atemberaubenden Grafik. Als ich das Spiel dann nach langem Warten endlich spielen konnte, war ich direkt in dem Spiel gefangen, weil es sofort voll einsteigt. Andere Titel fangen erst mit der Hintergrundgeschichte an, bevor es los geht. Hier kommt diese aber nach und nach hervor. Dazu ist die Grafik wirklich in ihrer Art atemberaubend. Es gibt zwar keine weiten Ebenen, aber dafür sehen die Figuren besser aus. Dazu lässt sich das Ganze auch damit begründen, dass Lazulis eine Insel ist, auf der nun einmal nicht unendlich vile Platz ist. Aber auch die Story kann überzeugen, da am Anfang gar nicht so klar ist, in welche Richtung es geht. Ansonsten geht das Kampfsystem gut von der Hand, obwohl es etwas kompliziert ist. Aber es besteht ja auch die Möglichkeit, verschiedene Attacken noch einmal nachzuschauen, wenn man sich mal nicht weiß, was jetzt vom Spieler verlangt wird. Die Charaktere habe ich mit ihrer Art auch sehr schnell lieb gewonnen. Doch mit Zael konnte ich am Anfang des ersten Kapitels noch nicht so viel anfangen, doch inzwischen mag ich ihn am liebsten. Die Steuerung geht auch gut von der Hand und genau wie Mario bevorzuge ich die Steuerung mit der Wii-Remote und dem Nunchuk. Aber das mit dem Ruckeln ist mir auch schon aufgefallen, weshalb es im Kampf auch schon einmal unnötig hektisch werden. Ich bin gespannt, was Mistwalker auf der Wii U herausbringen wird und freue mich schon auf ihre Spiele in HD. Das sie viel aus einer Konsole herausbringen können, haben sie mit The Last Story gezeigt.

 

 

Vielen Dank an Nintendo für das Testmuster.


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Fazit

The Last Story hat etwas geschafft, was ich nicht für möglich gehalten habe: es hat mich besser unterhalten als The Legend of Zelda: Skyward Sword und Xenoblade Chronicles. Okay, wirklich vergleichbar ist es mit diesen beiden Meisterwerken inhaltlich und spielerisch nicht, aber trotzdem ist das an sich eine Meisterleistung. Die Geschichte ist atemberaubend und hat bei mir für diverse Gänsehäute gesorgt. Müsste ich heute meine drei liebsten Momente in Videospielen nennen, sie kämen alle drei aus The Last Story. Aber dennoch reicht es unterm Strich nicht für dieselbe Note wie bei den beiden zum Vergleich herangezogenen Titeln, denn trotz alles positiven Dinge, gibt es doch einige echt störende Faktoren, vor allem das eben erwähnte Ruckeln. Aber dennoch ist und bleibt es für mich eines der besten Spiele aller Zeiten, wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass die Wii so was überhaupt kann. Bleibt mir also nur noch eins zu sagen: Danke, Mistwalker. Und lasst euch nicht allzu viel Zeit mit The Lastest Story...

Grafik

super

Sound

super

Steuerung

gut

Spielspaß

super

93%

Singleplayer

79%

Multiplayer

Release

24.02.2012

Developer

Mistwalker

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

16+

Anzahl Spieler (Lokal)

1

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

2-6


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