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Reviews: Nintendo Wii

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PokéPark 2: Die Dimension der Wünsche

Adventure

26.04.2012

Der PokéPark ist wieder da

 

Erneut erwartet der PokéPark den Spieler, der wieder in die Haut von Pikachu schlüpft. Doch dieses Mal fällt das Pokémon nicht durch ein mysteriöses Loch, sondern es hat sich gemeinsam mit seinem Freund Plinfa auf den Weg gemacht. Die beiden wollen ein kleines Abenteuer erleben und wissen nicht, dass von ihnen die Zukunft des gesamten Parks abhängig ist. Der kleine Pinguin führt euch am Anfang zum Strand. Auf dem Weg wird einem dabei die Steuerung erklärt und man trifft auf das erste Pokémon aus dem Park. Sobald alle Erklärungen vorbei sind, kann das Abenteuer endlich richtig beginnen.

 

Freunde und Begleiter

 

Am Anfang hat man das Gefühl, dass sich im Vergleich zum Vorgänger nur wenig geändert hat. Man schließt immer noch die Freundschaften, in dem man die Pokémon fängt, gegen sie kämpft oder sie in ihren Verstecken findet. Dazu läuft man mit Pikachu durch den Park und hat die Auswahl, ob man nun der Story weiter folgt oder doch lieber mit ein paar Freunden spielt. Doch schon bald fallen einem die Änderungen auf. Es gibt nun Items, die man Sammeln kann und zum Teil muss man Pokémon Sachen bringen, um sich mit diesen anzufreunden. Manchmal muss man sogar einen kleinen Parkours während eines Zeitlimits schaffen. Die Story wird durch Reshiram und Zekrom eingeleitet, die am Anfang ein böses Übel ankündigen, welches sich nur durch einen kleinen Lichtschimmer abwenden lässt. Das dieser Lichtschimmer das Pikachu ist, sollte klar sein. Doch erst einmal geht unser kleiner Freund gemeinsam mit Plinfa in den Wunschpark, der ein komischer Ort ist. Isst man dort einen Kuchen, will man immer mehr davon und die Pokémon bleiben darin gefangen. Doch irgendwie schafft es Pikachu den Kuchen nicht zu essen und kann durch die Hilfe von Plinfa, welches sich opfert, entkommen. Nun verbündet sich unser kleiner Freund mit Ottaro, welches ebenfalls aus dem Wunschpark geflohen ist. Sie sind entschlossen, Plinfa zu retten, und nun kommen die Freunde ins Spiel. Das Portal lässt sich lediglich durch die Kraft der Freunde öffnen. Je mehr man von ihnen hat, desto leichter lässt sich Plinfa retten. Sobald man wieder im Wunschpark ist, muss man ein Minispiel bestehen, bevor es zu einem Kampf kommt. Mit dem Sieg kann man die Wunschglocke läuten, die die gefangenen Pokémon befreit.

Doch auch die drei anderen Gebiete sind mit dem komischen Wunschpark verbunden und so macht sich Pikachu gemeinsam auf den Weg zum nächsten Gebiet. Neben dem Strand gibt es noch drei weitere Gebiete, die Pflanzen, Feuer, Sand, Eis und am Ende den Technologischen Teil bilden. Am abwechslungsreichsten ist das dritte Gebiet, da es sowohl Magma, Eis und Sandlandschaft beinhaltet. Dazu gibt es neben Ottaro auch noch Serpifeu und Floink als Begleiter, die aus Schwarz und Weiß als Anfangspokémon bekannt sind. Jeder der drei Begleiter hat unterschiedliche Fähigkeiten, die an das jeweilige Element angepasst sind. So muss der Spieler zum Teil in der Geschichte Pokémon wechseln, um überhaupt weiter zu kommen. Die Begleiter lassen sich genau wie Pikachu wieder gegen Beeren bei gewissen Pokémon verstärken. Dazu sind auch die meisten anderen Pokémon aus den beiden neusten Editionen und aus den anderen DS Teilen. Es gibt nur ein paar alte Pokémon. Minispiele gibt es im Spiel leider nur vier Stück, wodurch der Fokus in den neun Stunden jetzt mehr auf das Anfreunden mit Pokémons gerichtet ist. Dazu sind die Gebiete etwas kleiner und man muss nicht mehr so viel herumlaufen, wie es im Vorgänger der Fall gewesen war.

 

Pikachu und seine Kumpanen

 

Die Steuerung ist etwas anders als im Vorgänger. Zwar wird die Wii Remote wieder quer gehalten, doch der A-Knopf hat dieses Mal keine Funktion im normalen Spielgeschehen. Stattdessen werden die Attacken nun lediglich mit 1 und dem Schütteln ausgeführt. Hält man den 1-Knopf länger gedrückt, setzt man nun den Donnerblitz ein. Laufen tut man weiterhin mit dem Steuerkreuz, was nicht ganz optimal ist, aber dennoch recht gut von der Hand geht. Im Kampf kam es manchmal dazu, dass eine Attacke ins Leere ging, aber mit etwas Gewöhnung kam das auch nicht mehr vor. Mit dem A-Knopf wechselt man diesmal das Pokémon, welches man gerade spielt. Doch das ist nicht immer möglich. So kann man in einem Kampf zum Beispiel nicht wechseln. In den vier Minispielen gibt es eine extra Steuerung, die vorher genau Erklärt wird. So muss man die Wii Remote beim Tanzspiel entsprechend schwingen und beim ersten Spiel musste man die Zutaten mit dem Pointer abschießen. Lediglich beim Tanzspiel gab es ein paar Probleme, die Steuerung so hinzubekommen, dass es zu schaffen war, da es nicht immer genau erkannt wurde. Die anderen drei Herausforderungen waren von der Steuerung besser gelöst und damit auch im ersten Anlauf zu Schaffen.

 

Schöner als der Vorgänger

 

Das Spiel sieht schöner aus als der Vorgänger. Zwar sind die Pokémon ähnlich schön gestaltet, wie es beim ersten Teil der Fall gewesen war, doch die Landschaft sieht jetzt besser aus. Dafür sind die Gebiete aber auch etwas kleiner geworden. Die Texturen sind deutlich besser gelungen und es wirkt weniger Matschig. An der ein oder anderen Stelle ist es zwar immer noch nicht so schön, aber hier gab es einen Fortschritt. Dazu sind die Umgebungen abwechslungsreich gestaltet und die Pokémon passten oft in die jeweiligen Gebiete hinein. Besonders das zweite Gebiet mit dem Wald war sehr schön und Idyllisch. Die Musik passte ebenfalls dazu, doch ich vermisste beim Kampf mit anderen Pokémon die Kampfmusik aus den Editionen. Dazu kann das dauernde Nennen der Namen irgendwann ganz schön auf die Nerven gehen. Selbst Kinder können bei den ganzen Floink, Serpifeu und Ottaro Nennungen irgendwann zuviel bekommen. Für ältere Spieler wird es irgendwann zur Qual. Eine Sprachausgabe gibt es dementsprechend nicht. Nicht einmal Mauzi kann sprechen, was aber recht schön gewesen wäre.

 

Der gewünschte Mehrspieler

 

Beim ersten Teil wünschten wir uns einen Mehrspieler, damit man die Minispiele auch gegen seine Freunde spielen konnte. Nun gibt es diesen, aber die Anzahl ist auf vier geschrumpft. Damit wird nicht für genügend Abwechslung gesorgt und es wird recht schnell langweilig. Man hätte ruhig mehr Minispiele einbauen können, da nicht nur der Multiplayer davon profitiert hätte, sondern auch der Einzelspieler. So aber hätte man den Mehrspieler schon fast weglassen können, da er nicht viel bietet. Die vier Spiele unterscheiden sich zwar Gänzlich, aber das reicht einfach nicht.

 

Manches ist besser, anderes ist schlechter

 

Auch beim Meckern bleibt der Vergleich zum Vorgänger nicht aus. Hatte der Vorgänger noch 14 Minispiele sind es in diesem nur noch vier. Dadurch ist der Fokus mehr auf das Schließen von Freundschaften gerichtet, was aber recht schnell Monoton wird. Dazu sind vier Minispiele im Mehrspieler nun wirklich nicht viel. Da hätte man diesen auch gleich weglassen können. Im Vorgänger hätte man schließlich ganze zehn Spiele mehr zur Verfügung gehabt und dazu auch noch viele verschiedene Pokémon. Dazu war das letzte Gebiet recht klein und somit sehr schnell beendet. Der Wunschpark war ein wichtiger Punkt in der Geschichte des Spiels und dennoch hat man darin nur sehr wenig Zeit verbracht. Auch hier wurde eindeutig Potenzial verschenkt. Das Nutzen der neuen Pokémon sagte mir jetzt auch nicht so zu, da ich nicht der größte Fan von ihnen bin, aber sie sahen oft doch besser aus, als ich erwartet habe. Allerdings waren mir zu wenige der älteren Pokémon dabei.


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Fazit

Auch die Dimension der Wünsche richtet sich eindeutig an Kinder. Das Grundkonzept ist sehr ähnlich zu dem vom ersten Teil. Wieder muss man Freundschaften schließen, um am Ende Erfolg zu haben. Es ist immer noch komisch, dass man durch einen harten Kampf sich mit anderen Pokémon anfreunden kann, aber so sind sie eben. Dazu muss man nicht mehr so viel herumlaufen und die Gebiete sind abwechslungsreich gestaltet. Dazu gibt es nun die drei Begleiter, die auch alle unterschiedliche Fähigkeiten haben, die man im Spielverlauf leider viel zu selten einsetzen muss. Der Mehrspielermodus ist eine große Enttäuschung, da es nur vier Minispiele gibt. Allgemein ist das Spiel nur jüngeren Spielern und absoluten Pokémon Fans zu empfehlen. Besonders erstere werden ihren Spaß haben, da das Spiel wieder recht einfach ist.

Grafik

gut

Sound

ok

Steuerung

gut

Spielspaß

ok

68%

Singleplayer

36%

Multiplayer

Release

23.03.2012

Developer

Creatures Inc.

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (Lokal)

1-4


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