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Angespielt: Nintendo Wii

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Rayman Raving Rabbids TV Party

Party

15.10.2008

Autor: Marcel Witte

 

 

Nachdem die Hasen in den ersten zwei Teilen Rayman schon das Leben schwer gemacht haben und versucht haben, die Welt an sich zu reißen, werden sie dieses mal alles dran setzen, die Fernsehwelt zu erobern. Dabei werden natürlich wieder die Lachmuskeln strapaziert. Mit Rayman Raving Rabbids TV Party schickt Ubisoft den dritten Teil der Hasenreihe ins Rennen, der, wie wir alle wissen, das neuste Zubehör aus dem Hause Nintendo unterstützt.

 

Der dritte Teil der dieses Jahr zum Weihnachtsgeschäft heraus kommen soll, beinhaltet wieder zwischen 50 und 70 Minispiele, dabei ist jedoch noch unklar, wie viele von diesen Spielen vom Balance Board unterstützt werden. Sicher ist nur, dass man im Multiplayermodus in den Spielen mit Balance Boardünterstützung nacheinander spielt und sobald man wieder mit Wiimote und Nunchuk steuert, bis zu vier Personen gleichzeitig am Spiel teilnehmen können. Die berühmteste Kategorie der Minispiele ist aber zweifelsohne das Tanzspiel.

 

 

Tanzen wie John Travolta... (Dancing with Dweebs)

 

Wo man im ersten Teil Hasen während eines Abschnittes im richtigen Takt durch eine Bewegung von der Bühne hauen musste und im zweiten Teil es alles Rock Band mäßiger gehalten wurde, werden im dritten Teil schon mehr Disco-ähnliche Bewegungen imitiert. So muss man im John Travolta Style seinen rechten Arm im Takt hoch und runter bewegen. Damit nicht genug, werden verschiedene Moves abgerufen. Besonders wichtig ist dabei die Genauigkeit der Bewegungen, welche aber bis zur Veröffentlichung noch überarbeitet werden sollen. Damit man weiß, welche Bewegungen ausgeführt werden müssen, läuft am oberen Bildschirmrand eine Symbolleiste mit, die die Bewegungen und den Zeitpunkt anzeigt. Um zu sehen, ob man den Move richtig ausgeführt hat ist eine zusätzliche Anzeige in den Spielerfarben vorhanden. Da eure Rabbids am Anfang noch lustlos rumhocken, muss man sie mit Punkten animieren mit zu tanzen.

 

 

 

Kuhrutschen... (Beestie Boarding)

 

Ein weiteres Minispiel, was uns zum Anzocken zur Verfügung stand, war Beestie Boarding, wo man mit einer Kuh einen mit Schnee besetzten Berg herunter rutschen muss. Dies macht man sitzend auf dem Balance Board. Das ist aber nicht alles, denn die Entwickler haben zusätzlich Tore in Form von zwei Stangen eingebaut, durch die man seinen Hasen auf der Kuh durch Gewichtsverlagerung steuern muss. In der Finalen-Version soll es auch noch Sprungschanzen geben. Während man weiter Richtung Ziel steuert, rutscht man auch eine Art Gletscher runter. Hier kann man sein Gewicht nach hinten verlagern, um so noch schneller zu werden. Die Grafik ist hier sehr gut gelungen, so dass ich mich sich gewundert habe, warum ich keinen kalten Hintern bekommen habe, während ich auf dem Balance Board den Abhang runterrutschte. Ist die Ziellinie erreicht, steuert man automatisch auf einen Parkplatz zu. Hier wurden zu vor Kisten mit hochexplosivem Material aufgestellt... Was das heißt, ist uns wohl allen klar! Booooooooooooooooooooom!

 

 

In den beiden angetesteten Spielen kam viel Freude auf. Das lag aber nicht nur am Gameplay, was sehr gut funktioniert hat, sondern auch an der Grafik, die sich auf jeden Fall verbessert hat. Prächtige Farben und sehr gute Bildqualität, genau so sollte ein Funspiel aussehen. Vor allem beim Beestie Boarding merkt man, dass die Entwickler sich Mühe geben und schon gegeben haben. Auch für das Gameplay ist Beestie Boarding das perfekte Minispiel, denn das Balance Board setzt sehr gut die Gewichtsverlagerung im Spiel um. Hier wird sogar vorher der Körperschwerpunkt ermittelt, um zu gewährleisten, dass auch wenn man nicht die optimale Sitzhaltung hat, der Hase im Spiel geradeaus rutscht. Ubisoft scheint also aus den Fehlern im zweiten Teil zu lernen. Diesen Titel sollten alle Hasenfreunde im Auge behalten und die die es werden wollen.

 

GC Update

 

Autor: Mario Kablau

 

Abseits von den Eindrücken der vier vorgestellten Minispiele konnten wir einem der Entwickler ein paar Fragen zum Titel stellen. Dabei kam zum Beispiel heraus, dass der dritte Teil auch endlich wieder eine in sich abgeschlossene Einzelspieler-Kampagne haben wird. Dabei schlüpft der Spieler wieder in die Rolle von Rayman und muss sieben Tage lang jeweils eine Reihe von Minispielen bestehen, um die Handlung voranzutreiben. Es wird also, ähnlich wie beim ersten Teil, nach dem Introvideo, das die Handlung einleitet, damit auch tatsächlich weitergehen. Hat man alle sieben Tage geschafft wird man ebenso mit vorgerenderten Videos belohnt, wie auch schon während der Geschichte. Sie folgt dabei dem Schema von der TV-Serie 24. Zu jeder Uhrzeit muss man ein bestimmtes Problem lösen, um weiter zu kommen.

 

Insgesamt wird es 50 Mini- und 20 Mikrospiele geben. Erste sind eingeteilt in verschiedene Kategorien, worunter auch die Tanzspiele und die er Balance Board gesteuerten fallen. Letztere kann man, weil die Wii Technik es nicht erlaubt, mehr als ein Board gleichzeitig anzuschließen, allerdings nicht simultan spielen. Bei den Tanzspielen und den „normalen“ Minispielen ist die jedoch sehr wohl möglich. In jeder Kategorie wird es in etwa gleich viele Aufgaben geben. Zwischen oder auch während der Minispiele gibt es ab und zu Werbeunterbrechungen. Dann kommen die Mikrospiele zum Einsatz. Hier geht es zum Beispiel darum, als erster Spieler nach einem Signal eine bestimmte Bewegung mit der Wiimote auszuführen, um Bonuspunkte zu bekommen. Jede dieser kleinen Aufgaben nimmt also höchstens 15 Sekunden in Anspruch und soll damit das Gameplay auflockern.

 

Technisch bin ich von dem Spiel absolut nicht angetan. Seit dem ersten Teil vor zwei Jahren hat sich nicht getan und schon damals war der Titel weit weg von schön. Heute sind wir jedoch noch ganz andere Kaliber, auch auf der Wii, gewohnt und das kann Rayman immer noch nicht mal ansatzweise bieten. Ebenso ist der immer noch nicht eingebaute Online-Modus eine echte Frechheit. Sowas ist einfach ein Muss in der heutigen Zeit. So langsam wird es wirklich etwas langweilig mit den Hasen. Hoffentlich merkt Ubisoft das bald und lässt sich mal was ganz Neues einfallen...

 

 

Fantastic Five Update

 

Autor: Mario Kablau

 

Auf dem Fantastic Five Event von Ubisoft in Köln, auf dem unter anderem eine fast fertige Version von Rayman Raving Rabbids TV Party gezeigt wurde, hatten wir die Gelegenheit uns den Titel noch ein weiteres Mal ganz genau anzuschauen. Spontan bleibt nur zu sagen: Der dritte Teil der Reihe ist doch deutlich besser als zunächst befürchtet und zuletzt von mir beschrieben. Zwar bleiben die Hauptkritikpunkte, wie miese Grafik und erneute Aufwärmung eines bekannten Konzeptes, aber die Entwickler hatten einige sehr gute Ideen, um das Spiel doch etwas interessant zu gestalten.

 

Am wichtigsten sind dafür natürlich die Minispiele. Es gibt zwar nur 50 Stück, dafür sind aber viele mit dem Balance Board steuerbar. Hat man das Board nicht, kann man diese natürlich auch mit klassischer Steuerung bedienen. Neben den Tanzeinlagen aus Teil 2 wurden auch einige Songs eingebaut, die sich mit echten Tanzbewegungen steuern lassen und vor allem zu viert großen Spaß machen. Auch die Shooter wurden überarbeitet und in das TV-Thema eingebaut. So muss man jetzt (erstmals auch mit vier Spielern) am Set eines klassischen Film (z.B. Hasenzilla) verirrte Rabbids in unpassenden Kostümen abschießen. Der knackige Schwierigkeitsgrad hat mich dazu noch sehr überrascht. Neue Rennspiele gibt es natürlich auch, wobei die meisten per Balance-Board gesteuert werden. Mal wird es zum Lenken benutzt, mal als Gaspedal und mal als Bügelbrett. Mangelnde Vielseitigkeit kann man dem Titel auf jeden Fall nicht vorwerfen.

 

Über sich hinaus gewachsen sind die Entwickler jedoch beim Humor. So werden zum Beispiel alle Minispiele von einem Rabbids-Promi präsentiert, darunter Dieter Kohlen und Chuck Moritz. Natürlich sind sie ihren Vorbildern passend nachempfunden, was vor allem beim Chuck extrem genial gelungen ist. Zu ihm passend präsentiert er das Spiel MissFit (überhaupt nicht angelegt an Wii Fit) und macht am Rande immer mal wieder brutal schwere Übungen. ;-) Doch auch der Humor in den Spielen stimmt, begeistert hat uns vor allem der Militär Drill. Hier macht ein Drill-Sergeant Übungen zur Morgenhygiene vor und man muss sie ihm per Bewegung nachmachen. Hierbei kommen dann so lustige Sachen raus, wie Rasur mit dem Deospray, Ohren-Reinigung per Zahnbürste oder andere lustige Kombinationen. Vor allem durch die gelungen eingefangene Situationskomik machen diese Art von Minispielen wirklich großen Spaß.

 

Zuletzt sei noch die Werbung erwähnt. Ab und an unterbricht das Spiel für eine Werbepause. Dabei handelt es sich dann um Mikrospiele, die auch mitten in einem Minispiel kommen können und auf selbiges auch Einfluss nehmen. Ist man selbst zum Beispiel schon ausgeschieden, gewinnt dann eine Werbepause, darf man wieder mitmischen. Gelungene Idee, die toll umgesetzt wurde und das Spiel deutlich auflockert, auch wenn die Pausen durchaus häufiger kommen könnten.

 

Die Mängel bleiben nach wie vor bestehen, aber es macht doch deutlich mehr Spaß, als zunächst befürchtet. Dummerweise gibt es immer noch keinen Online Mehrspieler-Modus, aber das ist eher eine Grundsatzentscheidung der Entwickler, die sich wohl nicht mehr ändern wird. Gepaart mit der lustigen Geschichte, die diesmal auch wieder ein Ende haben wird, könnten Freunde des ersten Teils durchaus auf ihre Kosten kommen. Vor allem, wenn man Teil 2 eh ausgelassen hat. Ansonsten muss man sich wohl fragen, ob das Balance Board und besserer Humor reichen, um einen weiteren Kauf zu rechtfertigen.

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

13.11.2008

Developer

Ubisoft

Publisher

Ubisoft

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (Lokal)

1-4


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