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Angespielt: Nintendo Wii

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Shaun White Snowboarding Road Trip

Sport

17.10.2008

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Dank des Balance Boards ist es nun endlich theoretisch möglich ein wirklich authentisches Snowboard Spiel auf Konsole zu bringen, bei dem man nicht nur auf irgendwelchen Buttons drückt, sondern reale Bewegungen nachahmt. Das dachte sich wohl auch Ubisoft und entwickelt deshalb Shaun White Snowboarding für Wii. Wie gut das Ganze funktioniert, zeigten uns die Entwickler des Spiels auf der Games Conventions 2008, aber auch selbst durften wir Fuß anlegen.

 

Die Wii Version trägt den Untertitel Road Trip. Dementsprechend ist auch der Karrieremodus aufgebaut. Am Anfang des Spiels startet man mit einem kleinen, alten Van und fährt von Location zu Location. Je mehr Events man meistert, desto besser wird auch die Ausrüstung, das Vehikel und umso größer wird auch eure Gefolgschaft. Am Ende seid ihr dann mit einem fetten Tourbus unterwegs. Auf eurem Trip verschlägt es euch u.a. nach Kanada, in die Alpen und als letzte Station in die Rocky Mountains, wo ihr dann auf Shaun White persönlich trefft.

 

Wie bereits erwähnt, steuert ihr euer Snowboard mit dem Balance Board. Verlagert ihr eurer Gewicht nach vorne, beschleunigt der Charakter, entsprechend nach hinten verlangsamt die Geschwindigkeit. Durch geschickte Gewichtsverlagerungen fahrt ihr unterschiedlich enge Kurven. Schnell auf die Zehenspitzen lässt den Boarder springen. Neben dem Balance Board wird aber auch noch die Wiimote genutzt: A und B sind für verschiedene Grabs, beide gleichzeitig gedrückt sorgt für noch komplexere Varianten. Das alles geht gut von der Hand und bietet wohl die authentischste Steuerung, die es jemals bei einem Snowboardspiel gegeben hat.

 

Grafisch ist der Titel solide, aber auch nicht mehr. Positiv sind die netten Hintergründe sowie die anscheinend stets flüssige Bildrate zu nennen. Negativ fallen die doch teils sehr matschigen Texturen auf. Auch die Partikeleffekte wie zum Beispiel beim Schnee hat man schon bei 1080° auf dem GameCube besser gesehen.

 

Aber gerade wegen der Steuerung sollten sich Fans des Genres das Spiel auf jeden Fall vormerken.

 

Fantastic Five Update

 

Autor: Sebastian Grote

 

Auf der Fantastic Five Tour 2008 von Ubisoft konnten wir nun erstmals etwas mehr vom neuen Stern am Snowboard-Spiele-Himmel antesten. In der uns gezeigten Demo durften wir zwischen vier verschiedenen Bergen wählen, die jeweils bis zu sechs Abfahrten hatten. Je höher man dabei dem Gipfel des Berges kommt, desto anspruchsvoller werden die Strecken. So konnte man auf den Pisten am Fuß des Berges noch relativ gut Punkte sammeln, während man in den luftigeren Regionen überhaupt erst mal dem Streckenverlauf gescheit folgen musste. Dies bedeutet allerdings nur, dass auch Strecken dabei sind, die man nicht sofort, sondern nur mit einiger Übung auf dem Balance Board meistern kann.

 

Apropos Balance Board, wir waren von der genauen Steuerung positiv überrascht, als uns nach kurzer Zeit schon ansehnliche Tricks gelangen. Während auf den Konkurrenzkonsolen sich die Polygone durch den Schnee fraßen, vollführten wir diverse Grabs und Flips in der Luft. Euer Boarder dreht sich dabei jeweils in die Richtung, in die ihr euer Gewicht verlagert. Wenn ihr einfach nur schnell ins Tal brettern wollt oder für die nächste Klippe mehr Schwung benötigt, so müsst ihr euch in der Fahrt auf eurem Schneebrett nach vorne beugen. Sprünge vollführt ihr, wie erwartet, indem ihr kurz in die Knie geht und einen Sprung andeutet. Das Balance Board reagiert dabei sehr sensibel. Auf der Wiimote wählt ihr mit dem A- oder dem B-Knopf, oder einer Kombination aus beiden, aus, welche Art von Trick ihr ausführen wollt.

 

Interessant waren auch die Unterschiede der einzelnen Fahrer. Im Menü wählt ihr nämlich einen Fahrer und einen Kameramann aus. Der Kameramann fährt dabei immer hinter euch und IST quasi die Kamera. Die Charaktere haben Werte wie Geschwindigkeit, Sprung, Balance usw. Dabei ist aber auch der Wert der Kameramänner wichtig, denn die Werte von Fahrer und Kameramann kombinieren sich. Weiteres nettes Feature ist das man einen Boost aufladen kann, je mehr Tricks man steht. Diesen könnt ihr sofort wieder einsetzen, um noch höhere Sprünge zu machen. Bei einem anderen Charakter handelte es sich nicht um einen Boostbalken, sondern um einen Balken der euch, wenn ihr ihn gut einsetzt, Zusatzpunkte bringt, ähnlich einem Multiplikator.

 

Das Spiel hat auf dem Event einen weiteren guten Eindruck hinterlassen. Grafisch kann es nicht mit anderen Konsolen mithalten aber versucht dies auch gar nicht erst, sondern setzt auf einen anderen Grafikstil. Ihr kommt euch wie ein wild gewordener Affe auf einem Snowboard vor. Spaß hat es auf alle Fälle gemacht und man kann gespannt sein auf unseren Test.

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

13.11.2008

Developer

Ubisoft

Publisher

Ubisoft

USK Freigabe

6+

Anzahl Spieler (Lokal)

1-2


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