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Angespielt: Nintendo Wii

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Blazing Angels Squadrons of WWII

Action

10.03.2007

Autor: Gunnar Schreiber

Ursprünglich sollte Blazing Angels auch zum Launch für Wii kommen, wurde dann aber kurzfristig verschoben. Nun erscheint es am 29. März 2007 und wir hatten die Gelegenheit, den Titel bei Ubisoft in Düsseldorf anzuspielen.

 

Blazing Angels ist eine Umsetzung von den bereits im letzten Jahr erschienen Varianten für Xbox und Xbox 360, enthält aber zwei zusätzliche Missionen und eine an die Wii perfekt angepasste Steuerung, worauf ich gleich eingehen werde. Der gerüchteweise implementierte Onlinemodus entpuppte sich leider mal wieder als Ente, im Gegenteil, die Wii Version besitzt gar keinen Multiplayer.

 

In Blazing Angels übernehmt ihr das Steuer eines von über 30 zur Auswahl stehenden Kampfflugzeugen der Alliierten und müsst im Szenario des Zweiten Weltkriegs verschiedene Aufgaben erfüllen. Diese sind sehr abwechselungsreich und beinhalten vom Flugblätter abwerfen bis zu Panzerkolonnen ausschalten, von strategisch wichtigen Gebäuden zerstören bis hin zu Luftschlachten alles, was das Kampfpilotenherz sich wünscht. Oftmals besteht eine Mission schon aus mehreren dieser Ziele.

Vor einer Mission kann man sich ein Flugzeug aussuchen, falls nicht eines vorgegeben ist, die sich alle in gewissen Charakteristika wie Geschwindigkeit oder Wendigkeit sowie Feuerkraft unterscheiden. Es ist also sehr wichtig, die richtige Wahl für die anstehenden Aufgaben zu treffen.

 

Wo Blazing Angels richtig auftrumpfen kann, ist bei der Steuerung. Ihr benötigt zum Spielen die Wiimote, aber hauptsächlich den Nunchuk, der quasi als Steuerknüppel fungiert. Kippt ihr den Nunchuk nach links oder rechts, dann fliegt das Flugzeug in die entsprechende Richtung, wobei euer Neigungswinkel in etwa analog von eurem fliegenden Untersatz umgesetzt wird. Kippt ihr den Nunchuk nach vorne, geht es abwärts, eine umgekehrte Bewegung lässt den Jet aufsteigen. Die Steuerung geht schon nach kurzer Zeit sehr gut von der Hand, so dass sich die Flieger nahezu perfekt und sehr authentisch manövrieren lassen.

Mit Z wird die Primärwaffe, mit C die Sekundärwaffe abgefeuert. Drückt ihr den Analogstick nach vorne, dann wird das Flugzeug schneller. Die Wiimote hat eher unwichtigere Funktionen. So könnt ihr mit der A Taste eine nette Verfolgerkamera dazuschalten oder beispielsweise mit einem Druck auf 2 das Fahrwerk ausfahren. Da ihr aber hauptsächlich den Nunchuk benutzt, hat sich in der Praxis sogar herausgestellt, dass es für Rechtshänder eine tolle Alternative ist, mal die Controller andersherum zu halten, also Nunchuk in der rechten Hand und Wiimote in der Linken.

 

Alles, was Ubisoft bei der Steuerung richtig macht, machen sie leider bei der technischen Umsetzung mal wieder falsch. Auch wenn das Geschehen meistens flüssig über den Bildschirm läuft, ist der Rest eher enttäuschend. Die Bodentexturen sind matschig, es gibt massive Anti-aliasing Probleme und viele Objekte flimmern stark. Im Klartext: Blazing Angels sieht schlechter aus als Rogue Squadron 3 und 4 auf GameCube, zwei Spiele, die in den Anfangstagen von Nintendos Vorgängerkonsole erschienen sind. Es ist wirklich sehr schade, dass die Entwickler sich da nicht etwas mehr Mühe gegeben haben. Denn die technische Präsentation überschattet mal wieder die spielerische Qualität.

 

Wer aber darüber hinweg sehen kann, der sollte unseren ausführlichen Test Anfang April erwarten. Dann verraten wir euch, ob Blazing Angels Squadrons of WWII wenigstens spielerisch auf Dauer überzeugen kann.

 

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

29.03.2007

Developer

Ubisoft Bukarest

Publisher

Ubisoft

USK Freigabe

12+


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