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Angespielt: Nintendo Wii

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Sonic und der schwarze Ritter

Jump 'n Run

30.01.2009

Autor: Mario Kablau

 

 

Wii-Sonic ist zurück!

 

Im März 2009 erscheint mit Sonic und der schwarze Ritte bereits das dritte Jump & Run mit dem Igel. Das Spiel ist zwar im engeren Sinne der direkte Nachfolger des vor zwei Jahren erschienenen Teils, unterscheidet sich aber doch deutlich von ihm. So ist das Setting natürlich komplett anders und nicht mehr in der Welt von 1.001 Nacht angesiedelt, sondern in der Arthus-Saga. Als größte Änderung aus dieser neuen Umgebung ergibt sich, dass Sonic nun ein Schwert trägt, mit dem er Gegner zu Fall bringen muss, was dazu führt, dass einige Level etwas langsamer geworden sind, da es dort für die Reihe untypisch viele Gegner gibt und dass man sich an neue Gameplay-Elemente gewöhnen muss.

 

So greift Sonic jetzt nicht mehr durch nach vorne preschen an, wenn man die Wii-Fernbedienung schüttelt, sondern schwingt das Schwert. Kombiniert man dies mit einem Sprung, dann wird ein Luftangriff ausgelöst. Hat man genug Energie gesammelt, dann kehrt die gewohnte Attacke jedoch zurück, kann aber nur eingesetzt werden, so lange ein genug Kraft dazu vorhanden ist. Das fügt ein taktisches Element zum Spiel, da man ja auf Zeit spielt und somit die Energie geschickt einsetzen muss, um die Welten möglichst schnell zu beenden.

 

Als zweite und wohl größte Änderung ist die komplett überarbeitete Steuerung zu erwähnen, die mir leider ziemlich die Lust am Spiel genommen hat. Den letzten Teil steuerte man nämlich noch ähnlich wie Mario Kart per quer gehaltener Wiimote und lenkte den Turbo-Igel durch Neigungen. Jetzt ist der Nunchuk Pflicht und bewegt den blauen Helden, während diverse Tasten und Gesten für Attacken usw. eingesetzt werden. Grundsätzlich funktioniert die Steuerung sehr gut, aber mir fehlt damit das Element, dass Sonic auf der Wii besonders gemacht hat. So ist es einfach ein weiteres Sonic-Spiel, das sich im Wesentlichen nicht von anderen Titeln der Reihe unterscheidet, abgesehen eben vom Schwert. Wer jedoch die alte Steuerung nicht mochte, der wird sich über diese Änderung sicher freuen.

 

Grafisch haben die Entwickler nochmal eine Schippe drauf gelegt, so dass es jetzt noch besser aussieht als der ohnehin schon sehr hübsche Vorgänger. Vor allem Bäume und Wasser konnten mich auf den ersten Blick begeistert. Die Musik ist eine Art Mischung aus Altem und Neuem. So gibt es sowohl orchestrale Stücke als auch die mittlerweile für Sonic typischen Rocksongs. Dazu wurden nach Aussage von Sega der Umfang größer und die RPG-Elemente ausgebaut, so dass ich mich trotz des in meinen Augen gegangenen Rückschritts bei der Steuerung sehr auf das Spiel freue.

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

März 2009

Developer

Sega

Publisher

Sega

USK Freigabe

nicht bekannt

Anzahl Spieler (Lokal)

1-4


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