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Angespielt: Nintendo Wii

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Academy of Champions

Sport

24.07.2009

Autor: Martin Küpper

 

 

 

Es wäre wohl der Traum eines jeden Fußball-Verrückten, vier Monate in einer angesehenen Fußball-Akademie von einer Legende wie Pelé trainiert zu werden. Ubisoft lässt diesen Traum mit Academy of Champions nun zumindest in virtueller Form wahr werden.

 

Doch lösen wir uns erstmal von dieser Thematik und schauen uns das Fußballspiel an sich an. Wie in Mario Strikers besteht die Manschaft aus fünf Spielern – einem Torwart und vier Feldspielern. Auch das Gameplay erinnert an Marios wildes Fußball-Gekloppe, doch es geht weitaus weniger hektisch und unübersichtlich zu. Im Grunde beschränkt sich das Spiel nämlich auf das, was man auch im normalen Fußball machen kann. Die einzige Ausnahme ist der Special Move. Hat man durch gute Aktionen die zugehörige Leiste aufgefüllt, kann man durch Schütteln der Wii Remote die individuell unterschiedliche Spezialfähigkeit des Spieles aktivieren.

 

Abgesehen davon spielt sich Acadeny of Champions fast wie ein normales Fußballspiel. Man läuft mit dem Analogstick, passt mit A zu einem Mitspieler, oder grätscht bei gegnerischem Ballbesitz nach der Pille. Beim Torschuss kann man per Pointer bestimmte Punkte im Tor anvisieren und dann mit B den Ball treten. Man weiß also immer wo der Ball ankommen soll, doch der Torhüter lässt sich nicht so leicht überwinden. Übrigens unterstützt das Spiel auch Wii MotionPlus, doch wofür die genauere Steuerung gebraucht wird ist bislang unklar.

 

Nun aber zurück zur oben angesprochenen Akademie, die übrigens eigentlich Brightfield Academy heißt. Im Storymodus schlüpft ihr in die Rolle eines Neulings in Pelés Fußballschule und euer Ziel ist es, eine bestmögliche Mannschaft zusammen zu stellen, um mit dieser gegen eine rivalisierende Akademie anzutreten. Dabei müssen zahlreiche Minispiele, wie etwa Zielschießen (in Anlehnung an Torwandschießen) absolviert werden, die dem Spieler Erfahrungspunkte einbringen. Doch das ist noch längst nicht alles. So kann man etwa auch neue Teammitglieder anwerben oder hart erspieltes Geld im Shop ausgeben, der übrigens von den verrückten Rabbids geführt wird. Hier gibt es neue Klamotten und sonstige Extras. Insgesamt soll der Storymodus laut Ubisoft rund 20 Stunden Umfang bieten und mehr als 12 Minispiele mit sich bringen.

 

Der eigentliche Höhepunkt wird aber vermutlich der Mehrspielermodus. Das Duell mit dem Kollegen vom NMag war jedenfalls sehr spaßig (Anm.: natürlich habe ich für 10do einen 3:1 Sieg heraus geholt). Besonders lustig: Man kann auch mit den Rabbids oder den Ubisoft Allstars (Sam Fischer, Altaïr, Rayman etc.) antreten. Allgemein ist das Charakterdesign eine der Stärken des Spiels, die comichaften Figuren sind wirklich nett anzusehen. Die zwei Arenen, in denen ich gespielt habe, waren allerdings nicht besonders hübsch und boten nicht mal Zuschauer.

 

 

Vorab-Fazit:

 

Die wichtigste Hürde hat Academy of Champions schon mal genommen: Es macht Laune. Ob das Spiel gegen Mario Strikers ankommt hängt nun einzig und allein davon ab, ob der Storymodus das hält was er verspricht und genug Abwechslung bietet. Der fehlende Online-Modus wird jedenfalls schwer zu verschmerzen sein.

 

 

Vielen Dank an Ubisoft für die Einladung.

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

TBA 2009

Developer

Ubisoft Vancouver

Publisher

Ubisoft

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1-2


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