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Angespielt: Nintendo Wii

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Red Steel 2

Ego Shooter

11.09.2009

Autor: Timo Hellmund

 

 

Preview zur gamescom-Version

 

Eine Traube von Menschen versammelte sich um den Monitor, der in einem Hinterzimmer des Ubisoft Business Bereichs auf der gamescom stand. Alle blickten gespannt auf den Screen und waren überrascht, was sie zu sehen bekamen. Der Creative Director von Red Steel 2, Jason Vandenberghe, und sein Assistent präsentierten eine neue Version und einhergehend ein neues Level.

 

Das Level spielt in einem Canyon und der Spieler steht vor einer heruntergelassenen Brücke. Wie immer im Wilden Westen ist der Schalter auf der anderen Seite. Folgerichtig befindet sich ein Weg neben der Brücke, der um den Canyon herumführt. Eine hügelige Passage, die es zu überwinden gilt. Sprünge werden dabei unmittelbar vor der Kante angezeigt und per Knopfdruck ausgeführt.

 

Nach dieser Passage folgt eine kleine Wildwest Stadt, in der sich einige Gegner aufhalten. Hier kommt die erste Neuerung ins Spiel: Die Shotgun. Es ist eine doppelläufige Schrotflinte, welche die Gegnergruppe auseinander reißt und ordentlich Schaden macht. Nach wenigen Schüssen waren die Gegner Geschichte. Interessant ist auch, dass man die Gegner durch einen Schwerthieb in eine Klippe stoßen kann, wobei der Wechsel zwischen Schwert und Flinte wie schon in den vorherigen Demos dynamisch ausgeführt werden kann. Auch explosive Fässer stehen an Häuserwänden und sind nützliche Hilfsmittel, um mehrere Gegner gleichzeitig auszuschalten. Nebenbei bemerkt, hat der Creative Director zu jedem Kopfschuss und Kill eine coolen Spruch abgelassen. Er war neben dem Spiel das Highlight bei Ubisoft.

 

Nun geht es weiter durch ein Gebäude und in den nächsten Abschnitt. Ab hier durfte ich das Level selbst antesten bzw. weiterspielen und traf sogleich auf einen neuen Gegnertypen. Ein stärkerer Ninja, der sämtliche Schüsse abblockt und sehr flink auf den Beinen ist. Hier zeigt sich, dass die KI nicht aus eingeweichten Brötchen besteht. Der Gegner greift geschickt an, sucht Deckung und weicht Attacken gekonnt aus. Wenn man bei ihm nicht aufpasst, sieht man recht schnell den Game Over Screen.

Doch nach einigen starken Schwerthieben auf seine Deckung durchbreche ich diese und kann zum finalen Hieb ausholen. Natürlich wieder mit einem coolen „You got him“ seitens Vandenberghe kommentiert.

 

Ein weiteres Feature ist das Wegstoßen der Gegner. Dieser Stoß richtet zwar keinen Schaden an, ist jedoch äußerst nützlich in brenzligen Situationen. Auch die Frage nach dem Geld ist geklärt, welches in den Levels verteilt herumliegt. Es wird zum Einkauf neuer Fähigkeiten eingesetzt, somit ist sicher, dass es ein Skillsystem in Red Steel 2 geben wird. Nach dem Besiegen des Ninjas ist der Schalter, der zu Beginn noch unerreichbar war, in greifbarer Nähe und das Demolevel ist zu Ende.

 

Auffallend ist wieder einmal der absolut flüssige Spielablauf und die fantastisch aussehende Grafik, deren Comicstil viel ausmacht und für eine gesunde Atmosphäre sorgt. Die Animationen sind gut, die Texturen recht scharf, die Effekte knallig. Wenn doch nur alle Wii Titel so aussehen würden. Wir waren jedenfalls schwer beeindruckt von der Red Steel 2 Demo auf der gamescom und können es kaum erwarten, die finale Version in die Finger zu bekommen.

 


 

Erstes Preview Red Steel 2 vom 28. Juli 2009

 

Autor: Martin Küpper

 

 

Red Steel 2

 

Vor dem Launch der Wii galt Red Steel als eines der interessantesten Projekte für die neue Konsole, doch letztendlich konnte der Titel den hohen Erwartungen nicht gerecht werden. Nun steht Red Steel 2 vor der Tür und verspricht mit neuem Setting und Wii MotionPlus Unterstützung alles besser zu machen. Nun konnte ich selber Hand anlegen und mich vom Potential des Spiels überzeugen.

 

Die Demo startete mit der bekannten Sequenz, in der der namenlose Held an ein Motorrad gebunden quer durch die Wüste geschleift wird. Schon jetzt wusste die Präsentation zu überzeugen. Die Sonne blendet die Sicht, der aufgewirbelte Dreck fliegt einem um die Ohren und die Explosion gegen Ende schaut einfach nur beeindruckend aus. Nachdem sich der Held von den Fesseln befreien konnte und das Motorrad mit einem gezielten Schuss unsanft zum Halten brachte, fand ich mich in einem modernen Gebäudekomplex wieder. Hier konnte ich mich zunächst an Türschlössern und herumstehenden Flaschen warm schießen. Das Zielen geht dabei wirklich leicht von der Hand und fühlt sich meiner Meinung nach noch ein Stück genauer als bei The Conduit an.

 

Als ich das Gebäude schließlich verlassen hatte, fand ich mich in der Western-Stadt wieder, die dank heller Leuchtreklamen in japanischer Schrift aber eher eine geschickte Kreuzung aus Wildweststadt und Fernostmetropole ist. Hier traf ich dann auch auf die ersten Gegner, die aber nach einigen Salben aus dem Revolver schnell erledigt waren. Blut fließt in Red Steel 2 übrigens nicht und auch die Gegner verschwinden kurz nach dem Tod – Ubisoft peilt also vermutlich eine Altersfreigabe ab 16 Jahren an.

 

Hier in der Stadt hatte ich dann auch endlich die Gelegenheit zu testen, inwieweit die Umgebung zerstörbar ist. Neben den eingangs erwähnten Flaschen gehen auch Kisten, Schilder, Telefonkästen und Ähnliches unter Beschuss kaputt und hinterlassen mit etwas Glück auch ein wenig Munition oder Cash, das man später im Laden ausgeben können wird.

 

Dann fand ich endlich das Schwert, auf das ich mich selbstverständlich am meisten gefreut habe. Auch hier konnte ich mich zunächst an harmlosen Bambusstöcken und Trainingspuppen austoben. Die Steuerung wird dabei tatsächlich 1:1 übertragen. Jede Bewegung mit dem Schwert wird sofort auf dem Bildschirm abgebildet, was sich wirklich toll anfühlt, aber auch eine gewisse Einarbeitung erfordert. Wer von Zelda und Co. gewohnt ist, das Schwert mit leichten Bewegungen aus dem Handgelenk zu schwingen, der wird Augen machen, denn bei Red Steel 2 muss man schon eine deutlichere Bewegung ausführen, um den Gegner zu treffen.

 

Dann tauchten auch schon die ersten Gegner mit Schutzrüstungen auf, die von Revolverschüssen nicht verletzt werden. Mit einigen gezielten Schlägen, fällt die Rüstung jedoch von ihren Körpern, wodurch man sie nun wahlweise mit Schwert oder Revolver erledigen kann. Natürlich greifen diese Gegner ebenfalls mit einem Schwert an, doch im Blockmodus, der mittels A-Taste gestartet wird, kann man die Angriffe leicht abwehren – sofern man das Schwert im richtigen Winkel entgegengesetzt der Schlagrichtung hält. Sobald der Gegner blinkt kann man ihn übrigens auch mit einer Konterattacke ausschalten. Abseits der Kämpfe fand ich vor allem das Knacken von Safes sehr interessant. Man dreht mittels kippen des Nunchuks am Schloss und hält sich dabei die Wii Remote ans Ohr um über deren Lautsprecher das Einrasten zu hören. Hat man den Safe geknackt gibt es als Belohnung dann einen ganzen Haufen Gold.

 

Nach einigen weiteren Kämpfen kam es zum Abschluss der Demo zur Konfrontation mit einem besonders gefährlichen Gegner. Da seine Keule so groß ist, dass man sie nicht blocken kann und sein einziger Schwachpunkt der Rücken ist, hat man im Kampf nur eine Chance wenn man mit seinen Angriffen mit raschen Seitwärtsbewegungen ausweicht um ihn dann mit Schwert oder Revolver von hinten zu attackieren.

 

 

Vorhab-Fazit:

 

Zu Red Steel 2 ist noch nicht viel bekannt. Über Story, Spielumfang und Ähnliches lässt sich bislang nur spekulieren. Die kurze Demo ließ sich aber schon sehr gut spielen und wusste mit guter Steuerung, spaßigen Schwertkämpfen und einem brillanten Stil zu punkten. Sollte der Titel das halten, was die Demo verspricht, dann steht uns mit Red Steel 2 ein echter Pflichtkauf bevor.

 

 

Vielen Dank an Ubisoft für die Einladung.

super

EU Release Chance

super

Tendenz

Release

26.03.2010

Developer

Ubisoft

Publisher

Ubisoft

USK Freigabe

16+

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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