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Angespielt: Nintendo Wii

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Silent Hill: Shattered Memories

Action

28.08.2009

Autor: Martin Küpper

 

 

Silent Hill: Shattered Memories

 

Seit der ersten Playstation gehören Ausflüge in das neblige Städtchen Silent Hill wohl zu den schaurigsten Erlebnissen vieler Videospieler. Doch während die ersten Teile bei Fans und Kritikern gleichermaßen gut ankamen, schwächelte die Serie zuletzt. Gerade Homecoming, der letzte Trip zum stummen Hügel, konnte nicht wirklich begeistern. Auf der Wii (sowie PS2 und PSP) versucht Konami nun die Serie zu alter Stärke zurück zu führen.

 

Die Story von Silent Hill: Shattered Memories ist für Fans altbekannt. Harry Mason hat schließlich schon im ersten Playstation Titel seine Tochter Cheryl gesucht. Doch lasst euch davon nicht zu dem Trugschluss verleiten, das Spiel sei bloß ein gewöhnliches Remake, denn abgesehen von der Story erinnert nicht viel an das Original. Tatsächlich ist selbst die Geschichte nicht eins zu eins übernommen, da der Spieler die Handlung mit seinen eigenen Entscheidungen aktiv beeinflusst. So mussten wir etwa direkt zu Beginn des Spiels einen kleinen Fragebogen ausfüllen, den wir möglichst ehrlich beantworten sollten. Neben harmlosen Fragen wie, ob wir mit einem Drink besser Relaxen können, gab es dabei auch intime Fragen. So mussten wir etwa auch beantworten, ob wir jemals einen Partner betrogen hätten. Da vor uns bereits ein anderer Journalist Hand anlegte und wir den Fragebogen ganz anders ausfüllten, stellte sich schnell heraus, inwieweit sich Entscheidungen wirklich auf das Spiel auswirken. Neben Kleinigkeiten wie einem Rätsel, indem wir einen Schlüssel aus Bier-, statt Coladosen fischen mussten, schlugen wir teilweise auch ganz andere Pfade ein und trafen auf andere Charaktere.

 

Der größte Kritikpunkt an Silent Hill waren stets die Kämpfe. In Shattered Memories hat man sich dem Problem geschickt entledigt, indem man kurzerhand alle Kämpfe gestrichen hat. Harry ist gegen die fiesen Monster komplett wehrlos, also heißt es Beine in die Hand nehmen und um das eigene Leben laufen. Wird es eng, könnt ihr die lichtscheuen Wesen mit eurer Taschenlampe zurück halten. Erwischt euch dennoch ein Gegner, schüttelt ihr ihn wie angezeigt ab und lauft weiter, bis man die Verfolger abgehängt hat. Im Gegensatz zu der hektischen Flucht steht das Erkunden. Mit einer Taschenlampe ausgerüstet, erkundet man die verlassene Stadt und löst das ein oder andere Rätsel, die anfangs aber noch recht Simpel sind. Die größte Hilfe ist dabei Harrys Handy. Wie es heut zu tage üblich ist, kann man damit nicht bloß telefonieren, sondern zum Beispiel auch auf der Karte die eigene Position checken, oder Fotos schießen, die oftmals übernatürliches ans Licht bringen.

 

 

 Vorab-Fazit:

 

Auf einer lauten, gut besuchten Messe, lässt sich der Gruselfaktor eines Horrorspiels natürlich nur erahnen. Doch schon so, waren wir wie gebannt von dem Geschehen auf dem Bildschirm. Die düstere Atmosphäre wird von der gelungenen Präsentation gestützt, ständig passiert etwas Skurriles und was gibt es bitte gruseligeres als Gegner, denen man nichts anhaben kann. Gepaart mit den Einflüssen der eigenen Entscheidungen und dem soweit abwechslungsreichen Gameplay, hat uns Silent Hill: Shattered Memories auf ganzer Linie überzeugt.

 

 Vielen Dank an Konami für die Präsentation.

 

super

EU Release Chance

super

Tendenz

Release

25.02.2010

Developer

Climax

Publisher

Konami

USK Freigabe

16+


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