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Angespielt: Nintendo Wii

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The Legend of Zelda: Twilight Princess

Action Adventure

20.11.2006

Bereits auf der E3 2005 hat Nintendo Präsident Satoru Iwata bestätigt, dass die Arbeiten an einem Spiel der Zeldaserie für Nintendo Wii bereits begonnen haben. Seit der E3 2006 ist klar, dass er damit wohl Twilight Princess gemeint hat, da der Titel nun sowohl für GameCube als auch für Wii erschein. Damit ist Wii die erste Konsole bisher, bei der es direkt zum Launch eine Spiel der Zelda-Reihe geben wird.

 

Wir führen den Titel bei unseren Wii-Previews, weil es wohl Nintendos Connect24 unterstützen wird. In welcher Form genau, ist allerdings noch nicht klar. Vielleicht wird es nachträglich neue Items oder Schätze geben. Neue Dungeons sich natürlich auch möglich.

 

In der E3-Demo gabes zwei Arenen zur Auswahl: Dungeon und Angeln. Am Ende des Dungeon ist dabei der obligatorische Bosskampf versteckt. Doch dazu später mehr. Im Dungeon agiert Midna als eine Art Führerin, während Links Fee als quasi Mauszeiger für den Pointer zur Verfügung steht.

 

Link visiert die Gegner über einen der Trigger auf dem Nunchuck an und schlägt über den B-Knopf auf der Unterseite der Wiimote. Links wird über den analogen Joystick des Anhangs bewegt und die Kamera mit dem Lock-On Button zentriert. Über den Tricker des Nunchuck wechselt die Ansicht in die erste Person und nun kann sich der Spieler mit der Fernbedienung umsehen. An das Zielen über den Pointer gewöhnt man sich wohl sehr schnell, so dass es keine Probleme gibt, Gegner mit Pfeil und Bogen zu besiegen. Allerdings braucht man eine ruhige Hand für weiter entfernte Gegner.

 

Die Kombination von Rumble, Lautsprecher im Controller und Steuerung über Wiimote und Nunchuck erschaffen einen sehr realen Eindruck von Links Welt. Man kann Hyrule wirklich erleben. Die Menüs werden über den "Mauszeiger" des Pointers bedient, Schwert und Schild über die beiden Controller. Schnellt man mit der linken Hand nach vorne, hebt Link sein Schild, um sich vor Angriffen zu schützen. Auch alle klassischen Angriffe von Link sind mit der Steuerung machbar und gehen sehr leicht von der Hand. Der Drehschlag wird dabei durch eine kreisende Bewegung des Nunchuck ausgelöst, was deutlich besser von der Hand gehen soll, als das Drehen des Joysticks bei den Vorgängern auf N64 und GameCube.

 

Pfeil und Bogen werden zwar mit einer Hand (Wiimote) bedient, allerdings muss mann wohl einen Knopf drücken, um die Sehne zu spannen, dann zielen und wenn man den Button loslässt, schießt der Pfeil seinem Ziel entgegen. Sichtbar und hörbar über den Lautsprecher im Controller! Link hat auch wieder Eisenstiefel in seinem Inventar. Damit kann er diesmal aber nicht nur starken Windböen oder brutalen Gegnern widerstehen, sondern auch Magnetfelder ausnutzen, um sich z.B. an die Decke hängen zu können.

 

Die revolutionäre Steuerung sorgt für ein nie dagewesenes Erlebnis, bleibt aber dabei so zurückhaltend, dass auch Leute, die lieber ein klassisches Zelda spielen wollen, sehr gut damit klar kommen und viel für ihre Vorlieben finden werden. Darüber hinaus sieht das Spiel einfach klasse aus und endlich kann man Link auch mal wieder pausieren lassen: Man nehme ein Boot. setze Link rein und fange an zu Angeln. Das ist Entspannung pur!

 

Beim Fischen wird die Wiimote einfach zurück gezogen und dann wie eine Angelrute wieder nach vorne und schon fliegt der Köder ins Wasser. Dabei rumbelt der Controller und erzeugt so ein extrem realistisches Angel-Gefühl, dass durch den Sound aus der "Hand" noch verstärkt wird. Sobald der Köder im Wasser ist, kann man ihn mit dem Pointer bewegen, um die Aufmerksamkeit eines Fisches auf ihn zu ziehen. Hat einer angebissen, muss man den Nunchuck herumschleudern, um die Leine wieder einzuholen und so den Fisch zu fangen. Erneut erzeugt das Rumble-Feature zusätzliche Echtheit des Angelns! Einfach genial!

 

Unterm Strich ist Zelda jede Minute Wartezeit wert, denn es ist einer der besten Titel aller Zeiten! Die Steuerung ist genial, es sieht toll aus und erstmals kann man sich wirklich als Link fühlen! Her damit!

 

Update 30.09.2006: Mittlerweile ist bestätigt, dass das Spiel auch nicht den WiiConnect24 Service unterstützen wird. Somit wäre eigentlich die Legitimation für Zelda entzogen in unserer Preview Rubrik zu bleiben, weil wir ja ausschließlich über Wi-Fi fähige Spiele berichten wollen. Da wir aber ein so schönes Preview mit massig Screenshots haben, machen wir bei Zelda Twilight Princess mal eine Ausnahme ;)

 

Update 20.11.2006: Wir haben die Wii Version gespielt! Ein Bericht!

 

Allen Skeptikern, die bisher sich noch unsicher waren, ob die neue Steuerung auf dem Wii auch bei Zelda funktioniert, sei gesagt: Die Steuerung funktioniert nicht nur, sie hebt das Spielgefühl auf ganz neue Höhen!

 

Auf der Olymptronica am vergangenen Wochenende konnten wir die aktuelle Demo zu dem Titel des Jahres anspielen. Zur Auswahl standen die zwei Bereiche, die auch schon die E3 Demo beinhaltete, sprich einen Teil des zweiten Dungeons und das Angeln. Allerdings enthält die Demo jetzt natürlich die finale Steuerung. Da die Levelabschnitte fast jedem bekannt sein dürften, werde ich weniger auf Details der Umgebung eingehen, sondern vielmehr mein Augenmerk auf die Betrachtung der Steuerung legen.

 

Zuerst habe ich das Dungeon gezockt und gleich mal mit dem Wiimote rumgefuchtelt. Sofort zieht Link das Schwert und schlägt in bewerter Manier um sich. Die Schlagabfolgen sind dabei keine 1 zu 1 Umsetzung der vom Spieler gemachten Bewegungen, sondern werden genauso so ausgeführt als wenn man eine Taste drücken würde. Dennoch macht das gleich auf Anhieb viel mehr Spaß, weil es den Spieler noch mehr ins das Geschehen versetzt.

 

Weiterer Vorteil dabei ist, dass man nun mit dem Schwert schlagen kann, auch wenn Link dabei geht. Möchte man also mehrere Kisten zerdreschen oder eine ganze Wiese mähen, dann geht das nun viel komfortabler. Als nächtes musste ich natürlich den Rundumschlag ausprobieren, der ausgeführt wird, indem man den Nunchuk einmal kurz rotiert. Auch das funktioniert einwandfrei und macht mächtig Spaß.

 

Ein paar Meter weiter erscheinen dann Gegner in der Ferne. Midna, die in der "normalen" Welt die Funktion von Navi aus Ocarina of Time übernimmt, erklärt dem Spieler, wie man den Bogen handzuhaben hat. Waffen und Gegenstände kann man auf die vier Richtungstasten des Steuerkreuz festlegen. Zum Aktivieren des Bogens wählt man diesen aus und hält dann die B Taste gedrückt. Nun erscheint ein Fadenkreuz auf dem Screen und man kann punktgenau sein Ziel anvisieren. Hat man dieses getan, lässt man die B Taste wieder los und der Pfeil fliegt geradewegs auf den Feind zu.

 

Diese Art der Steuerung ist viel genauer und schneller als das Anvisieren mit einem Analogstick und rechtfertig fast schon alleine den Kauf der Wii Version. Übrigens werden der Bumerang und der Enterharken, die ebenfalls in der Demo verfügbar waren, auf ähnliche Weise eingesetzt.

 

Leider konnten wir bei den Umgebungsgeräuschen nicht wirklich auf die Klangqualität des Lautsprechers im Wiimote achten.

 

Nach dem anstrengenden Kämpfen folgte eine entspannte Angelrunde. Ich fand damals das Angeln bei Ocarina of Time schon so spannend, dass ich mich Stunden mit aufhalten konnte. Die Vorstellung, dass man nun seine Angel quasi in jeden Tempel und jeden Fluss in ganz Hyrule halten kann, lässt mich frohlocken. Vor allem, weil die Steuerung auch hier so viel mehr Spielgefühl als früher bedeutet. Zum Auswerfen des Köders muss man die A Taste gedrückt halten und dann eine Ausholbewegung mit dem Wiimote machen. Lässt man im richtigen Moment den A Knopf los, fliegt der Köder genau ans Ziel. Nun kann man mit Bewegungen des Nunchuks den Schwimmer und den Köder bewegen. Beißt ein Fisch an, zieht man ruckartig den Wiimote nach oben und imitiert mit kreisenden Bewegung mit dem Nunchuk das Einholen der Leine. Das funktioniert alles einfach super und macht sehr viel Spaß.

 

Zusammenfassend muss ich deutlich sagen, dass schon die Demo ausreicht, um festzustellen, dass Zelda Twilight Princess der erwartete Kracher geworden ist. Ich kann dabei nur jedem raten, sofern es finanziell möglich ist, sich die Wii Version zu kaufen. Die neue Steuerung sorgt einfach für ein noch intensiveres und besseres Spielgefühl. Hinzu kommt noch, dass das Gameplay an sich anscheinend hauptsächlich aus anderen Teilen der Serie bekannte Puzzle und andere Elemente enthält, die vielleicht manchen Zelda Veteranen schon zu abgedroschen vorkommen werden. Die neue Steuerung sorgt aber dafür, dass selbst die Bewältigung der bekanntesten Rätsel wieder spannend wird.

Natürlich werden wir Zelda Twilight Princess ausführlich testen und auch ein Tagebuch dazu schreiben, indem wir von unserem Erlebnissen aus Hyrule berichten werden.

super

EU Release Chance

super

Tendenz

Release

08.12.2006

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

12+


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