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Angespielt: Nintendo Wii

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Animal Crossing - City Folk

Simulation

04.08.2008

Autor: Mario Kablau

 

 

Stadtvolk

 

Wer von Animal Crossing noch nie etwas gehört hat, der sollte sich schnellstens unseren Test zur DS-Version oder das Tagebuch zum Spiel durchlesen. Dort erfahrt ihr sehr genau, wie Animal Crossing eigentlich funktioniert. Hier die Kurzfassung: Man zieht als neuer Bewohner (und einziger Mensch, der Rest sind Tiere) in ein Dorf, dem man selbst einen Namen gibt und muss sich dort um alles kümmern, was halt so anfällt. Dazu gehört Blumen pflanzen, Bäume säen, Fische fangen, Früchte ernten etc. Die Mitbewohner unterstützen den Spieler und geben ihm zusätzliche Aufgaben, für deren Erfüllung er dann belohnt wird. So kann man nach und nach die zahllosen Gegenstände im Spiel sammeln, um dann irgendwann dann tatsächlich alle Möbelstücke gesammelt, sämtliche Klamotten getragen und alle Fische und Insekten gefangen hat. Dennoch ist Animal Crossing kein Spiel mit Ziel, sondern einfach eine Art Simulation des Dorfes, in dem man lebt und um das man sich kümmern muss.

 

Auf der Wii funktioniert es genauso, mit zwei wesentlichen Änderungen. Zum einen sind die zufälligen Besucher und einige Händler, die das Leben im Dorf selbst interessant gemacht haben, nun in eine Stadt ausgelagert, die man per Bus besuchen kann und zum anderen unterstützt es als erstes Spiel die Zusatzhardware WiiSpeak, Nintendos Voice Chat Lösung. Ansonsten haben sich nur Kleinigkeiten verändert, wie zum Beispiel, dass man nun auch neue Schuhe kaufen, Klamotten detaillierter selbst erstellen und auch eine Mii Maske tragen kann.

 

 

Die Neuerungen also sind nur teilweise wirklich neu, denn eigentlich kannte man alle diese Dinge schon vorher, nur eben an anderer Stelle. Da wir Wii Speak nicht testen konnten, kann ich dazu auch aktuell noch nichts sagen. Es wurde jedoch bestätigt, dass es tatsächlich in der Lage sein soll, Umgebungsgeräusche herauszufiltern, so dass man wirklich nur die Stimmen hört und nicht auch noch die Freundin, die sich im Bad gerade die Haare föhnt oder in der Küche einen Kuchen mixt. Ob das wirklich funktioniert, wird sich jedoch noch zeigen müssen.

 

Überrascht hat mich, dass man am Stadttor auch die Option hat, seine Figur auf den DS zu übertragen und zwar nicht auf den Vorgänger Wild World, sondern per Download Spiel direkt auf das System. Man kann die Figur dann mitnehmen und bei einem Freund weiterspielen bzw. ihn besuchen. Am Schluss muss man sich jedoch wieder zurück teleportieren, sonst gehen alle Gegenstände im Besitz verloren. Macht ja auch Sinn, denn der Speicher des DS ist ja nur solange aktiv, wie das System auch eingeschaltet ist. Testen durfte ich dieses Feature leider trotz zwei vorhandener Konsolen und mitgebrachtem Handheld nicht, also kann ich leider keine weiteren Details dazu schreiben.

 

Ansonsten ist alles beim Alten, vor allem die Grafik hat sich kaum entwickelt. Es ist einfach eine Mischung des Konzepts auf dem DS und der Grafik auf dem GameCube. Die Steuerung hat mich auch etwas enttäuscht, zwar klappt alles einwandfrei, aber Bewegungssteuerung gibt es gar nicht, obwohl das ja wirklich nahe liegen würde. Die Steuerung der Figur per Pointer oder Joystick auf dem Nunchuk funktioniert sehr gut. Die Gegenstände scheinen sich auch kaum verändert zu haben, jedenfalls habe ich als langjähriger AC-Zocker in meiner Session nicht einen Gegenstand gesehen, den ich noch nicht kannte. Hoffentlich ändert sich das noch.

 

 

Insgesamt in Animal Crossing nach wie vor gelungen, aber mich enttäuscht der fehlende Mut zur Veränderung von Nintendo sehr. Ich werde das Spiel zwar genießen, aber sicher nicht so lange, wie ich das auf dem DS getan habe, da es einfach zu wenige Neuerungen gibt. Unterm Strich bleibt ein solider Titel, der vor allem für AC-Neulinge ein Pflichtkauf sein dürfte, Veteranen, die unbedingt online richtig reden wollen, kommen wohl auch nicht dran vorbei. Mal sehen, was noch so für interessante Neuerungen kommen...

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

Q4 2008

Developer

Nintendo

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

nicht bekannt

Anzahl Spieler (Lokal)

1

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

1-4


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