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Angespielt: Nintendo Wii

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Zack & Wiki

Adventure

23.08.2007

Autor: Gunnar Schreiber

 

Preview von der Games Convention 2007:

 

Capcom hat es sich offensichtlich auf die Fahne geschrieben, dass Spiele nur dann für ein System gemacht werden, wenn sie perfekt dazu passen, die Hardware-Basis stimmt und wenn die Spiele einfach grandios gut sind. So ist es auch bei Zack & Wiki nicht anders, denn das Spiel bringt das schon tot geglaubte Genre der Point and Click Adventures auf der Wii zu neuem Leben und verwendet dabei die Wiimote auf durchdachte und sinnvolle Weise. Spätestens seit IGN vor ein paar Wochen die „Buy Zack & Wiki“ Kampagne gestartet haben, sollte klar sein, dass das Spiel vermutlich einiges auf dem Kasten hat und wir haben uns auf der Games Convention jetzt selbst davon überzeugen können.

 

Wie schon gesagt, ist es ein klassisches Point and Click Abenteuer, in dem man die Figuren nicht selbst steuert, sondern den Zeiger der Wiimote dazu einsetzt, auf dem Bildschirm das gewünschte Ziel einfach anzuklicken. Zack läuft dann sofort zu diesem Punkt. Bestimmte Objekte, wie Bäume oder Gegenstände kann man durch einen Klick aufheben und/oder untersuchen. Die meisten davon haben im jeweiligen Level eine besondere Verwendung und sollten also gut verwahrt werden. Schüttelt man die Wiimote auf dem Spielbildschirm, dann wird der Affe Wiki zu einer goldenen Glocke, mit der man allerhand tolle Sachen machen kann, wie zum Beispiel eine Schlange in einen Greifarm umwandeln, um damit einen hoch hängen Schlüssel erreichen zu können.

 

Damit wären wir auch schon beim Spielprinzip. Dieses ist hier in verschiedene, voneinander völlig unabhängige Episoden eingeteilt, an deren Ende immer eine Schatztruhe steht, die es zu erreichen gilt. Dazu muss man nicht nur seinen Körper einsetzen und z.B. mit der Wiimote realistisch Bäume fällen, sondern auch eine gehörige Portion Verstand. Während die ersten Aufgaben noch recht überschaubar und demnach meist schnell gelöst werden, wird es im Laufe des Spiels immer komplexer und mehrschichtiger. Einige der späteren Aufgaben sollen durchaus 1-2 Stunden in Anspruch nehmen, bevor ihr die Schatztruhe erreicht. Dabei sind die Rätsel nicht willkürlich und unsinnig komplex, sondern so, dass man sich nach 30 Minuten grübeln und gefundener Lösung fragt, warum man nicht schon nach 2 Minuten da drauf gekommen ist.

 

Die Grafik ist wahrlich einzigartig. Der traumhafte Cell-Shading-Look übertrifft sogar die Grafik von Zelda – The Wind Waker um Längen. Doch vor allen Dingen der Stil überzeugt bei Zack und Wiki. Alles wirkt wie aus einem Guss und es macht einfach Spaß, beim Spiel einfach nur zuzusehen. Obwohl es nur für einen Spieler gedacht ist, kann man die Rätsel sicherlich auch mit mehreren Leuten lösen. Ob es dann schneller geht, darf angezweifelt werden, denn zu viele Köche verderben bekanntlich den Brei, wie wir zu dritt auf der Messe leider auch feststellen mussten. Technisch ist am Spiel auf jeden Fall genauso wenig auszusetzen, wie spielerisch, weshalb wir ab sofort die „Buy Zack and Wiki“ Kampagne unterstützen! Also: Vorbestellen und am 7. Dezember spielen. Es lohnt sich!

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

18.01.2008

Developer

Capcom

Publisher

Nintendo

USK Freigabe

6+


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