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Angespielt: Nintendo Wii

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Goldeneye

Ego Shooter

22.08.2010

Autor: Gunnar Schreiber

 

 

Auf der gamescom hatten wir die Gelegenheit Goldeneye für Wii genauer anzuschauen. Vorneweg aber ein paar Infos für diejenigen, die noch nicht so viel von dem Spiel gehört haben. Goldeneye ist ein Egoshooter exklusiv für Wii und kein Remake des gleichnamigen N64 Hits, sondern eine Neuinterpretation des Films. Dennoch versprechen die Entwickler eine Menge Spielelemente sowie die Atmosphäre des N64 Spiels einzufangen. James Bond wird in dem neuen Goldeneye von Daniel Craig verkörpert, da er der moderne Bond ist. Dementsprechend wurde auch das Gameplay angepasst. Wie das aussieht, werde ich im Folgenden erläutern.

 

Wer der den Film kennt, der weiß, dass Bond auf der Suche nach der geheimen Basis von Alec Trevelyan in Kuba mit seinem Flugzeug abgeschossen wird und im Dschungel notlanden muss. Da das Spiel aber modernisiert wurde, spielt das aktuelle Szenario stattdessen im Dschungel von Nigeria. Doch leider ist Bond nicht wirklich im Niemandsland gestrandet und trifft schon nach wenigen Metern auf Feinde. Wer jetzt wild drauf los ballert, wird wenig später sich gegen eine ganze Menge mehr Schergen zu Wehr setzen müssen. Denn wird Bond entdeckt, rufen diese nach wenigen Sekunden Verstärkung. Dann kommt auch schon mal ein Hubschrauber angeflogen und setzt gleich mehrere Soldaten ab. Wesentlich munitions- und gesundheitsschonender ist es also zu versuchen, die Gegner nach und nach, still und leise auszuschalten. Dazu schaut ihr am besten, wer gerade etwas alleine steht, schleicht euch an und erledigt ihn mit einem Nahkampfangriff. Andere Gegner schaltet man lieber mit der schallgedämpften Walter PPK aus.

 

Darüber hinaus bietet der Dschungel mehrere Wege ans Ziel. Je nach Wahl des Pfades, wird das Gameplay eher action- oder mehr schleichlastig ausfallen. Aber letztendlich liegt die Entscheidung immer bei euch, da ihr auch jederzeit die Rifle auspacken und wild umherballern dürft, wenn das mehr eurem Stil entspricht. Hin und wieder sichern Selbstschussanlagen den Weg. Kommt ihr in deren Reichweite, werdet ihr als Feind entlarvt und attackiert. Aber auch hier bleiben euch zwei Möglichkeiten: Entweder ihr nutzt euer Smartphone, um den Laptop mit der Steuerung der Ballermänner zu hacken und dann die Kontrolle zu übernehmen, inklusive Abschuss der nahenden Schergen oder ihr zerstört einfach den Laptop.

 

Das Missiondesign lässt also einige Freiheiten und erinnert deshalb vom Gameplay und Spielgeschwindigkeit her tatsächlich und zum Glück an Goldeneye auf dem N64. Außerdem hat man uns nochmal bestätigt, dass es auch in der Neuauflage unterschiedliche Schwierigkeitsgrade, mit verschiedenen Missionszielen geben wird.

 

Technisch gibt es ebenfalls nicht allzu viel zu meckern. Klar sieht die Absturzsequenz eher bescheiden aus und manche Texturen könnten was schärfer sein, dafür überzeugt der Dschungel mit Detailliebe, kaum Kantenflimmern, netten Nebeleffekten und läuft die ganze Zeit flüssig, was bei einem Egoshooter so ziemlich das Wichtigste ist.Was wir also bisher von der Singleplayerkampagne gehört und gesehen haben, lässt auf jeden Fall auf eine würdige die Neuauflage schließen.

 

Natürlich durften wir auch den Multiplayermodus ausprobieren. Gleich vorneweg ein paar Fakten: Über 200 Kombinationsmöglichkeiten von Einstellungen, 4 Spieler Splitscreen und 8 Spieler online, 10 Maps in jeweils zwei Varianten (online größer da mehr Spieler gleichzeitig), über 40 Charaktere, Rangsystem, online auch Perks und das Wichtigste: Licensce to kill ist dabei! Bei der Einstellung tötet jeder Treffer sofort. Interessanterweise hatte sich genau diese Einstellung damals bei vielen Zockern zum Favoriten herauskristallisiert.

 

Spielbar war auf der Messe nur eine Karte, die man auch schon aus diversen Videos kennt. Zocken durften wir leider nur mit dem Classic Controller (darunter auch dem goldenen!), uns wurde aber versichert, dass sie sich sehr viel Mühe mit der Wiimote Pointersteuerung geben und dass es ähnlich viele Optionen gibt zur Modifikation der Steuerung wie beispielsweise bei Call of Duty Modern Warfare Reflex Edition oder The Conduit.

 

Die Splitscreenmatches machen tatsächlich sehr viel Spaß und erinnern halt an alte Zeiten. Durch die Onlinerevolution in den letzten Jahren, waren Splitscreenmultiplayer in Egoshootern fast gänzlich in Vergessenheit geraten. Umso mehr macht es nun wieder Spaß einzusteigen, gerade weil das Spielgefühl sehr an die Klassiker erinnert. Ihr ballert ohne großen Schnickschnack, jeder Charakter hat entweder eine Spezialattacke oder als Ersatz Granaten und eine simple Nahkampfattacke rundet das Ganze ab.

 

Die verfügbare Map ist gut designt und bietet genug Möglichkeiten, sich zu verstecken oder mal jemanden zu überraschen. Die Steuerung geht auch gut von der Hand, auch wenn es mittlerweile wirklich schwer fällt auf ein klassisches Pad umzusteigen, wenn man sich einmal an die deutlich überlegende Pointersteuerung gewöhnt hat.

 

 

Weitere Infos erfahrt ihr in unserem Video-Interview mit der Producerin von Goldeneye.

 

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

02.11.2010

Developer

Eurocom

Publisher

Activision

USK Freigabe

nicht bekannt

Anzahl Spieler (Lokal)

2-4

Anzahl Spieler (Wi-Fi)

2-8


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