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Angespielt: Nintendo Wii

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Der Schattenläufer und die Rätsel des dunklen Turms

Adventure

26.08.2010

Zum Video-Preview

Autor: Martin Küpper

 

 

Schattenspieler auf der Wii

 

Wer kennt das nicht? Nach einer durchzechten Nacht ist man oftmals nur noch ein Schatten seiner selbst. So oder so ähnlich ergeht es auch dem jungen Protagonisten aus Konamis "Der Schattenläufer und die Rätsel des dunklen Turms". Allerdings befindet sich der Kleine in einer weitaus komplizierteren Lage, denn Aspirin und viel Schlaf bringen seinen Körper nicht wieder auf Tour – er, oder besser sein Schatten, ist nämlich tatsächlich vor seinem Körper getrennt worden.

 

Um diesen wiederzuerlangen turnt und knobelt er sich durch den erwähnten Turm bis an die Spitze. Doch als Schatten kann er dafür nicht einfach über Kisten und Balken springen – er nutzt die Schatten, die eben solche Objekte werfen. Ich habe mich vor dem Spielen der Demo offengestanden gefragt, wo das einen spielerischen Unterschied machen sollte. Ob man nun von einer Kiste zur nächsten oder über deren Schatten springt – da ist doch kein Unterschied! Falsch gedacht. Während man feste Bauwerke nur schwer manipulieren kann (außer man hat zufällig ein wenig Sprengstoff oder eine Abrissbirne zur Hand), ist ein Schatten doch leicht über Lichteinflüsse zu manipulieren. Genau das ist beim Schattenläufer der entscheidende Punkt, der das Spiel so einzigartig macht.

 

Mit der Unterstützung einer kleinen Fee, die ihr per Wiimote wie einen Cursor über den Bildschirm bewegen könnt, ist es möglich Lichtquellen zu verschieben und somit die Schatten zu verzerren. So kann man etwa die Schatten lang genug ziehen, um den Weg zu einer höher gelegenen Plattform frei zu machen. An Portalen kann man den Blickwinkel mit dem Steuerkreuz seitlich um 90° verändern; so wird aus einem länglichen Schatten eine Treppe, die man hinauf steigen kann. Doch Vorschicht! Durch den Perspektivwechsel kann man dem kleinen Jungen auch den Borden unter den Füßen rauben. Dank fair verteilter Rücksetzpunkte ist ein solches Missgeschick aber kaum frustrierend.

 

Um diese Idee ist im Grund aber ein klassisches Spiel gestrickt, bei dem Schalter gefunden oder Abgründe mit schwebenden Plattformen überwunden werden müssen und auch gekämpft wird hier und da. Der Kampf gestaltet sich aber recht einfach: Mit der B-Taste lässt man immer gleiche Kombos vom Stapel, denen die Gegner zumindest in der spielbaren Demo nicht viel entgegenzusetzen haben. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich von diesem Spielelement halten soll, das fertige Spiel wird zeigen ob die Kämpfe eine gewisse Dynamik in den Spielverlauf bringen können. Immerhin soll es später auch andere Waffen geben. Außerdem wird man die Waffen auch im Spielverlauf verbessern können.

 

Vorab-Fazit:

 

Würde der Schattenläufer für 1.000 oder 1.500 Punkte via WiiWare erscheinen (das nahm ich fälschlicherweise an), wäre ich schon fast geneigt von einem sicheren Hit zu sprechen, aber da das Spiel für einen deutlich höheren Preis über die nicht virtuelle Ladentheke gehen wird, habe ich schon einen anderen Anspruch und stelle mir vor allem eine Frage: Wird das Spiel genug Umfang bieten? Oder anders gesagt, ist die zweifelsfrei geniale Spielidee so abwechslungsreich und gut umgesetzt, dass sie im Laufe des Spiels nicht dröge und uninteressant wird? All das wird erst das Review beantworten können. Fürs erste gibt es aber den schrägen Daumen nach oben. Schließlich ist auch die optische und akustische Präsentation absolut stimmig – ich hoffe nur der verpixelte Schatten war dem Fernseher zu verschulden.

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

11.2010

Developer

Konami

Publisher

Konami

USK Freigabe

nicht bekannt

Anzahl Spieler (Lokal)

1


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