Login

Passwort vergessen?

Konto erstellen


Angespielt: Nintendo Wii

< zurück

Boogie

Party

26.08.2007

Autor: Mario Kablau

 

Preview von der Games Convention 2007:

 

Partyspiele haben auf Wii Hochkonjunktur und gerade EA ist mit einigen Spielen vertreten. Mit Boogie versucht die Firma Tanz und Karaoke zu vereinen. Durch die teils sehr miesen Noten von amerikanischen Medien überrascht, haben wir uns den Titel auf der GC mal ausführlicher angesehen und können zumindest teilweise Entwarnung geben.

 

Boogie ist halt was anders als die meisten anderen Spiele dieser Art. Es werden nicht grundsätzlich alle Fehler sofort mit Punkteabzug bestraft. EA hat vielmehr versucht strikte Vorgaben mit einer Menge kreativen Freiheiten zu ergänzen. Wenn man zum Beispiel tanzt, dann muss man zunächst erstmal nur Wiimote und Nunchuk im Takt bewegen. Wie man das genau macht, bleibt dem Spieler selbst überlassen. So können Bewegungsmuffel einfach ein wenig im Takt wackeln, während Tanzbären eine heiße Sohle aufs Parkett legen können. Damit dies aber nicht zu eindimensional wird, hat man das Spielsystem um besondere Ereignisse erweitert. So kann man mit der A Taste seinen Tanzstil während eines Liedes ändern, oder sogar, indem man die Taste gedrückt hält eine Pose ausführen, wo man dann mit entsprechender Bewegung der Controller ein Ziel auf dem Bildschirm anvisieren muss. Durch das Tanzen füllt sich außerdem eine Leiste auf. Ist der obere Rand erreicht, kann mit B die so genannte Boogie Power getriggert werden. Nun müssen die Controller schnell in die auf dem Bildschirm angezeigten Richtungen bewegt werden. Solche Manöver bringen natürlich besonders viele Punkte.

Das Tanzen macht Spaß und hat mehr Tiefgang als auf dem ersten Blick erwartet. Man sollte aber auch keine Komplexität wie man zum Beispiel in den Dance Dance Revolution Spielen von Konami erwarten.

 

Weiterer wichtiger Bestandteil des Spiels ist das Singen. In diesem Karaokemodus kommt das mitgelieferte Mikrofon zum Einsatz. Zur Auswahl stehen jede Menge lizenzierte Songs aus den letzten vier Dekaden, so dass für jeden Partygänger was dabei sein sollte. Nun kann man noch einstellen, wie laut die eigene Stimme aus den Boxen ertönen soll, so dass man auch theoretisch seinen schiefen Gesang komplett durch die Originalstimme ersetzen kann. Beim Singen wird der Text eingeblendet und man muss die ungefähren Tonlagen treffen. Je besser man das schafft, desto mehr Punkte bekommt man. Das funktioniert so weit ganz gut und für Spieler, die nur Nintendosysteme besitzen, eine willkommene Alternative zu Sonys Singstar.

 

Das ist allerdings noch nicht alles, was Boogie zu bieten hat. Man kann nämlich noch seine Tanzvideos mit einem Kreativprogramm bearbeiten und dann abspeichern. Dabei wird jedes Video in vier verschiedenen Kamerawinkeln aufgenommen. Die Szenen lassen sich dann am Ende beliebig mischen, wobei auch nachträglich die Kamera noch manipulierbar ist. Außerdem stehen viele nette Effekte zur Auswahl wie Objekte die eingeblendet werden oder eine Möglichkeit einen eigenen Text durch das Video laufen zu lassen. Dieser Modus ist durchaus ein netter Bonus zum eigentlichen Spiel.

 

Bleibt also festzuhalten, dass Boogie auf jeden Fall Spaß macht und sicherlich für Fans von Partyspielen interessant ist. Wie gut das Spiel aber tatsächlich abschneidet, werden wir erst nach dem Release am 30.08. wissen.

 

super

EU Release Chance

gut

Tendenz

Release

30.08.2007

Developer

EA

Publisher

EA

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung

Anzahl Spieler (Lokal)

1-2


Aktuell auf 10doTV

10do Show

Oktober-Ausgabe: Die Metroid-Reihe

RSS-FeedDie 10do Show in iTunes