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Die Nintendo Wii

Durch den Erfolg des Nintendo DS beflügelt, entschied sich Nintendo dazu, auch im Heimkonsolenbereich einen ähnlichen Weg zu gehen. So soll die neue Konsole - zunächst unter dem Codenamen Revolution bekannt - nicht mit der hochgezüchteten Technik der Konkurrenz mithalten, sondern vor allem ein völlig neuartiges Spieleerlebnis bieten. Darüber hinaus legt man nun bei Nintendo auch sehr viel wert auf das Äußere, weshalb die Konsole sehr klein, leicht und stylisch aussieht.

 

Das Besondere an ihr ist jedoch der Controller. Bekannt als Wii-Remote (kurz: Wiimote) sieht die Steuerungseinheit nicht länger wie ein typischer Controller aus, sondern hat die Form einer Fernbedienung und deutlich weniger Knöpfe. Über eine Sensorleiste, die auf oder unter dem Fernseher angebracht werden muss, ermittelt die Konsole den genauen Standpunkt des Controllers im dreidimensionalen Raum. Damit ist es möglich, direkt mit der virtuellen Umgebung im Spiel zu interagieren. So kann man zum Beispiel ganz einfach Tennis spielen, in dem man die Wiimote wie einen Tennisschläger hält und im richtigen Moment zum Schlag ausholt. Ähnlich funktioniert das bei Golf, Baseball und viele anderen innovativen Spielen. So kann man nun auch endlich bei The Legend of Zelda selbst das Masterschwert schwingen, statt nur einen Knopf zu drücken und Link den Spaß zu überlassen.

 

Die Konsole ist am 8. Dezember 2006 in Europa auf den Markt gekommen. Das Paket kostet 249,- € und ist damit deutlich billiger als die Konkurrenz und enthält die Spielesammlung Wii Sports (Mit Tennis, Baseball, Golf, Bowling und Boxen). Darüber hinaus bietet die Konsole noch einiges mehr: Die Wii Kanäle und WiiConnect24.



Infos zum Wii-Controller

Die folgende Liste beinhaltet alle bisher bekannten Features und Daten zu Wii und dem innovativen Controller:

  • Ein Sensor, der ober- oder unterhalb des Fernsehers platziert wird, registriert Handbewegungen in 3D. Man kann also neben Oben, Unten, Links und Rechts auch Vor- und Rückwärtsbewegungen durchführen. Der Sensor ist eine etwa 20 cm lange Leiste, die mit einem 5m Kabel ausgestattet ist. Die Reichweite der Sensorerfassung soll bei bis zu 10m liegen.
  • Auf der Oberseite befindet sich ein Steuerkreuz und der A-Knopf sowie die drei Tasten -, + und Home. Der B-Knopf befindet sich auf der Rückseite. Weiter unten befinden sich die Tasten 1 und 2, die dann zum Einsatz kommen, wenn man NES-Spiele spielt und den Controller quer hält.
  • Das Pad ist beliebig erweiterbar, da die linke Hand frei ist. An die Unterseite des kabellosen Controllers kann man solche Erweiterungen anschließen. Es wird dazu quasi einen extra Controller namens Nunchuck geben, mit einem analogen Joystick, auf dessen Rückseite sich noch zwei Trigger-Tasten befinden
  • Zur Festellung der Neigung des Controller ist ein Tilt-Sensor eingebaut, wie schon in diversen GBA-Spielen.
  • Das Rumble-Feature ist wieder Standard und die Lämpchen an der Unterseite zeigen, welchen Controller man in der Hand hält und informieren beim booten der Konsole über den Ladezustand der Batterien. Leuchten alle 4 LEDs, dann hat man noch mindestens 75% der maximalen Power. Eine Lampe weniger bedeutet 25% weniger Energie.
  • Weiteres innovatives Feature des Controllers ist der eingebaute Lautsprecher. Dies soll ein noch besseres 3D Raumklangerlebnis ermöglich. Spannt man zum Beispiel einen Bogen, hört man das Knarzen der Sehne und das Geräusch des Pfeiles aus dem Controllerlautsprecher, das Einschlagen des Projektils in eine Wand aber aus dem Fernseher.
  • Außerdem enthält auch die Nunchuck-Erweiterung Bewegungssensoren, die aber nicht so flexibel einsetzbar sind, wie die in dem Freihandcontroller.
  • Das Pad wird durch zwei AA Batterien betrieben. Damit werden Betriebszeiten zwischen 30 und 60 Stunden erreicht, je nachdem wie intensiv der Controller in einem Spiel genutzt wird..
  • Der Wii Zapper ist ein Aufsatz, in den man Wiimote und Nunchuk einsetzen kann, um Spiele aus der Egoansicht noch realistischer zu spielen. Der Zapper ist im Dezember 2007 zusammen mit Link's Crossbow Training in Europa erschienen.



Technische Daten (soweit bekannt)

CPU

IBM-Prozessor, Codename "Broadway"

GPU

ATI-Chipset, Codename "Hollywood"

W-LAN-Fähigkeit

Eingebaut

Wi-Fi

Unterstützung für kabellosen Internetzugang

Flash-Memory

512 MB on Board, beliebig erweiterbar (SD-Karten)

Peripherie

Kabellose Controller inklusive Lautsprecher, 2 USB-Ports, SD Karten Anschluss

Laufwerk

Selbstladendes Combo-Drive geeignet für Dual-Layer DVDs und GameCube Discs

Abwärtskompatibilität

Via Game-Download abwärtskompatibel bis zum NES, Third Party Spiele wie Sega Mega Drive oder PC Engine



Bilder von Wii und Controller


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