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Schlafen und mehr im gamescom Camp

17.09.2013

Autor: Christian Kohls

 

Das gamescom Camp befindet sich während der Zeit der Messe im Jugendpark Köln direkt am Rhein. Ab Mittwochnachmittag kann man einchecken. Tatsächlich ist man innerhalb von ca. 15 – 20 Minuten nach einem Gang über die Zoobrücke am Nordeingang der Messe. Es ist also bequem möglich, auf den letzten Drücker aufzustehen und noch rechtzeitig zur Eröffnung an Ort und Stelle zu sein.

 

Ein Manko ist der stolze Preis von 30 Euro pro Nacht. Zwar gibt es mit jeder weiteren Nacht niedrigere Preise für den Aufenthalt, diese sind allerdings erst erwähnenswert, wenn man alle vier Nächte dort bleibt und ca. 20 Euro spart. Wenn man kein eigenes Zelt und Luftmatratze hat, kann man sich für einen Aufpreis auch in einem der zahlreichen Acht-Personen Zelte einmieten, in denen Feldbetten für die Bewohner bereit stehen.

 

Auch wenn die Preise für einen Camping Aufenthalt recht hoch sind, ist Eile bei der Vorbestellung geboten. Knapp eine Woche vor Messebeginn waren die Plätze von Freitag bis Sonntag schon restlos ausgebucht.

 

Der Check In ist mit vorher ausgedruckten Tickets relativ unproblematisch. Das Einzige, was es noch groß zu beachten gibt ist, dass man einen Müllpfand von fünf Euro bezahlt, den man allerdings am Ende wieder zurückbekommt. Danach wird einem von den sehr netten und geduldigen Einweisern ein Platz zugewiesen. Generell stehen die Zelte recht eng beieinander, so eng, dass man durchaus seinen Nebenmann beim nächtlichen Bäume sägen hören kann, wie ich leider aus eigener Erfahrung feststellen durfte.

 

Apropos nächtliches Sägen: in der Hausordnung steht zwar, dass um 22 Uhr Nachtruhe herrscht, allerdings versteht es sich bei einem Zeltplatz mit großem Anteil Jugendlicher, dass diese Zeiten nicht allzu genau eingehalten werden können. Entweder man kommt also mit ein paar Nebengeräuschen beim Einschlafen klar oder man sollte sich Ohropax besorgen. Einzig das "Helga" schreien nach 24 Uhr war dann doch ziemlich nervig.

 

 

Abendliches Programm

 

Abseits vom bloßem Schlafplatz bietet das Camp allerdings noch ein wenig mehr, um sich seine Zeit zu vertreiben. Da gibt es zum Beispiel ein Zelt, in dem viele Sitzsäcke zum gemeinsamen Chillen einladen. Außerdem sind in diesem Zelt einige Automaten zum Zocken aufgestellt. Leider erschließt sich für mich die Wahl der ausgestellten Spiele nicht ganz, da ich dort eher Multiplayer Granaten wie Mario Kart oder Mario Party erwartet hätte. Stattdessen waren neben Street Fighter und Fifa auch Angry Birds sowie ein Rennspiel mit Lenkradcontroller ausgestellt.

 

Für die sportlichen Besucher gab es einen Basketballplatz sowie einen Raum, in dem man sich beim Tischkicker oder Billard messen konnte. Wenn euch der Saft eurer technischen Geräte wie Handys oder Handhelds ausgehen sollte, so kann man diese auch wieder in einem speziellen Raum aufladen. Allerdings brauchte man bei dem doch recht großen Anklang, den diese Möglichkeit fand, ein wenig Glück, um eine leere Steckdose abzubekommen. Allabendlich wurde ein Feuer entzündet, an dem man sich einfach nur entspannen oder eine der Speisen und Getränke, die auch auf dem Platz angeboten wurden, genießen konnte.

 

Wo wir gerade beim leiblichen Wohl sind: Täglich hat man die Möglichkeit, für 5,50 Euro am Frühstücksbuffet teilzunehmen. Generell kann man sehr schnell mit Gleichgesinnten ins Gespräch kommen. Besonders cool sind die allabendlichen Turniere. Erst wird ein Fifa-Turnier ausgetragen und danach wurde Mario Kart 64 gegeneinander gezockt. Preise wie ein Ticket für die Partynacht am Samstag, die in ganz Köln stattfindet, können auch gewonnen werden. Zusätzlich gab es für jeden ausgeschiedenen Teilnehmer ein Red Bull als Trostpreis.

 

Natürlich sind auch sanitäre Anlagen vor Ort, ein richtiges Haus und ein mobiler Toilettenwagen. Einen extra Duschwagen gibt es natürlich auch noch.

 

Insgesamt ist das gamescom Camp eine gute Alternative für alle die eine Bleibe während der Messe suchen. Ob diese Alternative den stolzen Preis rechtfertigt, muss aber jeder für sich selbst entscheiden.


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