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Wonderboy in Monster World

Jump 'n Run

20.02.2009

Autor: Arne Schreiber

 

System: Sega Mega Drive

Erschienen: 1992

Controller: Wii Remote, Classic Controller, GameCube Controller

 

 

Der Wunderknabe auf dem Weg zur Rettung des Landes

 

Wonderboy in Monsterworld ist bereits der fünfte Teil der gesamten Serie und dritter Sub-Teil der Monster World Thematik. Auf dem Sega Mega Drive erschien dieser Teil im Jahre 1992. Wobei handelt es sich bei diesem Titel? Im Grunde genommen ist das Spiel ein gelungener Genre Mix, aus einem Jump and Run gepaart mit Rollenspielelementen. Gehalten ist das Abenteuer rund um den Helden Shino in 2D. Ähnlich wie Zelda 2 oder Paper Mario bewegt ihr euch in einer offenen Welt, in der ihr jederzeit von Punkt A nach B gelangen könnt und wieder zum Ausgangspunkt zurückkommt.

 

Die Story ist schnell erzählt. Ihr müsst die Welt vor dem bösen „Bio Meka“ befreien. Viel mehr gibt es dazu leider nicht zu sagen, in Sachen Tiefe erinnert die Geschichte leider kaum an ein Rollenspiel. Die RPG-Elemente kratzen da ebenfalls nur an der Oberfläche. So findet ihr neue Ausrüstungsgegenstände in Schatztruhen oder kauft sie bei einem Händler. Kohle dafür bekommt ihr von besiegten Gegnern oder eben in Truhen. Erfahrungspunkte geben die Feinde jedoch nicht. Wie wird der Held also stärker? Ganz einfach - durch Upgrades. Ähnlich wie in Zelda findet ihr Herzen, um so eure Lebensleiste aufzufrischen oder zu erweitern.

 

Items bilden das Hauptelement der Rollenspielbestandteile. Bei den verschiedenen Händlern und auch versteckt in Truhen, findet ihr im Verlauf des Abenteurers immer bessere Ausrüstungsgegenstände. Stärkere Schwerter oder Speere, Brustpanzer und neue Boots. Je nach der Beschaffenheit der Areale müsst ihr euch auch auf äußere Einflüsse wie Wasser einstellen. Mit den Schwimmboots zum Beispiel seid ihr unter Wasser manövrierfähiger.

 

Je besser ihr also ausgerüstet seid, umso leichter werdet ihr mit euren Widersachern fertig. Neben den „Hau – drauf - Attacken“ kann Shino auch Zaubersprüche anwenden. Die findet ihr ebenfalls verstreut auf eurem Weg und verbrauchen bei der Anwendung wie üblich Mana. Auffüllen könnt ihre eure Magie und Energieleiste entweder durch Tränke und Heilitems, oder ihr geht in einem Gasthaus pennen. Ein bewährtes Mittel seit eh und je.

 

Das Spiel selbst ist ziemlich linear, ihr erfahrt von eurer nächsten Aufgabe und schon macht ihr euch auf den Weg. Häufig ist es auch gar nicht möglich ohne durch ein entsprechendes Item voran zu kommen. So benötigt ihr für die Durchquerung der Wüste ein spezielles paar Schuhe, die ihr wiederum genau eine Welt zuvor erhalten werdet.

 

Die Thematik in den Welten ist Standard. So werdet ihr neben einem Tropen Setting unter anderem auch eine Eis- und Vulkanwelt besuchen. Auf euren Wegen zum nächsten Dungeon trefft ihr neben feindlichen Gesocks auch auf friedliche Gegenden wie Dörfer. Die Bewohner sind häufig hilfsbereit und lassen euch ein paar Informationen zukommen. Die Hilfe geht manchmal soweit, dass euch ein NPC (non playable character) an die Seite gestellt wird, der euch ein wenig bei der Bekämpfung der Widersacher unter die Arme greift. Wenn man auf sich Acht gibt, sollte kein normaler Scherge Shino ernsthaft sorgen machen können. Bei den Endgegnern jedoch ist die richtige Taktik das A und O, ansonsten findet man sich schnell beim Game Over Bildschirm wieder. Darüber hinaus bietet das Spiel nichts, was man nicht wo anders schon einmal gesehen hätte.

 

Die Grafik kommt putzig daher, große Sprites und zum großen Teil niedlich gestaltete Gegner bergen einen gewissen Charme. Schön anzusehen also, wer sich mit so was anfreunden kann.

 

Der Sound ist ein zweischneidiges Schwert. Zwar bietet das Spiel eine Vielzahl netter Melodien, diese kommen aber nur gedudelt über die Lautsprecher. Klar, das Spiel ist alt, damals konnte man aber trotzdem schon besseres hören, vor allem von der Instrumentalisierung her.

Fazit

Monsterboy in Monsterworld ist ein netter Zeitvertreib für zwischendurch. Das Spiel stellt dem Spieler vor keine hohen Ansprüche, lässt sich einwandfrei spielen und ist für die Spielzeit von gut 10 Stunden unterhaltsam. Shinos Abenteuer hat seinen Weg auch auf Nintendos Virtual Console gefunden, sodass für alle Wii-Besitzer nun ein leichtes ist, mal reinzuschauen, sofern einem der Stil und der Genremix in 2D gefällt.

Grafik

ok

Sound

ok

Steuerung

gut

Spielspaß

gut

75%

Singleplayer

-

Multiplayer

Developer

Sega

Publisher

Sega

Nintendo Points

800

USK Freigabe

ohne Altersbeschränkung


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