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 Betreff des Beitrags: Wie wichtig ist euch ein herausforderner Schwierigkeitsgrad?
BeitragVerfasst: 29. Juli 2014, 14:31 
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Ein Thema was regelmäßig wieder aufkommt ist der Schwierigkeitsgrad bei Spielen. Bei einigen Spielen werden Stimmen ala "das Spiel ist viel zu einfach!" oder "Früher waren die Spiele viel herausforderner!" laut. Und ja, vermutlich stimmt das auch. Wenn ich nen NES Spiel einlege, bin ich ziemlich schnell frustiert.

Und damit sind wir schon beim nächsten Punkt:
Spielerische Herausforderung vs. Frust
Es gibt sicherlich Spiele, die mich richtig gut motivieren können, auch wenn ich an einigen Stellen immer und immer wieder sterbe. Gute Beispiele aus den letzten Jahren sind sicherlich Super Meat Boy oder Rayman Legends (zumindest diese Heimgesucht Level). Bei zweiteren hatte ich insgesamt weniger Probleme, aber einzelne Level haben schon viele Versuche benötigt. Aber diese Spiele sind in der Minderheit. Bei Spielen wie Splinter Cell Blacklist oder The Last of Us habe ich freiwillig auf "Einfach" gestellt bzw. bei Splinter Cell den "Assault" gespielt. Okay - in dem Fall liegts eher daran, dass mir Stealth absolut nicht liegt und weniger am Schwierigkeitsgrad. Aber wenn ich mir so die letzten Spiele ansehe, die ich gespielt habe und wirklich großartig fand, dann haben mich diese Spiele aufgrund der tollen Story, großartigen Atmosphäre oder einem spaßigen Gameplay begeistert. Wirklich schwer waren diese Spiele nicht oder ich hab den Schwierigkeitsgrad soweit runtergestellt, dass ich ohne Probleme durchkomme.
Mich reizt es absolut nicht, den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen oder am Ende den Heldenmodus von Zelda zu spielen.

Wie sieht das bei euch aus - bin ich der einzige, der auf eine wirkliche Herausforderung komplett verzichten kann, wenn er dafür einfach eine tolle Geschichte, gerne auch mit minimalistischem Gameplay (z.B. die Telltale Spiele)? Oder gibts noch mehr von meiner Sorte?



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wichtig ist euch ein herausforderner Schwierigkeitsg
BeitragVerfasst: 29. Juli 2014, 15:03 
Koryphäe
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Bei mir ist es glaube ich ähnlich, denn ein zu leichtes Spiel (Kirby's Epic Yarn) kann mir unheimlich viel Spaß machen, ein zu schweres Spiel, das mich nicht motiviert (DKC2) aber nicht. Ein Spiel muss da schon die richtige Balance finden.
Spiele nach dem ersten Durchspielen nochmal auf einer höheren Stufe durchzuspielen reizt mich ehrlich gesagt auch keineswegs. Bei Skyward Sword habe ich mal den Heldenmodus ausprobiert, aber dann nicht wirklich viel SpAß gehabt.

Ich kann echt schnell frustriert werden und so muss ein Spiel mich ein richtig schweres Spiel schon sehr motivieren, damit ich es beende. DKC Returns und Tropical Freeze haben das bspw. geschafft ^^



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wichtig ist euch ein herausforderner Schwierigkeitsg
BeitragVerfasst: 29. Juli 2014, 15:04 
Koryphäe
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Ich spiele z.B The Wonderful 101 auch auf leicht weil ich mit der Steuerung nicht wirklich zurecht komme aber trotzdem die Story sehen will. Ansonsten spiele ich eigentlich immer auf normal.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wichtig ist euch ein herausforderner Schwierigkeitsg
BeitragVerfasst: 29. Juli 2014, 15:38 
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Bei mir hat sich das mit der Zeit stark gewandelt. Früher war mir eine ordentliche Herausforderung so ziemlich das wichtigste bei Spielen. Heute ist mir das längst nicht mehr so wichtig, solange ein Spiel dafür andere Qualitäten bietet. Eine ordentliche Herausforderung weiß ich immer noch zu schätzen, aber nur, wenn sie nicht frustrierend ist (weshalb ich auch viele NES-Spiele nicht mag). Ganz pisseinfach sollte ein Spiel für mich aber auch auf keinen Fall sein, sonst finde ich daran oftmals keinen Spaß. Twilight Princess und Wind Waker sind für mich hier die größten Negativ-Beispiele. Wenn ein Spiel SO einfach ist, ist es für meinen persönlichen Geschmack oftmals schon unmöglich, dass das Spiel das mit anderen Qualitäten ausgleicht. Im großen und ganzen kommt es eigentlich auf einen guten Mix an. Ich will mal schwerere und auch mal entspanntere Spiele spielen. Perfekt vom Schwierigkeitsgrad her sind für mich solche Spiele wie beispielsweise Donkey Kong Country: Tropical Freeze. Also schon eine ordentliche Herausfoderung, aber gerade noch so, dass man sich nicht ewig an einem Level verbreißt und total frustriert wird.



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Mit das quadratische Rad neu erfinden (englisch Reinventing the square wheel) bezeichnet man die Bereitstellung einer schlechten Lösung, wenn eine gute Lösung bereits existiert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wichtig ist euch ein herausforderner Schwierigkeitsg
BeitragVerfasst: 29. Juli 2014, 17:01 
Assassine Darklink
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Für mich wäre es momentan eine perfekte Mischung aus ein wenig leicht und dann darf der Schwierigkeitsgrad angehoben werden und gerne zum Schluss ein oder zwei Levels wo richtig knackich sind :-D

Schöne beispiele finde ich isz Super Mario Galaxy 2 wo die letzten Levels mittel waren aber der BONUS Level der war schön schwer eine schöne Mischung eben. Bei Donky Kong war es schon frustrierend aber dennoch hatte ich den Drang es schaffen zu wollen aber manchmal war es einfach nur frustrierend

Habe aber einen originalen SNES und wenn ich mal Bok habe Spiel ich Micky Maus eben mal knapp unter 1 Stunde und 10 Minuten original weil auch hier einfach eine schöne Mischung aus leicht und schwer ist so wie bei anderen Spielen

Meine Meinung eben.



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Wo Licht ist, ist auch Schatten
und wie auch jedes Licht erblasst
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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wichtig ist euch ein herausforderner Schwierigkeitsg
BeitragVerfasst: 2. August 2014, 08:50 
Ehrgeizling
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Ich glaube, dass das von Genre zu Genre unterschiedlich ist.
Allgemein ist es mir jedoch lieber, wenn ein gewisser Schwierigkeitsgrad vorhanden ist. Ich bin auch nicht der Typ von Spieler, der sich gerne an ein Level setzt und nach 4 Stunden spielen, 3 kaputten Controllern und mit den Nerven am Ende endlich das Level abgeschlossen hat, jedoch möchte ich mich genauso ungern an ein Spiel setzten, indem ich durchlaufe und auf keinerlei Herausforderung stoße.

Bezogen auf das Rollenspiel Genre beispielsweise, ist es mir viel lieber, wenn ich einen anspruchsvollen Gegner habe, den ich dann mit Konzentration und Taktik besiege, als wenn ich 3 mal gegenhaue und er wie ein wackeliges Gestell in sich zusammen fällt.
Das Gefühl einen schwierigen Gegner bezwungen zu haben ist ja auch ein total anderes, als reihenweise die einfachsten Monster der Welt zu besiegen.
Jedoch ist es meiner Meinung nach ebenfalls so, dass man von einem zu niedrigen Schwierigkeitsgrad absehen kann (oder eher abgelenkt wird), wenn zwischendurch gute Story eingebracht wird, die einen wirklich mitreißt. Da ist man vielleicht sogar glückliche, wenn man die Gegner schnell beseitigt, damit man schneller sehen kann, wie es in der Story weiter geht.

Bei Jump and Runs gibt es jedoch (meistens) keine großartige Story, welche einen antreibt weiter zu spielen. Hierbei kommt es eben auf die Level an, welche man durchschreiten muss und bei diesem Genre stört es mich schon um einiges mehr, wenn es viel zu einfach ist, das Spiel durchzuspielen. Das war zum Beispiel bei mir bei Mario Galaxy 2 der Fall. Dazu muss ich sagen, dass ich dieses Spiel nur ganz normal durchgespielt habe, ohne die extra Welt und ohne alle Sterne zu holen. Aber wenn man ein Jump and Run durchspielt und dabei ungefähr 6 mal stirbt, dann ist das meines Erachtens um einiges zu leicht.

Nintendo wirkt ja mit Aktionen wie dem Heldenmodus, oder genau solchen extra Welten gegen einen leichten Schwierigkeitsgrad, jedoch muss ich für meinen Teil sagen, dass solche Aktionen für mich nicht sehr viel Sinn ergeben. Warum muss ich um mit einem vernünftigen Schwierigkeitsgrad zu spielen, davor alle Sterne und Münzen im übertrieben einfachen Schwierigkeitsgrad sammeln? Oder warum muss ich ein Spiel komplett durchspielen, bevor ich einen anderen Schwierigkeitsgrad spielen darf? Meiner Meinung nach sollte man den Schwierigkeitsgrad in den Spielen auch anders bestimmen können ohne immer klar zwischen viel zu einfach und schwer (manchmal unmenschlich schwer) unterscheiden zu müssen. Warum nicht mal ein Spiel raus bringen, das etwas schwerer ist, statt immer nur zu sagen: "Ein höherer Schwierigkeitsgrad ist in den Bonusleveln"? Bei Super Mario 3D World war ich komplett von den Socken, als ich im letzten Level den Turm hochgeklettert bin und mich auf einen epischen Bossfight freute und das Spiel dann einfach schon zu Ende war. Und die Erklärung zu bekommen, ich bräuchte ja nur alle Level mit den Münzen nochmal zu machen, um "gute" Level spielen zu können, ist für mich alles andere als Befriedigend!

Zusammenfassend, ist mir ein herausfordernder Schwierigkeitsgrad in Spielen schon wichtig, da ich ansonsten vielleicht sogar die Lust am Spielen verliere. Es gibt Situationen, indem ein hoher Schwierigkeitsgrad nicht zwingend Notwendig ist, jedoch kann durch einen sehr niedrigen Schwierigkeitsgrad viel Potential verloren gehen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wichtig ist euch ein herausforderner Schwierigkeitsg
BeitragVerfasst: 9. August 2014, 14:55 
Zuwachs 2014
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Mir ist der Schwierigkeitsgrad nicht sooo wichtig. Ich spiele die Spiele einfach zum Spaß durch, also wähle ich meistens den leichten bis mittleren Schwierigkeitsgrad. Bei Spielen, die ich schon einmal durchgespielt habe und somit die Schwierigkeit einschätzen kann, nehme ich auch mal die höheren Schwierigkeitsgrade. Solange es nicht in minutenlanges Draufgekloppe (siehe Skyrim :P) ausartet und es weiterhin Spaß macht, warum nicht? Nur manche Level wie in DKCTF sind mir dann doch zu schwierig und darauf hab ich nach einer Zeit auch keine Lust mehr. Dark Souls wird ja oft als Beispiel für einen hohen Grad an Schwierigkeit genommen. Bei DS ist jedoch der Unterschied, dass der Schwierigkeitsgrad nur "herausfordernd" ist und nicht unschaffbar oder unfair.

Gerade eben hab ich die drei Ruinenwächter aus DS2 besiegt und habe sie als unmöglich eingeschätzt, aber nach ein paar Ausrastern und einer halben Stunde später hab ich es dann doch endlich geschafft. Das hat mich auch dazu veranlasst, einen Beitrag zu dem Thema zu schreiben. Es ist dieses unglaublich gute Gefühl, wenn man jubelnd "Ihr habt gesiegt" auf dem Bildschirm sieht. So ein Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr bei Spielen, ich wusste gar nicht mehr, dass sich das so gut anfühlt. :P So gesehen ist mir ein "herausfordernder" Schwierigkeitsgrad am liebsten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wichtig ist euch ein herausforderner Schwierigkeitsg
BeitragVerfasst: 9. August 2014, 15:07 
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kommt auf das spiel an. allgemein will ich aber schon gefordert werden.si es mit kämpfen rätseln oder sprungpassagen. allerdings habe ich zwischendurch auch nichts gegen ein ruhigeres spielerlebnis wie z.b. kirby einzuwenden.



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 Betreff des Beitrags: Re: Wie wichtig ist euch ein herausforderner Schwierigkeitsg
BeitragVerfasst: 9. August 2014, 15:54 
Nintendofan 2014
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Es sollte eine gute Mischung aus Schwierigkeit und Spaß sein. Wenn durch den Schwierigkeit der Spaß gehemmt wird, kann es schnell aufregen.
Doch in den meisten Fällen sorgt der Schwierigkeit für den Spaß und wenn man dann eine schwere Herausforderung gemeister hat, schüttet das auch noch viele Glücksgefühle aus.


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