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 Betreff des Beitrags: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 29. Oktober 2010, 20:10 
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Ich habe soeben die Nachricht vernommen, dass Keiji Inafune offiziell bei Capcom gekündigt hat und sie zum Ende des Monats verlassen wird. Diese Nachricht verbreitet sich gerade unter Mega-Man-Fan-Communities natürlich wie ein Lauffeuer und hat bei mir zuerst mal einen Schock ausgelöst, mitterlweile habe ich aber gemischte Gefühle.

Mein erster Gedanke war, was wohl jetzt aus Mega Man wird. Wird Inafune (der immer noch als Entwickler arbeiten will) weitere Mega-Man-Spiele produzieren können, oder wird Capcom den Namen weiter durch den Dreck ziehen? Das wäre ja nicht das erste mal. Man sehe sich nur aml die Final-Fantasy-Serie an. Nachdem Sakaguchi Square Enix verlassen hat, arbeiten nun trotzdem noch diese an der Serie und besudeln deren guten Namen. Wird ähnliches hier wieder passieren?

Andererseits machte mich diese Nachricht aber auch froh, denn sie zeigte mir, dass es auch noch gute Entwickler gibt, die viel Wert auf die Qualität ihrer Spiele legen. Gerade nachdem in den letzten Jahren so viel Müll produziert wurde (siehe eben Capcom und Square Enix, auch wenn es bei Capcom nicht ganz so krass ist), erschien das nämlich immer unwahrscheinlicher. Inafune hat mir aber einmal mehr gezeigt, dass es solche Leute noch gibt und sichert sich somit einen Platz auf der Liste der Spieleentwickler, die ich besonders schätze, auf der sich unter anderem auch Sakaguchi befindet. Außerdem zeigt mir das ganze, dass einzig und alleine Capcom an dem Müll der letzten paar Jahre Schuld war.

Aber wie seht ihr das ganze? Teilt ihr meine Meinung oder habt ihr eine gänzlich andere?

Hier mal mehr Informationen zum Thema:
http://www.andriasang.com/e/blog/2010/10/29/inafune_leaving_capcom/



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Mit das quadratische Rad neu erfinden (englisch Reinventing the square wheel) bezeichnet man die Bereitstellung einer schlechten Lösung, wenn eine gute Lösung bereits existiert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 29. Oktober 2010, 20:53 
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Capcom hat das gute Recht auch weiterhin an der Serie zu arbeiten und genauso wird es auch kommen. Da sollte man aber nun wirklich direkt davon ausgehen, dass die Serie in den Dreck gezogen wird. Ich meine, so ist das halt, die Rechte liegen bei der Firma. Stellt euch vor es gäbe keine Mario Spiele mehr, bloß weil Miyamoto aufhört. xX

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Inafune gar keine Lust mehr auf Mega Man hat. Und bloß weil er jetzt geht liegt die Schuld an schlechte Mega Man Spielen bei Capcom? Das ist nun wirklich weit hergehohlt. Ich finde auch nicht, dass bei Capcom Spielen generell die Qualität nachgelassen hat. Street Fighter IV, Ace Attorney, Monster Hunter Tri, Tatsunoku vs. Capcom etc. sprechen eine andere Sprache. Auch Devil May Cry 4 und 5 waren ihren direkten Vorgängern unterlegen, aber wirklich schlecht waren sie nicht. Hat Capcom mit Megaman 9 und 10 den blauen Bomber nicht auch wieder auf Kurs gebracht? Also ich finde nun wirklich nicht, dass bei Capcom der Wurm drin ist.



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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 29. Oktober 2010, 22:09 
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Marth hat geschrieben:
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Inafune gar keine Lust mehr auf Mega Man hat.


Dem ist definitiv nicht so, denn es gab wirklich niemanden, der sich mehr auf Mega Man Legends 3 gefreut hat als er.

Marth hat geschrieben:
Und bloß weil er jetzt geht liegt die Schuld an schlechte Mega Man Spielen bei Capcom?


Nein, nicht bloß deswegen, aber irgenwo habe ich gelesen, dass das Problem irgendwie war, dass er mit irgendetwas bei Capcom unzufrieden war. Ich glaube es lag daran, dass er seine Vorstellungen nicht mehr verwirklichen konnte. Das würde jedenfalls für meine Aussage sprechen.

Marth hat geschrieben:
Das ist nun wirklich weit hergehohlt. Ich finde auch nicht, dass bei Capcom Spielen generell die Qualität nachgelassen hat. Street Fighter IV, Ace Attorney, Monster Hunter Tri, Tatsunoku vs. Capcom etc. sprechen eine andere Sprache. Auch Devil May Cry 4 und 5 waren ihren direkten Vorgängern unterlegen, aber wirklich schlecht waren sie nicht. Hat Capcom mit Megaman 9 und 10 den blauen Bomber nicht auch wieder auf Kurs gebracht? Also ich finde nun wirklich nicht, dass bei Capcom der Wurm drin ist.


Ich kann tatsächlich für keine Serie außer für Mega Man sprechen, da Mega Man die einzige Capcom-Serie ist, an der mir wirklich was liegt und mit der ich mich auskenne. Aber eben bei der gibt es wohl auch die meisten Probleme und du hast auch schon eines der größten Probleme angesprochen: Mega Man 9 und 10 SIND gut, sogar sehr gut. Aber was ist daran jetzt ein Problem? Ganz einfach: Immer wenn Capcom etwas neues probiert, geht es einfach wahnsinnig schief, sodass sie irgendwann doch wieder zu den Klassikern zurückkehren müssen, weil dass der einzige Weg für sie ist, noch anständige Spiele zu machen. Wie gesagt bezieht sich das jetzt nur auf die Mega-Man-Serie. Aber sehen wir uns die mal genau an: Auf dem DS war so ziemlich jeder Mega-Man-Teil bestenfalls überdurchschnittlich, wenn überhaupt. Keiner von denen reichte aber an die Qualitäten alter Titel heran.

Kaum macht Capcom klassische Spiele, sind diese beliebt wie Brot. Aber hey! Selbst wenn man sich nur Mega Man 10 ansieht, bemerkt man Dinge, die scheiße sind. Das Spiel an sich ist top, keine Frage. Sie haben sogar den Bass Mode eingebaut, das hatte mich am meisten gefreut. Allerdings haben sie die Steuerung von Bass und dessen Fähigkeiten in bestimmten Punkten verändert. Das Ziel war es, diesen ausbalanzierter zu machen. Aber verdammt, das ging mal wieder so in die Hose und als Ergebnis ist der Bass Mode scheiße und hat mit dem aus "Mega Man & Bass" gar nichts mehr gemeinsam. Nur so eine kleine Änderung/Neuerung und selbst die bekommt Capcom nicht hin, ohne treue Fans zu enttäuschen.

Also für mich gehören Keiji Inafune und die Mega-Man-Serie eng zusammen.
Du hast auch das Beispiel mit Mario und Miyamoto angebracht. Also ich persönlich wöllte keine Mario-Spiele mehr spielen, wenn Miyamoto von sich aus (und aus ähnlichen Gründen) aufhören würde. Die einzigen Ausnahmen wären eigentlich, wenn er in Rente gehen oder sterben würde. Würde er aber gehen, weil er seine Vorstellungen für die Mario-Serie nicht mehr umsetzen könnte, wäre das für mich das persönliche Ende von Mario.



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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 10:49 
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Der Auserwählte hat geschrieben:
Also für mich gehören Keiji Inafune und die Mega-Man-Serie eng zusammen.
Du hast auch das Beispiel mit Mario und Miyamoto angebracht. Also ich persönlich wöllte keine Mario-Spiele mehr spielen, wenn Miyamoto von sich aus (und aus ähnlichen Gründen) aufhören würde. Die einzigen Ausnahmen wären eigentlich, wenn er in Rente gehen oder sterben würde. Würde er aber gehen, weil er seine Vorstellungen für die Mario-Serie nicht mehr umsetzen könnte, wäre das für mich das persönliche Ende von Mario.

:eek2: Haben Zelda, Metroid etc. nicht beweisen, dass geniale Serien auch ohne den Erfinder funktionieren können? :shock: Im Ernst, ich halte es für völligen Blödsinn die Qualität eines Spiels an einer Person fest zu machen. Das galt vielleicht auf dem NES, aber heute arbeiten an Spielen gigantische Teams und jeder leistet seinen Beitrag. Bloß weil einer geht, muss das Kartenhaus nicht auseinander fallen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 10:58 
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Die Erfinder der Serien wirken an Zelda und Metroid ja auch immer noch mit. Außerdem hat Super Mario Sunshine mir schon gezeigt, was passiert, wenn Miyamoto einmal nicht so viel Einfluss auf ein Mario-Spiel hat. Und bei Zelda ist das ja auch schon wieder so eine andere Kiste. Miyamoto hat Aonuma schließlich mehr oder weniger "unterrichtet", um die Spiele nicht zu sehr von ihren Wurzeln abdriften zu lassen. Das ist ja etwas ganz anderes. Und wie gesagt zeigt auch das Beispiel um Final Fantasy, dass sowas nicht gut geht. Seit Sakaguchis Austritt gab es kein einziges gutes Final Fantasy mehr, außer vielleicht einige der diversen Remakes.



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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 11:28 
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Sogar Capcom, ja genau Capcom, hat Zelda würdige Zeldas gemacht. :ugly: Und der Erfinder von Metroid war an Metroid Prime nicht wirklich beteiligt. Und Yoshiaki Koizumi, der Director bei Sunshine war, hat übrigens genau die selbe Rolle auch bei Galaxy erfüllt. Merkwürdig, was? Und die Qualität der Final Fantasy Teile hat schon unter Sakaguchi stark nachgelassen. Eigentlich ist Final Fantasy X-2 sogar der Tiefpunkt.

Eine Person alleine ist heute einfach kein Erfolgsgarant mehr. Bloß weil jemand dabei ist, ist ein Spiel nicht gleich gut und bloß weil jemand nicht mehr dabei ist, ist es im Umkehrschluss nicht schlecht.



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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 11:28 
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Andererseits geht mir bei Zelda tierisch auf den Sa**, dass sich so wenig bewegt. Ich will endlich Sprachausgabe, zeitgemäße, epische Geschichten, die mich wirklich in den Bann ziehen und generell mehr Innovationen. So lange Miyamoto daran arbeitet wird das nie etwas. Mir gefällt frischer Wind, immer wieder dasselbe ist nix für mich.



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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 11:29 
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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 11:30 
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Bei Final Fantasy hat das aber auch noch andere Gründe, dass die Spiele nicht mehr so gut sind. Es wird einfach nur mit dem Namen herum geschmissen. Außerdem ist das Genre Rollenspiele diese Generation sowieso nicht so gut abgedeckt. Das kann auch daran liegen, dass die alles Mögliche auf der Playstation 2 heraus gehauen haben. Auf welcher Heimkonsole gibt es denn im Moment viele gute Rollenspiele? Auf keiner...
Auf den DS gibt es viele Rollenspiele. Meiner Meinung nach sogar zu viele. Aber auf der Playstation 3, 360 und der Wii sieht es eher Mau aus, wenn man das mit der Playstation 2 vergleicht, liegen da Welten zwischen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 11:37 
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Mario hat geschrieben:
Andererseits geht mir bei Zelda tierisch auf den Sa**, dass sich so wenig bewegt.

Das Thema hatten wir zwar schon, aber ich muss es immer wieder ansprechen: TP war das erste Zelda, dass nicht ganz Zeitgemäß war. Langsam geht mir dieses Zelda-Miyamoto Gebashe auf die Nerven. Da ist mal ein Titel in einer Reihe, die ein Großartiges Spiel nach dem anderen heraus bringt, nicht ganz so großartig und schon sagen alle: "Bäh, Zelda ist nicht mehr das, was es mal war!"

Und jetzt keine Spekulationen über Skyward Sword. Über das Spiel wissen wir so gut wie nichts.


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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 11:44 
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Marth hat geschrieben:
Sogar Capcom, ja genau Capcom, hat Zelda würdige Zeldas gemacht.


Die sich aber genau wie Link's Awakening spielen ließen. Siehe Argumente zu Mega Man 9 und Mega Man 10. Das muss natürlich nichts schlechtes sein, denn Link's Awakening war ja schon super.

Marth hat geschrieben:
Und der Erfinder von Metroid war an Metroid Prime nicht wirklich beteiligt.



Weshalb sich Metroid Prime auch sehr von den 2D-Metroids unterscheidet. Dies ist aber mal einer der Fälle, in denen sowas geglückt ist. Im Grunde genommen sehe ich Metroid Prime aber auch als komplett neue Serie an und zähle sie zu "Metroid" gar nicht mehr dazu. Die Serien sind nämlich trotz der Gemeinsamkeiten doch zu verschieden.

Marth hat geschrieben:
Und Yoshiaki Koizumi, der Director bei Sunshine war, hat übrigens genau die selbe Rolle auch bei Galaxy erfüllt.



Was aber nichts daran ändert, dass Miyamotos Einfluss auf Sunshine von Nintendo eingeschränkt wurde. Was anderes habe ich ja auch nie behauptet, auf den Director habe ich mich nie bezogen.

Marth hat geschrieben:
Und die Qualität der Final Fantasy Teile hat schon unter Sakaguchi stark nachgelassen.



Ja, weil nach dem Misserfolg des Films auch Sakaguchis Einfluss bei Square Enix stark eingeschränkt wurde und FFX2 halt purer Fanservice war. Ich bin mir sicher, dass er nicht den Wunsch geäußert hat, ein FFX2 zu machen.

Marth hat geschrieben:
Eine Person alleine ist heute einfach kein Erfolgsgarant mehr. Bloß weil jemand dabei ist, ist ein Spiel nicht gleich gut und bloß weil jemand nicht mehr dabei ist, ist es im Umkehrschluss nicht schlecht.


Natürlich nicht. Trotzdem kann es einer Serie aber nicht schaden, wenn jemand dabei bleibt, der der Serie schon über lange Zeit immer wieder zu Aufschwüngen verholfen hat. Bei Zelda gebe ich euch sowieso Recht, denn da ist eben gerade das nicht mehr der Fall und darüber hinaus ist mein Lieblings-Zelda sowieso ALttP und nicht OoT, weshalb Aonuma für mich noch NIE ein wirklicher Held war.



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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 12:00 
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Der Auserwählte hat geschrieben:
Die sich aber genau wie Link's Awakening spielen ließen. Siehe Argumente zu Mega Man 9 und Mega Man 10. Das muss natürlich nichts schlechtes sein, denn Link's Awakening war ja schon super.

Capcom hat auch Minish Cap gemacht. Da halte ich den Link's Awakening Vergleich nur bedingt für Angebracht.

Der Auserwählte hat geschrieben:
Weshalb sich Metroid Prime auch sehr von den 2D-Metroids unterscheidet. Dies ist aber mal einer der Fälle, in denen sowas geglückt ist. Im Grunde genommen sehe ich Metroid Prime aber auch als komplett neue Serie an und zähle sie zu "Metroid" gar nicht mehr dazu. Die Serien sind nämlich trotz der Gemeinsamkeiten doch zu verschieden.

Metroid Prime ist Metroid. Es steht Metroid drauf, es ist Metroid drin.

Der Auserwählte hat geschrieben:
Was aber nichts daran ändert, dass Miyamotos Einfluss auf Sunshine von Nintendo eingeschränkt wurde. Was anderes habe ich ja auch nie behauptet, auf den Director habe ich mich nie bezogen.

Und ich behaupte: Das ist nicht der Grund dafür, dass das Spiel nicht ganz optimal war.

Der Auserwählte hat geschrieben:
Ja, weil nach dem Misserfolg des Films auch Sakaguchis Einfluss bei Square Enix stark eingeschränkt wurde und FFX2 halt purer Fanservice war. Ich bin mir sicher, dass er nicht den Wunsch geäußert hat, ein FFX2 zu machen.

Er hat es aber gemacht und es war nicht gut. Mehr wissen wir eh nicht mit Gewissheit, Spekulationen bringen nichts.

Der Auserwählte hat geschrieben:
Natürlich nicht.

Wieso wäre Mario dann für dich gestorben, wenn Miyamoto aufhört? Oo

Der Auserwählte hat geschrieben:
Trotzdem kann es einer Serie aber nicht schaden, wenn jemand dabei bleibt, der der Serie schon über lange Zeit immer wieder zu Aufschwüngen verholfen hat.

Natürlich nicht. Ich sage auch nur, dass eine Serie nicht gleich stirbt, bloß weil ein wichtiger Entwickler das Team verlässt.

Der Auserwählte hat geschrieben:
und darüber hinaus ist mein Lieblings-Zelda sowieso ALttP und nicht OoT, weshalb Aonuma für mich noch NIE ein wirklicher Held war.

Aonuma saß erst ab Majoras Mask auf dem Chefsessel...


@The Sorrel:
Es geht nicht um TP, es geht um Miyamotos Aussagen, die unmissverständlich klar machen, dass er in Zelda keine Sprachausgabe, keine Epischen Geschichten etc. haben will.



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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 12:51 
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Marth hat geschrieben:
@The Sorrel:
Es geht nicht um TP, es geht um Miyamotos Aussagen, die unmissverständlich klar machen, dass er in Zelda keine Sprachausgabe, keine Epischen Geschichten etc. haben will.

Das hat er vor ein paar Jahren gesagt. Seine Meinung kann sich bereits geändert haben.
Obwohl ich dir dahingehend Recht gebe, dass Aonuma mehr Mitspracherecht haben sollte, wenn Miyamoto dabei ist. Etwas mehr MM würde Zelda wirklich gut tun. Das ist auch meine Meinung zu der Diskussion mit dem Auserwählten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 12:53 
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Marth hat geschrieben:
Capcom hat auch Minish Cap gemacht. Da halte ich den Link's Awakening Vergleich nur bedingt für Angebracht.


Minish Cup wies sehr viele Parallelen zu Four Swords auf, sowohl vom Gameplay als auch von der Grafik und von der Story her.

Marth hat geschrieben:
Es steht Metroid drauf,


Streng genommen steht "Metroid Prime" drauf. :>

Marth hat geschrieben:
Wieso wäre Mario dann für dich gestorben, wenn Miyamoto aufhört? Oo


Naja, weil HALT DIE KLAPPE!!! :x
OK, du hast wohl Recht. ._.
Trotzdem wäre ich gerade bei den Anfängen von Mario erstmal skeptisch, wenn Miyamoto gehen würde. Eben genau das ist jetzt bei Capcom der Fall. Wenn die mir beweisen, dass die trotzdem noch gute Mega Mans machen können, werde ich meine Skepsis natürlich zurückziehen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Keiji Inafune verlässt Capcom
BeitragVerfasst: 30. Oktober 2010, 13:47 
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Der Auserwählte hat geschrieben:
Minish Cup wies sehr viele Parallelen zu Four Swords auf, sowohl vom Gameplay als auch von der Grafik und von der Story her.

Wo genau ähnelt Minish Cap vom Gameplay her Four Swords? Konnte man in Four Swords kleiner werden, Fragmenten sammeln und tauschen oder in Minish Cap zu viert rumlaufen? Beziehst du dich auf diese "Spiegellinks"? Naja, die haben sich hier aber schon ganz anders gespielt. Bis auf Vati haben die Storys auch nicht so viel gemein. Minish Cap ist jedenfalls alles andere als ein Abklatsch von Four Swords und hat zahlreiche eigene Ideen. Mehr als beispielsweise Twilight Princess. :ugly:

The Sorrel hat geschrieben:
Das hat er vor ein paar Jahren gesagt. Seine Meinung kann sich bereits geändert haben.
Obwohl ich dir dahingehend Recht gebe, dass Aonuma mehr Mitspracherecht haben sollte, wenn Miyamoto dabei ist. Etwas mehr MM würde Zelda wirklich gut tun. Das ist auch meine Meinung zu der Diskussion mit dem Auserwählten.

Nein, er hat es auch unlängst wieder betont.



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