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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 4. März 2016, 23:45 
Nintendofan 2014
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Komme gerade aus:

Zoomania
Während der erste Teaser wenig überzeugend war, kann sich das Endergebnis sehen lassen. Der Film ist als kleiner Krimi aufgebaut, kann aber vor allem lockere Atmosphäre mit spannenden Abschnitten kombinieren. Er bringt seine Botschaft gut rüber und ist dazu wieder liebevoll ausgearbeitet. Es gibt genug zu lachen und schöne Details im Hintergrund. Einzig die Geschichte ist manchmal etwas vorhersehbar, aber dennoch sehr schön umgesetzt.

:-D :-D :-D :-D :(

früher gesehn:

Der große Gatsby
Passend zu den Oscars sind ein paar interessante Filme gelaufen. Darunter auch dieser. Der mysteriöse Gatsby, bei dem eigentlich niemand so richtig weiß, wer er ist, der eigentlich nur seine alte Liebe zurückgewinnen möchte und dabei vor vor allem sein Hoffnung nicht aufgibt. Er gibt mehr vor, als er wirklich ist und doch steckt in ihm so viel. Eine schöne Art einer Geschichte und Dank überzeugendem DiCaprio auf jeden Fall interessant.

:-D :-D :-D :) :(

Silver Linings
Jennifer Lawrence in ihrer Oscar Rolle und ja, sie war überzeugend. Aber auch der restliche Cast macht sein Ding gut. Es ist einfach schön zu sehen wie die beiden psychisch instabilen Charaktere ihr Leben auf die Reihe kriegen, auch wenn es manchmal nicht so scheint. Schöner Film, auch wenn es teils vorhersehbare Momente gibt.

:-D :-D :-D :) :(

iRobot
Roboter mit Gefühlen? Auch wenn es nicht der einzige Film dieser Art ist, greift er das Thema aber nochmal gut auf. So sind Vorurteile zwar nicht immer angebracht, aber man sollte immer eine gewisse Skepsis zeigen. Er kommt mit guter Optik daher und hat zusätzlich noch eine feine Geschichte.

:-D :-D :-D :) :(

Argo
Der Oscargewinner aus dem Jahr 2013. Während mir das Konzept mit dem Rettungsversuch durch Filmarbeiten noch gut gefallen hat, fand ich den Film doch etwas träge. Er schafft es zwar Spannung aufzubauen, aber irgendwie hat einfach etwas gefehlt. Es war letztendlich "nur" eine Rettungsaktion. Immerhin schafft man es die ernste Lage mit gelungen Worten aufzuheitern.

:-D :-D :-D :( :(

Die Drei Musketiere
Chistoph Waltz mit Luke Evans und Orlando Bloom in einem Film? Auch hier hatte ich keine große Erwartung am Film und doch hatte ich meinen Spaß. Viele bekannte Gesichter, eine nette Story und dann auch noch in Deutschland gedreht? Durchaus gelungen, auch wenn er niemanden vom Hocker haut.

:-D :-D :-D :( :(

Life of Pi
Ein Film, den ich definitiv unterschätzt habe. Ich mein es geht wirklich nur um einen Jungen, der mit einem Tiger auf einem kleinen Boot festsitzt. Nichtsdestotrotz konnte mich der Film fangen und hat mich fasziniert.

:-D :-D :-D :-D :)

Deadpool
Was soll man da noch sagen... Es ist einfach schön zu sehen, wenn ein Film sich selber nicht besonders ernst nimmt. Ein Gag nach dem anderen und meist waren es nicht nur die Dialoge, welche ich so genossen habe. Leider war er aber als Action-Film etwas mau. Schwaches 3D und die Story wurde eigentlich nur von den lustigen Einlagen getragen. Hat aber definitiv Spaß gemacht!

:-D :-D :-D :) :(


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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 5. März 2016, 01:11 
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district 9
superber, sozialkritischer film, grade in einer zeit wie dieser sehr wertvoll!



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the black knight always triumphs!!!!
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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 7. März 2016, 23:03 
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Deadpool

Im positiven Sinne eigentlich genau das Unterhaltungspaket, was man erwartet. Campy Story, die sich nur dann allzu ernst nimmt, wenn es nötig ist und den Zuschauer damit umso besser überrascht, sympathische Anti-Hero-Charaktere, lustiger self-aware Humor mit zahlreichen witzigen Gags, Dialogen und 4th-Wall-Breaks sowie gelungene, stylishe Action-Szenen. Für den nächsten, schon bestätigten Film würde ich mir dann aber eine noch ausgefallenere, abgefahrenere Story wünschen, nach dem zu urteilen, was ich von den Comic-Vorlagen als Nicht-Experte so mitbekommen habe. Dagegen würde dieser Streifen innerhalb seiner Filmreihe, sollte es denn eine werden, sicher gerade mal wie die Aufwärm-Übung wirken. Budget-Grenzen, die sich hier noch insgesamt etwas bemerkbar machen, sollten dann sicherlich auch geringer ausfallen. :)

:-D :-D :-D :-D :(



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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 15. März 2016, 22:36 
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Deadpool im D-Box Sitz. So gut habe ich schon lange keine 14€ mehr investiert. Nicht unbedingt wegen dem Sitz (wobei der viel besser und cooler war, als erwartet - es wird sicher nicht bei diesem einen Versuch für mich bleiben) sondern vor allem wegen dem Film. Ich habe ewig nicht mehr so viel gelacht in zwei Stunden, vom Anfang bis nach dem Abspann, alles perfekt.

Und bitte: Lasst uns auch im Nachfolger die Budget Grenzen merken, auch wenn es sie dann vielleicht nicht mehr so arg gibt. Ein dritter X-Men Sidekick darf es aber gerne sein. ;-)



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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 26. März 2016, 21:56 
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Zoomania

Ich fasse mich hier relativ kurz. Der deutsche Titel ist natürlich völlig Banane, der Film an sich ist aber mal wieder absolut toppo, wie man es vom Disney der letzten Jahre gewohnt ist. Reiht sich meiner Meinung nach perfekt neben Baymax ein und hat ebenfalls ein, zwei Überraschungen parat. Dazu kommt natürlich der typische Disney-Humor, der auch hier fast überall zündet. Wer Baymax mochte, kann auch hier nichts falsch machen.



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Mit das quadratische Rad neu erfinden (englisch Reinventing the square wheel) bezeichnet man die Bereitstellung einer schlechten Lösung, wenn eine gute Lösung bereits existiert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 27. März 2016, 23:41 
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Batman v Superman

Wow, war der gut. Ich kann die ganzen negativen Kritiken nicht verstehen. Der Film macht alles richtig: Er lässt sich am Anfang viel Zeit, alles zu erklären. Der Grund des Duells ist super erklärt. Der Bösewicht ist zwar nicht zum Fürchten aber ein würdiger Gegner. Der namensgebende Kampf ist trotz klarem Kräfteverhältnis richtig episch und super gemacht. Es wird viel vorbereitet und angeteasert. Und erstaunlicherweise ist Ben Affleck der beste Batman bisher. Und all das ist tatsächlich kein bisschen ironisch gemeint.

Ach so, und der Troll aus Der Herr der Ringe - Die Gefährten hat auch mitgespielt...

Ich will mehr DC und weniger Marvel Schrott im Kino!



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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 28. März 2016, 13:40 
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Mario hat geschrieben:
Batman v Superman
Ich will mehr DC und weniger Marvel Schrott im Kino!

lol



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the black knight always triumphs!!!!
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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 28. März 2016, 15:51 
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Lol weil?



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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 28. März 2016, 20:44 
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marvel-schrott... ich finde auch die meisten dc-filme alles andere als gut. ich mag nicht mal darauf eingehen davon, dass marvel bis auf batman die mmn um vieles hochwertigeren franchises hat...
alleine die bezeichnung als schrott finde ich frech. dc gefällt dir besser? kein problem. bei mir ist es umgekehrt, deswegen würde ich mich es aber nie erdreisten, das andere, superman z.b., als müll zu bezeichnen. stan lee & co haben mit ihren charakteren comic-geschichte geschrieben und damit hat sich die erklärung auch.
nenn mir einen superhelden, den du kreiert hast, den abermillionen, vielleicht sogar milliarden leute kennen. lee hat ne ganze menge davon.



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the black knight always triumphs!!!!
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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 28. März 2016, 22:07 
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Ich glaube Mario hat es nicht so gemeint, wie du es aufgefasst hast. Marvel bringt gerade nunmal ein Film nach dem anderen raus und den letztem den ich richtig gut fand (und auch Mario) war zwar Deadpool, aber vor dem Film war da letztes Jahr wenig, was mich wirklich begeistern konnte. Und das soll übrigens auch nicht heißen, dass Marvel schlecht ist, ganz im Gegenteil, aber diese Flut an Filmen von Marvel geht mir auch total auf die Nerven! :wink:



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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 29. März 2016, 14:18 
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Ich habe ja auch ganz klar von meiner Person gesprochen. Ich wünsche mir mehr DC und ich kann Marvel ja auch Schrott finden. Nur weil Milliarden das vielleicht anders sehen, darf ich meine Meinung nicht haben oder äußern?

Außerdem reden wir hier über Filme, nicht über Comics. Marvel Filme sind für mich halt einfach größtenteils Schrott, zumindest die, die sie in letzter Zeit selbst gemacht haben. Und es ist einfach zu viel für mich. Und da ich mir die nicht ansehe, wünsche ich mir mehr von DC, da mir die einfach bisher besser gefallen.



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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 30. März 2016, 12:39 
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Bättmään v Supamään: Dawn of Justice

Ich kann die negativen Kritiken nachvollziehen, weil ich quasi demselben Lager angehöre, obwohl ich es nicht darauf angelegt hatte. Die Performances aller Schauspieler sind gut, gerade Ben Affleck hat mich als Batman positiv überrascht, die zugehörigen Charaktere sind auch alle ziemlich unterhaltsam, der Soundtrack ist schön stimmungsvoll und die Action-Szenen, gerade die aus Man of Steel übernommenen Dragon Ball Z-esquen Kämpfe im letzten Viertel, machen Spaß beim Ansehen. Auch ist es schön, dass die Ereignisse aus Man of Steel wirklich Konsequenzen mit sich bringen und sich die Öffentlichkeit differenzierter mit Superman als "Gott" auseinander setzt. Dennoch: Story, Writing, Charaktere und ihre Interaktionen - das fällt dann leider in eine ganz andere Schublade.

Der Film ist viel zu überladen. Lex Luthor? Hätte es gar nicht zwingend gebraucht. Seine ganze Motivation erschließt sich irgendwie nicht. Meine Vermutungen: 1. Er hat keine wirkliche, was schwach wäre (und nein, die Batshit-Crazy-Ausrede ist mit dem Joker im selben Universum auch lame). 2. Hass auf Superman wegen der Man of Steel-Geschichte, diese fällt dann später im Film komplett in sich zusammen. Wonder Woman? Recht interessanter Charakter, aber eine große Einführung erst gegen Ende hin hätte es auch getan. Die ganzen mit der Brechstange abgearbeiteten Justice League-Teaser? Hätte es nicht gebraucht. Doomsday? Hätte es auch nicht gebraucht, obwohl der Kampf ja ganz nett war.
Spoiler für :
Diese elendig langgezogene Beerdigungsszene von Superman? Überflüssig! Wer glaubt bitteschön, dass Superman gerade mal in seinem zweiten Film in der Reboot-Reihe + der Justice League in Planung stirbt und auch tot BLEIBT?!


Was leidet unter all dem? Die Gründe, wegen denen man eigentlich theoretisch in den Film geht: Die Charakterportraits und -entwicklung von Batman und Superman sowie ihre Interaktionen miteinander. Und ihr Kampf, der zwar gut, aber überraschend kurz war. Ohne den ganzen erwähnten unnötigen Ballast hätte man da nämlich viel mehr Zeit und Spielraum gehabt, um diese Charaktere und ihre Rivalität weiter auszubauen und ihren Fight als Pay-Off noch befriedigender machen. Wo wir von Ballast sprachen, ausnahmslos alle Traum-Sequenzen sind belanglos, furchtbar und dürfen sich unter die Kategorie "Szenen, die in meinem eigenen Master-Cut ausnahmslos rausfliegen würden" zum Steine auf Orks schmeißenden Bilbo hinzu gesellen. Auch dass Batman hier so oft und so fahrlässig Waffen einsetzt und mutwillig Menschenleben riskiert bzw. sie WIRKLICH beendet - urgh. Hat zwar die eine Szene mit RICHTIGER Batman-Action gegen Ende hin umso befriedigender gemacht, aber trotzdem vorher echt störend.

Auch nimmt sich der Film bis auf eine handvoll Stellen wirklich bierernst (ernsthaft, selbst bei den Nolan-Filmen gibts mehr helle Momente zwischendurch), was ja erstmal kein Beinbruch ist und man als Abwechslung zum Marvel-Programm loben könnte, bei mir hat es die Story des Films aber dann umso schwerer, wenn es Logikfehler und arge Schwächen im Writing gibt, und genau das lässt sich an diversen Stellen auffinden. DEN Aspekt von Dragon Ball Z hätte sich Snyder vielleicht nicht abgucken sollen. Schwächen im Pacing (wirklich wichtige Plotpunkte sind über sich ziehende Parts mit Filler verteilt, erst im letzten Drittel geht es story- und actionmäßig zur Sache) und im Schnitt (in einer Schlüsselszene im namensgebenden Kampf z.B. zeigen wir nochmal komplette Teile aus dem Intro mit Batsie's Eltern am Stück - typische, amateurhafte Sünde) tun dann ihr übriges.

Wirklich schade, denn der Film hat ECHT so seine Momente. Leider fühlt er sich aber wirklich alles andere als rund an. Ja, DC, da Marvel mit den Avengers schon in die dritte Runde geht, seid ihr mit Justice League unter Zugzwang - möglichst viel Aufbau dafür in EINEN Film zu stopfen und zu hoffen, dass das irgendwie funktioniert, ist deshalb aber auch nicht die Lösung.

Spoiler für :
Aber verdammt nochma ey, BATMAN HAT GEWONNEN, Mann!!!1 :bigthumbup:


:-D :-D :-D :( :(



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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 2. April 2016, 17:00 
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Batman v Superman

Ich war am Ende ziemlich überrascht, wie gut ich den Film fand.
Ja, den meisten Kritikpunkten kann ich schon zustimmen. Die Handlung hatte eine merkwürdige Struktur, die Justice Leage Cameos waren ziemlich on the nose und sowohl Batman als auch Superman haben ihren Vorlagen manchmal entschieden widersprochen.

Letzteres hat den Film aber für mich echt gut gemacht. Ich habe Man of Steel nicht gesehen, aber ich mochte den "realistischeren" Superman, der eben nicht immer für alle gleichzeitig da sein kann und durch sein eigensinniges Handeln öfter den Unmut der Öffentlichkeit auf sich zieht. Und Batman war wirklich der beste Batman bisher. Ja, er tötet auf einmal Leute, bzw. sorgt sich nicht mehr darum, nicht zu töten, und das widerspricht der Vorlage sehr derbe und war auch der Grund, warum ich den Burton Batman nicht mochte, aber hier wird es irgendwie gut erklärt. Im gegensatz zum MCU, welches von vorne in einem frischen Universum startet und dort stück für Stück seine Geschichte ausbaut, startet DC in einem eingelebten Universum, in dem Robin schon tot ist (oder vielleicht auch nicht?), Batman schon alt und vor allem desillusioniert. ("Wie viele sind sich treu geblieben, Alfred?" Ich glaube, er meinte damit vor allem sich selbst.)
Ich mag die andere Herangehensweise. DC bietet hier eine Alternative zum MCU und bisher mag ich beides.
Ich mochte sogar Lex Luthor, auch wenn sein Charakter am Ende wirklich keinen Sinn mehr gemacht hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 11. April 2016, 23:19 
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Habe einen kleinen Pixar-Marathon hinter mir, bis auf den ersten Film alle zum ersten Mal gesehen, wobei die Erinnerungen an diesen so schwammig waren, dass die Umstände fast ähnliche waren:

Das große Krabbeln

Puh, das letzte Mal war schon so lange her, dass ich diverse Handungsinhalte zwischen Antz und diesem Streifen vertauscht habe. :-D Solide gealterte Optik, witzige Charaktere (v.a. die Zirkus-Truppe sind die absoluten Stars des Films), kreative und charmante Umsetzung des Universums, gute und in einem angenehmen Tempo eingestreute Gags sowie schöne Botschaften in der Handlung. So gesehen solides, bekanntes und gutes Pixar-Kino. Ich glaube, dem Film fällt retrospektiv zumindest aus meiner Sicht nur zur Last, dass die meisten Pixar-Filme nach ihm einfach NOCH besser sind und dass Antz dieselbe Idee auch noch etwas kreativer und cooler umgesetzt hat.

:-D :-D :-D :-D :(

Ratatouille

Geschichte, Rémy als Protagonist sowie seine Chemie mit dem tollpatschigen Linguini und die Optik sind richtig schön und sympathisch, nur was Botschaften, Charaktere im Allgemeinen und den Humor angeht, ist er für mich nicht ganz auf demselben Level wie die besten Pixar-Filme, auch wenn es nicht so ist, dass er da fast nichts zu bieten hätte. Einige Plotpunkte und -entwicklungen fühlten sich auch leicht rushed an. Daher für mich nur im Mittelfeld der Pixar-Historie, was ja immer noch sehr gut ist.

:-D :-D :-D :) :(

Oben

Den hier mag ich richtig dolle. Der Anfang ist genau so legendär gut wie alle sagen, aber auch der Rest fiel für mich nicht groß ab. Es ist einfach ein leichtherziger, schöner Abenteuerfilm mit sympathischen Charakteren, die eine Entwicklung durchmachen, und der auch in einem sehr guten Tempo zwischen lustigen Szenen mit Spitzen-Gags und auch ruhigeren, dramatischeren Momenten hin und her wechselt. Ab und an hätten sich die Macher auch hier nur vielleicht noch etwas mehr Zeit lassen sollen, so hätte z.B. der Bösewicht für mich noch besser gewirkt und auch eine gewisse Wendung beim Protagonisten hätte sich nicht zu plötzlich angefühlt. Dennoch insgesamt sehr sehenswert!

:-D :-D :-D :-D :)

Merida - Legende der Highlands

Der wohl unspektakulärste Film von Pixar bisher, einfach weil die ganze Prämisse so dermaßen altbekannt ist. Es fühlt sich wie die typische Disney-Fairytale an, und an den Stellen, an denen der Film irgendwie anders sein möchte als diese, funktioniert es irgendwie nicht so richtig. Auch der eine oder andere gute Gag, die mir insgesamt etwas zu selten vorkommen, und ein paar schöne Botschaften innerhalb der Mutter-Tochter-Beziehung haben ihn für mich leider nicht über das "ist okay, kann man mal gesehen haben"-Level heben können, finde ich für Pixar-Verhältnisse sehr schade.

:-D :-D :-D :( :(

Alles steht Kopf

Der wohl beste Pixar-Film seit Jahren. Schönes Konzept, welches kreativ, mit einem detailliert inszeniertem eigenen Universum und sympathischen Charakteren umgesetzt wird, während sich guter Humor und tiefgründige Botschaften die Klinke in die Hand geben. Der Film zählt auch insofern zu den "erwachseneren Pixars", als dass sich bestimmte Aspekte des Universums (das Unterbewusstsein, Verarbeitung von Alltags-Infos aus diesem in Träumen, imaginäre Freunde, Veränderung der Persönlichkeit etc.) und die Entwicklung der Handlung einfach besser für einen erschließen, wenn man etwas älter ist und eine gewisse Lebenserfahrung gesammelt hat. Ich glaube, die größte Schwäche ist für mich, dass eben die Handlung, welches das alles zusammenhält, noch Luft nach oben gehabt hätte für mich, wobei zumindest die emotionalen Momente in dieser voll ins Schwarze getroffen haben. Insgesamt aber eine tolle Erfahrung gewesen und ein Sequel würde ich sehr gerne sehen, und das obwohl ich Teenie-Pubertäts-Gedöns normalerweise gar nicht ab kann. Weiter so Pixar, so muss es laufen!
*Schaut sich die Rezensionen zu Arlo & Spot/The Good Dinosaur an* NOOOOOOOO! :O

:-D :-D :-D :-D :(



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 Betreff des Beitrags: Re: Zuletzt gesehener Film.
BeitragVerfasst: 7. Juni 2016, 12:13 
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str wars ep. VII

während die action auf dem gewohnt hohen und die schauspieler auf dem gewohnt niedrigen niveau sind, it die story einfach mal komplett beschissen! wer hat sich diesen brunz ausgedacht, der zudem noch teilweise eh von ep. IV stibitzt ist?! der darth-vader-wannabe geht ja gar nicht! auch voldemort's bruder als obermotz fand ich peinlich. zu allem überfluss ist der herr, der aus unerklärlichen gründen eine maske trägt, die seine stimme verzerrt natürlich leya's sohn, der sich von der dunklen seit verführen ließ... und mit opa vader's helm spricht :ulol: , der ja eigentlich ein mahnmal sein müsste, die finger von der dunklen seite der mact zu lassen!!!!!!!!
auch die nazis auf dem todestern neu sind mmn megapeinlich, da die anlehnung der klassiker einfach komplett überzogen und dadurch in's lächerliche gezogen wird.
im grunde scheißt der film auf wichtige sachen der ersten sechs filme einen großen haufen, bedient sich schamlos an geschehenen dingen und ist somit höchstens als reboot anzusehen und nicht als teil der serie.
ich bin schon ganz gespannt auf teil acht, wo rey's arm abgetrennt wird und sie erfährt, dass sie lukes unbefleckte empfängnis ist :ugly3:



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the black knight always triumphs!!!!
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